1. Herren unterliegen unglücklich im Derby

Kreisliga Damen: Damen siegen in Arpke ​​ – Rika Inhülsen muss ins obere Paarkreuz aufrücken und gewinnt dort beide Spiele

TTC Arpke II – Adler Hämelerwald 2:7 (9:24). Die Adlerinnen fuhren ohne ihren Käpt´n Janin Barckmann nach Sievershausen zum Derby. Für sie sprang Beatrix Reese ein, die damit ihr erstes Punktspiel überhaupt bestritt. „Trixi hat ihre Sache gut gemacht. Mit ein bisschen Glück hätten wir sogar unser Doppel gewonnen“, lobte Maria Rodriguez ihre Mannschafts- und Doppelkollegin.

Gegen Amelie Meyer/Biermann lagen sie bereits 0:2 nach Sätzen zurück, ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und kämpften sich in den fünften Satz. Dort reichte es aber leider nur zu acht Punkten (-6,-7,3,10,-8). „Die Aufholjagd hat ganz schön viel Kraft und Nerven gekostet“, begründete „Trixi“ Reese die knappe Niederlage.

Am anderen Tisch hatten derweil Meike Scheithauer/Rika Inhülsen Bosse/Carolyn Meyer deutlich das Nachsehen gegeben (3,5,5).

Oben hatte Rika Inhülsen Arpkes Spitzenspielerin Amelie Meyer trotz verlorenen zweiten Satzes sicher im Griff (12,-8,7,6) und Meike Scheithauer gönnte Christine Bosse ganze elf Punkte in drei Sätzen (1,3,7).

Unten gewann Beatrix Reese gegen Carolyn Meyer in ihrem ersten Einzel ihrer Tischtenniskarriere gleich den ersten Satz, musste dann jedoch klein beigeben (8,-4,-4,-6). Besser machte es Maria Rodriguez. Sie bezwang Tina Biermann in drei Sätzen (7,5,7).

Im Spitzeneinzel steigerte sich Meike Scheithauer von Satz zu Satz (9,8,7 gegen Amelie Meyer), während ​​ Rika Inhülsen gegen Christine Bosse über die volle Distanz gehen musste (10,6,-4,-8,8). „Ich war nach den ersten beiden Sätzen völlig fertig. Da musste ich erst einmal ein wenig verschnaufen“, so Rika mit einem Augenzwinkern auf die Frage, warum sie nicht den Sack nach drei Sätzen zugemacht hatte. Aber egal – gewonnen ist gewonnen.

Den Schlusspunkt setzte schließlich Maria Rodriguez, die Carolyn Meyer in drei Sätzen keine Chance (5,2,3).

Volle Konzentration auf den Ball:
Beatrix Reese in ihrem ersten Punktspiel
Ließ sich auch im Derby nicht aus der Ruhe bringen:
Adlers Spitzenspielerin Meike Scheithauer

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren verlieren unglücklich in Arpke – Daniel Argut und Rene Miglitsch mit weißer Weste

TTC Arpke – Adler Hämelerwald 9:7 (35:27). Um Mitternacht war das Spiel aus. Nach vier Stunden Spielzeit blickte man in die leeren Gesichter der Adler. Gekämpft, alles gegeben und am Ende doch mit leeren Händen da. Und das noch im Derby. Der Frust saß tief. „Es gibt ja noch ein Rückspiel“, schleuderte ein deprimierter Mannschaftsführer Andy Oschem den Arpkern voller Frust entgegen. Doch zum Spiel:

Dieter Fricke/Tobias Krull lieferten sich mit Rene Miglitsch/Andre Lukatis ein packendes Duell, das sie in vier Sätzen knapp für sich entscheiden konnten (-9,6,11,11). Am Nebentisch ging es nicht minder spannend zu. Die Partie ging sogar über die volle Distanz, aber nicht nur das. Sie endete auch mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse, mit zwei Punkten Unterschied. Hatten die Arpker im ersten Spiel das Glück auf ihrer Seite, schlug das Pendel in dem Spiel zwischem Mathias Helms/Kai Weidner und Daniel Argut/Andy Oschem auf die Seite der Adler (-10,6,-7,6,9).

Doppel 3 ging wieder an die Gastgeber. Angelo Bähre/Hannes Bolten bezwangen Uwe Lukatis/Daniel in drei Sätzen, hatten aber zweimal nur zwei Punkte mehr auf ihrem Konto (9,5,9). „Das läuft heute besser als sonst. Endlich mal nicht 0:3 nach den Doppeln“, frohlockte Rene Miglitsch. War es Galgenhumor?

Oben erhöhte Dieter Fricke durch einen sicheren Dreisatzsieg über Andre Lukatis (10,6,5) auf 3:1, aber Daniel Argut brachte seine Mannschaft durch einen Viersatzsieg über Mathias Helms (6,-6,8,2) wieder auf 2:3 heran. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Mathias hat super verteidigt“, lobte Adlers Spitzenspieler sein Gegenüber.

In der Mitte sah es zunächst für Rene Miglitsch gegen Tobias Krull gar nicht gut aus. Die ersten beiden Sätze schienen für ihn nicht stattzufinden. Aber dann machte es „Klick“ und Rene behielt dreimal mit zwei Punkten Vorsprung die Oberhand. Besonders bitter für Tobias, dass er beim Stand von 10:10 im fünften Satz einen Kantenball von Rene hinnehmen musste und sich anschließend einen Fehlaufschlag leistete (-1,-5,9,9,10).

Auch Angelo Bähre und Andy Oschem lieferten sich ein packendes Match. Wie Rene konnte auch Andy das Spiel in fünf Sätzen mit zwei Punkten Unterschied im fünften für sich entscheiden (-5,8,11,-8,9). Erstmals führten die Adler: 4:3.

Das untere Paarkreuz sollte jetzt nachlegen. Aber die Arpker hielten dagegen. Sie wussten, wenn sie jetzt schwächelten, würden die Adler die Punkte über die Autobahn entführen.

So entwickelte sich zwischen Kai Weidner und Daniel Schott ein packender Kampf, den der Arpker glücklich in vier Sätzen für sich entschied (13,-10,10,3). 4:4-Ausgleich.

Am Nebentisch kämpften unterdessen Hannes Bolten und Uwe Lukatis um die Halbzeitführung. Uwe kam dabei nicht wie gewohnt zum Zuge, seine Schüsse fanden nur selten das Ziel, dazu gesellten sich zahlreiche leichte Fehler. Trotzdem kämpfte er sich in den fünften Satz und führte hier sogar 6:4. Aber dann kam nichts mehr (-8,6,10,-7,-6). „6:4 im fünften und dann kommt nichts mehr. Zum Schluss 0:7, das gibt’s doch nicht“, feuerte er sein Handtuch völlig frustriert in seine Tasche. Auch Spartenleiter Marco Schubert sah in dem sofortigen Arpker Konter des unteren Paarkreuzes den Knackpunkt des Spiels: „Wenn wir unten nur ein Spiel gewinnen, gehen wir mit einer Führung in die zweite Hälfte. Dann sind die Arpker unter Druck. So mussten wir immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Da spielst du nicht befreit auf.“

Oben sorgte zwar Daniel Argut im Spitzeneinzel gegen Dieter Fricke durch einen ungefährdeten ​​ Dreisatzsieg (5,6,8) für den 5:5-Ausgleich, aber Andre Lukatis konnte Mathias Helms` Abwehrbollwerk nicht überwinden (-9,-8,-9).

Die zahlreichen mitgereisten Adler-Fans hofften nun darauf, dass die Mitte ihr Kunststück mit zwei Siegen im ersten Durchgang wiederholen würde. Zwar konnte Rene Miglitsch Angelo Bähre in vier Sätzen bezwingen (-5,7,8,5), aber Andy Oschem fand gegen Tobias Krolls Bälle nicht das richtige Mittel und unterlag in vier Sätzen (-8,8,-7,-7). Damit stand es 7:6 für die Gastgeber.

Als dann Uwe Lukatis keine Chance gegen Kai Weidner hatte (-8,-7,-5), gingen bei den Adlern die Lichter aus. Aber Daniel Schott hielt seine Mannschaft am Leben. Er hatte Hannes Bolten drei Sätze lang sicher im Griff (4,5,3) und brachte sein Team ins Schlussdoppel.

Hier kamen aber Daniel Argut/Andy Oschem mit Dieter Fricke/Tobias Kroll nicht richtig zurecht und lagen relativ schnell 0:2 nach Sätzen zurück. Als sie dann im dritten 6:10 hinten lagen, gab niemand mehr einen Pfifferling auf die beiden. Aber sie versuchten noch einmal alles, hatten das Glück des Tüchtigen und gewannen diesen Satz noch mit 16:14. „Als sie den dritten noch umgedreht haben, habe ich gedacht, jetzt gewinnen sie in fünf Sätzen, jetzt sind sie drin“, gab Marco Schubert seine Gefühlswelt preis. Auch Ehrenpräsi Ernst Miglitsch hielt die Daumen. Aber die Arpker hielten dem Druck stand, zwangen die Adler immer wieder zu Fehlern und machten den Sack im vierten Satz zu (8,9,-14,8). Das Spiel war aus: 9:7.

 

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Musste gegen Mathias Helms hart arbeiten: Adlers Spitzenspieler Daniel Argut
Brachte sein Team ins Schlussdoppel: Daniel Schott
Haderte mit sich und der Welt: Andre Lukatis
Mit vollem Einsatz zu zwei Siegen: Rene Miglitsch

Kreisliga Herren: 2. Herren feiern Auswärtssieg in Ilten – Florian Walny und Bern Waldenberger in der Mitte ungeschlagen

TTG Ilten/Rethmar (SG) – Adler Hämelerwald II 4:9 (18:32). Die Iltener traten ohne ihren Spitzenspieler an. Mit ihm hätten die Adler wohl ein paar mehr Angstperlen auf der Stirn gehabt. So nahm alles seinen gewohnten Lauf:

Peter Inhülsen/Bernd Waldenberger bezwangen Hempel/Behrens knapp in drei Sätzen (9,11,4) und Marco Schubert/Florian Walny konnten sich in vier Sätzen gegen Kohn jun./Grzeganek behaupten (-5,4,3,5). Doppel 3 ging über die volle Distanz. Am Ende mussten Hanh Pham/Norbert Brendel Merkel/Lange zum Sieg gratulieren (-3,9,6,-2,-7).

Oben fand Peter Inhülsen gegen Peter Kohn jun. kein Mittel (-9,-4,1,-1), während Marco Schubert Dietmar Hempel sicher im Griff hatte (7,5,4).

In der Mitte setzte sich Bernd waldenberger knapp in vier Sätzen gegen Mark Grzeganek durch (10,-8,9,10) und Florian Walny erhöhte durch einen sicheren Dreisatzsieg über Arne Behrens (9,8,3) auf 5:2.

Unten feierte Norbert Brendel einen Viersatzsieg über Christian Merkel (-5,9,8,2), während Hanh Pham nach fünf Sätzen Bernd Lange zum Sieg gratulieren musste (-9,6,3,-5,-8). Damit stand es 6:3 zur Halbzeit.

Im Spitzeneinzel schoss Peter Kohn jun. Marco Schubert in drei Sätzen ab (10,8,8), während Peter Inhülsen Dietmar Hempel in drei Sätzen abfertigte (5,4,2).

Die Mitte machte dann dem Spiel ein Ende. Florian Walny hatte gegen Mark Grzeganek nach fünf Sätzen das bessere Ende für sich (6,-7,-11,5,8) und Bernd Waldenberger gab Arne Behrens in vier Sätzen das Nachsehen (-8,6,3,7). ​​ 

Damen und 2. Herren mit Auswärtssiegen

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2. Kreisklasse Jungen: Jungen unterliegen SSV Langenhagen – Elias Gorny und Amo Yalti erfolgreich

Adler Hämelerwald ​​ – SSV Langenhagen 3:7 (12:23). Jonathan Heindorf verhindert, Luca Ecke krank. Da waren es nur noch drei. “Das wird heute schnell gehen”, meinte Betreuer Marco Schubert, ”mit drei Mann gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer, das wird wohl ein gemetzel werden.” Aber er hatte nicht mit seinen Jungs gerechnet. Die wollten vor dem Spiel nur eines wissen:”Können wir noch gewinnen?” Können sie, wenn sie nur ein Spiel verlieren. Die Adler nickten, verinnerlichten die Situation und nahmen den Kampf auf.

Elias Gorny/Amo Yalti bezwangen Tino Haschek/Noah Dahm in drei Sätzen (5,10,9) und sorgten damit dafür, dass es nach den Doppeln unentschieden stand.

Aber dann verließ die Adler trotz größter Anstrengung das Glück. Elias Gorny hatte nach zwei hart umkämpften Sätzen gegen Nico haschek sein Pulver verschossen (9,-9,4,-8), Amo Yalti ging es gegen Tino Haschek nicht anders (-11,-4,-4) und Thies Marx musste Flynn Hindorf nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-8,-9,13,-6). Da das letzte Einzel der Hinrunde kampflos abgegeben werden musste, stand es zur Halbzeit 1:5. ​​ 

Im Spitzeneinzel lieferten sich Elias Gorny und Tino Haschek einen großen Kampf über fünf Sätze. Sehenswerte ballwechsel forderten immer wieder den Applaus der anwesenden Eltern und Betreuer heraus. Am Ende hatte Elias knapp die Nase vorn (-8,6,8,-12,10).

Am Nebentisch hatte es Amo Yalti mit Nico Haschek zu tun. Auch die beiden lieferten sich ein sehenswertes Duell, das der Adler in drei Sätzen für sich entscheiden konnte (5,9,7).

So durfte auch Thies Marx sein zweites Einzel spielen. Er gab gegen Noah Dahm alles, führte nach gewonnenem ersten und verlorenem zweiten Satz im dritten Satz 10:6 und gab ihn noch mit 10:12 ab. Von dieser Niederlage erholte er sich nicht mehr und gab auch den vierten Satz ab (10,-6,-10,-5). Damit war das Spiel zu Ende.

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Siegte im Spitzeneinzel: Elias Gorny
Holte den zweiten Einzelpunkt: Amo Yalti
Erwartet hochkonzentriert den Aufschlag: Thies Marx

Kreisliga Damen: Damen siegen in Großburgwedel ​​ – Rika Inhülsen und Maria Rodriguez zuverlässige Punktesammler

TTK Großburgwedel II – Adler Hämelerwald 3:7 (12:26). „Das wird heute eng. Wenn wir nicht 100% geben, sehe ich schwarz“, wies Käpt´n Janin Barckmann ihre Mannschaftskameradinnen noch einmal eindringlich auf die Schwere der Aufgabe hin. Die nahmen es gelassen auf. „Wir haben die letzte Woche im Training hart gearbeitet“, so Spitzenspielerin Meike Scheithauer, „wir sind fit, das wird schon klappen.“ ​​ 

Zunächst sah es nach einem spannenden Kampf aus. Meike Scheithauer/Janin Barckmann bezwangen zwar Nienburg/Weishaupt in drei Sätzen (3,10,4), aber Rika Inhülsen/Maria Rodriguez mussten ihr Doppel gegen Röllig/Matern in vier Sätzen abgeben (12,-3,-6,-8).

Oben hatte Janin Barckmann nach zwei gewonnenen Sätzen Spitzenspielerin Anja Nienburg am Rand einer Niederlage, hatte aber nach knapp verlorenem dritten Satz keine Kraft mehr (8,11,-9,-2,-7). „Wenn ich den dritten nach Hause gebracht hätte, hätte ich gewonnen“, ärgerte sich die Adlerin. Meike Scheithauer sorgte jedoch anschließend dafür, dass der Puls bei den Adlerinnen wieder nach unten ging. Sie bezwang Annabet Röllig deutlich in vier Sätzen (7,-3,4,7) und sorgte damit für den 2:2-Ausgleich.

Unten legten die Adlerinnen nach. Maria Rodriguez brachte mit ihrem Spiel Andrea Matern immer wieder zu Wutausbrüchen und siegte in vier Sätzen (-4,6,9,8) und Rika Inhülsen ließ Mailin Weishaupt keine Chance (3,6,7).

Im Spitzeneinzel musste Meike Scheithauer Anja Nienburg nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (4,-5,-7,10,-5), aber Janin Barckmann sorgte durch einen Viersatzsieg über Annabet Röllig (-9,6,8,7) dafür, dass der Zwei-Punkte-Abstand gewahrt blieb.

Unten machten die Adlerinnen dann den Sack zu. Rika Inhülsen gönnte Andrea Matern keinen Satz (7,5,8) und Maria Rodriguez setzte durch einen ungefährdeten Dreisatzsieg über Mailin Weishaupt (2,0,3) den Schlusspunkt. Vier Punkte im unteren Paarkreuz bedeuteten schließlich den deutlichen Auswärtssieg. „Rika und Maria sind zur Zeit wirklich gut drauf, da brauchst du auf der Bank gar nicht zu zittern“, lobte Mannschaftsführerin Janin Barckmann ihr unteres Paarkreuz.

Kreisliga Herren: 2. Herren besiegen die Friesen in Hänigsen – Florian Walny und Dirk Gudwitz in der Mitte ungeschlagen

TSV Friesen Hänigsen II – Adler Hämelerwald II 4:9 (17:31). Die Adler traten in Hänigsen bis auf Olaf Wundenberg in Bestbesetzung an. So entwickelte sich zunächst auch ein Spiel, das schnell zu Ende sein würde. Marco Schubert/Dirk Gudwitz knackten das Spitzendoppel der Friesen Klose/Brockmüller (5,4,3) und Peter Inhülsen/Florian Walny besiegten Esser/Nissel ebenfalls in drei Sätzen (9,2,4). Die anschließende Viersatzniederlage von Bernd Waldenberger/Hanh Pham gegen Selzam/Lindner (-6,6,-4,-4) warf die Adler nicht aus der Bahn, denn die nächsten vier Spiele waren eine sichere Beute für die Hämelerwalder.

Peter Inhülsen setzte sich in drei Sätzen gegen Stephan Esser durch (7,7,4), Marco Schubert hatte mit Dirk Nissel wenig Probleme (5,1,3), Dirk Gudwitz gönnte Sven Klose dreimal acht Punkte (8,8,8) und Florian Walny zeigte gegen Thomas Brockmüller Nervenstärke (5,-6,11,11).

Unten mussten die Gäste jedoch zwei Niederlagen hinnehmen. Hanh Pham fand gegen Andreas Selzam kein Mittel (-1,6,-4,-5) und Bernd Waldenberger musste Cedric Lindner nach fünf hart umkämpften Sätzen zum Sieg gratulieren (-8,10,13,-12,-7).

Als dann Marco Schubert überraschend das Spitzeneinzel gegen Stephan Esser verlor (-10,-8,-10) („Das war wie gegen eine Gummiwand. Stephan hat alles wiedergebracht. Ich wusste irgendwann nicht mehr, was ich machen sollte“, so Adlers Spitzenspieler zerknirscht), stand es plötzlich nur noch 6:4 und es machte sich Nervosität im Adlerlager breit. „Dass Marco ein Einzel abgibt, war nicht vorgesehen. Das hat uns richtig unter Druck gesetzt“, so Peter Inhülsen, der anschließend durch einen sicheren Viersatzerfolg über Dirk Nissel wieder für Ruhe sorgte (-10,4,7,8).

Die Mitte zeigte sich dann topfit. Florian Walny setzte sich in fünf Sätzen über Sven Klose durch (5,-6,7,-7,7) und Dirk Gudwitz machte gegen Thomas Brockmüller den Sack zu (-7,9,6,7).  ​​ ​​ ​​​​ 

Blieb oben ungeschlagen: Peter Inhülsen
Sorgte für den achten Punkt: Florian Walny

Damen auf dem Weg nach oben

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2. Kreisklasse Jungen: Jungen schlagen Wettmar deutlich – Amo Yalti gestattet den Gästen den Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald ​​ – TSV Wettmar 7:1 (23:12). “Das Ergebnis ist eindeutig zu hoch ausgefallen. Die Sätze zeigen an, dass sich die Wettmarer stark gewehrt haben”, analysierte Adler-Betreuer Marco Schubert das Ergebnis.

Schon im Eingangsdoppel mussten die Adler Luca Ecke/Thies Marx gegen Dembski/Fuhrmann einen 0:2-Satzrückstand aufholen. Den fünften Satz gewannen sie dann auch noch mit zwei Punktzen Unterschied (-9,-8,8,3,9). Am Nebentisch lieferten sich Elias Gorny/Amo Yalti mit Beyer/Rogner einen packenden Kampf, den die Adler in vier Sätzen für sich entscheiden konnten (9,8,-8,8). ​​ 

Oben rissen Elias Gorny und Lennert Rogner die Fans immer wieder von der Bank. Ein Ballwechsel war sehenswerter als der andere. Beide gingen volles Risiko. Am Ende hatte Elias in vier Sätzen die Nase vorn (9,-17,7,8). Amo Yalti musste dagegen gegen Jonar Beyer nach fünf Sätzen die Hand zum Sieg reichen (-5,5,-9,7,-7). “Im fünften habe ich einfach den Anfang verschlafen”, meinte Amo sichtbar geknickt.

Unten gönnte sich Luca ecke gegen Tassilo Fuhrmann im zweiten Satz eine Auszeit, hatte in den anderen Sätzen seinen Gegner aber voll im Griff (0,-10,3,4). Thies Marx machte es gegen Hannes Dembski wieder einmal spannend. Nach verlorenen zwei Sätzen kämpfte er sich ins Spiel zurück und kam in den fünften Satz. Hier ließ er dann auch nichts mehr anbrennen und verließ als Sieger den Tisch (-6,-6,6,9,7).

Im Spitzeneinzel blieb Elias Gorny gegen Jonar Beyer ohne Satzverlust (8,8,5), während Amo Yalti gegen Lennert Rogner über die volle Distanz gehen musste. Hatte er im ersten Einzel noch eine Fünfsatzniederlage hinnehmen müssen, konnte er dieses Mal den fünften in der Verlängerung für sich entscheiden (-5,10,-5,7,10) und setzte damit den Schlusspunkt.

Kreisliga Damen: Damen bezwingen Godshorn – Maria Rodriguez sorgt durch Fünfsatzsieg über Margret Stresemann für die Vorentscheidung

Adler Hämelerwald – TSV Godshorn 7:2 (22:10). Die Adlerinnen feierten in der Halle der Grundschule einen überraschend hohen Sieg über die TSVerinnen aus Godshorn. “Nach dem Anfang haben wir nicht gedacht, dass wir schon nach 1 ½ Stunden fertig sind”, war Spitzenspielerin Meike Scheithauer über den Verlauf des Spiels nicht unfroh.

In der Tat sah zunächst alles nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen aus. Rika Inhülsen/Tetyana Wedemeyer gaben ihr Doppel gegen Buchholz/Stresemann in vier Sätzen ab (-3,6,-3,-4), während Meike Scheithauer/Janin Barckmann Hartmann/Konopka sicher im Griff hatten (3,6,5).

Oben gönnte Meike Scheithauer Birgitta Hartmann in drei Sätzen ganze elf Punkte (5,2,4). Dagegen fand Janin Barckmann gegen das druckvolle Angriffsspiel von Godshorns Spitzenspielerin Dieta Buchholz kein Mittel (-2,-6,-8). “Ich bin zwar immer besser ins Spiel gekommen, aber von einem Satzgewinn war ich doch weit entfernt”, analysierte Adlers Käpt´n Janin Barckmann ihre Niederlage.

Unten brachte Rika Inhülsen ihre Mannschaft durch ein sicheres 3:0 über Elif Konopka (8,4,8) ihre Mannschaft wieder in Führung. Nach dem Gesetz der Serie hätte jetzt Maria Rodriguez verlieren müssen. Aber die Adlerin hatte etwas gegen dieses Gesetz, ging hochkonzentriert an den Tisch und ließ sich auch von einem 1:2-Satzrückstand nicht aus der Bahn werfen. “Ich wollte der Mannschaft unbedingt helfen. Das konnte ich nur mit einem Sieg und das hat ja auch Gott sei Dank geklappt”, so die Adlerin noch völlig außer Atem nach ihrem knappen Fünfsatzsieg (9,-7,-8,10,10) über Margret Stresemann. Und auch Spartenleiter Marco Schubert zeigte sich von Marias Leistung beeindruckt:”Maria hat keine Nerven gezeigt. Das musst du erst einmal hinkriegen. 1:2 zurückliegen und dann beide Sätze in der Verlängerung gewinnen. Respekt.”

So stand es 4:2 zur Halbzeit. “Durch Marias Sieg konnten wir etwas entspannter in den zweiten Abschnitt gehen”, so Mannschaftsführerin Janin Barckmann. Vielleicht lag es daran, vielleicht lag es aber auch an der Spielstärke der Adlerinnen. Fakt ist jedenfalls: In der Folge gaben die Adlerinnen kein Einzel mehr ab.

Im Spitzeneinzel setzte sich Meike Scheithauer in vier Sätzen gegen Dieta Buchholz durch (7,9,-7,6), Janin Barckmann gab gegen Birgitta Hartmann keinen Satz ab (7,6,9) und Rika Inhülsen setzte durch einen Viersatzsieg über Margret Stresemann den Schlusspunkt (-12,6,5,6).  ​​​​ 

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Setzte den Schlusspunkt: Rika Inhülsen

Gelungener Saisonauftakt für die Damen

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2. Kreisklasse Jungen: Jungen unterliegen Herrenhausen – Luca Ecke mit weißer Weste

Adler Hämelerwald ​​ – MTV Herrenhausen 3:7 (13:23). Einen unglücklichen Saisonauftakt erlebten die jugendlichen Adler. Amo Yalti/Thies Marx eröffneten zwar das Spiel mit einem 3:0 über Lüdeck/Kuhn (9,7,9), aber Elias Gorny/Luca Ecke konnten nicht nachlegen. Sie unterlagen Fatrous/Pilgrim in drei Sätzen (-4,-5,-8).

Oben kämpfte Elias Gorny unglücklich gegen Gisbert Lüddeck (-9,-9,-6) und Amo Yalti fand kein Mittel gegen Samyar Fatrous (-7,-9,-5).

Unten lieferten sich Luca Ecke und Luca Kühn einen packenden Kampf, den der Adler mit zwei Punkten Unterschied im fünften Satz knapp für sich entscheiden konnte (-10,8,4,-11,9). Thies Marx sollte jetzt für den Ausgleich sorgen. Aber er unterlag Julis Pilgrim in drei Sätzen (-5,-6,-8).

Oben konnte Elias im Spitzeneinzel gegen Samyar Fatrous nur einen Satz gewinnen (-6,-9,10,-4) und Amo Yalti musste sich nach einem packenden Kampf Gisbert Lüddeck in fünf Sätzen geschlagen geben (-5,11,-6,8,-2).

Unten ließ Luca Ecke auch in seinem zweiten Einzel nichts anbrennen und besiegte Julius Pilgrim klar in drei Sätzen (6,5,8). Thies Marx kämpfte anschließend darum, seine Mannschaft in die Schlussdoppel zu bringen. Nach vier Sätzen musste er jedoch Luca Kühn zum Sieg gratulieren (-10,8,-6,-8). Damit war die Heimniederlage perfekt.

Kreisliga Damen: Damen feiern knappen Sieg über Eltze – Meike Scheithauer mit zwei Siegen im Einzel und im Doppel

Adler Hämelerwald – TTC Eltze II 7:4 (25:18). Es hat sich nichts geändert. Gegen die Eltzerinnen müssen die Adlerinnen immer 120% geben, um als Sieger aus der Halle zu gehen. So auch dieses Mal.

Rika Inhülsen/Beatrix Reese haderten im Eröffnungsdoppel bei ihrer Dreisatzniederlage gegen Graß/Brennig mit dem Ballglück (-9,-9,-8). Meike Scheithauer/Janin Barckmann sorgten jedoch postwendend für den Ausgleich (5,9,8 gegen Dietrich/Lehmann).

Oben hatte Meike Scheithauer gegen Wiebke Dietrich nur im zweiten Satz Probleme (4,11,4), während sich Janin Barckmann nach hartem Kampf Spitzenspielerin Renate Graß in fünf Sätzen beugen musste (6,-7,-5,8,-8).

Unten gönnte Rika Inhülsen Heike Brennig keinen Satz (4,5,10). Maria Rodriguez dagegen musste Franziska Lehmann nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-10,-6,9,-6). So stand es zur Halbzeit 3:3.

Als Meike Scheithauer im Spitzeneinzel Renate Graß in vier Sätzen niederringen konnte (-9,9,6,9) und Janin Barckmann Wiebke Dietrich ebenfalls in vier Sätzen bezwang (8,8,-8,5), war eine Vorentscheidung zugunsten der Adlerinnen gefallen.

Zwar musste anschließend Rika Inhülsen gegen Wiebke Lehmann eine Viersatzniederlage hinnehmen (-8,-9,9,-3), aber Maria Rodriguez konnte in einem spannenden Spiel Heike Brennig in fünf Sätzen bezwingen (-8,3,-3,3,5) und so den alten Abstand wiederherstellen und schon einmal einen Punkt für ihr Team sichern.

Die Gäste, nun mit dem Rücken zur Wand, kämpften in den beiden Abschlussdoppeln wie die Löwen, wollten sie doch unbedingt einen Punkt mit nach Hause nehmen. Dietrich/Lehmann gönnten dann auch Rika Inhülsen/Beatrix Reese keinen Satz (2,5,9). Jetzt kam alles darauf an, ob Graß/Brennig das beste Doppel der letzten Saison Meike Scheithauer/Janin Barckmann würden bezwingen können. Sie versuchten es, gaben alles und standen nach verlorenem ersten Satz und zwei in der Verlängerung gewonnenen Sätzen im vierten Satz vor der Sensation. Nachdem sie diesen aber mit 10:12 abgeben mussten, hatten sie im fünften Satz nicht mehr die Kraft, um das Ruder noch einmal herumreißen zu können (-7,10,10,-10,-6). Besonders bitter für die Eltzerinnen, dass dieses Doppel zuerst zählte und der Sieg von Dietrich/Lehmann nicht mehr in die Wertung kam.  ​​ ​​ ​​​​ 

3. Kreisklasse Herren: 3. Herren verlieren Krimi gegen Otze IV – Norbert Brendel mit zwei Einzelsiegen

Adler Hämelerwald III – TTC Otze IV 5:7 (24:29). Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen. Hochrote Köpfe, nach Luft ringende Spieler, nie enden wollende Duelle. Das alles bekamen die Fans in der Halle der Grundschule geboten. Erinnerungen an das legendäre Tennisduell zwischen Michael Westphal und Tomas Smid am 4. Oktober 1985 in der Frankfurter Festhalle kamen hoch. Acht der zwölf Spiele gingen über die volle Distanz. Das Spiel begann mit einem Fünfsatzspiel und endete mit einem Fünfsatzspiel. Alles andere wäre an diesem Abend auch unnormal gewesen. ​​ 

Zu tragischen Helden wurden dabei Norbert Brendel und Wolfgang Ecke. Waren sie im Eröffnungsdoppel noch glückliche Sieger über Weiß/Grundmann (-8,8,-7,9,10), schlichen sie am Ende eines langen Tages wie geprügelte Hunde vom Tisch, nachdem sie gegen Dietsche/Radev den fünften Satz in der Verlängerung verloren hatten (-9,11,6,-5,-10) und damit die Niederlage ihrer Mannschaft nicht hatten verhindern können. Zwischen Himmel und Hölle lagen nur knapp zwei Stunden.

“Der zweite Durchgang hat uns das Genick gebrochen. Bei uns war der Akku schon leer, die Otzer hatten hier mehr zuzusetzen. Sie waren ja auch deutlich jünger, das hat sich bemerkbar gemacht”, analysierte Mannschaftsführer “Wolle” Ecke die unglückliche Niederlage.

Doch zum Spiel:

Nachdem Norbert Brendel/Wolfgang Ecke, wie oben bereits erwähnt, das Eröffnungsdoppel gegen Weiß/Grundmann knapp in fünf Sätzen hatten für sich entscheiden können, mussten Karl-Heinz Brandes/Wolfgang Gilster gegen Dietsche/Radev trotz einer 2:0-Satzführung noch eine Fünfsatzniederlage hinnehmen (3,9,-5,-8,-7). “Es läuft bei uns noch nicht rund”, ärgerte sich “Kalle” Brandes über die seiner Meinung nach unnötige Niederlage.

Die Adler ließen sich jedoch von dieser Niederlage nicht schocken. Norbert Brendel bezwang Julia Grundmann in drei Sätzen (4,4,8) und Wolfgang Ecke hatte gegen Alexander Weiß im fünften Satz das bessere Ende für sich (2,-8,-10,8,9).

Unten musste Karl-Heinz Brandes zwar gegen Vladi Radev eine Viersatzniederlage hinnehmen (10,-7,-6,-8), aber Wolfgang Gilster stellte durch einen Fünfsatzsieg über Frank Dietsche (9,-8,6,-9,3) den alten Abstand wieder her. 4:2 hieß es zur Halbzeit.

Im Spitzeneinzel hatte es Norbert Brendel mit Alexander Weiß zu tun und musste Schwerstarbeit leisten. Dank seiner Routine reichte es am Ende zu einem knappen Fünfsatzsieg (10,8,-8,-4,7). 5:2 lautete der neue Spielstand. “Dass wir danach keinen Punkt mehr machen, damit habe ich nicht gerechnet”, so Wolfgang Gilster.

Es sah ja auch gut aus. Wolfgang Ecke führte gegen Julia Grundmann 2:0 nach Sätzen. Aber dann hatte sich seine Gegnerin auf sein Spiel eingestellt und drehte das Spiel zu ihren Gunsten (-9,-8,8,7,4). 5:3.

Unten fand Karl-Heinz Brandes gegen die Rückhand von Frank Dietsche kein Mittel (-11,-7,-4) und Wolfgang Gilster gratulierte Vladi Radev nach fünf Sätzen zum Sieg (8,-4,8,-10,-5).

5:5. Die Abschlussdoppel mussten also entscheiden.

Karl-Heinz Brandes/Wolfgang Gilster verloren unglücklich gegen Weiß/Grundmann (-9,-9,-8) und setzten damit Norbert Brendel/Wolfgang Ecke unter Zugzwang. Sie mussten gewinnen, wenn man nicht mit leeren Händen da stehen wollte.

Dietsche/Radev dagegen witterten ihre Chance. Einen Punkt hatten sie schon. Warum sollten daraus nicht zwei werden? So entwickelte sich ein Spiel, nein ein Kampf, in dem beide alles in die Waagschale warfen, was sie noch an Kraft hatten. 9:11, 13:11, 11:6, 5:11. Natürlich musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Natürlich ging es in die Verlängerung. Natürlich hofften die Adler, dass sie wie zu Beginn des Spieles die besseren Nerven haben würden. Aber gefehlt. Die Gäste machten die beiden nächsten Punkte zum 12:10. Satz, Spiel und Sieg! “Wenigstens waren die Duschen noch warm”, nahm Spitzenspieler Norbert Brendel die Niederlage mit Galgenhumor.

2. Herren und 3. Herren gehen bei tropischer Hitze über die volle Distanz

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3. Kreisklasse Herren: 3. Herren und Dedenhausen teilen sich in Hitzeschlacht die Punkte – Wolfgang Gilster mit weißer Weste

Adler Hämelerwald III – MTV Dedenhausen II 6:6 (25:24). In der Halle der Grundschule herrschte tropische Schwüle, die beiden Mannschaften alles abverlangte. “Alle Akteure haben alles gegeben, es war nicht nur heiß, es war eine richtige Hitzeschlacht”, beschrieb Adlers Wolfgang Gilster das packende Spiel, “am Ende war es sogar eine Materialschlacht. Bei Wolfgang Ecke und bei mir löste sich mitten im Spiel die Sohle von den Turnschuhen. So etwas habe ich noch nie erlebt.”

Schon die Doppel gingen über die volle Distanz. Norbert Brendel/Wolfgang Ecke bezwangen Ebeling/Kröger (8,-5,9,-9,8), während Karl-Heinz Brandes/Wolfgang Gilster nach 2:0-Satzführung Schmidtmeyer/Köhne noch zum Sieg gratulieren mussten (5,7,-8,-12,-9). “Das war unglücklich, das musste nicht sein”, urteilte Raimund Schwenke, der das Drama als Schiedsrichter miterleben musste.Und es ging weiter hin und her.

Oben hatte Norbert Brendel nur im ersten Satz mit Matthias Kröger Probleme (10,6,8), Wolfgang Ecke unterlag dagegen Jürgen Ebeling in vier Sätzen (-5,7,-5,-5).

Auch unten wurden die Punkte geteilt. Karl-Heinz Brandes erlitt eine knappe Viersatzniederlage gegen Manfred Köhne (6,-11,-9,-4), während Wolfgang Gilster gegen Gerd Schmidtmeyer keinen Satz abgab (3,9,6).

Oben schien sich dann das Spiel zugunsten der Gäste zu entwickeln. Norbert Brendel unterlag im Spitzeneinzel Jürgen Ebeling unglücklich (5,-9,-9,-10) und Wolfgang Ecke brachte eine 2:0-Satzführung gegen Matthias Kröger nicht nach Hause (7,4,-5,-9,-11). “Da kämpfst du, kriegst bei dieser Hitze kaum noch Luft und dann fehlen dir zweimal zwei Bälle”, so ein frustrierter Wolfgang Ecke. Damit führten die Gäste mit 5:3.

Doch die Adler hielten unten dagegen. Karl-Heinz Brandes feierte einen Fünfsatzsieg über Gerd Schmidtmeyer (-7,4,-9,6,8) und Wolfgang Gilster sorgte durch einen Viersatzsieg über Manfred Köhne (9,5,-8,2) für den 5:5-Ausgleich.

Im anschließenden Doppel hatten Karl-Heinz Brandes/Wolfgang Gilster gegen Ebeling/Kröger nichts zu bestellen (-3,-6,-2). “Wir waren nach unseren Einzeln einfach platt. Wenn du keine Pause hast und dann noch gegen das obere Paarkreuz antreten musst, darfst du nicht unbedingt einen Sieg erwarten”, so ein völlig durchgeschwitzter Wolfgang Gilster zu dem deutlichen Ergebnis.

Gott sei Dank behielten Norbert Brendel/Wolfgang Ecke im letzten Spiel des Abends die Nerven. Sie bezwangen Schmidtmeyer/Köhne in vier Sätzen (7,-9,8,7) und sicherten damit das Unentschieden.

Kreisliga: 2. Herren feiert knappen Sieg im Derby – Peter Inhülsen/Bernd Waldenberger machen den entscheidenden Punkt

Adler Hämelerwald II – TTC Arpke III 9:7 (30:25). Beide Mannschaften wussten naturgemäß zum Saisonauftakt nicht, wo sie stehen, beide Mannschaften traten mit Ersatz an. Beim Gast aus Arpke fehlte das untere Paarkreuz, bei den Adlern das mittlere.

So entwickelte sich bei tropischer Schwüle eine spannende Partie in der halle am Hainwald. Peter Inhülsen/Bernd Waldenberger, nach langen internen Diskussionen als Doppel 1 aufgestellt, unterlagen Döring/Berndt in fünf Sätzen (10,-5,-9,7,-3). “Nachdem wir den vierten klar gewonnen hatten, habe ich gedacht, wir packen das. Aber im fünften waren sie gleich 4:1 weg”, so ein Erklärungsversuch für die Niederlage von Käpt´n Peter Inhülsen. Marco Schubert/Dirk Gudwitz machten ihre Sache besser. Sie ließen dem Arpker Spitzendoppel Schubert/Haak keine Chance (8,9,8). Rika Inhülsen/Leonhard Heindorf mussten anschließend die Überlegenheit von Klostermann/Brandes anerkennen (-1,-5,-4), so dass die Gäste mit einer 2:1-Führung aus den Doppeln gingen.

Der Rückstand schien die Adler zu motivieren. Marco Schubert gönnte Rene Haak keinen Satzgewinn (5,4,10) und Peter Inhülsen hatte Arpkes Spitzenspieler Sebastian Schubert sicher im Griff (1,3,9).

In der Mitte bauten die Adler ihre Führung aus. Dirk Gudwitz schwächelte gegen Heiko Berndt nur im dritten Satz (3,6,-11,7) und Bernd Waldenberger gab gegen Ralph Döring nach verlorenem ersten Satz gehörig Gas (-7,4,13,8). “Ich hatte mir die Schuhe nicht richtig zugebunden”, äußerte er zum ersten Satz.

Unten gab es keinen Satzgewinn. Rika Inhülsen fand gegen Anika Brandes kein Mittel (-3,-6,-3), und Leonhard Heindorf hatte in seinem ersten Punktspiel bei den Erwachsenen das Nachsehen gegen Lutz Klostermann (-5,-7,-11).

So langsam wurde es spannend. Vieles deutete auf ein Unentschieden hin. Die Arpker leisteten größeren Widerstand als den Adlern lieb war. Der erste, der das zu spüren bekamm, war Marco Schubert. Im Spitzeneinzel schoss ihm Sebastian Schubert die Bälle reihenweise um die Ohren. Nur mit Geschick, Routine und viel Glück schaukelte der Adler das Spiel nach Hause (11,11,3). Ganz anders Peter Inhülsen. Er machte mit Rene Haak kurzen Prozess (7,2,2).

In der Mitte wurde es noch enger. Dirk Gudwitz hatte Ralph Döring zwei Sätze lang sicher im Griff, musste dann jedoch in den fünften Satz, weil der Arpker keine Fehler mehr machte. Im fünften zeigte Dirk dann seine ganze Routine, ließ in den entscheidenden Phasen seinen Gegner ins Leere laufen und machte so den wichtigen achten Punkt (2,2,-7,-8,7).

Dieser Punkt war so wichtig, weil am Nebentisch Bernd Waldenberger mit den hart gezogenen Topspins von Heiko Berndt nicht zurecht kam und dem Arpker nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren musste (-4,9,-7,-7).

Unten verloren anschließend beide Adler. Rika Inhülsen hatte gegen Lutz Klostermann das Nachsehen (-8,-5,-5) und Leonhard Heindorf fand gegen das druckvolle Angriffsspiel von Anika Brandes kein Mittel (-2,-6,-5).

Damit stand es vor dem Abschlussdoppel 8:7 für die Adler. Peter Inhülsen/Bernd Waldenberger sollten nun gegen Schubert/Haak für den Heimsieg sorgen. Nach den ersten Bällen sah es nicht so aus, als würden sie den Tisch als Sieger verlassen können. Ein ums andere Mal liefen sie sich über den Haufen. Aber Gott sei Dank kannten sie recht schnell ihre Laufwege und ließen danach den Arpkern keine Chance (6,7,8). “Nächstes Mal spielt ihr Doppel 1, ich muss diesen Stress nicht haben”, meinte Bernd Waldenberger zu Marco Schubert und Dirk Gudwitz gewandt. Aber: Never change a running system!!

 

4. Herren kommt gegen Hänigsen unter die Räder

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3. Kreisklasse Herren: 4. Herren erhält von den Friesen aus Hänigsen die Höchststrafe - Jan Kaune im Pech

Adler Hämelerwald IV – TSV Friesen Hänigsen V 0:7 (4:21). ​​ Torsten Werner ahnte vor dem Spiel Böses. ”Der Schlechteste von denen ist ein 1300er”, hatte er bei click-TT gelesen, “das gibt heute sicher Prügel.” Er sollte recht behalten. Ganze vier Sätze errangen die Adler in diesem Spiel. Einer gelang Torsten Werner/Rika Inhülsen im Eröffnungsdoppel, drei gingen auf das Konto von Jan Kaune. Der saß am Ende wie ein Häufchen Elend auf der Bank. “Das war heute nicht mein Tag. Ich hätte besser zu Hause bleiben sollen”, so der Spitzenspieler der Vierten völlig frustriert.

Im ersten Einzel gegen Otto Deseke verlor er nicht nur den ersten Satz nach hoher Führung in der Verlängerung, sondern auch den zweiten mit zwei Punkten Unterschied (-14,-9,9,-4), im zweiten Einzel gegen Frank Angermann holte er im fünften Satz einen Vierpunkterückstand zum 10:10 auf, um dann doch noch mit 10:12 zu verlieren (3,-8,7,-4,-10).  ​​ ​​​​ 

Gelungener Saisonauftakt für die 1. Herren

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren startet mit Sieg in die neue Saison – Neuzugang Daniel Argut mit zwei Siegen im Einzel und Doppel

Adler Hämelerwald – TSV Engensen 9:7 (35:28).Daniel Argut, nach über 20 Jahren erstmals wieder im Adler-Dress, hatte schon vor Spielbeginn jede Menge Stress. Interviews über Interviews musste er geben. Jeder der anwesenden Adler-Fans wollte wissen, wie es ihm geht, was ihn bewogen hat, wieder bei den Adlern zu spielen. Seiner Konzentration war das Gott sei Dank nicht abträglich. Als das Spiel begann, war er voll da.

Es war übrigens ein ungewöhnliches Punktspiel. Zum einen fand es noch in den Sommerferien statt und damit in der großen Halle im Riedweg, obwohl doch mittwochs in der Grundschule gespielt wird, zum anderen hatte man mit dem TSV Engensen gleich ein Schwergewicht als Gegner und drittens musste man mit den in der Halle vorherrschenden tropischen Temperaturen klarkommen. Und dann sollte es noch das Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten werden.

Die Adler gingen hochmotiviert in die Partie. Daniel Argut/Andreas Oschem eröffneten das Spiel mit einem Viersatzsieg über Bartling/Engel (5,8,-4,4). Zwar gaben Andre Lukatis/Peter Inhülsen ihr Spiel gegen das Engenser Spitzendoppel Bähre/Sengkin in drei Sätzen ab (-5,-6,-4), aber Rene Miglitsch/Daniel Schott sorgten durch einen Viersatzerfolg über Kretzmeyer/Mücke (5,8,-9,2) dafür, dass die Adler mit einer Führung aus den Doppeln herauskamen.

Oben ließen die Adler nichts anbrennen. Daniel Argut (8,7,5 gegen Christian Bähre) und Andre Lukatis (8,5,6 gegen Nils Bartling) bauten die Führung auf 4:1 aus. Käpt´n Andy Oschem erhöhte sogar durch ein sicheres 3:0 über Eike Kretzmeyer (6,9,7) auf 5:1.

Im zweiten Spiel der Mitte lieferten sich Rene Miglitsch und Sven Sengkin ein packendes Duell, das den Blutdruck der Fans in die Höhe trieb. Jeder Satz endete mit zwei Punkten Unterschied. Am Ende hatte Sven knapp die Nase vorn (9,-9,13,-10,9) und verringerte damit den Abstand seiner Truppe zu den Adlern.

Unten musste Uwe Lukatis, verletzt in die Partie gegangen, gegen Daniel Mücke eine Viersatzniederlage hinnehmen (7,-9,-7,-8). Daniel Schott wollte gegen Fabian Engel den alten Abstand wiederherstellen, verletzte sich aber während des Spiels und musste nach vier Sätzen seinem Gegenüber zum Sieg gratulieren (7,-6,-8,-12).

Die komfortable Führung hatte sich in zwanzig Minuten in Luft aufgelöst. Urplötzlich war der TSV aus Engensen wieder dran. Nur noch 5:4 zur Halbzeit.

Daniel Argut flößte seinem Team wieder Zuversicht ein. Im Spitzeneinzel bezwang er Nils Bartling deutlich in drei Sätzen (8,4,9). Aber Andre Lukatis konnte nicht nachlegen. Er gab sein Spiel gegen Christian Bähre in vier Sätzen ab (-9,-3,9,-7).

Als dann auch noch Andy Oschem gegen Sven Sengkin eine Fünfsatzniederlage hinnehmen musste (5,-10,-5,9,-4), war aus der 5:1-Führung ein 6:6 geworden. Und am Nebentisch sah es schlecht aus. Rene Miglitsch lag gegen Eike Kretzmeyer 0:2 nach Sätzen zurück. Gingen jetzt bei den Adlern die Lichter aus? Fast wäre es so gewesen, aber Rene legte noch einmal eine Schippe drauf, zeigte, was es heißt, ein Adler zu sein, und bog das Spiel um. Ab Satz 3 hatte er mit seinem Gegner keine Probleme mehr (-4,-8,7,7,6) und sorgte für die erneute Adler-Führung. „Wenn Renes Spiel auch noch weggegangen wäre, hätte das uns wohl das Genick gebrochen“, meinte Uwe Lukatis hinterher und wies damit noch einmal ausdrücklich darauf hin, wie wichtig Renes Sieg war. Denn er selbst war ja nach seiner Verletzung noch weit von seiner alten Spielstärke entfernt und musste folgerichtig gegen Fabian Engel trotz einer starken kämpferischen Leistung eine Viersatzniederlage hinnehmen (-3,8,-5,-8). Alle Hoffnungen ruhten jetzt auf Daniel Schott. „Wenn du verlierst, dann verlieren wir das Spiel“, verdeutlichte der alte Fuchs Andy Oschem Daniel die Situation, wohl wissend, dass es nicht 6:8, sondern 7:7 stand. Daniel verzog das Gesicht. Sein Bein schmerzte, und dann auch noch dieser Druck. Aber er biss die Zähne zusammen, konnte gegen Daniel Mücke nach verlorenem ersten Satz den zweiten Satz knapp für sich entscheiden und hatte damit seinem Gegner den Zahn gezogen (-7,10,0,4). Die Mission „Niederlagenabwehr“ war geglückt. Vor dem Schlussdoppel hieß damit 8:7 für die Adler. Das war Daniel Schott aber nicht klar. Als Daniel Argut/Andy Oschem im Schlussdoppel 0:2 nach Sätzen hinten lagen, jammerte er: „Alles umsonst.“ Doch Andre Lukatis sorgte dafür, dass sich seine Miene aufhellte: „Ich weiß gar nicht, was du hast. Wir haben doch schon einen Punkt.“ Am Ende wurden es sogar zwei Punkte, denn Daniel A./Andy rissen das Doppel noch aus dem Feuer und siegten knapp in fünf Sätzen über Bähre/Sengkin (-9,-8,4,9,7). „Das war eine richtig starke Truppe“, zollte Spitzenspieler Daniel Argut den TSVern großes Lob. ​​ 

3. Kreisklasse Herren: 3. Herren siegt gegen die 4. - Norbert Brendel (III) und Thomas Jahnel (IV) ungeschlagen

Adler Hämelerwald III – Adler Hämelerwald IV 7:3 (24:12). Die Dritte nahm das Spiel ungewöhnlich ernst. Zwei Tage vor dem angesetzten Termin ordnete Spitzenspieler Norbert Brendel für seine Jungs ein Sondertraining in der Halle im Riedweg an. “Das war gut so. So wussten wir, was uns erwartet: tropische Temperaturen und ein anderes Hallendrittel”, zeigte sich Mannschaftsführer Wolfgang Ecke zufrieden über den frühen Trainingsbeginn noch in den Sommerferien. “In unserem gewohnten Hallendrittel konnten wir wirklich nicht spielen. Da war es so dunkel, da hättest du deine Taschenlampe rausholen müssen, wenn du den Ball sehen wolltest”, so Thomas Jahnel, Käpt´n der Vierten über die mangelhafte Hallenbeleuchtung.

Norbert Brendel/Wolfgang Ecke eröffneten das Vereinsduell mit einem knappen Viersatzsieg über Jan Kaune/Thomas Jahnel (-7,3,10,10). “Den vierten Satz hätten wir nach unserer 7:3-Führung nach Hause bringen müssen. Den fünften hätten wir dann sicherlich gewonnen”, meinte Spitzenspieler Jan Kaune. Auch Thomas Jahnel war unzufrieden:”Ich hatte fest damit gerechnet, dass wir unser Doppel gewinnen, dann hätten wir unentschieden gespielt.”

Da das zweite Doppel eine sichere Angelegenheit für Karl-Heinz Brandes/Wolfgang Gilster war (2,7,2 gegen Torsten Werner/Axel Heindorf), führte die Dritte nach den Doppeln mit 2:0. Und es lief weiter wie am Schnürchen. Norbert Brendel gönnte Torsten Werner keinen Satzgewinn (5,9,7) und Wolfgang Ecke bezwang in einem packenden Spiel Jan Kaune in fünf Sätzen (5,-8,2,-9,8). “Besonders der letzte Ball des Spiels war sehenswert, als Jan Wolfgangs Schuss nur mit einem Becker-Hecht abwehren konnte, zwischen den Sporttaschen der Akteure landete und nicht mehr rechtzeitig auf die Beine kam, um Wolfgangs Return noch einmal abzuwehren”, freute sich Spartenleiter Marco Schubert über den Einsatz der Adler.

Unten erhöhte Karl-Heinz Brandes durch ein sicheres 3:0 über Axel Heindorf (2,5,4) auf 5:0, ehe Thomas Jahnel durch einen knappen Viersatzsieg über Wolfgang Gilster (10,-10,7,5) für den ersten Punkt der Vierten sorgte.

Im zweiten Durchgang spielte Norbert Brendel gegen Jan Kaune seine ganze Routine aus (8,5,1), während Torsten Werner einen Dreisatzsieg über Wolfgang Ecke feierte (10,5,6) und die Punktausbeute der Vierten um 100% erhöhte.

Oben lieferten sich Karl-Heinz Brandes und Thomas Jahnel einen Kampf über fünf Sätze. Am Ende hatte der Käpt´n der Vierten die Nase vorn (-8,7,-5,7,7). Dieser Sieg brachte die Dritte aber nicht in Verlegenheit. Wolfgang Gilster setzte mit einem Dreisatzsieg über Axel Heindorf den Schlusspunkt (3,4,3). ​​ 

Lieferten sich ein packendes Duell: Jan Kaune (vorn) und Wolfgang Ecke (hinten)
Voll konzentriert: Wolfgang Gilster, Nr. 4 der Dritten
Erwartet gespannt den Aufschlag seines Gegners: Thomas Jahnel, Käpt´n der Vierten

TT-Adler treffen sich zum Grillen

Adler treffen sich nach 2019 erstmals wieder unter Rikas und Peters Carport zum Grillen

Nach drei Jahren Pause trafen sich die Adler wieder unter Rikas und Peters Carport zum traditionellen Sommergrillen.

Insgeheim hatten wohl alle nur darauf gewartet, dass es wieder los geht, denn TT-Adler-Vorstand "Feiern" Torsten Werner konnte fast 30 TTler begrüßen. "Wow, damit habe ich nicht gerechnet", freute sich "Torte" über die große Zahl der Anmeldungen. ​​​​ 

Natürlich hatte er wie immer für das leibliche Wohl gesorgt, die Adlerinnen hatten zahlreiche leckere Salate und Süßspeisen beigesteuert und Jan Kaune sowie Thomas Jahnel zeigten wieder einmal ihre Künste am Grill.

So verlebten die Anwesenden einen schönen Abend, klönten über dieses und jenes und blickten vor allem auf das Derby zwischen der 3. Herren und der 4. Herren voraus. "Dass wir mit einem Auswärtsspiel in die saison starten, das ist schon hart", meinte der Spitzenspieler der Vierten Jan Kaune.

Bleibt noch zu erwähnen, dass Thomas Jahnel aufgrund der großen Trockenheit seine ​​​​ Feuerschale zu Hause lassen musste.

Ließen nichts anbrennen: Thomas und Jan
Fachsimpelten: Peter, Peter und Wolfgang
Die Adler unter Rikas und Peters Carport
Hatten viel Spaß: Die Adler-Damen mit und ohne Anhang

Andy Oschem/Luca Ecke Doppel-Vereinsmeister

Doppel-Vereinsmeisterschaften sehen neun Teams am Start

Neun Doppel wollten den begehrten Titel eines Doppel-Vereinsmeisters erringen. Gespielt wurde nach einem Vorgabesystem, das ​​ Marco Schubert und Uwe Lukatis entwickelt hatten. Es basierte auf den althergebrachten Vorgaben von Ernst Miglitsch und bezog als Neuerung die QTTR-Werte der beiden Spieler ein.

Nach Auswertung aller Werte gab es erstaunlicherweise nur drei Kategorien. Das spielstärkste Doppel stellten Meike Scheithauer und Uwe Lukatis (1444 Punkte). „Das wird ja hart. Da müssen wir ja nur vorgeben“, stöhnte Uwe.

In der nächststärksten Kategorie befanden sich Rika/Peter Inhülsen (1326), Norbert Brendel/Torsten Werner (1295), Andreas Oschem/Luca Ecke (1256), Marco Schubert/Axel Heindorf (1227) und Wolfgang Ecke/Karl-Heinz Brandes (1181).

In der Kategorie mit den niedrigsten Werten fanden sich aufgrund der QTTR-Werte vom Mai 2022 die Jugendlichen wieder: Jonathan/Leonhard Heindorf (987), Elias/Kevin Gorny (860), Amo Yalti/Thies Marx (866).

Meike/Uwe starteten jeden Satz mit der Vorgabe -1:2 bzw. -3:4. Die Vorgabe der Kategorie 2 zur Kategorie 3 betrug -2:3.

Schnell einigten sich die Adler auf das Vorgehen. Man bildete zwei Gruppen, die beiden Gruppenersten sollten das Halbfinale austragen.

Die Auslosung ergab folgende Gruppen:

Gruppe 1: Norbert/Thorsten, Rika/Peter, Meike/Uwe, Andy/Luca;

Gruppe 2: Amo/Thies, Elias/Kevin, Marco/Axel, Wolfgang/Kalle, Jonathan/Leonhard.

 

Gruppe 1 war eine deutliche Angelegenheit für Andy/Luca. Sie gaben nur gegen Rika/Peter einen Satz ab. „Luca ist erstaunlich gut mit meinen Noppen zurechtgekommen. Da war nichts zu machen“, zollte Peter dem Jugendlichen großes Lob.

Platz 2 ging an Meike/Uwe. Sie mussten aber gehörig zittern, bis der Einzug ins Halbfinale feststand. Sowohl gegen Rika/Peter als auch gegen Norbert/Thorsten mussten sie über die volle Distanz gehen, hatten aber beide Male das bessere Ende für sich.

Für Rika/Peter blieb dann nur der dritte Platz, den sie mit einem ungefährdeten Dreisatzsieg über Norbert/Thorsten sicherstellten. Den letzten Platz belegten mit nur zwei gewonnenen Sätzen Norbert/Thorsten.

In Gruppe 2 ging es weitaus spannender zu. Einige Anwesende sprachen auch vom Kampf der Generationen. Und der ging eindeutig zugunsten der Jugend aus. Die Jugendlichen ließen die Erwachsenen richtig alt aussehen.

Den letzten Platz belegten Marco/Axel. Sie konnten zwar kein Spiel gewinnen, hatten aber immerhin vier Sätze auf der Habenseite. „Da war mehr drin“, meinte Marco selbstkritisch, „in den entscheidenden Phasen habe ich zu viele einfache Fehler gemacht.“

Nicht viel besser erging es dem in vielen Punktspielschlachten erprobten Doppel Wolfgang/Kalle. Sie gewannen nur gegen Marco/Axel. Nach einem glatten 0:3 gegen Jonathan/Leonhard und zwei unglücklichen Fünfsatzniederlagen gegen Amo/Thies und Elias/Kevin blieb am Ende nur Platz 4 und damit das Ende aller Träume.

Der undankbare Platz 3 ging an Elias/Kevin Gorny. Sie haderten zurecht mit dem Schicksal. Vier Doppel mussten sie spielen, viermal mussten sie über die volle Distanz. Sie gaben alles und sorgten für Verzögerungen im Turnierablauf. Am Ende ihrer Anstrengungen sprangen 10:10 Sätze und 2:2 Siege heraus. Das bedeutete nur Platz 3 und das Ausscheiden. „Wenn wir das erste Spiel gegen Joni und Leonhard nicht mit 11:13 im fünften verlieren, sondern gewinnen, sind wir weiter“, analysierte ein völlig frustrierter Elias, dem der TT-Gott so übel mitgespielt hatte. Freud und Leid liegen eben so oft so dicht beieinander.

Im letzten Spiel der Gruppe ging es um den Gruppensieg zwischen Amo/Thies und Jonathan/Leonhard. Beide hatte drei Spiele gewonnen, beide hatten viel Schweiß vergießen müssen.

Amo/Thies benötigten sowohl gegen Elias/Kevin als auch gegen Wolfgang/Kalle fünf Sätze, nur gegen Marco/Axel waren sie nach vier Sätzen fertig.

Jonathan/Leonhard brauchten nur einmal über fünf Sätze zu gehen, über Wolfgang/Kalle errangen sie einen Dreisatzsieg, gegen Marco/Axel verließen sie nach vier Sätzen den Tisch als Sieger.

Auch gegen Amo/Thies ließen sie nichts anbrennen und sicherten sich schließlich mit einem Viersatzsieg den Gruppensieg.

Damit standen die Halbfinalpaarungen fest: Andy/Luca – Amo/Thies; Jonathan/Leonhard – Meike/Uwe.

Das erste Halbfinale war überraschend eine klare Angelegenheit für Andy/Luca. Sie hatten nur im ersten Satz ein paar Probleme und mussten hier in die Verlängerung (10,7,6). „Unsere Schüsse kamen nicht. Wir hätten den einen oder anderen Schmetterball ins Ziel bringen müssen, dann hätten wir eine Chance gehabt“, meinte Amo zur Niederlage.

Im zweiten Halbfinale ging es weitaus spannender zu. Jonathan/Leonhard entschieden den ersten Satz mit 12:10 für sich , gaben den zweiten mit 10:12 ab, erlebten im dritten einen Einbruch (6:11), kamen im vierten Satz aber wieder zurück (11:8).

Im fünften Satz führten sie 8:4 und konnten das Spiel nicht nach Hause bringen. 9:11 hieß es am Ende aus ihrer Sicht. „Gott sei Dank fehlt ihnen aufgrund ihres Alters noch die nötige Cleverness. Das war knapp, das hätte auch ins Auge gehen können“, freute sich Uwe über den knappen Finaleinzug.

Wenn man sich vor dem Finale unter den Adlern umhörte, dann setzten die meisten auf einen Sieg von Meike/Uwe.

Aber: „Andy/Luca haben in der Gruppe 3:0 gegen Meike/Uwe gewonnen“, brachte Organisatorin Janin Barckmann das Ergebnis der Gruppenphase in Erinnerung.

Spannung war also angesagt. Von ihr wurde auch Lucas kleiner Bruder Moritz ergriffen. Er wollte seinem Bruder möglichst nah sein und nahm die Aufgabe auf sich, das Zählgerät zu bedienen. ​​ 

Drei Punkte mussten Meike/Uwe ihren Gegnern vorgeben. Alles hing davon ab, wie schnell sie zum Punktgleichstand gelangen würden. Würden die Routiniers Luca mit „krummen“ Unterschnittbällen zu Fehlern zwingen können? Würden sie Andy aus dem Spiel nehmen können?

In den ersten beiden Sätzen gelang es ihnen nicht. Überraschend deutlich siegten Andy/Luca mit 11:7 und 11:8. Moritz hielt es kaum auf seinem Platz am Zählgerät aus. „Ich habe Gänsehaut“, zeigte er auf seine Arme.

Der dritte Satz war dann nichts für schwache Nerven. Er ging in die Verlängerung. Beim Stand von 14:14 fabrizierte Luca einen für Uwe nicht zu retournierenden Netzroller: 15:14. Und dann war der Sieg da: 16:14. Andy und Luca rissen die Arme hoch, Meike und Uwe gratulierten zum Sieg und Moritz starhlte über beide Backen.  ​​ ​​ ​​ ​​ ​​​​ 

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Sie wollten Doppel-Vereinsmeister werden.
Es wurde um jeden Punkt gekämpft.
Das Schiedsrichtergespann im Finale: Moritz und Marco
Die Finalteilnehmer: Luca, Andy, Uwe, Meike
Luca und Andy, die Doppel-Vereinsmeister (11:7, 11:8, 16:14)

Peter Inhülsen Handikap-Sieger

Handikap – Peter Inhülsen hält zum ersten Mal den Pokal in der Hand

Zwei lange Jahre hatten die Adler warten müssen, um Uwe Lukatis den Handikap-Pokal wieder entreißen zu können. Jetzt waren sie heiß. Spartenleiter Marco Schubert freute sich über eine volle Halle. „Mit solch einem Andrang habe ich nicht gerechnet“, staunte der Oldie über das Gewusel in der Halle, „das ist ja fast wie früher.“

21 Adler nahmen den Kampf um den seit 1976 ausgespielten Pokal auf. „Wie immer stellt sich die Frage, wer hinter Andy Oschem der Zweite wird“, begrüßte Schubert die Anwesenden. Die nahmen es gelassen. Sie wussten, erst muss gespielt werden, am Ende wird abgerechnet.

Dieses Jahr gab es nämlich ein paar Neuerungen. Zum ersten Mal basierte das Vorgabesystem auf den aktuellen QTTR-Werten, zum ersten Mal nach langer Zeit nahmen die Spieler der Jugend an den Spielen teil. Ehrfürchtig nahmen einige der Jugendlichen den Pokal in die Hand, suchten nach Namen, die sie kannten. Luca Ecke fand einen und strahlte: „Mein Opa ist auch drauf.“

Unter den Augen der Spielleiterin Janin Barckmann nahm „Glücksfee“ Elias Gorny die Auslosung der Gruppen vor. Nicht alle fanden, dass er ein glückliches Händchen hatte, ein Raunen ging durch die Halle, als die Gruppe 1 vorgelesen wurde, aber er wusch seine Hände in Unschuld. Die Ziehung war ordnungsgemäß durchgeführt worden. Diese Gruppen hatte er gezogen:

Gruppe 1: Andy Oschem, Rika Inhülsen, Peter Inhülsen, Axel Heindorf, Jonathan Heindorf,

  Leonhard Heindorf;

Gruppe 2:Janin Barckmann, Wolfgang Ecke, Wolfgang Gilster, Frank Graetsch, Hanh Pham;

Gruppe 3:Karl-Heinz Brandes, Elias Gorny, Thies Marx, Marco Schubert, Amo Yalti;

Gruppe 4:Luca Ecke, Thomas Jahnel, Uwe Lukatis, David Pham, Thorsten Werner.

 

Der Gruppenerste und -zweite jeder Gruppe kam in die Hauptrunde, die im Einfach-KO-System ausgetragen wurde.

Die Gruppe 1, von einigen spöttisch „Familiengruppe“ genannt, war die wohl schwierigste, trafen hier doch schon in der Gruppe mit Andy Oschem und Peter Inhülsen zwei Favoriten auf den Pokalsieg aufeinander. Außerdem wusste niemand, wie sich die jugendlichen Heindorfs schlagen würden.

Besonders Leonhard Heindorf entwickelte sich zum Hecht im Karpfenteich. Ausgestattet mit einer hohen Vorgabe (7: (-4) gegen Andy bzw. 6: (-3) gegen Peter) bezwang er sowohl Andy Oschem als auch Peter Inhülsen in vier Sätzen. Nur gegen Rika Inhülsen reichte im letzten Spiel der Gruppe eine 3:0-Vorgabe nicht zum Sieg. Er musste eine Fünfsatzniederlage hinnehmen und landete mit 4:1 Siegen und 14:6 Sätzen auf Platz 2.

Nachdem Andy Oschem gegen Leonhard verloren hatte, stand er gegen Peter Inhülsen mit dem Rücken zur Wand. Anders als zwei Wochen zuvor, als er sich den Vereinsmeistertitel im Endspiel gegen Peter geholt hatte, begannen die Sätze nicht bei 0:0, sondern bei 0:3. Diesen Vorteil ließ Peter sich nicht nehmen, bezwang Andy in vier Sätzen und sicherte sich damit mit 4:1 Siegen und 13:4 Sätzen Platz 1.

Für Andy Oschem blieb nur Platz 3. 3:2 Siege und 11:7 Sätze waren am Ende zu wenig.

Knapp ging es auf den Plätzen 4 und 5 zu. Dank des besseren Satzverhätnisses errang Jonathan Heindorf Platz 4 (2:3, 8:10), Rika Inhülsen landete auf Platz 5 (2:3, 7:11).

Platz 6 belegte Axel Heindorf.

Die Gruppe 2 sah nicht unerwartet Frank Graetsch als Sieger. Einfach war es für ihn aber nicht. Gegen Hanh Pham und gegen Wolfgang Gilster musste er über die volle Distanz gehen. Am Ende standen bei ihm 4:0 Siege und 12:5 Sätze.

Platz 2 ging überraschend an Janin Barckmann, die nur gegen Frank Graetsch verlor. Wie Frank musste sie zweimal über die volle Distanz gehen, wie Frank auch gegen Hanh Pham und gegen Wolfgang Gilster. 3:1 Siege und 9:8 Sätze zeugen von ihrer Nervenstärke.

Platz 3 errang Hanh Pham mit 2:2 Siegen und 10:7 Sätzen. „Für Hanh war sicherlich mehr drin, das sieht man an den Sätzen, im Spiel gegen mich fehlte ihm zum Schluss Gott sei Dank der Killerinstinkt“, analysierte Janin.

Platz 4 erreichte Wolfgang Ecke mit 1:3 Siegen und 6:11 Sätzen. Die rote Laterne erhielt Wolfgang Gilster, dem das Pech am Schläger klebte und der drei von vier Spielen in fünf Sätzen verlor.

Gruppe 3 war eine sichere Angelegenheit für Marco Schubert, der nur gegen Thies Marx einen Satz abgab (4:0, 12:1). Platz 2 ging an Amo Yalti (3:1, 9:5) vor Elias Gorny (Platz 3: 2:2, 7:7). Elias war mit sich und der Welt unzufrieden: „In Hänigsen habe ich Amo noch geschlagen. Wenn ich dieses Mal auch gewonnen hätte, wäre ich in der Endrunde gewesen.“

Platz 4 erreichte Thies Marx, der immerhin Adler-Urgestein Karl-Heinz Brandes bezwingen konnte (1:3, 4:10). Den letzten Platz belegte Kalle Brandes, der einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte.

In Gruppe 4 gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende entschied der direkte Vergleich. Platz 1 ging an Uwe Lukatis, der nur sein Spiel gegen Thorsten Werner abgeben musste (3:1, 10:6), Platz 2 errang Thomas Jahnel (3:1, 10:6). Auch Platz 3 und 4 wurde mit dem Rechenschieber entschieden. Schließlich hatte Thorsten Werner mit 2:2 Siegen und 9:7 Sätzen das bessere Satzverhältnis gegenüber Luca Ecke mit 10:9 Siegen. Platz 5 ging an David Pham, der Luca Ecke einen Satz abnehmen konnte.

In der Hauptrunde ließ Peter Inhülsen, an Position 1 gesetzt, nichts anbrennen. Im Viertelfinale bezwang er Thomas Jahnel glatt in drei Sätzen, im Halbfinale setzte er sich in vier Sätzen gegen Frank Graetsch durch, der mit einem 3:1-Sieg über Amo Yalti unter die letzten Vier ​​ eingezogen war.

In der unteren Hälfte überraschte Janin Barckmann nicht nur die Zuschauer, sondern auch ihre Gegner. Im Viertelfinale besiegte sie Marco Schubert in vier Sätzen, im Halbfinale warf sie den Titelverteidiger Uwe Lukatis in drei Sätzen aus dem Turnier. „Sie hat einfach alles getroffen, da war nichts zu machen“, gab Uwe nach dem Spiel zu Protokoll. Er hatte unter den letzten Acht den Geheimfavoriten Leonhard Heindorf ausgeschaltet und wähnte sich damit auf einen guten Weg zur Titelverteidigung. „Rika hatte mir einen Tipp gegeben, wie ich Leonhard möglichwerweise knacken kann. Der war goldrichtig“, so Uwe zu seinem Sieg über Leonhard.

Das Endspiel war dann für Peter trotz der -1:4-Vorgabe eine sichere Angelegenheit. Janin kam einfach nicht mit seinen Noppen zurecht.

Nach drei Sätzen (7,6,8) hatte Peter sein Ziel erreicht, zum ersten Mal hatte er den Handikap-Pokal gewonnen.

Ehrenpräsi Ernst Miglitsch ließ es sich nicht nehmen, die Siegerehrung durchzuführen. Er freute sich, dass „sein Pokal“ so große Beliebtheit bei den Adlern genießt. Er gratulierte nicht nur Peter zu seiner Leistung, sondern hatte auch für Janin tröstende Worte übrig: „Wir haben dir auf der Bank alle Daumen gedrückt, aber es hat leider nichts genützt.“

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Spartenleiter Marco Schubert begrüßt die Adler
21 Adler kämpfen um den Pokal
Peter Inhülsen freut sich über den Pokal