Damen setzen sich oben fest

Kreisliga Damen: Damen besiegen Mellendorf – Janin Barckmann oben unbesiegt

TTC Arpke/Adler Hämelerwald (SG) – Mellendorfer TV 6:4 (20:14). In einem Spiel zweier gleichstarker Mannschaften reichte den SGerinnen ein leichtes Übergewicht im oberen Paarkreuz zum Sieg.

Dabei fing alles suboptimal an. Janin Barckmann/Karin Karsten unterlagen Burgdorf/Schmidt unglücklich mit zwei Punkten Unterschied im fünften Satz (3,-5,11,-6,-9). Eva Vogt/Maria Rodriguez sorgten jedoch am Nebentisch durch einen ungefährdeten Dreisatzsieg (8,8,6) für den sofortigen Ausgleich.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen sollte weitergehen. Janin Barckmann besiegte Nele Burgdorf in vier Sätzen (5,4,-8,8), während Karin Karsten Kathrin Becker in drei Sätzen unterlag (-8,-7,-9).

Unten sorgte Eva Vogt durch einen ungefährdeten Sieg über Andrea Kairies (9,5,7) für die erneute Führung, aber Maria Rodriguez konnte nicht nachlegen und verlor knapp gegen Edith Schmidt (-9,-11,-4). Damit stand es 3:3 zur Halbzeit.

Im zweiten Durchgang erwischten die SGerinnen einen gelungenen Start. Janin Barckmann bezwang Kathrin Becker in vier Sätzen (-11,8,6,7) und Karin Karsten gönnte Nele Burgdorf keinen Satz (6,8,12), so dass die Damen vor den beiden letzten Einzeln bereits einen Punkt sicher hatten.

Eva Vogt sollte nun gegen Edith Schmidt den Sack zumachen, musste ihrer Gegnerin aber nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren (-7,-10,-7). Den Heimsieg unter Dach und Fach brachte schließlich Maria Rodriguez. Sie besiegte im letzten Einzel des Abends Andrea Kairies sicher in drei Sätzen (5,7,4).

4. Kreisklasse Herren: 4. Herren verlieren in Ilten – Wolfgang Gilster und Deryan Demir zeichnen für die Adlerpunkte verantwortlich

TTG Ilten/Rethmar (SG) V – Adler Hämelerwald IV 7:3 (25:13). Nur mit drei Mann reisten die Adler nach Ilten. „Stefan Rademacher fällt länger aus, Maria Rodriguez spielte parallel bei den Damen. Da waren wir nur noch drei. Mehr Spieler haben wir nicht. Wir müssen jetzt sehen, dass wir bis Weihnachten durchhalten“, beschreibt Käpt´n Wolfgang Gilster die Situation. ​​ 

Trotz der schwierigen Ausgangslage gaben die Adler ihr Bestes. Wolfgang Gilster/Deryan Demir gewannen ihr Doppel gegen Arlitt/Eichmann in fünf Sätzen (-10,4,-3,11,7).

Oben musste zwar Karl-Heinz Brandes Spitzenspieler Uwe Arlitt zum Sieg gratulieren (-4,-6,-8), aber Wolfgang Gilster sorgte durch einen Viersatzerfolg über Ralf Kampmann (10,-8,6,9) für den sofortigen Ausgleich.

Und dann gab es einen Bruch im Spiel der Adler. Deryan Demir verlor überraschend gegen Thomas Eichmann (-9,7,-11,10,-7), Wolfgang Gilster verlor gegen Uwe Arlitt ebenfalls im fünften Satz (9,-5,9,-7,-3) und Karl-Heinz Brandes unterlag Ralf Kampmann in drei Sätzen (-1,-9,-8).

Im letzten Spiel des Abends ging es nur noch um Ergebniskosmetik. Deryan Demir bezwang Marc Wölbitsch in vier Sätzen (-9,5,3,6) und sorgte damit für den 3:7-Endstand.

Kreisliga Damen: Damen entführen zwei Punkte aus Großburgwedel – Unteres Paarkreuz steuert vier Punkte zum Auswärtssieg bei

TTK Großburgwedel II – TTC Arpke/Adler Hämelerwald (SG) 3:7 (12:24). Mit einem Sieg in dieser Höhe hatten die Damen nicht gerechnet. Verantwortlich dafür war vor allem ​​ das untere Paarkreuz mit Eva Vogt und Maria Rodriguez, die sich in Topform präsentierten.

Schon der Beginn deutete an, dass an diesem Tag etwas gehen würde. Janin Barckmann/Karin Karsten bezwangen Röllig/Matern in vier Sätzen (-9,7,4,4) und Eva Vogt/Maria Rodriguez erhöhten durch einen Fünfsatzsieg in der Verlängerung über Tosta Völker/Döhring (8,-6,7,-8,12) auf 2:0. „Die Großburgwedelerinnen haben taktisch aufgestellt, haben ihre besten Spielerinnen als Doppel 2 aufgestellt“, erklärte Mannschaftsführerin Karin Karsten, „dass Eva und Maria gegen die beiden gewonnen haben, das war super.“

Die beiden nächsten Spiele gingen an die Gastgeberinnen. Karin Karsten unterlag Julia Tosta Völker nach hartem Kampf in fünf Sätzen (7,-7,-11,8,-8) und Janin Barckmann fand gegen Maxime Döhring kein Mittel (-5,-9,-5). Maria Rodriguez, die dieses Spiel zählte, sorgte dabei für einen großen Lacher, als sie nach Beendigung des ersten Satzes rief: „11:5 für Mellendorf“.

Unten wetzten die SGerinnen die Scharte sofort wieder aus. Maria Rodriguez hatte gegen Annabet Röllig nur im ersten Satz einige Probleme (10,7,7) und Eva Vogt ließ ebenfalls in drei Sätzen gegen Andrea Matern nichts anbrennen (5,8,9), so dass es mit 4:2 in den zweiten Durchgang ging.

Hier verlor Janin Barckmann zunächst gegen Julia Völker Tosta in vier Sätzen (8,-3,-4,-4). Aber Karin Karsten stellte mit einem knappen Dreisatzsieg über Maxime Döhring (9,8,9) den Zwei-Punkte-Abstand wieder her. Aber nicht nur das! Es war der fünfte Punkt auf der Habenseite der SGerinnen und damit ein Unentschieden schon einmal sicher.

Aber es kam noch besser. Unten gaben Eva Vogt (5,7,6 gegen Annabet Röllig) und Maria Rodriguez ​​ (5,3,7 gegen Andrea Matern) keinen Satz ab. Damit hieß es 7:3 für die SGerinnen. „Erst haben die Großburgwedelerinnen uns zwei Punkte gegeben und dann auch noch Tee, Kaffee und Kekse“, freute sich am Ende Janin Barckmann.

1. Herren nähert sich der Tabellenspitze

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren holen Punkt in Ahlten – Rene Miglitsch mit weißer Weste

TSG Ahlten IV – Adker Hämelerwald 5:5 (20:18). Von Anfang an entwickelte sich ein spannendes Spiel. Mit ein bisschen Glück hätte es sogar einen Auswärtssieg geben können. „In Ahlten haben wir immer schlecht ausgesehen“, so Käpt´n Andy Oschem, „heute haben wir wenigstens einen Punkt geholt. Damit sind wir mehr als zufrieden.“

Doch zum Spiel:

Andy Oschem/Rene Miglitsch gaben Schäfer/Ruhkopf in vier Sätzen das nachsehen (-8,9,5,9), während Daniel Schott/Florian Walny gegen Matthias/Engelke eine Dreisatzniederlage hinnehmen mussten (-4,-6,-9).

Oben sorgten Rene Miglitsch, der Spitzenspieler Helge Schäfer in drei Sätzen bezwang (6,10,5), und Andy Oschem, der Raphael Matthias keinen Satz gönnte (8,11,6), für die 3:1-Führung. Sollte heute ein Auswärtssieg drin liegen? Es schien zu laufen.

Aber die Adler wurden schnell aus ihren Träumen gerissen. Das untere Paarkreuz konnte die Führung nicht halten. Florian walny gratulierte Frank Ruhkopf zum Sieg (-9,-5,-6) und Daniel Schott blieb gegen Kai Engelke ohne Satzgewinn (-9,-4,-3). So stand es 3:3 zur Halbzeit.

Wenn die Adler jetzt oben wieder beide Einzel gewönnen, dann wäre ein Punkt schon einmal im Sack. Das wussten natürlich auch die Gastgeber. Kein Wunder, dass es oben zwei verbissene Kämpfe über die volle Distanz gab.

Im Spitzeneinzel hatte Andy Oschem gegen Helge Schäfer nach furiosem Beginn zweimal kein Spielglück, kam jedoch in den fünften, den er jedoch zähneknirschend abgeben musste (0,-10,-9,5,-6). Auch Rene Miglitsch zeigte Gegen Raphael Matthias eine kämpferisch hervorragende Leistung, musste nach wechselvollem Spielverlauf ebenfalls in den fünften, hatte hier aber deutlich die Nase vorn (-4,4,7,-7,4). Vor den beiden letzten Einzel stand es also 4:4. Noch war für beide alles drin.

Daniel Schott musste dann gegen Frank Ruhkopf eine Viersatzniederlage hinnehmen (-9,-5,9,-5), so dass jetzt alle Hoffnungen auf den Schultern von Florian Walny ruhten. Für Florian sah es gegen Kai Engelke gar nicht gut aus. Schnell lag er 0:2 nach Sätzen hinten. „Wir hatten uns schon mit einer Auswärtsniederlage abgefunden, wie immer in Ahlten“, so Rene Miglitsch. Aber Florian hatte noch ein paar Pfeile im Köcher, hatte die ersten beiden Sätze analysiert und hatte ein Mittel gefunden, um seinen Gegner bezwingen zu können. Und dann war da ja auch noch seine Nervenstärke. Die gab schließlich auch den Ausschlag. Nach hoch gewonnenem dritten Satz, gewann er den vierten in der Verlängerung und den fünften mit zwei Punkten Unterschied (-10,-6,7,10,9) und sicherte damit seiner Mannschaft den Auswärtspunkt. Großer Jubel bei den Adlern, alle stürmten auf Florian zu und erdrückten ihn förmlich. „Mein Puls war zum Schluss garantiert auf 220“, stöhnte Käpt´n Andy Oschem. Nach unbestätigten Berichten hörte man anschließend aus der Dusche: „Lustig, lustig, tralalala...“ ​​ 

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren entführen zwei Punkte aus Engensen – Andy Oschem und Rene Miglitsch im oberen Paarkreuz ungeschlagen

TSV Engensen II – Adker Hämelerwald 4:6 (20:24). Drei Stunden dauerte die Partie, drei Stunden voller Dramatik, Schweiß und Tränen. Sieben Spiele über die volle Distanz, drei nur über drei Sätze. Am Ende gab es strahlende Adler und einen Marco Krechlok, der die Welt nicht mehr verstand. „Das war heute wie Schalke gegen Lüdenscheid. Kein Abtasten, kein Ping Pong, Druck von Anfang an. Alle haben 150% gegeben“, strahlte Mannschaftsführer Andy Oschem. Doch zum Spiel:

Rene Miglitsch/Andy Oschem unterlagen in einem äußerst engen Spiel Krechlok/Kretzmeyer in der Verlängerung des fünften Satzes (-11,-9,9,8,-10), während Daniel Schott/Florian Walny gegen Sengkin/Blumenstein keine Probleme hatten (2,8,6).

Auch oben gingen beide Einzel über die volle Distanz. Beide Male hatten die Adler die Nase vorn. Rene Miglitsch bezwang Spitzenspieler Sven Sengkin (-6,5,-9,6,8) und Andy Oschem gab Marco Krechlok in einem Spiel, das nichts für schwache Nerven war, das Nachsehen (-8,4,-10,9,9).

Unten konnten die Adler wie schon in Ahlten nicht nachlegen. Florian Walny verlor unglücklich gegen Eike Kretzmeyer (-8,-9,-9) und Daniel Schott musste Heiko Blumenstein nach fünf Sätzen gratulieren (-9,2,-11,5,-8). Damit hieß es 3:3. Ausgleich!

Oben lief es dann anders als in Ahlten. Andy Oschem gab gegen Sven Sengkin keinen Satz ab (8,4,6) und Rene Miglitsch gewann nach einem packenden Spiel gegen Marco Krechlock, der sich damit zum Pechvogel des Spiels entwickelte, in der Verlängerung des fünften Satzes (-8,8,8,-10,11). Ein Punkt war schon einmal gesichert.

„Wenn es unten wieder zwei Niederlagen gibt, dann ist das heute gefühlt eine Niederlage, auch wenn wir einen Punkt mit nach Hause nehmen. Wenn du 5:3 führst, willst du natürlich auch gewinnen“, beschrieb Andy Oschem die Situation.

Als erster musste Daniel Schott ran. Er lieferte sich auch mit Eike Kretzmeyer ein packendes Duell, hatte im fünften Satz aber zwei Punkte weniger als sein Gegner (9,-6,6,-3,-9).

Wieder waren alle Augen auf Florian Walny gerichtet. Wieder sollte es Florian richten. Der tat sich aber schwer gegen Heiko Blumenstein, musste einem 1:2-Satzrückstand hinterher laufen und konnte sich noch einmal knapp in den fünften retten (12:10). Hier hatte er aber endgültig Heikos Widerstand gebrochen und siegte deutlich (-7,7,-8,10,4). Das bedeutete: Auswärtssieg. „Auf Florian ist eben Verlass“, meinte Rene Miglitsch lapidar, schnappte seine sachen und ging unter die Dusche.  ​​​​ 

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3. Herren unterliegen im Derby

3. Kreisklasse Herren: 3. Herren verlieren in Arpke – Frank Zink mit zwei Siegen

TTC Arpke IX – Adler Hämelerwald III 7:3 (26:12). Die Dritte verschlief den Anfang total. Nach vier Spielen stand es 4:0 für die Gastgeber. Nicht einen Satz hatten die Adler für sich entscheiden können.

In den Doppeln unterlagen Jan Kaune/Torsten Werner Luschei/Bethmann (-9,-4,-6), Frank Zink/Wolfgang Ecke gratulierten Rex/Korte zum Sieg (-5,-5,-4).

Oben fand Tortsen Werner gegen Arpkes Nr. 1 Moritz Luschei nie zu seinem Spiel (-6,-1,-2) und Jan Kaune hatte das Nachsehen gegen Gerhard Rex (-5,-6,-6). „Heute gibt es Haue“, meinte Torsten Werner, als er vor der Halle nach frischer Luft schnappte. Aber ganz so schlimm wurde es dann doch nicht.

Frank Zink lieferte sich unten mit Norbert Korte ein packendes Duell, das er nach fünf Sätzen für sich entscheiden konnte (-8,8,10,-9,3). Über fünf Sätze ging auch Wolfgang Ecke gegen Heiner Bethmann. Aber er musste trotz einer 2:0-Satzführung seinem Gegner zum Sieg gratulieren (9,7,-7,-7,-6).

Im Spitzeneinzel bezwang Jan Kaune seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Moritz Luschei in fünf Sätzen (7,6,-6,-9,6) und zögerte damit die Niederlage ein wenig hinaus. Die wurde Wirklichkeit, als Torsten Werner gegen Gerhard Rex kein Mittel fand (-4,-3,-4).

Unten konnte Wolfgang Ecke den siebten Punkt für die Arpker nicht verhindern. Er verlor gegen Norbert Korte in vier Sätzen (-8,-9,7,-7). Im letzten Spiel des Abends besiegte Frank Zink Heiner Bethmann in vier Sätzen (-11,1,4,2), so dass die Niederlage weniger hoch ausfiel als zwischenzeitlich befürchtet.

1. Kreisklasse Herren: 2. Herren verlieren knapp gegen die Postler aus Lehrte – Peter Inhülsen mit weißer Weste

Adler Hämelerwald II – Post SV Rot-Gold Lehrte IV 4:6 (16:23). Ein Blackout im unteren Paarkreuz besiegelte die knappe Niederlage. „Wir haben uns gut gehalten. Dass ein Paarkreuz mal weggeht, kann ja passieren“, so Peter Inhülsen, „hinzu kommt, dass nach der Umstellung von 6er- auf 4er-Mannschaften in den höheren Klassen die Vierte von Post jetzt erheblich mehr Spielstärke aufweist.“

Peter Inhülsen/Hanh Pham eröffneten die Partie mit einem Viersatzerfolg über Deni/Bortfeld (-10,7,7,8). Vier Sätze spielten auch Dirk Gudwitz/Felix Ribbe gegen Palnau/Otto. Sie mussten allerdings ihren Gegnern zum Sieg gratulieren (-6,-9,9,-5).

Auch oben wurden die Punkte geteilt. Peter Inhülsen bezwang Bernd Deni (8,-5,4,6) und Dirk Gudwitz, stark gehandicapt in die Partie gegangen, unterlag Wilfried Palnau (8,-4,-7,-8).

Unten dann die Vorentscheidung. Hanh Pham lieferte sich mit Tina Bortfeld ein packendes Duell, musste aber nach vier Sätzen klein beigeben (-12,-9,8,-8). Felix Ribbe ging es gegen Routinier Eckhard Otto auch nicht besser. Auch er unterlag in vier Sätzen (8,-9,-8,-9), so dass es 2:4 zur Halbzeit stand.

Oben hielt Peter Inhülsen seine Mannschaft im Spiel. Er gab Wilfried Palnau in vier Sätzen das Nachsehen (3,-12,5,4). Dirk Gudwitz konnte jedoch nicht nachlegen und verlor gegen Bernd Deni in drei Sätzen (-1,-8,-7), so dass die Gäste schon einmal einen Punkt sicher hatten.

Hanh Pham stemmte sich anschließend mit allen Mitteln gegen die drohende Niederlage. Im Spiel gegen Eckhard Otto zeigte er keine Nerven und behielt nach fünf hart umkämpften Sätzen die Oberhand (-7,-11,4,11,11). „Wenn du weißt, dass du verlierst, wenn du dein Spiel verlierst, dann holst du natürlich noch einmal alles aus dir heraus, was du hast“, pumpte Adlers Nr. 3 nach dem Spiel auf der Bank, sichtlich gezeichnet von dem Match. Aber der Sieg sollte nur ein Pyrrhussieg sein. Denn Tina Bortfeld, die sich freute, einmal nicht gegen ihren Angstgegner Olaf Wundenberg antreten zu müssen, ließ Felix Ribbe keine Chance (3,5,8) und machte den Auswärtssieg klar.

4. Kreisklasse Herren: 4. Herren feiern Kantersieg gegen Burgdorf VIII – Maria Rodriguez gestattet den Gästen den Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald IV – TSV Burgdorf VIII 9:1 (29:6). Große Personalsorgen gibt es bei der Vierten, nachdem sich Stefan Rademacher verletzt hat. Gegen Burgdorf sprang Maria Rodriguez aus der Damenmannschaft ein.

Schon nach wenigen Minuten war klar, dass die Adler einen ruhigen Abend verbringen würden.

Wolfgang Gilster/Deryan Demir besiegten Röglin/Ali in vier Sätzen (8,-7,3,4) und Karl-Heinz Brandes/Maria Rodriguez erhöhten durch einen Dreisatzsieg über Siegmund/Kutzner (7,10,7) auf 2:0.

Oben gaben die Adler keinen Satz ab. Wolfgang Gilster gab Sewar Ali das Nachsehen (2,5,9) und Karl-Heinz Brandes bezwang Alexander Röglin mit fast identischem Ergebnis (6,3,9).

Maria Rodriguez musste dann gegen Klaus Kutzner die erste Niederlage hinnehmen. Nach einem 0:2-Satzrückstand kämpfte sie sich in den fünften und verlor dort unglücklich mit zwei Punkten Unterschied (-8,-2,8,7,-9). Deryan Demir gewann anschließend deutlich gegen Gerit Siegmund (2,6,4), so dass es 5:1 zur Halbzeit für die Adler stand.

Im zweiten Durchgang gab die Gilster-Truppe dann nur noch zwei Sätze ab, beide im oberen Paarkreuz. Wolfgang Gilster behielt die Oberhand über Alexander Röglin (-7,10,8,6) und Karl-Heinz Brandes blieb Sieger über Sewar Ali (6,-9,7,7).

Unten behielt Maria Rodriguet gegen Gerit Siegmund die Nerven (10,9,8) und Deryan Demir ließ gegen Klaus Kutzner nichts anbrennen (7,4,4).

Damen und 1. Herren starten mit Heimsiegen in die Saison

Kreisliga Damen: Damen besiegen Vahrenwald – Eva Vogt Matchwinner

TTC Arpke/Adler Hämelerwald (SG) – TuS Vahrenwald 6:4 (21:18). Der Spielplan wollte es so. Gleich im ersten Spiel der Saison trafen die SGerinnen auf Vahrenwald. „Gegen Vahrenwald war es immer schwer. Mal sehen, wie es dieses Mal wird“, hatte Janin Barckmann einigen Respekt vor den Gegnerinnen aus der Landeshauptstadt.

Aber es fing besser an als erwartet. Janin Barckmann/Karin Karsten eröffneten das Spiel mit einem ungefährdeten Dreisatzsieg über Rüdiger/Kleiber (6,7,8) und Eva Vogt/Maria Rodriguez hätten beinahe auf 2:0 erhöhen können, mussten aber nach fünf hart umkämpften Sätzen Hemmerling/Trotno zum Sieg gratulieren (-8,8,10,-10,-5).

In den Einzeln lief es dann. Oben bezwang Janin Barckmann Daniela Rüdiger knapp in fünf Sätzen (6,11,-7,-8,9) und Karin Karsten siegte in vier Sätzen gegen Andrea Hemmerling (9,-10,6,7).

Unten erhöhte Eva Vogt durch einen ungefährdeten Dreisatzerfolg über Sophia Trotno (6,5,5) auf 4:1. Da anschließend Maria Rodriguez gegen Ute Kleiber eine Viersatzniederlage bezog (-7,8,-7,-8), stand es zur Halbzeit 4:2 für die Sgerinnen.

Im Spitzeneinzel gelang Janin Barckmann ein Viersatzsieg über Andrea Hemmerling (7,10,-5,7) und sicherte damit schon einmal einen Punkt. Und dann wurde es noch einmal eng.

Karin Karsten (-9,-7,-5 gegen Daniela Rüdiger) und Maria Rodriguez (-8,-14,-7 gegen Sophia Trotno) blieben ohne Satzgewinn, so dass es jetzt auf Eva Vogt ankam.

Die in vielen Schlachten erprobte Eva schien ihre Gegnerin Ute Kleiber auch gut im Griff zu haben, führte schnell mit 2:0 nach Sätzen. Aber dann lief nicht mehr viel bei ihr zusammen, die beiden nächsten Sätze gab sie so hoch ab wie sie die ersten beiden Sätze gewonnen hatte. Und es sollte noch schlimmer kommen. Im fünften Satz wechselte sie die Seite beim Stand von 0:5. „Als Eva 0:5 hinten lag, hatten wir uns schon mit einem Unentschieden abgefunden“, so Mannschaftsführerin Karin Karsten. Aber es kam anders. Eva stemmte sich mit aller Kraft und aller Routine gegen die drohende Niederlage, kämpfte sich Ball um Ball heran – und wurde belohnt. Sie gewann den fünften Satz mit 13:11 in der Verlängerung: Satz, Spiel und Sieg (5,6,-6,-5,11).

„Unglaublich, wie Eva gekämpft hat. Das war ganz große Klasse“, lobte Maria Rodriguez ihre Mannschaftskameradin.

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren feiern Sieg gegen Ilten/Rethmar – Andy Oschem und Florian Walny mit weißer Weste

Adler Hämelerwald – TTG Ilten/Rethmar (SG) 8:2 (24:9). Im ersten Saisonspiel präsentierten sich die Adler in bestechender Frühform und ließen den Gästen keine Chance. Erst im achten Spiel gelang den Iltenern der erste Punkt. „Wir hatten uns das Spiel auch schwerer vorgestellt“, so Käpt´n Andy Oschem, „aber heute lief es einfach von Anfang an.“

Andy Oschem/Rene Miglitsch bezwangen Bültemann/Hempel in drei Sätzen (8,7,7) und Daniel Schott/Florian Walny rangen Dr. Bienert/Friehe in vier Sätzen nieder (12,-9,10,7).

Oben gab Andy Oschem gegen Dietmar Hempel keinen Satz ab (9,5,8) und Rene Miglitsch bezwang Sascha Bültemann knapp in vier Sätzen (-5,9,9,7).

Unten feierten die Adler jeweils klare Dreisatzerfolge. Daniel Schott besiegte Henning Friehe (6,4,8) und Florian Walny gab Dr. Michael Bienert das Nachsehen (7,7,6).

Damit stand schon zur Halbzeit der Heimsieg fest. „Wir haben dann das Spiel ein wenig schleifen lassen“, so Andy Oschem, der im Spitzeneinzel Sascha Bültemann keinen Satz gönnte (4,4,14).

Rene Miglitsch (-5,-11,-8 gegen Dietmar Hempel) und Daniel Schott (-7,-15,-0 gegen Dr. Michael Bienert) gestatteten den Gästen noch zwei Erfolge, ehe Florian Walny mit einem Viersatzsieg über Henning Friehe (10,5,-4,11) das Spiel beendete.

2. Herren starten mit Auswärtssieg in die Saison

2 .Kreisklasse Herren: 2. Herren gewinnen in Dollbergen – Peter Inhülsen oben und Hanh Pham unten ungeschlagen

TSV Dollbergen II - Adler Hämelerwald II 4:6 (17:21). „Das war ganz schön knapp. Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen“, atmete Käpt´n Dirk Gudwitz am Ende tief durch. Schon zu Beginn deutete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen an. Peter Inhülsen/Hanh Pham bezwangen zwar Buscham/Bange in drei Sätzen (5,6,7), aber Dirk Gudwitz/Felix Ribbe mussten nach vier Sätzen Bieler/Hamann zum Sieg gratulieren. (7,-7,-7,-4).

Oben gelang Dirk Gudwitz, der stark gehandicapt in die Partie ging und eigentlich nur mitgekommen war, um ein Ordnungsgeld zu vermeiden, ein wichtiger Fünfsatzsieg über Spitzenspielerin Daniela Bange (7,10,-13,-3,5). Peter Inhülsen hatte dagegen gegen Björn Buscham leichtes Spiel und gewann sicher in drei Sätzen (0,6,3). Unten musste Felix Ribbe eine Fünfsatzniederlage gegen Sandra Hamann hinnehmen (6,-9,-4,8,-7), während Hanh Pham Marcus Bieler in vier Sätzen bezwingen konnte (8,-12,8,8). So stand es zur Halbzeit 4:2 für die Adler.

Peter Inhülsen erhöhte durch einen Dreisatzerfolg über Daniela Bange (6,4,7) auf 5:2. Dirk Gudwitz hätte nun gegen Björn Buscham für den sechsten Punkt sorgen können. Aber seine Knochen spielten nicht mit, so dass er nach dem ersten Satz das Handtuch warf (-3,-0,-0). „Dass Dirk überhaupt gespielt hat und uns mit seinem Sieg im ersten Einzel praktisch den Auswärtssieg gerettet hat, das ist ihm gar nicht hoch genug anzurechnen“, lobte Spitzenspieler Peter seinen Mannschaftsführer für dessen Einsatz.

Unten machte dann Hanh Pham durch einen schwer erkämpften Fünfsatzsieg über Sandra Hamann alles klar (5,-8,7,-7,6). Im letzten Spiel des Abends unterlag zwar Felix Ribbe Marcus Bieler in drei Sätzen (-4,-7,-10), am Auswärtssieg der Adler änderte das allerdings nichts mehr.

Sieg und Niederlage gegen Dollbergen

3.Kreisklasse Herren: 3. Herren verlieren in Dollbergen – Deryan Demir ungeschlagen

TSV Dollbergen III - Adler Hämelerwald III 7:3 (24:12). „Das war so nicht geplant. Wir haben den Anfang total verschlafen“, so Käpt´n Wolfgang Ecke. Hinzu kam, dass seine Truppe ohne Torsten Werner und ohne Frank Zink antreten musste. Für sie sprangen Karl-Heinz Brandes und ​​ Deryan Demir ein.

Und dann klebte auch noch Pech an den Schlägern der Adler. Jan Kaune/Deryan Demir verloren zwei der drei Sätze im Eröffnungsdoppel mit zwei Punkten Unterschied gegen Bieler/Balzer (-9,-10,-7). Wolfgang Ecke/Karl-Heinz Brandes gewannen wenigstens noch einen Satz gegen Wiekenberg/Lackert (9,-7,-9,-8).

Oben wollten die Adler den Anschluss herstellen. Und es sah gut aus. Wolfgang Ecke lieferte Dollbergens Spitzenspieler Marcus Bieler einen heißen Kampf, hatte ihn auch am Rand einer Niederlage. Am Ende fehlte nur das berühmte Quäntchen. Alle drei Sätze verlor der Adler mit zwei Punkten Unterschied (-9,-10,-9). Nichts Neues also an diesem Abend. Jan Kaune erging es gegen Manfred Wiekenberg ein wenig besser. Zwischenzeitlich führte er 2:1 nach Sätzen, musste aber noch in den fünften Satz, in dem er Wiekenberg leider ziehen lassen musste (4,-10,9,-8,-5).

Unten sorgte Deryan Demir durch einen sicheren Dreisatzerfolg über Jörg Balzer (6,7,4) für den ersten Punkt der Adler. Aber Karl-Heinz Brandes verlor gegen Tabea Lackert in drei Sätzen (-9,-7,-5), so dass der alte Vier-Punkte-Rückstand Bestand hatte.

Im Spitzeneinzel unterlag Jan Kaune Marcus Bieler in drei Sätzen (-4,-3,-12) und ärgerte sich schwarz: „Ich bin die ersten beiden Sätze überhaupt nicht da gewesen. Wenn ich die so wie den dritten gespielt hätte, wäre vielleicht etwas möglich gewesen.“ Besser machte es Wolfgang Ecke, der Manfred Wiekenberg in fünf Sätzen nierderringen konnte (-7,6,9,-7,8).

Unten musste Karl-Heinz Brandes Jörg Balzer zum Sieg gratulieren (-7,-1,-7), während Deryan Demir im letzten Soiel des Abends einen Viersatzerfolg über Tabea Lackert feiern konnte (4,-9,6,6). „Deryan hat super gespielt“, lobte Mannschaftsführer Wolfgang Ecke seinen Ersatzmann.

 

Neue Mannschaft, erster Volltreffer: Adler IV startet mit 8:2 in die Saison

Neue Aufstellung, neue Rollen und ein Rückkehrer, der offenbar nichts verlernt hat: Der SV Adler Hämelerwald IV ist in der 4. Kreisklasse, Gruppe 01, mit einem überzeugenden 8:2-Heimsieg gegen den TSV Dollbergen IV in die neue Saison gestartet. Dabei sah es zunächst keineswegs nach einem derart deutlichen Abend aus.

Nach dem Abgang von Norbert Brendel sowie dem Wechsel von Wolfgang Ecke und Frank Zink in die dritte Mannschaft rückte Wolfgang „Wolle“ Gilster an Position eins und übernahm zugleich das Amt des Mannschaftsführers. Dahinter bildeten Karl-Heinz Brandes, Stefan Rademacher und Neuzugang Deryan Demir die neu zusammengestellte Vierte.

Rademacher geht in seiner zweiten Tischtennissaison erstmals als Stammspieler an den Start. Demir feierte nach einigen Jahren Pause sein Punktspiel-Comeback im Adler-Trikot. Dass er dabei nicht lange zum Einspielen benötigen würde, hatte er bereits am Vortag als Ersatzspieler der Dritten angedeutet: Gegen Dollbergen III gewann er beide Einzel deutlich. Brandes war dort ebenfalls eingesprungen, blieb allerdings ohne Sieg. Die Partie ging mit 3:7 verloren.

Doch Tischtennis ist bekanntlich großzügig: Schon am nächsten Tag werden die Karten neu gemischt.

Zwischen Traumstart und Doppel-Delle

In den Doppeln teilten sich beide Mannschaften zunächst die Punkte. Gilster und Brandes führten gegen Wiekenberg und Schulz nach zwei Sätzen bereits mit 2:0, mussten sich am Ende aber noch mit 2:3 geschlagen geben.

Oder anders gesagt: Ein Doppel ist erst gewonnen, wenn tatsächlich drei Sätze auf der Habenseite stehen. Diese altbekannte Regel wurde zum Saisonauftakt sicherheitshalber noch einmal praktisch überprüft.

Deutlich souveräner präsentierten sich Rademacher und Demir. Das neu formierte Adler-Doppel ließ Schenk und Friesecke-Reiter beim 11:5, 11:8 und 11:3 kaum zur Entfaltung kommen und stellte zum 1:1-Ausgleich.

Aus einem 1:2 werden sieben Siege in Serie

Der Start in die Einzel verlief ebenfalls etwas holprig. Wolle Gilster gewann gegen Daniel Schulz den ersten Satz klar mit 11:5, verlor danach jedoch zunehmend den Zugriff auf die Partie. Schulz drehte das Spiel und brachte Dollbergen mit 3:1 in Führung.

Beim Zwischenstand von 1:2 war Karl-Heinz Brandes gefordert. Gegen Harald Wiekenberg entwickelte sich eine ausgesprochen enge Begegnung, die erst im fünften Satz entschieden wurde. Dort setzte sich Brandes deutlich mit 11:5 durch. Nach fünf Durchgängen trennte beide Spieler gerade einmal ein einziger Ball: 45:44 für Brandes.

Nach dem sieglosen Einsatz am Vortag meldete er sich damit genau im richtigen Moment zurück. Timing kann man offenbar nicht nur beim Topspin gebrauchen.

Anschließend übernahm das untere Paarkreuz. Stefan Rademacher traf auf Lennart Friesecke-Reiter. Eine passende Begegnung, denn Rademachers einziger Einsatz der vergangenen Saison hatte ebenfalls gegen Dollbergen IV stattgefunden. Diesmal stand er allerdings nicht als gelegentlicher Ersatzspieler, sondern als fester Bestandteil der Mannschaft am Tisch.

Nach einem umkämpften 13:11 gewann Rademacher zunehmend die Kontrolle und sicherte sich mit 11:8 und 11:2 einen überzeugenden 3:0-Erfolg.

Noch weniger Diskussionsbedarf ließ Deryan Demir aufkommen. Gegen Michael Schenk gewann er mit 11:2, 11:4 und 11:1. Drei Sätze, sieben Gegenpunkte – deutlicher lässt sich ein gelungenes Comeback kaum formulieren.

Aus dem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand war damit eine 4:2-Führung geworden.

Wolle schüttelt sich – und die Mannschaft zieht davon

Zum Auftakt der zweiten Einzelrunde zeigte Wolle Gilster, warum er an der Spitzenposition aufgestellt ist. Die vorherige Niederlage war abgehakt, gegen Harald Wiekenberg gewann der neue Mannschaftsführer klar mit 11:8, 11:4 und 11:7.

Nach dem verlorenen Fünfsatzdoppel und seinem schwierigen ersten Einzel war das eine bemerkenswerte Reaktion: Mund abputzen, neu sortieren, 3:0 gewinnen – kann man so machen.

Karl-Heinz Brandes bekam es anschließend mit Daniel Schulz zu tun, dem bis dahin stärksten Dollberger Einzelspieler. Brandes führte schnell mit 2:0, musste nach einem 12:14 im dritten Satz aber noch einmal arbeiten. Mit einem umkämpften 12:10 im vierten Durchgang machte er seinen zweiten Einzelsieg perfekt.

Auch Stefan Rademacher blieb ungeschlagen. Gegen Michael Schenk musste er beim 3:1 zwar erstmals einen Satz abgeben, bewies danach jedoch die nötige Ruhe. Besonders wichtig war das 12:10 im dritten Satz, bevor er die Begegnung mit einem klaren 11:6 beendete.

Den Schlusspunkt setzte erneut Deryan Demir. Beim 11:3, 11:3 und 11:6 gegen Friesecke-Reiter ließ er nichts mehr anbrennen. Seine Bilanz zum Saisonauftakt: zwei Einzelsiege, 6:0 Sätze, lediglich 19 abgegebene Punkte – und dazu der gemeinsame Doppelerfolg mit Rademacher.

Eine geschlossene Mannschaftsleistung

Am Ende stand ein deutliches 8:2 bei 27:10 Sätzen und 375:282 Bällen. Überzeugend war vor allem, dass alle vier Adler-Spieler ihren Anteil daran hatten.

Wolle Gilster zeigte nach seinem schwierigen Start eine starke Reaktion. Karl-Heinz Brandes holte beide Einzel und setzte mit seinem Fünfsatzsieg einen wichtigen Wendepunkt. Stefan Rademacher feierte als neuer Stammspieler zwei verdiente Siege. Und Deryan Demir bestätigte eindrucksvoll, dass er trotz mehrjähriger Pause noch ziemlich genau weiß, an welcher Seite des Schlägers der Ball getroffen werden sollte.

Auch abseits der Tische war einiges geboten. Dauerhafte Störgeräusche sorgten für eine ganz eigene Begleitmusik. Ein besonderer Dank geht deshalb an Andy, Andre, Daniel und Hanh, die mit einer ebenso einfachen wie smarten Mattenlösung für eine spürbare Dämmung sorgten. Manchmal kommt es eben nicht nur auf Holz und Belag an, sondern auch auf das richtige Stück Gummi an der richtigen Stelle.

Ein großes Kompliment geht außerdem an die sympathische Mannschaft aus Dollbergen, die sich weder von den Nebengeräuschen noch vom Spielverlauf die gute Laune nehmen ließ. So konnte der Abend nach dem letzten Ballwechsel ganz traditionell bei einem gemeinsamen Bierchen ausklingen.

Ein sportlich starker und menschlich angenehmer Saisonauftakt: Die ersten Punkte sind eingefahren und die neu formierte Vierte hat auf Anhieb gezeigt, dass diese Zusammenstellung funktionieren kann. So darf eine Saison gerne anfangen – Fortsetzung ausdrücklich erwünscht!

Mehr drin, als das 3:7 verrät: Adler III verkauft sich in Dollbergen teuer

Beim zweiten Saisonspiel musste sich die neu formierte dritte Mannschaft des SV Adler Hämelerwald dem TSV Dollbergen III mit 3:7 geschlagen geben. Das Ergebnis klingt eindeutig – zwei Fünfsatzduelle, zahlreiche knappe Sätze und einige starke Einzelleistungen erzählen jedoch eine deutlich spannendere Geschichte.

Nach genau zwei Stunden stand das 7:3 für die Gastgeber fest. Auch das Satzverhältnis von 24:12 fiel deutlich aus, während die 348:309 Bälle zeigen, dass spielerisch weniger zwischen beiden Mannschaften lag, als das Endergebnis zunächst vermuten lässt.

Neue Mannschaft, nächste Improvisation

Adler III befindet sich nach dem personellen Umbruch weiterhin in der Findungsphase. Aus der Mannschaft der vergangenen Saison sind lediglich Jan Kaune und Torsten Werner geblieben. Felix Ribbe spielt inzwischen für Adler II, während Moritz Luschei zum TTC Arpke IX gewechselt ist. Ganz aus den Augen verliert man sich trotzdem nicht: Am 29. September trifft Luschei mit seinem neuen Verein auf seine ehemalige Mannschaft. Im Tischtennis sieht man sich eben meistens zweimal – und anschließend häufig noch am Getränkekühlschrank.

Neu aus der Vierten hinzugekommen sind Wolfgang Ecke und Frank Zink. In Dollbergen standen allerdings weder Torsten Werner noch Frank Zink zur Verfügung, weshalb Karl-Heinz Brandes und Deryan Demir aus Adler IV aushalfen. Von einer eingespielten Stammformation konnte beim Auswärtsspiel in der 3. Kreisklasse, Gruppe 01, somit noch keine Rede sein.

Gute Doppelphasen ohne Belohnung

Die ungewohnte Besetzung machte sich zunächst in den Doppeln bemerkbar. Jan Kaune und Deryan Demir hielten gegen Marcus Bieler und Jörg Balzer lange gut mit. Die ersten beiden Sätze gingen nur mit 9:11 und 10:12 verloren, ehe Dollbergen mit einem 11:7 den 3:0-Erfolg vollendete. Das Resultat sah damit klarer aus, als der Spielverlauf tatsächlich war.

Wolfgang Ecke und Karl-Heinz Brandes brachten etwas mehr gemeinsame Erfahrung mit. Ein festes Doppel bildeten sie in den vergangenen Jahren zwar nicht, standen für Adler IV aber immer wieder zusammen am Tisch. Mit 11:9 gelang ihnen gegen Manfred Wekenborg und Tabea Lackert auch der bessere Start. Anschließend fanden die Gastgeber jedoch stärker in die Begegnung und drehten das Doppel zum 3:1.

Adler lag somit mit 0:2 zurück. Beide Doppel boten Chancen, doch Dollbergen gewann die entscheidenden Punkte – ein Muster, das den weiteren Abend begleiten sollte.

Sechs Punkte können ziemlich wehtun

Wolfgang Ecke eröffnete die Einzelrunde gegen Marcus Bieler. Das 0:3 klingt zunächst unspektakulär, war aber eines der bittersten Ergebnisse des Abends. Ecke verlor mit 9:11, 10:12 und 9:11 und lag insgesamt nur sechs Bälle hinter seinem Gegner.

Er war in jedem Satz auf Augenhöhe, belohnte sich jedoch nicht. Manchmal besteht der Unterschied zwischen einem völlig offenen Spiel und einem 0:3 eben nur aus sechs Punkten – und der unangenehmen Erkenntnis, dass der Gegner sie im richtigen Moment gemacht hat.

Noch enger verlief die Begegnung zwischen Jan Kaune und Manfred Wekenborg. Kaune gewann den ersten Satz deutlich mit 11:4 und führte nach einem 11:9 im dritten Durchgang mit 2:1. Wekenborg erzwang jedoch den Entscheidungssatz und setzte sich dort mit 11:5 durch. Bei insgesamt nur 47:45 Bällen hätte dieses Spiel ebenso gut auf die andere Seite kippen können.

Statt eines möglichen 1:3-Anschlusses stand es aus Adler-Sicht 0:4. Für den ersten Punkt sorgte anschließend Deryan Demir – und das ausgesprochen souverän. Gegen Jörg Balzer gewann die Verstärkung aus der Vierten mit 11:6, 11:7 und 11:4.

Karl-Heinz Brandes hielt gegen Tabea Lackert zunächst gut dagegen, verlor den ersten Satz aber knapp mit 9:11. Danach setzte sich die Dollbergerin deutlicher ab und gewann mit 3:0. Die Gastgeber gingen dadurch mit einer 5:1-Führung in die zweite Einzelrunde.

Ecke belohnt sich, Demir bleibt ungeschlagen

Jan Kaune traf nun auf Marcus Bieler. Nach zwei deutlichen Sätzen bewies Kaune Moral und gestaltete den dritten Durchgang vollkommen offen. Erst mit 12:14 musste er sich geschlagen geben. Bieler blieb damit in seinen Einzeln ohne Satzverlust und erhöhte für Dollbergen auf 6:1.

Wolfgang Ecke sorgte anschließend dafür, dass Adler sich noch nicht vorzeitig verabschiedete. Gegen Manfred Wekenborg geriet er zunächst in Rückstand, drehte die Partie mit 11:6 und 11:9, musste nach dem vierten Satz aber erneut in den Entscheidungsdurchgang. Dort behielt er mit 11:8 die Nerven und holte den zweiten Adler-Punkt.

Nach den drei äußerst knappen Satzverlusten gegen Bieler war dieser Erfolg die verdiente Belohnung für einen insgesamt starken Auftritt. Beharrlichkeit ist schließlich nichts anderes als die freundliche Weigerung, sich mit dem bisherigen Spielverlauf abzufinden.

Karl-Heinz Brandes stand anschließend gegen Jörg Balzer vor einer schweren Aufgabe. Der Dollberger zeigte nach seiner vorherigen Niederlage gegen Demir eine deutliche Reaktion und gewann mit 11:7, 11:1 und 11:7. Brandes blieb damit zwar ohne Einzelerfolg, trug als kurzfristige Unterstützung aber entscheidend dazu bei, dass Adler III überhaupt mit einer vollständigen und erfahrenen Mannschaft antreten konnte. Mit Balzers Sieg zum 7:2 war der Mannschaftskampf entschieden.

Das letzte Wort gehörte dennoch dem Adler. Deryan Demir bezwang Tabea Lackert mit 3:1. Nach einem 11:4 zum Auftakt und dem 9:11 im zweiten Satz übernahm er wieder die Kontrolle und gewann die folgenden Durchgänge jeweils mit 11:6.

Mit zwei Einzelsiegen, 6:1 Sätzen und 75:44 Bällen war Demir statistisch der erfolgreichste Einzelspieler der gesamten Begegnung – und das als Ersatzspieler.

Niederlage mit brauchbarem Fundament

Dollbergen gewann verdient, vor allem durch beide Doppel, die größere Ausgeglichenheit und die bessere Bilanz in den engen Satzphasen. Zehn der dreizehn mit zwei Punkten Unterschied entschiedenen Sätze gingen an die Gastgeber. Genau dort liegt der wesentliche Unterschied zwischen dem relativ knappen Ballverhältnis und dem deutlichen Mannschaftsergebnis.

Für Adler III bleiben dennoch einige positive Erkenntnisse: Demir gewann beide Einzel überzeugend, Ecke belohnte seinen starken Abend mit einem Fünfsatzerfolg, Kaune war gegen Wekenborg dicht am Punktgewinn und Brandes stellte sich kurzfristig in den Dienst der Mannschaft.

Noch greifen bei der neu formierten Dritten nicht alle Rädchen ineinander – angesichts der personellen Veränderungen wäre alles andere aber fast schon verdächtig gewesen. Die Mannschaft besitzt Erfahrung, Qualität und genügend Entwicklungspotenzial. Wenn aus den wechselnden Besetzungen Schritt für Schritt eine feste Einheit wird, dürften künftig auch mehr knappe Sätze auf der richtigen Seite landen.

3. Herren mit gelungenem Saisonauftakt

3.Kreisklasse Herren: 3. Herren starten mit Sieg in die neue Saison – Wolfgang Ecke ungeschlagen

Adler Hämelerwald III – TSG Ahlten VII 6:4 (20:20). Mannschaftsführer Wolfgang Ecke hatte alle Hände voll zu tun. Wenige Tage vor dem Spiel meldete sich Frank Zink krankheitsbedingt ab. „Das erste Spiel gleich mit Ersatz, und dann noch gegen Ahlten“, Wolfgangs Laune war nicht gerade die beste. Für Frank sprang Karl-Heinz Brandes ein, der zum Matchwinner werden sollte. Zum einen stand mit Wolfgang Ecke/Karl-Heinz Brandes ein eingespieltes Doppel zur Verfügung, zum anderen war Kalle schon immer ein „Kämpfer vor dem Herrn“.

Die Adler starteten dann auch furios. Beide Doppel gewannen sie in fünf Sätzen. Jan Kaune/Torsten Werner besiegten Görlich/Lenz (9,-6,3,-8,7) und Wolfgang Ecke/Karl-Heinz Brandes behielten die Oberhand über Sauer/Grenzbach (7,0,-7,-7,7).

Aber die Gäste schlugen sofort zurück, gewannen beide Spiele im oberen Paarkreuz und gaben dabei keinen Satz ab. Mats Sauer schlug Jan Kaune (9,7,5) und Martin Görlich gab Torsten Wernerr das Nachsehen (7,5,5). Das Spiel stand praktisch wieder auf Anfang.

Wolfgang Ecke zeichnete durch einen Dreisatzerfolg über Nils Grenzbach (7,7,7) für die erneute Adlerführung verantwortlich, aber Karl-Heinz Brandes fand kein Mittel gegen Thomas Lenz (-6,-5,-5), so dass es zur Halbzeit 3:3 stand.

Spitzenspieler Jan Kaune brachte seine Mannschaft durch einen Viersatzsieg über Martin Görlich (7,-4,10,7) wieder in Führung. Aber Torsten Werner verlor anschließend in fünf Sätzen gegen Mats Sauer (4,-8,9,-3,-6), so dass es wieder unentschieden stand: 4:4.

Unten sorgte Wolfgang Ecke im vorletzten Einzel für mindestens einen Punkt. Er bezwang Thomas Lenz in vier Sätzen (-6,10,9,4). Jetzt kam im letzten Spiel des Abends alles auf Kalle Brandes an. „Du hast keinen Druck. Das ist schon super, dass du überhaupt Ersatz spielst“, versuchte Wolfgang Ecke Druck vom Kessel zu nehmen. Vielleicht war es das, was am Ende zum Sieg führte, vielleicht war es Kalles langjährige Erfahrung. Am Ende stand jedenfalls ein Fünfsatzsieg (5,-5,12,-5,6 gegen Nils Grenzbach). „Es hätte auch ein Unentschieden sein können“, bedauerte Wolfgang Ecke die Gäste ein wenig, die zwar 20:20 Sätze erzielt hatten, aber keinen Punkt mit nach Hause nehmen konnten.

Doppelmeisterschaften sehen neue Titelträger

Peter Inhülsen/Hanh Pham neue Doppelmeister

Endlich konnten sie stattfinden, die mehrmals verlegten Doppelmeisterschaften der Saison 2025/26. Spartenleiter Torsten Werner konnte sich dieses Mal nicht so richtig freuen. Nur acht Adler hatten den Weg in die Halle am Riedweg gefunden. „Bei vier Doppeln können wir ja nicht mal zwei Gruppen bilden. Das macht überhaupt keinen Sinn“, so Torsten. Das sahen die anderen Teilnehmer genauso. „Aber ein bisschen spielen wollen wir schon“, brachte es Peter Inhülsen auf den Punkt. Also einigte man sich darauf, erst einmal das System „Jeder gegen Jeden“ zu spielen. Die beiden Erstplatzierten spielten anschließend das Finale.

In der „Gruppe“ setzten sich Peter Inhülsen/Hanh Pham souverän durch. Die beiden gaben in ihren drei Spielen keinen Satz ab. Platz 2 belegten Andy Oschem/Wolfgang Ecke mit einer Niederlage und 6:4 Sätzen. Platz 3 ging an die Kombination Torsten Werner/Felix Ribbe (1:2 Siege, 4:7 Sätze). Den letzten Platz belegten Stephan Rademacher/Karl-Heinz Brandes (0:3 Siege, 1:9 Sätze).

Das Endspiel zwischen Peter/Hanh und Andy/Wolfgang war dann eine mehr oder weniger deutliche Angelegenheit für die Kombination der 2. Herren Peter/Hanh. Sie gaben nur den dritten Satz ab und siegten mit 11:3, 11:8, 9:11, 11:8.

Spartenleiter Torsten Werner mit den vier Finalisten
Gaben im gesamten Turnierverlauf nur einen Satz ab: Hanh Pham (li.) und Peter Inhülsen
Vize-Doppelmeister 2026: Andy Oschem(li.)/Wolfgang Ecke