1. Kreisklasse Herren: 2. Herren unterliegen im Derby – Dirk Gudwitz siegt im Spitzeneinzel
TTC Arpke V – Adler Hämelerwald II 7:3 (24:17). Die Adler waren wohl im falschen Film. Als sie aufwachten, lagen sie schon 0:4 hinten. „Wir haben am Anfang nicht das nötige Glück gehabt. Als es dann lief, war es zu spät“, fasste Mannschaftsführer Hanh Pham das Spielgeschehen zusammen.
Beide Doppel wurden in fünf Sätzen verloren. Dirk Gudwitz/Wolfgang Rüffer unterlagen Beckmann/Klostermann (-7,6,-11,6,-7) und Hanh Pham/Felix Ribbe gaben ihr Spiel gegen Uhland/Lee ab (-6,8,8,-8,-4).
Und dann gingen auch noch oben beide Spiele weg. Wolfgang Rüffer verlor unglücklich gegen Klaus Beckmann (-9,-5,-10) und Dirk Gudwitz gratulierte Lutz Klostermann nach vier Sätzen zum Sieg (-5,11,-9,-2).
Felix Ribbe sorgte im fünften Spiel des Abends endlich für den ersten Adler-Punkt. Er bezwang Tom-Christian Uhland in drei Sätzen (10,6,7). Hanh Pham sollte jetzt für den Ausgleich in den Einzeln sorgen, aber er unterlag Jamie Lee in vier Sätzen (-6,7,-8,-9), so dass es zur Halbzeit 5.1 für die Arpker stand.
Dirk Gudwitz setzte anschließend ein Achtungszeichen. Im Spitzeneinzel behielt er nach verlorenem ersten Satz dreimal die Nerven und siegte jeweils mit zwei Punkten Unterschied (-3,10,9,10 gegen Klaus Beckmann). Wolfgang Rüffer musste dagegen gegen Lutz Klostermann eine Viersatzniederlage hinnehmen (9,-7,-8,-7), so dass vor den beiden letzten Einzeln die Auswärtsniederlage feststand.
Trotzdem gaben die Adler nicht auf. Hanh Pham sah gegen Tom-Christian Uhland zwei Sätze lang wie der sichere Sieger aus, musste dann aber noch in den fünften und siegte hier mit zwei Punkten Vorsprung (4,9,-13,-6,9). Im letzten Spiel des Abends lieferten sich Jamie Lee und Felix Ribbe einen packenden Kampf über vier Sätze. Erst im vierten Satz ging bei Felix die Konzentration verloren (9,-10,-13,-5).
Kreisliga Damen: Damen gelingt Heimsieg gegen Großburgwedel – Karin Karsten mit weißer Weste
TTC Arpke/Adler Hämelerwald (SG) – TTK Großburgwedel II 6:4 (21:14). Das Spiel der Tabellennachbarn war das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Gastgeberinnen erwischten nach den Doppeln in den Einzeln den besseren Start, mussten aber bis zum letzten Einzel warten, ehe der Heimsieg feststand.
Janin Barckmann/Christine Bosse eröffneten das Spiel mit einem Viersatzsieg über Döhring/Humpert (9,-11,8,5). Karin Karsten/Maria Rodriguez hatten die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, führten gegen Röllig/Nienburg auch 2:0 nach Sätzen, konnten das Spiel aber nicht nach Hause bringen (13,4,-1,-9,-6).
Doch dann lief es. Den Arpkerinnen gelangen drei Siege in Folge. Janin Barckmann gab Annabet Röllig in drei Sätzen das Nachsehen (7,2,6), Karin Karsten knackte Großburgwedels Spitzenspielerin Maxime Döhring in vier Sätzen (8,6,-7,8) und Maria Rodriguez gewann gegen Monika Humpert in drei Sätzen (3,10,5). Christine Bosse gab dann den ersten Punkt im Einzel ab, sie unterlag Anja Nienburg in vier Sätzen (-8,-9,8,-7), so dass es zur Halbzeit 4:2 stand.
Aber es schien noch einmal eng zu werden, als Janin Barckmann gegen Maxime Döhring kein Satzgewinn gelang (-7,-12,-8) und die Gäste damit bis auf einen Punkt herangekommen waren. Aber Karin Karsten stellte durch einen Dreisatzerfolg über Annabet Röllig (7,6,5) sofort den alten Zwei-Punkte-Abstand wieder her. Und nicht nur das. Das Unentschieden war den Damen der SG damit nicht mehr zu nehmen.
Maria Rodriguez sollte nun den Sack zumachen, musste jedoch gegen Anja Nienburg eine Dreisatzniederlage hinnehmen (-5,-9,-4). Jetzt lag die ganze Last auf den Schultern von Christine Bosse. Und Christine hielt dem Druck stand, besiegte Monika Humpert in drei Sätzen (4,11,4) und machte damit den Heimsieg perfekt.
2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren behalten Oberhand im Derby gegen Arpke – Andy Oschem oben unbesiegt
Adler Hämelerwald – TTC Arpke II 6:4 (25:17). Die Erste kann nach dem Sieg im Derby weiter nach oben gucken. Sie musste jedoch lange warten, bis die zwei Punkte unter Dach und Fach waren.
Andy Oschem/Rene Miglitsch eröffneten das Spiel mit einem ungefährdeten Dreisatzsieg über Schubert/Schubert (8,9,4). Am Nebentisch verpassten Daniel Schott/Florian Walny eine frühe Vorentscheidung. Gegen Bolten/Noack führten sie im fünften Satz 7:3 und machten danach keinen Punkt mehr (6,-6,7,-4,-7).
Oben hatte Andy Oschem mit Ex-Adler Marco Schubert keine Mühe (5,9,4), während Rene Miglitsch gegen Hannes Bolten eine Fünfsatzniederlage einstecken musste (-6,11,7,-8,-6).
Unten gönnte Daniel Schott Kay Noack keinen Satz (8,7,10), aber Florian Walny musste eine unglückliche Viersatzniederlage gegen Sebastian Schubert hinnehmen (7,-9,-9,-9). So stand es zur Halbzeit 3:3.
Und dann verschafften sich die Adler den entscheidenden Vorteil. Andy Oschem bezwang Hannes Bolten in vier Sätzen (8,9,-4,14) und Rene Miglitsch fügte Marco Schubert eine Fünfsatzniederlage zu (-10,8,6,-10,4). Damit war schon einmal ein Punkt gesichert.
Aber die Gäste hielten dagegen, wollten einen Punkt aus der halle am Hainwald entführen. Daniel Schott lieferte sich mit Sebastian Schubert einen packenden Kampf. Zahlreiche schöne Ballwechsel forderten immer wieder den Beifall der Fans heraus. Und dann der Gau. Im fünften Satz führte Daniel 8:2 und verlor ihn noch in der Verlängerung (-8,9,9,-9,-10). Nicht nur Daniel war geschockt, auch Käpt´nAndy Oschem, der das Spiel gezählt hatte, verstand die Welt nicht mehr. Den zweiten Punkt hatte er längst gebucht, der Heimsieg war da. Und dann das! Aber da war ja noch Florian Walny. Er durfte sich jetzt nicht solch einen Aussetzer wie Daniel leisten. Spannung pur in der Halle am Hainwald.
Und natürlich ging es zwischen Florian und Kay Noack in den fünften Satz.
Der letzte Satz im Spiel, der letzte Satz des Abends musste die Entscheidung bringen, ob die Adler zwei Punkte behalten würden oder den Gästen einen Punkt überlassen müssten. Würde Florian Walny die Nerven behalten? Er behielt die Nerven, gewann den fünften Satz mit 11:7 und wurde von seinen Mannschaftskameraden fast erdrückt (-11,3,-4,7,7). „In den entscheidenden Situationen war bisher auf Florian immer Verlass, so auch heute“, freute sich Käpt´n Andy Oschem.



