Rene Miglitsch Sieger im Handikap-Pokal

 

Rene Miglitsch Handikapsieger

Ehrenpräsi Ernst Miglitsch begrüßte 15 Spieler, die den Kampf um den begehrten Vorgabepokal aufnehmen wollten. Das bewährte Vorgabesystem sorgte wieder einmal für spannende Spiele und einige Überraschungen.

In Gruppe 1 gingen Karl-Heinz Brandes, Wolfgang Ecke, Rika Inhülsen, Thomas Jahnel und Rene Miglitsch an den Start,

in Gruppe 2 spielten Dirk Hertle, Andre Lukatis, Marco Schubert, Torsten Werner und Petra Wundenberg,

in Gruppe 3 kämpften Frank Graetsch, Peter Inhülsen, Hanh Pham, Petra Pössel und Meike Scheithauer.

Gruppe 1 sah Thomas Jahnel vorn (4:0, 12:3), der Rene Miglitsch in fünf Sätzen bezwingen konnte. Platz 3 ging an Wolfgang Ecke vor Kalle Brandes und Rika Inhülsen.

In Gruppe 2 ging es dramatisch zu. Marco Schubert wies wie Andre Lukatis 3:1 Siege und 10:5 Sätze auf, Dirk Hertle brachte es auf 3:1 Siege und 9:4 Sätze. Aufgrund der mehr erzielten Sätze und des gewonnenen direkten Vergleichs wurde Marco auf Platz 1 gesetzt vor Andre und Dirk. Die Plätze 4 und 5 belegten Torsten und Petra.

In Gruppe 3 setzte sich Petra Pössel ohne Niederlage durch vor Frank Graetsch und Peter Inhülsen. Meike Scheithauer landete nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses (1:3, 5:9) gegenüber Peter (1:3, 9:10) auf Platz 4. Hanh Pham belegte in der Schlussrechnung Platz 5 mit 1:3 Spielen und 4:11 Sätzen.

Im Viertelfinale schoss Rene Miglitsch Marco Schubert vom Tisch, Frank Graetsch behielt über Thomas Jahnel die Oberhand, Petra Pössel hatte gegen Dirk Hertle das bessere Ende für sich und Andre Lukatis ließ gegen Wolfgang Ecke nichts anbrennen.

Im ersten Halbfinale musste Rene gegen Frank Schwerstarbeit leisten. In einem dramatischen Spiel lag Rene im fünften Satz 3:8 hinten und gewann sensationell 11:8. Unglaublich!

Nicht ganz so spannend ging es im zweiten Halbfinale zwischen Petra und Andre zu. Hier setzte sich der Neu-Adler sicher in drei Sätzen durch.  

Das Finale zwischen Rene und Andre hielt dann auch das, was es versprach. Immer wieder forderten die Ballwechsel den Beifall der zuschauenden Adler heraus. Spannung gab es darüber hinaus auch noch. Und das nicht zu knapp.

Der erste Satz endete nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem hauchdünnen 16:14 für Rene. Nervös agierten beide Akteure in der Verlängerung, Rene schoss zu früh, Andre fabrizierte zwei Fehlaufschläge, nervös agierten auch die beiden Väter, Uwe tigerte an der Hallenwand hin und her, Ernst knetete ununterbrochen seine Hände. Beide hätten wohl lieber selbst gespielt. Grausam, wenn man selbst nichts machen kann.

Der zweite Satz war eine deutliche Angelegenheit für Rene. Damit stand es 2:0 für den Alt-Adler und alle richteten sich auf ein schnelles Ende ein. „Die knappe Niederlage im ersten Satz hat Andre das Genick gebrochen“, orakelte Schiedsrichter Marco Schubert. Aber Andre strafte alle, die ähnlich dachten, Lügen. Er kam zurück, führte im dritten Satz mit 10:8, zwang Rene immer wieder in die Defensive. 10:9, es wurde still in der Halle. Würde Rene wieder den Ausgleich erzielen können? Die Spannung war zum Greifen nah. Andre schlug auf, platzierte super eine Vorhand, brachte Rene unter Druck, der den Ball nur mit Mühe zurückbringen konnte. Andres Killerinstinkt war erwacht, wieder eine harte Vorhand, dieses Mal in die Rückhandseite, wieder musste Rene vom Tisch, musste mit seiner Rückhand den Ball fast vom Boden kratzen, und das als Angriffsspieler. Der Ball flog, berührte die Netzkante, stieg senkrecht hoch, verharrte gefühlt eine Ewigkeit im höchsten Punkt und fiel wie in Zeitlupe auf Renes Seite zurück: 11:9 für Andre, Entscheidung vertagt. 

Der vierte Satz war dann eine sichere Angelegenheit für Andre, wie es der zweite für Rene gewesen war. Also musste der fünfte Satz entscheiden.

Hier führte Rene schnell mit 4:1, aber Andre schaffte den Ausgleich. Bei 5:4 für Rene wurden die Seiten gewechselt. Und dann drehte Rene auf, drängte seinerseits Andre in die Verteidigung, schoss ihm einen Ball nach dem anderen um die Ohren und siegte schließlich deutlich.

Freudig überreichte ihm am Ende Vater Ernst den Pokal. „Wie oft habe ich es schon erleben müssen in den letzten Jahren, dass Rene Zweiter geworden ist, heute kann ich ihm den Pokal überreichen“, freute sich das Adler-Urgestein.

 

Vereinsmeisterschaften im Einzel – Andre Lukatis kam, sah und siegte

Vereinsmeisterschaften im Einzel

Spartenleiter Marco Schubert freute sich, 17 Adler, die den Kampf um den Vereinsmeistertitel aufnehmen wollten, in der Halle am Riedweg begrüßen zu können. 

Hoher Favorit auf den Titel war Rene Miglitsch, der den besten TTR-Wert aller Adler aufwies. 

Rene Miglitsch als Topfavorit? „Was ist mit Andy Oschem?“, wird sich jetzt der interessierte Leser fragen.

Tja, Andy. Bitter, bitter.  Er brachte den Pokal - man kann schon sagen: seinen Pokal - in die Halle, stellte ihn auf den Regietisch, verdrückte ein paar Tränen und verließ sie schnellstens wieder  – durch den Hinterausgang, um keine Erklärungen abgeben zu müssen. Immer noch Rücken.

Aber Rene bekam ernsthafte Konkurrenz, denn Andre Lukatis von Arminia Vöhrum, auch ein 1600er, hatte Daniel Schotts Einladung angenommen, einmal beim Training vorbeizuschauen. Natürlich sollte er nicht unverrichteter Dinge die Halle wieder verlassen.

Doch jetzt zum Turnier:

In der Gruppe 1 kämpften Frank Graetsch, Dirk Hertle, Meike Scheithauer, Daniel Schott, Eduard Weinberger und Torsten Werner um die Plätze,

in der Gruppe 2 spielten Rika Inhülsen, Thomas Jahnel, Rene Miglitsch, Hanh Pham und Marco Schubert um den Einzug ins Viertelfinale und

Gruppe 3 sah Andreas Baumgart,  Wolfgang Ecke, Peter Inhülsen, Andre Lukatis und Petra Pössel am Start.

In der Gruppe 1 ging es spannend zu. Die Sätze mussten sowohl über Platz 1 und 2 als auch über Platz 3 und 4 entscheiden. Daniel Schott leistete sich in Runde 2 eine Fünfsatzniederlage gegen Eduard, hatte aber das Glück, dass Eduard gegen Dirk Hertle in vier Sätzen verlor. So wies Daniels Konto am 4:1 Siege und 14:5 Sätze auf, was Platz 1 bedeutete, Eduard hatte 4:1 Siege und 13:6 Sätze aufzuweisen. Hauchdünn mit einem gewonnenen Satz mehr landete Frank Graetsch (3:2 Siege, 11:7 Sätze) vor Dirk Hertle (3:2 Siege, 10:7 Sätze) auf Platz 3.

Torsten Werner kam auf Platz 5 vor Meike Scheithauer.

Gruppe 2 spielte so, wie man es sich vorstellt. Rene Miglitsch verlor nicht ein einziges Spiel, beherrschte seine Gruppe, Marco Schubert gab nur ein Spiel ab usw. Am Ende hieß die Reihenfolge: Rene, Marco, Hanh, Thomas, Rika.

Auch in Gruppe 3 musste wie in Gruppe 1 der Rechenschieber entscheiden. Drei Spieler wiesen am Ende 3:1 Siege auf, zwei Spieler 1:3 Siege. Peter Inhülsen (3:1, 11:3) eroberte trotz einer Fünfsatzniederlage gegen Andre Lukatis (3:1, 11:5) Platz 1, weil dieser gegen Andreas Baumgart gepatzt hatte. Andreas wiederum musste Platz 3 hinnehmen, weil er gegen Peter keinen Satz hatte gewinnen können (3:1, 9:6). Platz 4 belegte Petra Pössel vor Wolfgang Ecke.

Dirk Hertle musste als schlechtester Gruppendritter  in die B-Runde. „Einer von uns Gruppendritten musste nun einmal ausscheiden. Dieses Mal hat es mich getroffen. So ist es nun mal“, nahm es Dirk gelassen hin. 

Aber es hätte für ihn gar nicht besser kommen können. Denn am Ende war er einer von zwei Spielern, die einen Pokal mit nach Hause nehmen konnten. Es war zwar nur ein kleiner Pokal, der B-Pokal eben, aber es war ein Pokal.

An Nummer 2 gesetzt, schaltete er zunächst Thomas aus, gab im Halbfinale Meike das Nachsehen und traf im Finale auf Hanh, der sich über Wolfgang und Torsten dorthin gespielt hatte.

Das Finale war dann eine einseitige Angelegenheit für Dirk. „Dirk hat verdient gewonnen. Er hat mir alles weggeblockt und ich habe zu wenig getroffen“,  analysierte Hanh seine Finalniederlage.

In der Hauptrunde spielte sich Peter Inhülsen, nur an Platz 3 gesetzt, über Marco (3:1) und den Topgesetzten Daniel (3:0) ins Finale und wartete dort auf Rene und er wartete vergeblich. Denn Rene schied im Halbfinale gegen Andre durch eine Fünfsatzniederlage aus. „Ich hatte am Ende keine Kraft mehr. Und gegen Andre kannst du dir keine Nachlässigkeit leisten“, meinte Rene zu seiner für viele unerwarteten Niederlage. 

Zurück zu Peter: Warten musste er. Denn in der Trostrunde sorgten Meike Scheithauer und Petra Pössel für eine Verzögerung im Turnierablauf. Ihr Fünfsatzspiel im Viertelfinale dauerte gefühlt mindestens 45 Minuten.

Als Peter und Andre endlich zum Finale an den Tisch treten konnten, zeigte die Uhr schon 22.30 Uhr an. Das war gut für Andre. Ganz anders sah es für Peter aus. „Das lange Warten war nicht gut für mich. Ich bin einfach nicht mehr reingekommen. Man merkt dann doch den Altersunterschied“, meinte Peter in seinem dritten durchgeschwitzten Shirt nach dem Spiel.

In der Tat hatte Andre im Finale wenig Probleme mit Peters Spiel und siegte sicher in drei Sätzen. „Veni, vidi, vici“ (ich kam, sah und siegte). Kein anderer Spruch als dieser berühmte Spruch Caesars beschreibt besser Andres Auftreten an diesem Abend.

Damen mit Sieg und Niederlage

Bezirksklasse Damen: Damen feiern im letzten Heimspiel der Saison Sieg über den Tabellenletzten

Adler Hämelerwald - TuS Vahrenwald 8:4 (25:13). Die Damen traten notgedrungen wieder nur mit drei Spielerinnen an und schafften das Kunststück, einen deutlichen Sieg einzufahren. Überhaupt gingen nur zwei Spiele über mehr als drei Sätze.

Petra Pössel hatte im Eröffnungseinzel harten Widerstand von Daniela Rüdiger zu brechen. Aber nachdem sie den ersten Satz knapp abgegeben hatte, hatte sie in den folgenden Sätzen das Glück auf ihrer Seite (-9,10,3,9).

Das andere Viersatzspiel spielte Rika Inhülsen gegen Vahrenwalds Spitzenspielerin Andrea Hemmerling. Rika gewann den ersten Satz, konnte diesen Erfolg danach aber nicht wiederholen (7,-7,-9,-5).

Alle anderen Spiele gingen mehr oder weniger deutlich an die Adlerinnen.

Bezirksklasse Damen: Damen erleiden im letzten Spiel der Saison Auswärtsniederlage in Ahlten - Rika Inhülsen mit weißer Weste

TSG Ahlten II - Adler Hämelerwald 8:3 (28:11). Gegen die Gastgeber wäre alles andere als eine Niederlage eine Sensation gewesen. Aber die Adlerinnen leisteten erhebliche Gegenwehr. Zwar unterlagen Petra Pössel/Meike Scheithauer im Doppel Jansen/Müller (-2,10,-8,-4) und Meike Scheithauer hatte gegen Ahltens Spitzenspielerin Katrin Jansen das Nachsehen (-7,-3,-6), aber dann kamen die Adlerinnen.

Petra Pössel bezwang Inga Müller in vier Sätzen (-6,7,8,7) und Rika Inhülsen brachte durch einen Viersatzsieg über Kim Jacobs (9,-6,7,7) ihre Mannschaft auf 2:4 heran.

Leider konnten Petra Pössel und Meike Scheithauer oben nicht nachlegen.

Petra verlor das Spitzeneinzel gegen Katrin Jansen in drei Sätzen (-8,-6,-7), während Meike Scheithauer sich nach hartem Kampf erst nach vier Sätzen geschlagen geben musste.

Rika Inhülsen zeichnete schließlich für den dritten und letzten Punkt der Adlerinnen verantwortlich. Sie bezwang in einem spannenden Spiel Hanna Baumann in fünf Sätzen (8,-6,-10,5,8).

Das letzte Spiel des Tages bestritten Hanna Baumann gegen Petra Pössel. Hier verlor die Adlerin überraschend in drei Sätzen (-8,-8,-7).   

Halle in der Grundschule platzte aus allen Nähten

Turnieratmosphäre herrschte in der Halle der Grundschule am Hainwald. Drei Punktspiele, sechs Tische, die alle belegt waren, Spieler, die auf den Bänken auf ihren Einsatz warteten. „Das ist ja wie früher“, staunte Adlers Nr. 4 Daniel Schott nicht schlecht, als er die Halle betrat.

Dieses Gewusel wirkte sich jedoch negativ auf die Adler aus. Nur die Dritte behielt die Nerven.

2. Bezirksklasse: 1. Herren wachen zu spät gegen Engensen auf – Rene Miglitsch und Daniel Schott ungeschlagen

Adler Hämelerwald – TSV Engensen II 6:9 (25:34). Die Tür ging auf und Hänigsens Nr. 6 Stephan Esser betrat die Halle. Er wollte live miterleben, ob Engensen bei den Adlern einen Punkt erringen kann. Denn dann würden wahrscheinlich die Friesen die Abstiegsrelegation bestreiten müssen.

Und er sah eine Adlermannschaft, die nahtlos an die Leistungen der Vorwoche anknüpfte. Ohne Feuer schienen sie die Saison mehr schlecht als recht zu Ende bringen zu wollen.

Maco Schubert/Daniel Schott, dieses Mal als Doppel 1 aufgestellt, mussten gegen Kretzmeyer/Blumenstein eine Fünfsatzniederlage hinnehmen (7,-9,-6,8,-7), wobei sie im zweiten Satz einen 8:4-Vorsprung verspielten. Rene Miglitsch/Frank Graetsch als Opferdoppel konnten keinen Satz gegen Heuer/Neu gewinnen (-4,-8,-8) und Florian Walny/Peter Inhülsen hatten nach gelungenem Auftakt ihr Pulver gegen Homeyer/Fuhrmann schnell verschossen (6,-8,-6,-1).

Oben rang Rene Miglitsch Uwe Heuer in fünf Sätzen nieder (-10,6,-8,6,8), während Marco Schubert nur noch ein Schatten früherer Zeiten war und sang- und klanglos gegen Eike Kretzmeyer einging (-9,-6,-8).

In der Mitte feierte Daniel Schott einen glücklichen Fünfsatzsieg über Jan Homeyer (10,-3,10,-4,9), Florian Walny dagegen, der aufgrund des Fehlens von Andy Oschem aufrücken musste, musste nach drei Sätzen Alexander Neu zum Sieg gratulieren (-1,-5,-7).

Unten konnte Peter Inhülsen Engensens Urgestein Herbert Fuhrmann nicht knacken (-12,8,-10,-8) und Ersatzmann Frank Graetsch hatte das Nachsehen gegen Heiko Blumenstein (-6,7,-3,-2).

So stand es 3:6 zur Halbzeit. Stephan Esser hatte genug gesehen und verließ enttäuscht die Halle. Er hätte bleiben sollen. Denn es wurde noch einmal spannend.

Denn Rene Miglitsch bezwang im Spitzeneinzel Eike Kretzmeyer (-7,9,6,5). Leider konnte Marco Schubert nicht nachlegen (-9,-5,9,-7 gegen Uwe Heuer), aber danach starteten die Adler eine kleine Serie und trieben den Engensern den Angstschweiß auf die Stirn.

Daniel Schott bezwang Alexander Neu in drei Sätzen (9,6,7), Florian Walny behielt knapp die Oberhand über Jan Homeyer (9,-8,10,8) und Peter Inhülsen verließ nach vier Sätzen gegen Heiko Blumenstein den Tisch als Sieger (-9,8,9,8). So stand es nur noch 6:8.

Und Frank Graetsch lieferte gegen Herbert Fuhrmann ein gutes Spiel ab. Leider konnte er nur den dritten Satz für sich entscheiden (-8,-6,9,-2), so dass die Gäste doch den für sie so wichtigen Auswärtssieg feiern konnten.

1. Kreisklasse: 2. Herren unterliegen in einem bedeutunglosen Spiel Ilten knapp – Mitte mit weißer Weste

Adler Hämelerwald II – MTV Ilten 7:9 (30:32). 577:577 Bälle, aber trotzdem verloren. So grausam kann Tischtennis sein. Ausschlaggebend für die Niederlage war der Verlust aller Doppel. „Was vielen nicht klar ist, die Doppel sind ein Paarkreuz. Und wenn du in einem Paarkreuz keinen Punkt machst, kannst du in der Regel nicht gewinnen“, meinte Olaf Wundenberg zur unnötigen Niederlage.

Nach den Doppeln stand es 0:3 und dann gab auch das obere Paarkreuz noch die beiden Einzel ab. Dirk Gudwitz unterlag Sascha Bültemann (-8,-6,-3), Olaf Wundenber gewann gegen Dr. Michael Bienert wenigstens noch einen Satz (-9,6,-6,-6). So stand es 0:5. „Es war so schön in der Halle. Superstimmung überall, da wollten wir noch ein wenig bleiben“, kommentierte Eduard Weinberger den plötzlichen Aufschwung der Adler.

Andreas Baumgart gab gegen Dietmar Hempel keinen Satz ab (2,8,8), Eduard selbst zeigte gegen Mark Grzeganek keine Nerven (4,12,9) und Dirk Hertle hatte nach fünf Sätzen gegen Lucas Biebert das bessere Ende für sich (-9,7,7,-9,4). Leider zog Norbert Brendel gegen Mathias Schmidt in fünf Sätzen den kürzeren (-9,7,6,-8,-8). „Wenn ich das gewinne, steht es nur noch 4:5, dann gewinnen wir das Ding“, war sich Adlers Routinier sicher. Aber so stand es eben 3:6.

Aber das war kein Grund aufzugeben. Spitzenspieler Dirk Gudwitz gab Dr. Michael Bienert das Nachsehen (7,-6,10,2), während Olaf Wundenberg gegen Sascha Bültemann den Abstand nicht verringern konnte (7,-9-9,8,-8).

Die Mitte ließ die Adler aber wieder hoffen. Sowohl Andreas Baumgart in einem Herzschlagspiel gegen Mark Grzeganek (-9,11,9,11) als auch Eduard Weinberger (11,7,-8,6 gegen Dietmar Hempel) konnten ihre Spiele siegreich gestalten.

Dirk Hertle musste zwar Mathias Schmidt nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-8,10,-4,-7), aber Norbert Brendel sorgte durch ein ungefährdetes 3:0 über Lucas Bienert (7,9,5) dafür, dass das Schlussdoppel gespielt werden musste. Aber Andreas Baumgart/Eduard Weinberger konnten ihr Spiel nicht gewinnen (-5,-8,6,-8 gegen Bültemann/Schmidt).

3. Kreisklasse: 4. Herren bezwingen MTV Ilten deutlich – Meike Scheithauer und Karl-Heinz Brandes ungeschlagen

Adler Hämelerwald IV – MTV Ilten III 7:2 (23:8). „Wir waren die untersten Mannschaften. Deshalb mussten wir in der Mitte spielen. Die vielen Störbälle waren schon grenzwertig“, meinte Kalle Brandes hinterher.

Doch am Ende überwog die Freude. Karl-Heinz Brandes/Meike Scheithauer eröffneten mit einem Viersatzsieg über Faßbender/Schulz-Nowak (-9,2,4,10) die Partie. Dagegen mussten Meike Scheithauer/Wolfgang Gilster gegen Arlitt/Kampmann eine Fünfsatzniederlage (-9,10,-8,7,-7).

Oben ließen die Adler dann nichts anbrennen. Meike Scheithauer (10,6,7 gegen Ralf Kampmann) und Karl-Heinz Brandes (9,10,3 gegen Uwe Arlitt) gingen nach drei Sätzen als Sieger vom Tisch.

Unten erhöhte Wolfgang Gilster gegen Peter Schulz-Nowak (6,7,3) auf 4:1.

Anschließend gönnte Rika Inhülsen durch eine unglückliche Niederlage gegen Michael Faßbender (-8,-12,-10) den Gästen den letzten Punkt.

Meike Scheithauer durch einen Viersatzsieg über Uwe Arlitt (5,-6,8,8) sowie Kalle Brandes (4,5,0 gegen Ralf Kampmann) und Wolfgang Gilster (8,8,4 gegen Michael Faßbender) beendeten den einseitigen Kampf.    

2. Herren und 3. Herren mit Auswärtssiegen

2. Kreisklasse: 3. Herren feiern im letzten Punktspiel der Saison Derbysieg – Spitzenspieler Norbert Brendel lässt nichts anbrennen

TTC Arpke VI – Adler Hämelerwald III 3:9 (16:29). „Wir wollten die Arpker überraschen und das ist uns voll gelungen“, freute sich Mannschaftsführer Wolfgang Ecke. Die ohne Frank Graetsch angetretenen Adler gingen von Anfang an hoch konzentriert in die Partie und führten schon nach den Doppeln hoch mit 3:0.

Dabei brachten hanh Pham/Kalle Brandes das Kunststück fertig, das Arpker Spitzendoppel Rex/Bethmann in fünf Sätzen zu schlagen (9,-4,-4,7,8). Da auch Norbert Brendel/Jan Kaune gegen Korte/Thumann nur einen Satz abgaben (-6,6,1,5) und Torsten Werner/Wolfgang Ecke gegen Schröder/Hilker immer die Nase vorn hatten (11,5,9), konnten die Adler entspannt in die Einzel gehen.

Hier unterlag zwar Hanh Pham Arpkes Spitzenspieler Gerhard Rex in drei Sätzen (-5,-8,-8), aber Norbert Brendel stellte durch einen Fünfsatzsieg über Norbert Korte (5,-8,-11,9,4) den alten Abstand wieder her.

In der Mitte musste zunächst Torsten Werner Heiner Bethmann nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-7,6,-8,-8), aber dann rollte der Adler-Express. Jan Kaune hatte Nerven wie Drahtseile und rang Peter Schröder nieder (14,7,12), Karl-Heinz Brandes gönnte Wolfgang Hilker keinen Satz (5,4,8) und Wolfgang ecke drehte nach 0:2-satzrückstand sein Spiel gegen Bruno Thumann (-9,-8,5,6,6). „Ich weiß gar nicht, warum ich die ersten beiden Sätze nicht so gespielt habe“, freute sich Wolfgang über sein Husarenstück.

Als dann auch noch Norbert Brendel im Spitzeneinzel keine Probleme hatte (7,7,7 gegen Gerhard Rex), war das Ende nah. Hanh Pham hätte anschließend den sack gegen Norbert Korte zumachen können, aber er wollte nicht (9,-7,-11,-10). So blieb es Jan Kaune vorbehalten, den Arpkern den Todesstoß zu versetzen (10,8,8 gegen Heiner Bethmann).

1. Kreisklasse: 2. Herren feiern Auswärtssieg in Dedenhausen – Mitte ungeschlagen

 MTV Dedenhausen – Adler Hämelerwald II 4:9 (20:31). „Wenn wir immer so gespielt hätten, hätten wir den relegationsplatz belegt“, war sich Kapitän Andreas Baumgart sicher. Schon in den Doppeln deutete sich an, dass die Adler hoch motiviert waren. Dirk Gudwitz/Dirk Hertle gingen gegen Sven Luther/Franz Bader erst nach fünf Sätzen vom Tisch (7,-9,9,-7,-4), Andreas baumgart/Eduard Weinberger besiegten Alexander Mattern/Jürgen Ebeling (8,-7,7,7) und Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger zogen gegen Guido Kohl/Hans-Heinrich Bolten nach (6,7,3).

Oben setzte sich Olaf Wundneberg gegen Dedenhausens Nr. 1 Sven Luther in fünf Sätzen durch (-9,7,-3,10,4), während Dirk Gudwitz gegen Alexander Mattern das Nachsehen hatte (8,-10,-5,-2). In der Mitte setzten sich die Adler dann erstmals ein wenig ab. Denn Eduard Weinberger konnte Franz Bader bezwingen (5,7,-12,5) und Andreas Baumgart zitterte sich gegen Guido Kohl zum Sieg (3,10,9).

Unten wurden die Punkte wieder geteilt. Dirk Hertle siegte souverän über Hans-Heinrich Bolten (5,5,5), während Bernd Waldenberger unglücklich gegen Jürgen Ebeling verlor (-10,-10,-5).

Oben zeigte Dirk Gudwitz im Spitzeneinzel, was es heißt, ein Adler-Spitzenspieler zu sein (10,7,-3,8 gegen Sven Luther), während Olaf Wundenberg Alexander Mattern zum Sieg gratulieren musste (-11,-8,5,-4).

Die Mitte sorgte anschließend für das Ende. Andreas Baumgart bezwang Franz Bader (-10,8,3,4) und Eduard Weinberger hatte im fünften satz zwei Punkte mehr als Guido Kohl (8,-9,4,-8,9).

Damen verlieren unglücklich in Wettmar

Bezirksklasse Damen: Damen verlieren knapp in Wettmar – Mareike Büchtmann verhindert Adler-Sieg

TSV Wettmar – Adler Hämelerwald 8:5 (26:17). Die Adlerinnen hatten sich etwas vorgenommen. Das merkte man schon zu Beginn. Petra Pössel/Meike Scheithauer rangen nach hartem Kampf Büchtmann/Schumacher in vier Sätzen nieder (10,10,-10,7) und holten den so wichtigen Punkt im Doppel. „Wenn alles gut läuft, nehmen wir hier einen Punkt mit, auch wenn wir nur zu dritt spielen“, rechnete Meike Scheithauer das Spiel durch. Nur eine Unbekannte hatte sie dabei nicht berücksichtigt: Wettmars Spitzenspielerin Mareike Büchtmann. Diese wollte die Gäste nicht als Sieger die Halle verlassen sehen und zeichnete letztlich dafür verantwortlich, dass die Adlerinnen keinen Punkt holten, denn sie gab kein Spiel ab.

Im ersten Einzel besiegte sie Meike Scheithauer in vier Sätzen (6,7,-9,8), im Spitzeneinzel gab sie Petra Pössel ebenfalls in vier Sätzen das Nachsehen (4,-7,6,6) und in ihrem letzten Einzel hielt sie Rika Inhülsen in drei Sätzen nieder (3,8,2).

Diese Siege waren auch bitter nötig. Denn Petra Pössel gab sowohl gegen Heike Geng-Matthiesen (6,7,5) als auch Heike Schumacher (7,3,1) keinen Satz ab. Meike Scheithauer konnte Heike Geng-Matthiesen knapp bezwingen (8,9,12), durfte das letzte Spiel gegen Wettmars Nr. 4 Jennifer Schumacher aber nicht mehr spielen. „Das Spiel wäre ein sicherer Punkt für uns gewesen“, war sich Rika Inhülsen sicher.

Rika bezwang Jennifer sicher in vier Sätzen (8,-9,7,3), musste aber gegen Heike Schumacher eine Dreisatzniederlage hinnehmen (-5,-5,-6). Am Ende hieß es damit 8:5 für Wettmar.

So war es nichts aus dem erhofften Unentschieden geworden. Trotzdem konnten die Adlerinnen erhobenen Hauptes die Heimreise antreten.

2. Kreisklasse: 3. Herren verlieren hoch in Burgdorf – Siege von Wolfgang Gilster und Frank Graetsch nur Ergebniskosmetik

TSV Burgdorf IV – Adler Hämelerwald III 9:2 (28:15). Die Burgdorfer rieben sich verwundert die Augen: „Gegen wen spielen wir heute? Gegen die Dritte oder gegen die Vierte?“ Die Verwunderung war berechtigt, denn nominell handelte sich um Adlers Dritte, aber praktisch trat eine gemischte Mannschaft an die Tische: drei Spieler aus der Dritten, drei Spieler aus der Vierten.  So nahm das Verhängnis seinen Lauf. Und dann kam in den entscheidenden Momenten auch noch Pech hinzu.

Frank Graetsch/Thomas Jahnel hatten gegen das Burgdorfer Spitzendoppel Hennigsen/Kreft nichts zu bestellen (-2,-4,-9), Torsten Werner/Wolfgang Ecke unterlagen mehr als unglücklich Drefs/Schnell (3,-11,-10,-9) und Karl-Heinz Brandes/Wolfgang Gilster gaben ihr Doppel gegen Hartig/Grundmann in fünf Sätzen ab (-7,5,9,-9,-8).

„Es gibt eben Tage, da läuft nichts zusammen, da wärest du am besten im Bett geblieben“, so Mannschaftsführer Wolfgang Ecke.

In der Tat: Torsten Werner hatte Spitzenspieler Wulf-Peter Hennigsen auf dem Schläger, musste dem Burgdorfer aber nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (5,-4,7,-5,-8). Frank Graetsch lieferte sich mit Lothar Kreft einen harten Kampf, verließ jedoch nach vier Sätzen als Verlierer den Tisch (-9,-8,10,-4).

In der Mitte fand Karl-Heinz Brandes gegen Ralf Drefs kein Mittel (-4,-3,-5), während Wolfgang Ecke gegen Torsten Schnell eine 2:0-Satzführung nicht nach Hause bringen konnte (7,6,-10,-7,-7). „Ich musste den dritten nach Hause bringen, dann wäre alles vorbei gewesen“, haderte Wolfgang mit sich und der Welt.

Unten konnte Thomas Jahnel gegen Jürgen Hartig keinen Satz gewinnen (-5,-10,-6) und es sah alles nach der Höchststrafe aus. Aber dann kam Wolfgang Gilster und ließ Julia Grundmann keine Chance (3,5,5). „Das kennen wir gar nicht von ´Wolle´, er ist sonst immer ganz Gentlemann“, meinte Thomas Jahnel augenzwinkernd.

Im Spitzeneinzel gab Frank Graetsch noch einmal alles und besiegte Wulf-Peter Hennigsen in vier Sätzen (-8,11,8,7). Als dann aber Torsten Werner in vier Sätzen gegen Lothar Kreft den kürzeren zog (-5,-8,9,-6), war duschen angesagt.    

 

Adler im Derby ohne Chance

2. Bezirksklasse: 1. Herren mit indiskutabler Leistung im Derby gegen TTC Arpke II – Rene Miglitsch einziger Lichtblick

Adler Hämelerwald  – TTC Arpke II 5:9 (24:30). Die Adler traten mit stärkster Truppe an, es war schließlich Derby. Aber was heißt das schon? Spitzenspieler Andy Oschem hat immer noch Rücken, Marco Schubert ist mit seinem neuen Belag "Nightmare" nur noch ein Schatten früherer Tage und Florian Walny hatte die Grippe erwischt. Aber Derby ist Derby. Da gibt es kein Kneifen.

Ganz anders sahen das die Arpker. Sie reisten mit zwei Mann Ersatz an und Arpkes Mannschaftsführer Hannes Bolten sagte bei der Begrüßung:"Wir wollen uns heute in unserem letzten Spiel in der 2. Bezirksklasse würdig aus der Klasse verabschieden." Hohn und Spott erntete er für diese Aussage. Es ist Derby, da wird gebissen, gekratzt, gespuckt, da gibt es keine Würde.

Doch zum Spiel, das Adlers Ehrenpräsi den Glauben an seine Adler verlieren ließ:"Warum bin ich überhaupt gekommen?" Kopfschüttelnd verließ er dann auch vorzeitig die Halle, da zu allem Überfluss an den Nebentischen das zweite Derby den Bach hinunterging.

Andy Oschem/Rene Miglitsch eröffneten das Spiel mit einem Viersatzsieg über Köhne/Berndt (9,7,-14,2), während Marco Schubert/Daniel Schott gegen Conrady/Noack nichts zu bestellen hatten (-7,-6,-9). Nach knapp gewonnenem ersten Satz hatten auch Florian Walny/Peter Inhülsen ihr Pulver gegen Bolten/Meyer verschossen (15,-7,-7,-7).

Oben verlor Andy Oschem deutlich gegen Dietmar Köhne (-8,-6,-7), während Rene Miglitsch Guido Conrady keinen Satz gönnte (8,8,8).

In der Mitte verlor Marco Schubert unglücklich gegen Hannes Bolten (-3,7,-6,10,-9) und auch Daniel Schott hatte gegen Kay Noack im fünften Satz das Nachsehen (8,-7,8,-8,-6). "Das Spiel durfte ich nicht verlieren. Erst verdaddele ich im vierten Satz meine hohe Führung und dann bekomme ich drei Netzbälle hintereinander", jammerte Adlers Nr. 4.

Unten ließen Florian Walny und Peter Inhülsen ihre Mannschaft wieder hoffen. Denn Florian bezwang Torsten Meyer in drei Sätzen (6,3,6) und Peter tat es ihm gegen Heiko Berndt gleich (7,3,8). So stand es zur Halbzeit nur noch 4:5.

Während sich im Spitzenspiel   Andy Oschem gegen Guido Conrady quälte, aber ohne Erfolg blieb (-10,-9,9,-8), entwickelte sich am Nebentisch  zwischen Rene Miglitsch und Dietmar Köhnedie beste und wohl am härtesten umkämpfte Partie des Abends . Nach fünf Sätzen hatte Rene dank seines unerschütterlichen Kampfeswillens mit zwei Punktren die Nase vorn (9,-9,13,-8,10).

"Du musst jetzt gewinnen, wenn wir hier noch was holen wollen", setzten die Adler ihren Oldie Marco Schubert anschließend gehörig unter Druck. Der hätte das auch sicherlich in die Tat umgesetzt, aber nicht mit diesem "Nightmare". "Das Ding entwickelt sich für mich zu einem Alptraum. Der Belag ist völlig ungefährlich. Aber trotzdem hätte ich Kay schlagen müssen. Im ersten Satz führe ich 10:6 und dann mach ich einen Fehlaufschlag", so ein untröstlicher Schubert. Am Ende musste er sich auch in seinem zweiten Spiel mit 9:11 im fünften Satz geschlagen geben. Bitter!! (-10,-9,6,8,-9). Daniel Schott erging es gegen Hannes Bolten noch schlimmer. Ihm gelang noch nicht einmal ein Satzgewinn (-10,-4,-6). So blieb die Mitte ohne Punkte.

Als dann auch noch Florian Walny gegen Heiko Berndt in vier Sätzen den kürzeren zog, war das Spiel vorbei (10,-3,-5-5).

1. Kreisklasse: 2. Herren unterliegen dem Aufstiegsfavoriten TTC Arpke IV - Dirk Gudwitz sorgt für die Gegenpunkte

Adler Hämelerwald II - TTC Arpke IV 2:9 (13:28). Der Dedenhäuser Franz Bader sah sich das Spiel live an und hoffte vergeblich auf einen Ausrutscher der Gäste. Denn nach dem hohen Sieg ist den Arpkern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Auch wenn die Dedenhäuser das letzte Spiel gegen die Zweite gewinnen, haben sie gegenüber den Arpkern das schlechtere Satzverhältnis

Schon nach den Doppel war alles klar. Andreas Baumgart/Eduard Weinberger brachten gegen Berger/Stiller eine 2:0-Satzführung nicht ins Ziel (9,9,-8,-6,-6), Dirk Gudwitz/Dirk Hertle unterlagen Buchmann-von der Heyden/Brandes in vier Sätzen (-5,9,-6,-9) und Frank Graetsch/meike Scheithauer gratulierten Döring/Reupke nach drei Sätzen zum Sieg (-4,-10,-6).

Oben gab sich Dirk Gudwitz gegen Torsten Buchmann-von der Heyden keine Blöße (8,9,4), aber Jungvater Andreas Baumgart versuchte nach dem Spiel die Halle zu zerlegen. "Ich habe nur eine Stunde geschlafen, und dan das. Ich bin sonst nicht so", entschuldigte sich Adlers Käpt´n für sein Verhalten. Verständlich war sein Frust schon. Verlor er doch nach gewonnenem ersten Satz die anderen jeweils in der Verlängerung (7,-11,-12,-11).

In der Mitte lieferte sich Eduard Weinberger einen harten Kampf mit sebastian Stiller, musste diesem aber nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (6,12,-9,-9,-6). Bei Dirk Hertle war es ähnlich eng, doch spielte er gegen Hans-Joachim Brandes nur drei Sätze (-11,-9,-4).

Unten hatte Frank Graetsch gegen Heinz Reupke kein Spielglück (-11,-4,-9). Meike SWcheithauer erging es gegen Ralph Döring auch nicht anders (-10,-8,-6).

Oben gingen dann beide Spiele über vier Sätze. Dirk Gudwitz behielt die weiße Weste (-7,6,5,8 über Jens Berger) und Andreas Baumgart wollte schließlich nur noch schlafen (-3,8,-9,-1 gegen Torsten Buchmann-von der Heyden).    

Der März endet ohne Punkte für die Adler

2. Kreisklasse: 3. Herren unterliegen Bolzum – Spitzenspieler Frank Graetsch gewinnt beide Einzel in fünf Sätzen

Adler Hämelerwald III – SV Bolzum V 4:9 (19:34). „Heute werden wir wohl untergehen. Schon im Hinspiel haben wir nur zwei Punkte bekommen“, blickteb Torsten Werner wenig optimistisch in die Zukunft. Am Ende hatte er sich aber gewaltig geirrt. Ein Sieg war auch dieses Mal nicht drin, dazu waren die Gäste zu stark, aber die Adler steigerten sich gegenüber dem Hinspiel um 100 Prozent. Das lag vor allem am Spitzenspieler Frank Graetsch, der einen Supertag erwischt hatte und an drei der vier Punkte beteiligt war.

Schon im Eröffnungsdoppel ließ er an der Seite von Norbert Brendel nichts anbrennen (9,6,-9,5 gegen Schützmann/Altmann). Aber die anderen Doppel konnten leider nicht nachlegen. Jan Kaune/Thomas Jahnel hielten sich wacker gegen das Bolzumer Spitzendoppel Droste/Karich (7,-2,-9,-8), Torsten Werner/Wolfgang Ecke blieben dann aber gegen Völkening/Loks ohne Satzgewinn (-11,-8,-8), so dass die Gäste nach den Doppeln in Führung lagen. Die egalisierte umgehend Frank Graetsch durch einen Sieg in der Verlängerung des fünften Satzes über Viktor Karich (7,7,-5,-7,12). „Ich durfte nach der 2:0-Führung eigentlich gar nicht den fünften spielen. Aber so ist nun einmal der Sport. Gott sei Dank habe ich das Ding dann doch noch nach Hause gebracht“, atmete Adlers Spitzenspieler nach getaner Arbeit erst einmal tief durch.

Aber dann war es erst einmal mit der Adlerherrlichkeit vorbei. Norbert Brendel fand gegen Rainer Droste kein Mittel (-3,-7,-5), Jan Kaune musste trotz einer 2:0-Satzführung Siegfried Altmann noch zum Sieg gratulieren (5,9,-7,-5,-9), Torsten Werner fand gegen Gerhard Schützmann zu spät zu guter Form (-1,-4,7,-10), Wolfgang Ecke lieferte sich mit Reiner Loks ein packendes Duell auf Augenhöhe, hatte aber sein Glück nach den ersten beiden Sätzen aufgebraucht (16,9,-7,-10,-5) und Thomas Jahnel konnte gegen Siegfried Völkening nur den dritten Satz für sich entscheiden (-10,-7,7,-8). So stand es 2:7 zur Halbzeit.

Frank Graetsch zeigte dann im Spitzeneinzel gegen Reiner Droste einmal mehr keine Nerven und siegte in fünf Sätzen (-6,8,-9,10,8). Norbert Brendel gab gegen Viktor Karich auch sein zweites Einzel ab (-8,-5,-7), während jan Kaune gegen Gerhard Schützmann das bessere Stehvermögen aufwies und für den vierten Adlerpunkt sorgte (9,-9,-7,3,7). „Das war ein hartes Stück Arbeit. Aber ich kann ja nicht immer Pech am schläger haben“, freute sich Jan über den hart erkämpften Sieg. Als dann aber Torsten Werner Siegfried Altmann nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren musste (-8,-6,-11), war das Spiel vorbei.

3. Kreisklasse: 4. Herren mit letztem Aufgebot in Dedenhausen – Karl-Heinz Brandes verhindert die Höchststrafe

MTV Dedenhausen II – Adler Hämelerwald IV 7:1 (21:5). Nur mit drei Spielern (Karl-Heinz Brandes, Thomas Jahnel, Rika Inhülsen) trat die Vierte in Dedenhausen an. So waren sie nach nicht einmal einer Stunde fertig.

Den einzigen Punkt für die Adler errang ein braun gebrannter und gut aufgelegter Karl-Heinz Brandes durch einen Dreisatzsieg über Marvin Esser (-4,-8,-1). Beinahe wäre ihm auch ein Sieg im Spitzeneinzel gegen Hans-Heinrich Bolten gelungen, aber eben nur beinahe (-9,-6,-9).

Bleibt noch zu erwähnen, dass sich Thomas Jahnel im letzten Spiel des Abends gegen Marvin Esser tapfer wehrte, den Dedenhäuser in den fünften Satz zwang, dort aber chancenlos war (7,-5,-9,5,-5). Es war das einzige Spiel, das nicht über drei Sätze ging. Ein würdiger Abschluss also.  

Halle am Hainwald sieht gerupfte Adler

Bezirksklasse: 1. Herren werden von Großburgwedel niedergemetzelt – Auftaktdoppel sichert den Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald – TTK Großburgwedel III 1:9 (7:27). Der Fachmann traut seinen Augen nicht, der Laie kann´s nicht glauben. 1:9 an eigenen Tischen, wo man das Auswärtsspiel trotz der Plastikbälle noch 9:6 gewonnen hatte? Wie konnte das passieren?

Die Knochen sind schuld, so einfach ist das. Andy Oschem hat immer noch Rücken und legte sich darüber hinaus eine Grippe zu, Florian Walny musste weiter seine Kids in Berlin bändigen und morgens meldete sich auch noch Daniel Schott ab: dicker Fuß = Achillessehnenschmerzen, Einsatz unmöglich.

Wer würde Ersatz spielen? Eduard Weinberger hatte schon am Montag beim Spiel in Lehrte zugesagt, aber wer kann noch? WhatsApp glühte, andauernd machte es pling und plong. Die einlaufenden Nachrichten glichen Hiobsbotschaften. Aus der Zweiten war so kurzfristig niemand zu bekommen. Um 16 Uhr endlich die nächste Zusage: Jan Kaune spielt. Aber man braucht noch einen sechsten Spieler. „Wenn alle Stricke reißen, dann nehmen wir einen Spieler aus der 4. Die spielen doch parallel. Die können doch auch mit drei Spielern spielen. Das kostet wenigstens keine Strafe“, meinte Marco Schubert. Um 17 Uhr dann Entwarnung. Oldie Norbert Brendel, für den ein Smartphone etwas aus einer anderen Welt ist, wurde per Telefon – ja so etwas gibt es noch und funktioniert auch noch – erreicht und sagte zu. Die 1. Herren waren damit komplett. Glück gehabt.

„Heute wird das nichts. Ich kann mich nach den vielen WhatApps nicht mehr konzentrieren. Das hat mich fertig gemacht“, meinte Adlers Spitzenspieler Rene Miglitsch.

An der Seite von Peter Inhülsen blieb er zwar im Eröffnungsdoppel gegen Wittemann/Cha siegreich (7,10,4), aber das sollte auch der einzige Punkt der Adler an diesem Abend bleiben.

Marco Schubert/Jan Kaune spielten gegen Thiem/Bücker in jedem Satz bis zum 5:5 gut mit, aber dann riss jedesmal der Faden (-5,-5,-9) und Eduard Weinberger/Norbert Brendel, eigentlich ein gut eingespieltes Doppel, fanden gegen Siegner/Wollenhaupt nie zu ihrem Spiel (-1,-4,-6).

Oben verlor Rene Miglitsch knapp gegen Noppenmann Kevin Wittemann (-9,-5,-9) und Marco Schubert konnte mit seinem „Nightmare“ Marcus Thiem nur einmal ärgern (9,-7,-8,-6).

In der Mitte schien sich das Blatt zu wenden, denn Peter Inhülsen hatte Michael Bücker zwei Sätze sicher im Griff. Aber Fünfsatz-Peter heißt nicht umsonst Fünfsatz-Peter. Natürlich spielte er wieder fünf Sätze, musste nach dem letzten Satz aber seinem Gegenüber zum Sieg gratulieren (3,6,-7,-5,-5).

Spannend ging es auch zwischen Eduard Weinberger und Jens Siegner zu. Zwar spielten die beiden nur vier Sätze, aber die gingen fast immer mit zwei Punkten Unterschied aus. Am Ende hatte der Großburgwedeler die Nase vorn (11,-9,7,9).

Unten hatte Norbert Brendel gegen Yong-Ho Cha nur im zweiten Satz eine Siegchance (-7,-10,-4), während Jan Kaune aufopferungsvoll gegen Klaus-Dietrich Wollenhaupt kämpfte, auch oft seine Schüsse ins Ziel brachte, um anschließend mit einem Fehlaufschlag wieder alles zunichte zu machen (-5,-5,-5). So stand es 1:8 zur Halbzeit.

Das Spitzeneinzel war dann das letzte Spiel des Abends. Rene Miglitsch unterlag Marcus Thiem in drei Sätzen (-9,-6,-5).  

3. Kreisklasse: 4. Herren unterliegen im Derby – Wolfgang Gilster bezwingt im Spitzeneinzel Jörg Rakebrandt

Adler Hämelerwald IV – TTC Arpke VII 1:7 (6:22). Mit heruntergezogenen Mundwinkeln betrat Mannschaftsführer Thomas Jahnel die Halle: „Wir sind heute nur drei. Christian (gemeint ist die Nr. 1 der 4. Christian Welc) hat eben abgesagt. Er kann nicht: Rücken.“ Die anderen nahmen es gelassen: „Dann spielen wir eben zu dritt. Hauptsache, wir spielen.“

Aber an einen Sieg war da natürlich nicht mehr zu denken. Wolfgang Gilster/Rika Inhülsen holten zwar einen Satz gegen Rakebrandt/Scheibe, aber drei wären ja nötig gewesen (-9,-4,5,-4).

Oben gingen beide Spiele ebenfalls über vier Sätze. Wolfgang Gilster unterlag Klaus Scheibe (-8,-6,7,-1), Thomas Jahnel gratulierte Jörg Rakebrandt zum Sieg (-6,9,-6,-5).

Unten hatte es Rika Inhülsen mit Uwe Gospodarek zu tun. Nach knapp verlorenem ersten Satz war bei ihr die Luft raus (-10,-3,-1).

So langsam drohte die Höchststrafe. Aber es gibt ja noch einen Wolfgang Gilster. Im Spitzeneinzel bezwang er mit einer kämpferischen Großleistung Jörg Rakebrandt in vier Sätzen (-8,5,9,7) und sorgte so für den Ehrenpunkt.

Thomas Jahnel war es dann vorbehalten, gegen Klaus Scheibe das letzte Spiel des Abends zu spielen (-7,-2,-4).

Lehrte war keine Reise wert

3. Kreisklasse: 4. Herren verschenken Punkt gegen Dedenhausen – Spitzenspieler Christian Welc mit weißer Weste

Adler Hämelerwald IV – MTV Dedenhausen III 6:6 (23:23). 6:6 Punkte, 23:23 Sätze, unentschiedener kann ein Unentschieden nicht sein. Aber trotzdem ärgerten sich die Adler. „Wenn du 5:2 führst, musst du den Sack zumachen“, brachte es Mannschaftsführer Thomas Jahnel auf den Punkt.

Christian Welc/Wolfgang Gilster, als Doppel 1 aufgestellt, eröffneten die Partie auf dem wieder einmal äußerst glatten Fußboden der Halle der Grundschule mit einem Viersatzsieg über Rottmann/Köhne (8,10,-11,6). Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel konnten aber gegen Ebeling/Schmidtmeyer nicht erhöhen (-5,10,-10,-8), so dass man vor Beginn der Einzel wieder auf Null stand.

Christian Welc musste wieder seine ganze Klasse zeigen, um durch einen schwer erkämpften Viersatzsieg über Thorsten Rottmann (-9,9,7,5) seine Adler in Führung zu bringen. Aber Kalle Brandes konnte nicht nachlegen, fand kein Mittel gegen Jürgen Ebeling (-1,-8,-4).

Unten drehten die Adler jedoch auf. Wolfgang Gilster gönnte Gerd Schmidtmeyer keinen Satz (15,4,8) und Thomas Jahnel verließ gegen Manfred Köhne nach vier Sätzen den Tisch als Sieger (-5,10,9,8).

Als dann auch noch Christian Welc im Spitzeneinzel gegen Jürgen Ebeling nichts anbrennen ließ (-5,10,9,8) und die Adler damit 5:2 führten, herrschte eitel Sonnenschein. Aber die Gäste schlugen zurück, gewannen ihrerseits drei Spiele in Folge und schafften den Ausgleich.

Thorsten Rottmann blieb Sieger über Karl-Heinz Brandes (8,8,7), Manfred Köhne hatte gegen Wolfgang Gilster das Glück des Tüchtigen (9,-8,10,9) und Gerd Schmidtmeyer bezwang Thomas Jahnel (8,4,-9,4).  

Und dann sah es gar nicht gut aus für die Adler. Karl-Heinz Brandes/Thomas jahnel verloren den ersten satz gegen Rottmann/Köhne deutlich mit 2:11 und Christian Welc/Wolfgang Gilster quälten sich am Nebentisch zu einem glücklichen 14:12. Gott sei dank fingen sich Kalle/Thomas wieder und entschieden die nächsten drei Sätze für sich (-2,9,8,8), so dass ein Punkt schon einmal gesichert war.

Wie würden Ebeling/Schmidtmeyer den wachsenden Druck aushalten, mussten sie doch jetzt unbedingt gewinnen, wenn die Aufholjagd nicht umsonst gewesen sein sollte? Sie taten sich schwer, lagen zwischenzeitlich mit 2:1 Sätzen hinten und im vierten Satz lief es auch nicht rund. Aber sie bissen die Zähne zusammen und entschieden diesen wichtigen vierten Satz mit 12:10 für sich. Danach hatten sie die Adler Christian/Wolfgang geknackt, die sich von diesem Schlag nicht mehr erholten. Den fünften Satz gaben Christian/Wolfgang fast freiwillig ab (12,-8,8,-10,-4).  

2. Bezirksklasse: Post SV Lehrte für 1. Herren eine Nummer zu groß – Rene Miglitsch und Eduard Weinberger sorgen für die Gegenpunkte

Post SV Lehrte – Adler Hämelerwald 9:2 (30:9). Ohne Andy Oschem (weiter Rücken) und Florian Walny (Klassenfahrt) fuhren die Adler in die Kernstadt. „Schon im Hinspiel hatten wir keine Chance. Heute wird es wohl noch schlimmer. Wieder diese Plastikbälle“, blickte Oldie Marco Schubert wenig optimistisch nach vorn. Dabei war er es, der das Spiel unbedingt gewinnen wollte, hatte er doch eine Woche vorher in neue Beläge investiert: „Nightmare“ für die Rückhand und „Energy“ für die Vorhand. „Wenn ich heute gewinne, werde ich wohl ein 1700er, das wäre was.“

Aber erst einmal muss gespielt werden.

Wie schon gegen Großburgwedel II spielten die Ersatzleute Eduard Weinberger und Frank Graetsch Doppel 1. Mit großer Euphorie gestartet, mussten sie jedoch die Überlegenheit von Bortfeld/Priesemann anerkennen (-8,-3,-5). Auch Rene Miglitsch/Peter Inhülsen gelang kein satzgewinn gegen Sendrowski/Winkler (-8,-3,-4). Den Punkt sollten wieder Marco Schubert/Daniel Schott als Doppel 3 machen. Die beiden hätten es auch beinahe geschafft, hatten Ude/Michael Winkler am Rand einer Niederlage. Die zeigten sich jedoch äußerst griffig und drehten im fünften Satz einen 4:7-Rückstand in einen Sieg um (7,7,-8,-5,10).

Oben wehrte sich Marco Schubert gegen Andre Sendrowski nach Kräften, aber ohne Erfolg (-13,10,-2,-6), während Rene Miglitsch Wolfgang Bortfeld in vier Sätzen das Nachsehen gab (4,-7,7,9).

In der Mitte war Peter Inhülsen mit dem Verhalten seines Gegners Volker Ude nicht einverstanden, bezeichnete es teilweise als unsportlich und gratulierte nach drei Sätzen zum Sieg (-12,-5,-6). Daniel Schott ging es gegen Tim Winkler auch nicht besser. Auch er verlor in drei Sätzen (-11,-3,-8).

Unten fand Frank Graetsch gegen Michael Winkler kein Mittel (-3,-7,-4), während Eduard Weinberger gegen Sascha Priesemann seinen „fighting spirit“ zum Vorschein kommen ließ. Ganz unüblich fabrizierte er zum Schluss keinen Fehlaufschlag und feierte deshalb einen knappen, aber verdienten Fünfsatzsieg (-6,7,-7,7,10).

Fehlaufschläge en masse dagegen im Spitzeneinzel von Rene Miglitsch. Gegen Andre Sendrowski führte er im ersten Satz mit 10:6, hatte beim 10:8 zwei Aufschläge, die er beide versemmelte und verlor schließlich mit 10:12. Auch im zweiten Satz streute er ein paar Fehlaufschläge ein. Am Ende verlor er auch den dritten Satz (-10,-8,-4). Edelfan Ernst Miglitsch hatte genug gesehen, verließ vor Spielende die Halle. „Wahrscheinlich wollte er den Stau vermeiden“, unkten die Adler. Oder lag es doch eher an der Leistung der Adler?

Jedenfalls dauerte das Spiel nicht mehr allzu lange. Denn Wolfgang Bortfeld ließ sich von Marco Schuberts „Nightmare“ nicht beeindrucken und setzte in drei Sätzen den Schlusspunkt (8,7,8).

3. Kreisklasse: 4. Herren beim Spitzenreiter aus Lehrte chancenlos – Karl-Heinz Brandes/Rika Inhülsen punkten im Eröffnungsdoppel

Lehrter SV – Adler Hämelerwald IV 7:2 (21:9). „Wir wussten, dass wir in Lehrte nichts würden holen können. Und so kam es dann auch“, nahm Mannschaftsführer Thomas Jahnel die Niederlage gelassen hin.

Nach den Doppeln stand es noch unentschieden. Denn Karl-Heinz Brandes/Rika Inhülsen hatten ihre Mannschaft durch ein sicheres 3:0 im Eröffnungsdoppel über Lassan/Langer in Front gebracht (8,4,3). Christian Welc/Thomas Jahnel konnten nicht nachlegen und gaben ihr Spiel in drei Sätzen gegen Plewig/Schwerin ab (-8,-7,-5).

Oben lieferte sich Kalle Brandes mit Lehrtes Spitzenspieler Joachim Plewig einen Kampf auf Biegen und Brechen, den er unglücklich im fünften Satz in der Verlängerung verlor (6,-9,-3,12,-9). Christian Welc kam dagegen mit Friedemann Schwerins Spielweise überhaupt nicht zurecht und verlor in drei Sätzen (-6,-5,-5).

Unten gratulierte Rika Inhülsen nach drei Sätzen Dieter Lassan zum Sieg (-2,-6,-4), während Thomas Jahnel durch ein ungefährdetes 3:0 über Klaus-Dieter Langer den zweiten Punkt für die Adler errang (3,4,6).

Im Spitzeneinzel unterlag Christian Welc Joachim Plewig in vier Sätzen (-5,-5,9,-3) und auch Kalle Brandes gratulierte Friedemann Schwerin nach drei Sätzen zum Sieg (-7,-5,-5). Als dann auch noch Thomas Jahnel gegen Dieter Lassan keinen Satz gewinnen konnte (-8,-9,-7), war die Zeit für die Dusche gekommen.