Damen verlieren Spitzenspiel

Kreisliga Damen: Damen verlieren Spitzenspiel gegen Mellendorf knapp – Janin Barckmann im Einzel und im Doppel ungeschlagen

Adler Hämelerwald – Mellendorfer TV 5:7 (21:23). Wir haben unglücklich verloren. Mit ein bisschen Glück hätten wir sogar 7:5 gewonnen, aber so ist nun einmal der Sport“, meinte Mannschaftsführerin Janin Barckmann hinterher.

Schon die Doppel deuteten darauf hin, dass es eine spannende Partie werden würde. Rika Inhülsen/Maria Rodriguez konnten zwar gegen Kathrin Becker/Edith Schmidt keinen Satzgewinn verbuchen (-8,-4,-3), dafür behielten Meike Scheithauer/Janin Barckmann gegen Sabine Block/Jutta Göthel knapp die Oberhand (11,4,9).

Oben lieferten sich anschließend Meike Scheithauer und Edith Schmidt ein packendes Duell, das die Adlerin knapp in vier Sätzen für sich entscheiden konnte (-9,2,9,10). Janin Barckmann legte gleich nach und ließ Kathrin Becker beim Dreisatzsieg keine Chance (8,5,9).

Unten konnten die Adlerinnen leider die Führung nicht halten oder sogar ausbauen. Rika Inhülsen verspielte dabei eine 2:0-Satzführung gegen Jutta Göthel (3,11,-7,-6,-5). „Jutta fand immer besser ins Spiel, das habe ich schon im zweiten Satz gemerkt. Danach lief bei mir nicht mehr viel zusammen“, ärgerte sich Adlers Nr. 3. Als am Nebentisch auch Maria Rodriguez ihrer Gegnerin Sabine Block zum Sieg gratulieren musste (-4,-3,-9), hieß es wieder: Ausgleich.

Das Spitzeneinzel zwischen Meike Scheithauer und Kathrin Becker ging anschließend über die volle Distanz. Dabei gelang es Meike, einen 0:2-Satzrückstand zu egalisieren. Im fünften Satz hatte sie jedoch nicht mehr die Kraft, auch diesen Satz erfolgreich zu gestalten (-9,-3,5,8,-8). „Ich habe einfach am Anfang zu viele einfache Fehler gemacht. Das hat Kathrin auf die Siegesstraße gebracht“, ärgerte sich Meike.

Janin Barckmann sorgte aber postwendend für den Ausgleich durch einen sicheren Viersatzsieg über Edith Schmidt (7,1,-8,2).

Unten legten die Gäste durch zwei Siege den Grundstein für ihren Sieg. Sabine Block bezwang Rika Inhülsen in drei Sätzen (6,12,5) und Jutta Göthel gab Maria Rodriguez in vier Sätzen das Nachsehen (6,-9,4,6).

Meike Scheithauer/Janin Barckmann brachten durch einen Dreisatzsieg über Becker/Schmidt (7,11,8) ihr Team zwar noch einmal heran, aber Rika Inhülsen/Maria Rodriguez mussten Block/Göthel nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (8,-8,-5,-6). „Nach dem ersten Satz haben wir noch gehofft, aber dann haben Sabine und Jutta leider keine Fehler mehr gemacht“, meinte Maria Rodriguez zu ihrer Niederlage.

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren schlagen Schlusslicht Post Lehrte – Uwe Lukatis verteilt an seinem Geburtstag Geschenke

Adler Hämelerwald – Post SV Lehrte II 9:2 (30:10). Am Ende waren beide Mannschaften zufrieden. Die Adler hatten etwas für ihr Spielverhältnis getan, die Lehrter hatten zwei Spiele gewonnen. „Wir wollten hier nicht zu Null verlieren, das haben wir geschafft“, freute sich Eckhard Otto.

Für den beruflich verhinderten Marco Schubert absolvierte Adler-Altstar Andy Oschem sein erstes Punktspiel der Saison und freute sich über zwei Punkte. An der Seite von Daniel Schott knackte er das Lehrter Spitzendoppel Schaper/Otto in fünf Sätzen (-8,5,7,-6,5), im Einzel gönnte er Joachim Link keinen Satz (11,8,9). „So richtig rund ist das nicht gelaufen. Aber was soll´s“, so Andys Kommentar.

Die beiden anderen Doppel gingen jeweils über vier Sätze. Rene Miglitsch/Andre Lukatis  wiesen Engelke/Scholvin in die Schranken (5,-9,6,7), Uwe Lukatis/Peter Inhülsen gaben gegen Link/Vogel nur den ersten Satz ab (-11,7,7,3).

Oben behielten die Adler ihre weiße Weste. Rene Miglitsch reichten gegen Eckhard Otto zweimal zwei Bälle (10,9,5), gegen Holger Schaper machte er es dann klarer (9,8,4). Andre Lukatis wollte in seine Fußstapfen treten, hatte dann aber für sich entschieden, sich besser ein Polster zuzulegen. Gegen Holger Schaper (10,6,5) und gegen Eckhard Otto (6,7,5) feierte souveräne Siege.

Geburtstagskind Uwe Lukatis verteilte nicht nur Schnittchen an Freund und Feind, sondern gönnte Lars-Erik Engelke auch einen Viersatzsieg (-9,-7,9,-9).

Unten hatte Daniel Schott mit Marcus Scholvin keine Probleme (8,3,9), während Peter Inhülsen durch seine Fünfsatzniederlage gegen Ralf Vogel den Gästen den zweiten Punkt gestattete (-4,9,8,-6,-7).  

1. Kreisklasse Herren: 2. Herren besiegen Post Lehrte deutlich – Eduard Weinberger und Gerhard Meyer spielen das Spiel des Tages

Adler Hämelerwald II – Post SV Lehrte III 9:1 (28:10). „Der Sieg ist zwar auch in dieser Höhe verdient“, meinte Spitzenspieler Peter Inhülsen, „er ist aber ein bis zwei Punkte zu hoch ausgefallen. Einige Spiele waren doch eng.“

Peter Inhülsen/Dirk Gudwitz eröffneten das Spiel mit einem Dreisatzsieg über Scholvin/Bahl (11,5,6), Florian Walny/Andreas Baumgart unterlagen dem Lehrter Spitzendoppel Windel/Palnau (6,-4,-9,-8) und Olaf Wundenberg/Eduard Weinberger sorgten durch einen knappen Dreisatzsieg über Meyer/Schmidt (9,4,13) für die erneute Führung.

Oben kam Peter Inhülsen gegen Armin Windel trotz einer 2:0-Satzführung noch gehörig ins Schwitzen (5,4,-15,9), während Florian Walny gegen Marcus Scholvin nur im zweiten Satz ein paar Probleme hatte (5,9,5).

In der Mitte hatte es Dirk Gudwitz mit dem EX-Adler Wolfgang „Paule“ Bahl zu tun, den er in vier Sätzen bezwingen konnte (6,-9,11,6). Olaf Wundenberg hatte dagegen Wilfried Palnau sicher im Griff (4,6,5).

Unten gingen beide Spiele über die volle Distanz. Andreas Baumgart zeigte gegen Detlef Schmidt dieses Mal keine Nerven und verlor nicht im fünften Satz zu 9, sondern brachte den letzten Satz locker über die Runden (-10,5,-8,9,5).

Eduard Weinberger und Gerhard Meyer lieferten sich anschließend einen Kampf auf Biegen und Brechen. Die ersten drei Sätze wurden in der Verlängerung entschieden, den vierten entschied Eduard deutlich für sich, ein sicheres Zeichen, dass Gerhard Meyer Kräfte für den alles entscheidenden fünften Satz sammeln wollte. Und so kam es dann auch. Beide lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Aber die Regel will nun einmal kein Unentschieden. Am Ende hatte Eduard sehr zur Freude der anwesenden Adler mit zwei Punkten die Nase vorn (-10,10,-11,5,12).

Den Schlusspunkt setzte schließlich Spitzenspieler Peter Inhülsen mit einem Viersatzsieg über Marcus Scholvin (-4,9,9,3).

3. Kreisklasse Jungen: Jugend siegt deutlich gegen Haimar-Dolgen – Thore Marx gibt im Einzel keinen Satz ab

Adler Hämelerwald – TSV Germania Haimar-Dolgen 7:2 (23:10). Die Adler traten ohne Spitzenspieler Manuel Krug an und taten sich erst einmal schwer. Denn das neuformierte Doppel Thore Marx/Jonathan Heindorf musste Regus/Perktold nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-3,-6,5,-3) und Vince Menzel/Leo Möhrke taten sich schwer gegen Heuer/Högerl, hatten im fünften Satz aber das Glück des Tüchtigen (-6,8,-9,7,9). Damit war der Bann gebrochen. Die Adler hatten jetzt Betriebstemperatur erreicht.

Thore Marx bezwang Kilian Regus deutlich (5,4,7) und Jonathan Heindorf gönnte Nick Heuer nur den ersten Satz (-7,8,6,7).

Unten hatte Vince Menzel mal wieder keine Nerven und siegte gegen Marco Perktold knapp in drei Sätzen (6,10,9). Leo Möhrke dagegen konnte gegen Marvin Högerl nur den ersten Satz für sich entscheiden, danach war der Dolgener Herr der Lage (9,-5,-7,-8).

Oben ließ Thore Marx auch im zweiten Einzel nichts anbrennen (9,7,6 gegen Nick Heuer) und Jonathan Heindorf zeigte gegen Kilian Regus nur im dritten Satz eine kleine Schwäche (5,6,-6,6).

Im letzten Spiel des Tages bezwang dann Vince Menzel Marvin Högerl deutlich (5,5,7).

 

 

 

Jungen feiern Kantersieg, 1. Herren auf dem Weg nach oben

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren feiern ersten Saisonsieg – Oberes Paarkreuz mit weißer Weste

Adler Hämelerwald – TSV Friesen Hänigsen 9:2 (30:16). Beide Mannschaften verzichteten auf ihre Nummer 3, so dass es vor dem Spielbeginn ausgeglichen stand. Die Friesen mussten sich aber wohl etwas ausgerechnet haben, denn sie reisten mit fünf Autos an.

Auch die Adler griffen tief in die Psycho-Kiste und ließen Neuzugang Uwe Lukatis als Vertreter von Kapitän Andy Oschem die Begrüßung durchführen.

Doch zum Spiel: Die Adler fanden schwer ins Spiel. Beide Anfangsdoppel lagen 0:2 nach Sätzen zurück, als sich die ersten Erfolgsmomente einstellten. Andre Lukatis/Uwe Lukatis mussten dabei gegen Cif/Rülke erheblich Angstschweiß vergießen, konnten den dritten Satz mit 11:9 für sich entscheiden und hatten danach endlich Oberwasser, nicht viel, aber es reichte schließlich zum viel umjzbelten Fünfsatzsieg mit zwei Punkten Vorsprung (-9,-9,9,4,9).

Nicht so glücklich kämpften Rene Miglitsch/Marco Schubert gegen Wolf/Thomas. Zwar konnten auch sie den dritten Satz für sich entscheiden, aber im vierten Satz verspielten sie eine 8:2-Führung (-8,-7,5,-11).

Doppel 3 war Gott sei Dank eine sichere Angelegenheit für Daniel Schott/Peter Inhülsen. Nach verlorenem ersten Satz drehten sie auf und bezwangen Esser/Klose sicher (-12,5,5,7).

Im oberen Paarkreuz hatte Rene Miglitsch Til Thomas fest im Griff (3,9,8), während Andre Lukatis gegen Gunter Wolf über die volle Distanz gehen musste. Ein beim Stand von 4:6 im fünften Satz umstrittener Stoppball brachte ihn schließlich auf die Siegesstraße. Gunter Wolf unterliefen danach völlig ungewohnte einfache Fehler. Ein sicheres Zeichen, dass die Psyche im TT-Sport eine nicht unwichtige Rolle spielt (9,-4,-4,11,7).

In der Mitte gaben Uwe Lukatis (7,4,6 gegen Stephan Esser) und Marco Schubert (4,7,7 gegen Ali Cif) keinen Satz ab.

Unten wurde es wieder spannend. Beide Spiele gingen über die volle Distanz. Daniel Schott bezog dabei gegen Sven Klose eine Fünfsatzniederlage (-6,8,-14,8,-6). „So viele Netzroller gegen mich habe ich schon lange nicht mehr gehabt“, meinte ein gefrusteter Adler hinterher.

Besser machte es Peter Inhülsen gegen den noch ungeschlagenen Marcus Rülke. Obwohl er nach Sätzen mit 0:2 hinten lag, machte sich auf der Adlerbank keine Nervosität breit. „Peter spielt immer fünf Sätze, das war noch nie anders“, meinte Oldie Marco Schubert. Und so kam es auch. Peter wurde für seinen unermüdlichen Einsatz belohnt und siegte im fünften Satz schließlich sicher mit 11:5 (-11,-9,9,6,5).

Auch das Spitzeneinzel ging über die volle Distanz. Rene Miglitsch hatte zwar Gunter Wolf zwei Sätze sicher im Griff, verlor den dritten aber knapp und brachte Gunter damit wieder ins Spiel zurück. Folgerichtig ging es in den fünften Satz. Hier hatte sich Rene aber wieder gefangen und ließ nichts anbrennen (6,5,-9,-4,6).

Den Schlusspunkt setzte dann Andre Lukatis durch einen Viersatzsieg über Til Thomas (8,7,-7,10).

2. Kreisklasse Herren. 2. Herren landen Kantersieg – Frank Graetsch dreht sein Einzel

Adler Hämelerwald III – TTC Rot-Weiß Uetze III 9:0 (27:5). Als die uetzer die Halle am Hainwald betraten, staunten die Adler nicht schlecht. So eine junge Truppe hatten sie schon lange nicht mehr gesehen. „Die Mannschaft zusammen ist wohl so alt wie ich allein“, meinte Oldie Norbert Brendel.

Die Adler-Routiniers zeigten dann ihren Gegnern schonungslos auf, dass sie noch viel zu trainieren haben. Ganze fünf Sätze konnten die Rot-Weißen für sich entscheiden. Vier davon erzielten sie gegen Frank Graetsch. Im Auftaktdoppel konnten Krause/Katzinski gleich den ersten Satz gegen Dirk Hertle/Frank Graetsch entscheiden (7,-8,-7,-10) und eben dieser Dieter Katzinski traf auch im Einzel auf Frank Graetsch, gewann auch die beiden ersten Sätze, hatte aber danach sein Pulver verschossen (7,5,-6,-4,-4). Den vierten Satz gönnte Bernd Waldenberger Declan Budde, als er es nach zwei klar gewonnenen Sätzen im dritten zu ruhig angehen ließ (2,6,-8,8).

Unten wollte Jan kaune gegen Benito Plate länger am Tisch bleiben und nahm sich im zweiten Satz eine Auszeit (7,-2,6,7). Einzig Norbert Brendel machte es gegen Dylan Krause spannend, spielte am Ende eines jeden Satzes aber seine Routine aus (10,9,10). den Schlusspunkt setzte Meike Scheithauer durch ein ungefährdetes 3:0 über Tino Schlisenski (6,3,8).

3. Kreisklasse Jungen: Jugend weiter auf dem Vormarsch – Thore Marx beendet Negativserie

Adler Hämelerwald – TSV Dollbergen 7:0 (21:0). Die Dollberger hatten wohl schon geahnt, was auf sie zukommen würde, und ließen ihr oberes Paarkreuz gleich zu Hause. So hatten die Mannen um Spitzenspieler Manuel Krug leichtes Spiel und gaben keinen Satz ab.

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren müssen gegen Burgdorf schwer kämpfen – Lukatis-Familie sorgt für die halbe Miete

Adler Hämelerwald – TSV Burgdorf 9:3 (30:20). In dem ewig jungen Duell behielten die Adler dieses Mal die Oberhand. Das Ergebnis fiel dabei eindeutig zu hoch aus. Immer wenn es eng zu werden drohte, zogen die Adler den Kopf aus der Schlinge. So sieht es auch Adlers Peter Inhülsen: „Das Ergebnis sagt nichts über den wahren Spielverlauf aus. Fast drei Stunden Spielzeit für ein 9:3 ist da schon viel aussagekräftiger.“ Uwe Lukatis durfte wieder die Begrüßungsrede halten. Nachdem er im Spiel zuvor zu „Hänigsen“ „Hennigsen“ gesagt hatte, gelang im dieses Mal die Aussprache von „Burgdorf“ fehlerfrei. Vielleicht lag es ja daran, dass er in diesem Spiel auf alte Bekannte traf. Mit Stefan schöler hatte er beim TSV Mehrum zusammen gespielt, Kurt Voges kannte er aus alten Helmstedter Zeiten.

Schon die Doppel waren nichts für schwache Nerven. Rene Miglitsch/Andre Lukatis feierten im Auftaktdoppel gegen Voges/Thormann einen Viersatzsieg, bei dem aber schon zwei Sätze mit zwei Punkten Unterschied gewonnen wurden (-10,5,7,9).

Marco Schubert/Uwe Lukatis brachten das Burgdorfer Spitzendoppel Behrens/Janssen an den Rand einer Niederlage, mussten den Gästen aber nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (14,-9,-7,6,-9). „Dass wir im zweiten Satz eine 7:1-Führung nicht nach Hause bringen können, ist bitter“, jammerte Adlers Marco Schubert.

Als dann auch noch Doppel 3 in drei Sätzen an die Burgdorfer ging (Daniel Schott/Peter Inhülsen – Wolters/Schöler -9,-7,-7), begann schon recht schnell das große Rechnen. Zurecht, wie die nächsten Spiele zeigen sollten.

Die folgenden drei Einzel gingen, man mag es schon ahnen, über die volle Distanz und alle endeten siegreich für die Adler.

Rene Miglitsch leistete Schwerstarbeit gegen Uwe Janssen, der im fünften Satz zwei Fehlaufschläge hintereinander produzierte (-3,13,8,-7,8), Youngster Andre Lukatis erging es gegen Jörg Behrens nicht anders (-5,3,10,-5,6) und Uwe Lukatis war gegen Michael Wolters eigentlich im vierten Satz schon mausetot, riss diesen Satz und das gesamte Spiel aber noch  durch eine wahre Energieleistung herum (-8,11,-9,11,4).

Marco Schubert gönnte anschließend Kurt Voges keinen Satz, weil dieser alle Türme grundsätzlich neben den Tisch schlug (7,9,3).

Unten kam Daniel Schott gegen Klaus Thormann trotz einer 2:0-Satzführung noch in Bedrängnis, entschied den vierten Satz aber in der Verlängerung für sich (8,9,-7,10). Peter Inhülsen schloss den ersten Durchgang mit einem sicheren Dreisatzsieg über Stefan Schöler ab (9,6,4) und brachte seine Mannschaft damit mit 7:2 in Führung.

Im Spitzeneinzel hatten die Gäste dann das erste Mal richtig Glück. Es sollte das einzige Mal an diesem Abend bleiben.

Jörg Behrens kroch gegen Rene Miglitsch noch einmal aus dem Sack, weil dieser den Bindfaden vergessen hatte und zweimal hohe Führungen verspielte (-8,10,-11,-11).

Am Nebentisch spielte sich ein weiteres Drama zwischen Andre Lukatis und Uwe Janssen ab. Es ging über fünf Sätze und sah den Burgdorfer als Unglücksraben des Spieles. Hatte er gegen Rene Miglitsch im entscheidenden fünften Satz zwei Fehlaufschläge hintereinander fabriziert und sich so auf die Verliererseite gespielt, setzte er gegen Andre noch einen drauf. Beim Stand von 5:4 für den Adler im fünften Satz hatte Uwe Andre so unter Druck gesetzt, dass dieser nur noch den Ball nach oben schlagen konnte. Der sprang 10 cm hinter dem Netz auf und war 2 m hoch. Uwe lief um den Tisch, holte aus und schlug-------den Ball auf seine Tischhälfte. Unglaublich !!!!!!!!

Am Ende hatte Andre mit zwei Punkten die Nase vorn (-8,7,-9,6,9).

Uwe Lukatis und Kurt Voges absolvierten das letzte Spiel des Abends. Die beiden kannten sich noch aus alten Helmstedter Zeiten und spielten quasi den „Helmstedter Kreismeister“ aus. Nach verlorenem ersten Satz machte der Adler mehr druck und entschied das Einzel schließlich in vier Sätzen für sich (-5,10,6,8).     

   

Adler in der Woche vor den Herbstferien ohne Punktverlust

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren auch von den Germanen nicht zu stoppen – Spitzenspieler Dirk Hertle mit weißer Weste

Adler Hämelerwald III – TSV Germania Haimar-Dolgen II 9:3 (30:13). „Das Ergebnis ist eindeutig zu hoch ausgefallen“, befand Mannschaftsführer Dirk Hertle, „wenn ´Torte´ sein Spiel nicht nach Hause bringt, wird es vielleicht eng.“

Zwar waren Dirk Hertle/Frank Graetsch im Eröffnungsdoppel deutlich überlegen (4,4,6 gegen Schulz/Gieseke), aber die beiden anderen Doppel waren nichts für schwache Nerven. Norbert Brendel/Hanh Pham knackten dabei das Dolgener Spitzendoppel Wirries/Regus glücklich in vier Sätzen (10,9,-9,6), aber Jan Kaune/Torsten Werner hatten dreimal weniger Punkte als Sieger/Gall (-6,-11,-11).

Oben hatte Dirk Hertle Uwe Schulz sicher im Griff und siegte in drei Sätzen(7,5,2), während Frank Graetsch in einem ausgeglichenen Spiel Zimrije Wirries nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren musste (-6,5,-8,9,-8).

In der Mitte ließen die Adler anschließend nichts anbrennen. Sowohl Norbert Brendel (7,6,9 gegen Marco Gieseke) als auch Hanh Pham (8,6,9 gegen Volkmar Sieger) zeigten sich in ihren Spielen deutlich überlegen.

Unten hatte jan Kaune Benjamin Gall sicher im Griff (6,4,6), während Torsten Werner einüberaus glücklicher Fünfsatzsieg in der Verlängerung über Julia Regus gelang (-9,6,-2,10,11).

Im Spitzeneinzel musste Dirk Hertle gegen Zimrije Wirries mehr Schweiß vergießen als ihm lieb war, aber nach vier Sätzen hatte er es geschafft (6,-10,6,9). Frank Graetsch musste dagegen gegen Uwe Schulz eine Viersatzniederlage hinnehmen (-8,-9,12,-6).

Den Schlusspunkt setzte schließlich Norbert Brendel mit einem deutlichen Dreisatzsieg über Volkmar Sieger (2,4,2).

3. Kreisklasse Jungen: Jungen liefern sich heiße Schlacht mit Misburg – Spitzenspieler Manuel Krug im Einzel und im Doppel unbesiegt

Adler Hämelerwald – SG Misburg 7:4 (27:16). Zahlreiche Fans hatten den Weg in die Halle am Riedweg gefunden, um das erste Heimspiel der Jungen zu sehen. Und sie mussten lange Zeit zittern. Wenn auch die Sätze eine deutliche Sprache sprechen, die Bälle (427:401) sagen einiges mehr über die Gegenwehr aus, die die Adler zu überwinden hatten.

Schon in den Doppeln wurde um jeden Ball gekämpft. Jonathan Heindorf/Vince Menzel lieferten sich vier Sätze lang ein packendes Duell mit Diekmann/Daoud, mussten die Misburger im fünften allerdings ziehen lassen (-9,10,-10,9,-5). Manuel Krug/Thore Marx spielen gegen Benk/Schoch nur drei Sätze, gewannen davon aber zwei mit nur zwei Punkten Unterschied (10,6,9).

Wer gedacht hatte, dass die knappen Spielausgänge damit ein Ende gefunden hatten sah sich getäuscht. Manuel Krug siegte gegen Hasan Daoud zwar in drei Sätzen, hatte aber nur sechs Punkte mehr errungen als sein Gegenüber (9,9,11). Weniger gut lief es für Thore Marx. Den ersten Satz hätte er gegen den Misburger Spitzenspieler Finn Diekmann mit ein wenig Glück gewinnen können, dann hätte es nach zwei Satzen 2:0 für ihn gestanden. So stand es nur 1:1 nach Sätzen und anschließend drehte der Linkshänder mächtig auf (-10,8,-4,-6).

Unten verschafften sich die Adler den entscheidenden Vorteil. Jonathan heindorf gönnte Linda Schoch keinen Satz (8,7,8) und Vince Menzel zog gegen Fabian Benk nach (9,7,6).

Das Spitzeneinzel ging  über die volle Distanz. Manuel Krug legte vor, Finn Diekmann zog nach. Gut, dass es keinen sechsten Satz gab (9,-4,5,-6,7). Thore Marx sollte danach den sechsten Punkt machen und damit schon einmal einen Punkt sichern. Aber Thore klebte gegen Hasan Daoud das Pech am Schläger. Vier Sätze spielten die beiden, alle gingen mit zwei Punkten Unterschied zu Ende, leider nur im ersten hatte Thore die Nase vorn (10,-10,-9,-11).

Und dann musste Jonathan Heindorf eine unglückliche Fünfsatzniederlage gegen Fabian Benk hinnehmen. Im fünften Satz lag er 3:7 hinten, steckte aber nicht auf und robbte sich langsam aber sicher an den Ausgleich heran. Bei 10:10 hatte er ihn, auch mit Hilfe einiger Kantenbälle erreicht. Aber in der Verlängerung verließ ihn das Glück (-7,10,2,-7,-12).

Schließlich schafften die Adler den so lang ersehnten sechsten Punkt. Vince Menzel ließ Linda Schoch keine Chance und siegte deutlich in drei Sätzen (8,5,4). Also mussten die Doppel entscheiden. Natürlich ging auch das Spitzendoppel über die volle Distanz. Manuel Krug/Thore Marx hatten auch das nötige Spielglück und gewannen unter dem Beifall der 2. Herren gegen Diekmann/Daoud in der Verlängerung des fünften Satzes (-3,11,9,-7,11).

1. Kreisklasse Herren: 2. Herren erteilen Burgdorf die Höchststrafe – Andreas Baumgart quält sich mit Bauchmuskelzerrung zum Sieg

Adler Hämelerwald II – TSV Burgdorf III 9:0 (27:4). „Die Zweite ist wieder auf Kurs“, schmunzelte Spielwart Dirk Hertle, der den kantersieg live vor Ort miterleben durfte. Ganze vier Sätze gaben die Spieler um Käpt´n Eduard Weinberger ab. Olaf Wundenberg/Eduard Weinberger gönnten Jens Kindel/Julia Thormann im Doppel 3 zwei Sätze (-9,8,8,-8,6) und Andreas Baumgart musste gegen Julia Thormann über die volle Distanz gehen (-10,-9,8,9,4). „Das war das schlimmste Spiel, das ich bisher gemacht habe, jede Bewegung hat weh getan. Ich habe mir beim Einspielen einen Bauchmuskel gezerrt. Gott sei Dank hat es ja noch gereicht“, meinte Andreas hinterher.

Kreisliga Damen: Damen feiern Auswärtssieg in Dollbergen – Petra Wundenberg in ihrem ersten Einzel mit Pech

TSV Dollbergen – Adler Hämelerwald 3:7 (12:23). Es hätte auch ein Schülerspiel sein können. Die meisten Spiel gingen nur über drei Sätze. In den Doppeln wurden die Punkte geteilt. Janin Barckmann/Rika Inhülsen ließen gegen Nadine Tücking/Angelina Grobe nichts anbrennen (2,8,2) und Petra Wundenberg/Maria Rodriguez mussten die Überlegenheit von Tabea lackert/Josefine Grobe anerkennen (-7,-7,-5).

Oben musste Rika Inhülsen eine Dreisatzniederlage gegen Dollbergens Spitzenspielerin Tabea Lackert hinnehmen (-4,-8,-5), während Janin Barckmann Nadine Tücking deutlich in drei Sätzen bezwingen konnte (3,9,2).

Unten landete Maria Rodriguez einen deutlichen Dreisatzsieg über Josefine Grobe (6,7,5), während petra Wundenberg sich mit Angelina Grobe einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferte. Zweimal ging petra in Führung, zweimal musste sie den Ausgleich hinnehmen. Den fünften Satz verlor sie schließlich in der Verlängerung (8,-9,12,-8,-13) und avancierte so zum Pechvogel des Spiels.

Anders machte es da Janin Barckmann im Spitzeneinzel gegen Tabea Lackert. Auch diese Partie war nichts für schwache Nerven, auch diese Partie ging über die volle Distanz, dieses Mal aber mit gutem Ausgang für die Adlerinnen. „Im vierten Satz habe ich eine 7:3-Führung verspielt. Das war bitter. Dafür habe ich den fünften mit drei Netzbällen begonnen, das hat Tabea aus dem Tritt gebracht“, meinte Janin zu ihrem knappen Sieg (10,9,-7,-11,3).

Das war wohl das Zeichen. Jedenfalls gaben die Adlerinnen anschließend keinen Satz mehr ab. Rika Inhülsen ließ Nadine Tücking keine Chance (6,3,4), Petra Wundenberg feierte ihren ersten Einzelsieg überhaupt gegen Josefine Grobe (8,7,-9,6) und Maria Rodriguez setzte zum zweiten Mal in dieser Saison den Schlusspunkt (3,3,0 gegen Angelina Grobe).