Damen scheitern im Pokal-Halbfinale an der SG Letter

Damen, Regionspokal: Aus für Adlerinnen im Halbfinale – Janin Barckmann an allen Punkten beteiligt

SG Letter II – Adler Hämelerwald 6:3 (20:15). Es würde eng werden. Das war allen bewusst. Die Adlerinnen sollten im oberen Paarkreuz Vorteile haben, die SG unten.

So fuhren die Adlerinnen mit gemischten Gefühlen in Hannovers Westen. Sie fuhren aber nicht allein. Zahlreiche Fans, darunter Ehrenpräsi Ernst Miglitsch, hatten den Weg in die Halle des Georg-Büchner-Gymnasiums gefunden, um ihre Damen anzufeuern. Die brauchten ihr Kommen auch nicht zu bereuen, denn sie sahen spannende Spiele.

Janin Barckmann/Meike Scheithauer siegten im Eröffnungsdoppel über Ulrich/Weisser in vier Sätzen (7,10,-8,6), während Rika Inhülsen/Maria Rodriguez Weisser/Jones in vier Sätzen unterlagen (10,-5,-3,-6).

Im ersten Einzel hatte Janin Barckmann Nina Ulrich zwei Sätze lang sicher im Griff, musste dann aber mit ansehen, wie ihre Gegnerin immer besser ins Spiel kam. Im vierten Satz führte Janin knapp mit 10:9 und konterte im nächsten Ballwechsel einen Kantenball mit einem Netzroller zum 11:9 (5,5,-8,9). „Ich wusste, ich muss den vierten Satz gewinnen, sonst wird es wohl richtig eng. Nina kam immer besser ins Spiel und ich war schon ganz schön kaputt“, holte Adlers Käpt´n erst einmal tief Luft.

Am Nebentisch lieferten sich Meike Scheithauer und Bettina Weisser ein packendes Duell mit leichten Vorteilen für die Adlerin. Im fünften Satz machte Bettina jedoch keine Fehler mehr und brachte ihre Vorhand ein ums andere Mal ins Ziel (7,-9,9,-6,-6). „Ich habe, je weiter das Spiel fortschritt, Bettinas Vorhand nicht vermeiden können. Sie hat ja auch keine Fehler mehr gemacht“, analysierte Meike das Spiel.

Unten kam Sarah Weisser zunächst nicht mit Maria Rodriguez´ Säge zurecht, schlug mehrere Türme ins Netz. Folgerichtig gewann die Adlerin den ersten Satz. Aber die Letteranerin stellte im folgenden ihr Spiel um, wartete geduldig und verschlug nicht mehr viele Bälle. Am Ende hatte sie nach vier Sätzen die Nase vorn (-8,5,0,1).

Rika Inhülsen stand jetzt gehörig unter Druck. Sie musste unbedingt gewinnen. Trotz großen Einsatzes gelang ihr gegen Monika Jones dieses Vorhaben nicht. Zu sicher war das Spiel ihrer Gegnerin. Auch Monika machte so gut wie keine Fehler, erwies sich immer wieder als Gummiwand (-8,-8,-7).

Im Spitzeneinzel unterlag Meike Scheithauer Nina Ulrich in vier Sätzen. Nach verlorenem ersten Satz drehte Meike auf und gewann den zweiten hoch mit 11:2. Aber Nina stellte ihr Spiel um und gewann den dritten knapp in der Verlängerung mit 12:10. „Wenn ich den dritten nach Hause kriege, hätte ich vielleicht gewonnen. Dann hätte Nina mehr wagen müssen“, trauerte Meike noch lange dem dritten Satz hinterher (-8,2,-10,-5).

Besser machte es anschließend Janin Barckmann, die Bettina Weisser in drei Sätzen bezwingen konnte (5,7,9).

Im letzten Spiel des Abends zwischen Sarah Weisser und Rika Inhülsen ging es zunächst wieder spannend zu. Die ersten beiden Sätze wurden mit zwei Punkten Unterschied entschieden, einmal freute sich Rika, einmal Sarah. Danach hatte Sarah jedoch die besseren Karten und machte den Sack zu (-9,9,6,4). Der Traum vom Finale war damit für die Adlerinnen ausgeträumt. „Wir haben alles gegeben. Unsere Gegner waren heute eben besser. Das müssen wir einfach anerkennen“, meinte Mannschaftsführerin Janin Barckmann.

Thies Marx scheitert knapp im Viertelfinale der mini-Bezirksmeisterschaften

Mit Philipp Wedemeyer und Thies Marx hatten sich zwei Adler für die mini-Bezirksmeisterschaften in Bad Pyrmont qualifiziert.

Während Philipp nicht über die Gruppenphase hinauskam, erreichte Thies Marx als Gruppenerster das Achtelfinale.

Hier gelang ihm zunächst ein klarer Dreisatzerfolg und damit der Einzug ins Viertelfinale. Noch ein Sieg und die Landesmeisterschaften waren erreicht. Dieses Ziel verfehlte er jedoch knapp. In vier Sätzen unterlag er nach hartem Kampf Tom Menzel aus Barienrode.

2. Herren Meister in der 1. Kreisklasse

1. Kreisklasse Herren: 2. Herren siegen im Spitzenspiel und erringen damit die Meisterschaft

Adler Hämelerwald II – TTG Ilten /Rethmar (SG) 9:5 (33:22). Die Ausgangslage war klar. Die Gäste mussten gewinnen, lagen sie doch zwei Sätze gegenüber den Adlern hinten. So war es kein Wunder, dass sie schon eine Dreiviertelstunde vor Spielbeginn in der Halle anwesend waren und sich einspielten.

Ganz anders die Adler. Spitzenspieler Peter Inhülsen betrat wenige Sekunden vor den Iltenern die Halle, musste die Tische, Banden und Zählgeräte allein aufbauen. Seine Mannschaftskameraden trudelten nach und nach ein. Der erste war Routinier Dirk Gudwitz ca. 15 Minunten vor Spielbeginn. War das ein Zeichen von Professionalität, ein Zeichen von mentaler Stärke oder ein Zeichen von Selbstüberschätzung?

Bei Spartenleiter Marco Schubert konnte man ob dieser Einstellung ein leichtes Kopfschütteln nicht übersehen. Er hätte es wie die Gäste gemacht.

Der Beginn schien Schuberts Befürchtungen zu bestätigen. Dirk Gudwitz/Hanh Pham waren schnell gegen Dr. Bienert/Hempel fertig (-8,-2,-4) und auch das Spitzendoppel Peter Inhülsen/Florian Walny musste gegen Bültemann/Friehe die Segel streichen (10,-8,-8,-7).

Gut, dass in dieser Situation Eduard Weinberger/Bernd Waldenberger gegen Sölter/Grzeganek die Nerven behielten und dreimal knapp die Oberhand behielten (10,9,10).

Peter Inhülsen sorgte anschließend durch einen Dreisatzsieg über Dr. Michael Bienert (6,6,9) für den Ausgleich. Florian Walny wollte nachlegen, kam zunächst gegen Sascha Bültemann überhaupt nicht zurecht, hatte im zweiten Satz aber das Mittel gefunden, wie er Iltens Spitzenspieler knacken konnte. Der war aber auch nicht gewillt, sein Spiel so einfach abzugeben. Folgerichtig entwickelte sich eine spannende Partie zwischen den beiden, die natürlich in den fünften Satz ging. Hier musste Florian immer einem Rückstand hinterherlaufen, bis er endlich zum 9:9 ausgleichen konnte. Außerdem hatte er jetzt Aufschlag. Aber er wich urplötzlich von seiner Taktik ab, wollte den Sieg förmlich erzwingen und fabrizierte dabei zwei leichte Fehler (-5,9,9,-8,9). Wieder lagen die Adler mit einem Punkt hinten.

In der Mitte sah Dirk Gudwitz gegen Henning Friehe immer wie der sichere Sieger aus, führte zwischenzeitlich mal mit drei, mal mit vier Punkten, musste am Ende aber immer bangen. Aber der Routinier wäre nicht ein Routinier, wenn er solche Spiele nicht nach Hause schaukeln würde (9,8,10). Eduard Weinberger sah gegen Dietmar Hempel zwei Sätze überhaupt kein Land, kam danach aber immer besser ins Spiel. Trotzdem reichte es nicht zum Sieg (-3,-2,7,-9).

Unten dann Spannung pur. Bernd Waldenberger lag gegen Mark Grzeganek bei 1:2-Satzrückstand im vierten Satz 8:10 hinten, schaffte den Ausgleich und bog den Satz sogar noch um. Den fünften Satz entschied er dann deutlicher für sich (-9,7,-3,10,8). Damit stand es 4:4. Hanh Pham hatte es anschließend mit Morgan Sölter zu tun, parallel spielten Peter Inhülsen und Sascha Bültemann. Beide Spiele standen auf des Messers Schneide. Peter Inhülsen war zuerst fertig. Nach vier Sätzen riss er die Arme jubelnd in die Höhe (4,9,-13,8). Zu diesem Zeitpunkt war zwischen Hanh und Morgan gearde der vierte Satz beendet. Wenn Hanh den fünften gewänne, würden die Adler mit 6:4 führen. Dann wären es nur noch zwei Punkte bis zur Meisterschaft. Dementsprechend kämpften der Adler und der Iltener um jeden Punkt. Am Ende hatte tatsächlich Hanh die Nase vorn (-8,7,5,-8,8) und die Gäste ins Mark getroffen.

Als dann Florian Walny Dr. Michael Bienert in vier Sätzen bezwang (6,6,-4,9) und Dirk Gudwitz gegen Dietmar Hempel nur einen Satz abgab (7,-9,7,7), war die Meisterschaft perfekt, herrschte großer Jubel in der Halle. Aber das Spiel war ja noch nicht zu Ende. Eduard Weinberger spielte gegen Henning Friehe, Bernd Waldenberger gegen Morgan Sölter. Bernd hatte nach drei Sätzen das bessere Ende für sich (10,10,8). Da Eduards Spiel aber eher zählte, musste natürlich gespielt werden. Aber nun denke ja nicht einer, dass irgendeiner der beiden das Spiel abgeschenkt hätte. Da sind TT-Spieler eigen, schließlich geht es um die Bilanz und den TTR-Wert. Beide gaben also Gas und nutzten alles bis zur Neige aus. Erst nach fünf Sätzen stand der Sieger fest. Er hieß Henning Friehe (9,-7,-10,9,5).

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren muss nach Sieg in Hänigsen auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen – Andre Lukatis und Rene Miglitsch bringen Adler auf die Siegerstraße

 TSV Friesen Hänigsen – Adler Hämelerwald 6:9 (27:37). Für die Friesen ging es um nichts mehr, um die Ehre vielleicht, sie waren gerettet, der Aufstieg in weiter Ferne, für die Adler ging es dagegen um alles. Sie mussten unbedingt gewinnen, und nicht nur gewinnen, sie mussten auch hoch gewinnen. Denn sollte Engensen II im letzten Spiel gegen Bolzum III gewinnen und sollte Ahlten III gegen Otze einen Punkt abgeben, würde die Spieldifferenz entscheiden, wer sich als Meister feieren lassen, wer Relegation spielen darf.

Und dann solche ein Auftakt. Alle Doppel gingen in fünf Sätzen an die Friesen. Andre Lukatis/Uwe Lukatis konnten das Hänigser Spitzendoppel Hitzigrath/Esser nicht knacken (-9,8,-7,7,-8), Andy Oschem/Rene Miglitsch verloren überraschend gegen Thomas/Klose (-8,-6,9,4,-8) und Daniel Schott/Peter Inhülsen gratulierten Cif/Eschholz zum Sieg (-6,8,-4,4,-9).

Aber die Spieler um Käpt´n Andy oschem schlugen sofort zurück. Rene Miglitsch knackte Spitzenspieler Til Thomas (10,-7,9,7), Andre Lukatis machte es ihm gegen Jens Hitzigrath nach (8,-8,7,6) und Uwe Lukatis musste gegen Marcu Rülke trotz einer 2:0-Satzführung noch zittern, hatte im fünften Satz jedoch die Nase deutlich vorn (5,6,-10,-10,5).

Die anschließende Niederlage von Andy Oschem gegen Ali Cif traf die Adler dann völlig unvorbereitet (-7,7,-10,8,-9). Als dann auch noch Peter Inhülsen unglücklich gegen Stephan Esser verlor (5,-10,-7,-10), stand es schon 3:5 aus Sicht der Adler. Schweissperlen waren bei ihnen zu sehen, und die rührten nicht nur von der Anstrengung im Spiel her.

Daniel Schott brachte seiner Mannschaft dann den Glauben an die eigene Stärke zurück. In einem Ritt auf der Rasierklinge hatte er gegen Sebastian Eschholz nach vier Sätzen das bessere Ende für sich (12,-10,9,10). „Daniel hat uns schon im Pokal gerettet, jetzt wieder“, lobte Mannschaftsführer Andy Oschem seine Nr. 6.

Daniels Sieg war das Zeichen zu einer grandiosen Aufholjagd. Andre Lukatis bezwang Til Thomas in vier Sätzen (-7,3,4,7), Rene Miglitsch hatte Jens Hitzigrath sicher im Griff (8,8,6), Andy Oschem ließ seine Wut an Marcus Rilke aus (3,7,4) und Uwe Lukatis ging nach fünf Sätzen gegen Ali Cif als Sieger vom Tisch (-4,4,-8,6,6). „Oben vier Punkte, das war wichtig, aber wir in der Mitte mit drei Punkten waren auch nicht schlecht“, meinte Uwe Lukatis hinterher.

Unten musste Daniel Schott Stephan Esser vorbeiziehen lassen (-11,7,-5,-8), aber Peter Inhülsen behielt gegen Sebastian Eschholz die Nerven und beendete das Spiel mit einem Viersatzsieg (9,7,-3,6).

„Wir haben unsere Aufgaben erfüllt, jetzt heißt es warten“, fasste Andy Oschem die Gefühlslage seiner Adler zusammen.

2. Kreisklasse: 3. Herren verlieren Spitzenspiel in Bolzum – Hanh Pham unten ohne Niederlage

SV Bolzum V – Adler Hämelerwald III 9:6 (33:30). Es ging um nichts, beide Mannschaften hatten den Aufstieg bereits sicher, und es ging um sehr viel, um nichts weniger als die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse Gruppe 1.

Beide wollten den Titel, das war schnell klar. „Wir sind nicht nach Bolzum gefahren, um hier larifari zu spielen, wir wollen den Titel“, machte Mannschaftsführer Dirk Hertle deutlich, dass es zur Sache gehen würde.

Folgerichtig gingen alle Doppel über die volle Distanz. Bernd Waldenberger/Norbert Brendel lieferten Bolzums Spitzendoppel Bolzum/Droste einen erbitterten Kampf, mussten ihnen aber zum Sieg gratulieren (-9,12,10,-7,-7). Dirk Hertle/Frank Graetsch hatten nach einem wechselvollen Spiel gegen Geffert/Völkening die Nase vorn (-6,7,-9,8,9) und Hanh Pham/Jan Kaune verloren unglücklich gegen Hormann/Schützmann (-11,11,9,-10,-8). „Wir standen in den ungeraden Sätzen ein bisschen schlechter, das hat im fünften den Ausschlag gegeben“, meinte Jan Kaune.

Oben zeigten die Adler dann Biss. Bernd waldenberger knackte Friedrich Bolzum (5,-8,6,5) und Dirk Hertle bezwang Rainer Droste in vier Sätzen (7,9,-3,9).

Aber dem Hoch folgte in der Mitte sofort das Tief. Frank Graetsch fand gegen Hans-Dieter Geffert kein Mittel (-7,-3,-2) und Norbert Brendel erging es gegen Jan-Gerrit Hormann nicht viel besser (-6,-9,-3).

Das untere Paarkreuz bügelte jedoch die beiden Niederlagen der Mitte sofort aus. Jan Kaune besiegte Gerhard Schützmann in vier Sätzen (5,-2,8,7), Hanh Pham gönnte Siegfried Völkening keinen Satz (5,7,7). Damit stand es zur Halbzeit 5:4 für die Adler.

Doch dann verließ die Adler das Spielglück. Dirk Hertle verlor nach großartigem Kampf Friedel Bolzum in vier Sätzen (-15,11,-10,-6), Bernd waldenberger musste Rainer Droste nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (-3,6,9,-6,-7).

In der Mitte warf Norbert Brendel gegen Hans-Dieter Geffert nach zwei verlorenen Sätzen noch einmal seine ganze Erfahrung ins Rennen, aber es nützte nichts (-5,-5,10,-11). Frank Graetsch versuchte gegen Jan-Gerrit Hormann alles. Aber auch er musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren, und das nach fünf Sätzen (8,-0,10,-8,-5).

Unten konnte Hanh Pham auch sein zweites Einzel gewinnen. Dieses Mal musste Gerhard Schützmann dran glauben (9,7,-9,10). Aber Jan Kaune konnte nicht nachlegen. Er hatte im fünften satz gegen Siegfried Völkening zwei Punkte zu wenig (9,-2,-10,7,-11).

Nach knapp vier Stunden Spielzeit stand fest: Neuer Meister ist SV bolzum V, Adler III sind die Vizemeister.   

  

3. Herren steigen in die 1. Kreisklasse auf

3. Kreisklasse Jungen: Jugend treten nur mit drei Spielern an – Vince Menzel steigert mit zwei Siegen TTR-Wert auf über 1000

Adler Hämelerwald – MTV Ilten 5:7 (20:27). Ein Regiefehler kostet den Adlern in der Endabrechnung einen Platz. Mit der Niederlage im letzten Spiel gegen Ilten müssen sie Thönse vorbeiziehen lassen und schließen die Saison auf Platz 4 ab.

„Was? Wir starten mit 0:4? Wie sollen wir das denn schaffen?“, so die entsetzten Spieler um Spitzenspieler Vince Menzel. Betreuer Marco Schubert versuchte sie zu beruhigen: „Auch mit drei Mann habe ich schon gewonnen. Wir müssen erst einmal spielen. Wenn wir nur ein Spiel verlieren, gewinnen wir, auch wenn wir nur zu dritt spielen.“

Zum Spiel: Vince Menzel/Jonathan Heindorf konnten ihr Doppel gegen Bajorath/Borcherdt knapp gewinnen (-11,7,11,13), so dass es nach den Doppeln 1:1 stand.

Im ersten Einzel lieferte sich Vince Menzel ein wechselvolles Spiel mit Silas Melzer, das er im fünften Satz deutlich für sich entschied (-5,7,5,-7,3). Wenn Thore Marx jetzt gegen Ben-Philipp Siemens nachlegt, würde es gut aussehen. Thore lieferte sich auch mit Ben-Philipp ein packendes Duell, das in den fünften Satz ging. Hier hatte er beim Stand von 9:9 Aufschlag und versemmelte gleich den ersten. Im zweiten Ballwechsel machte er den nächsten Fehler (8,-8,8,-8,-9). Wie ein Häufchen Elend schlich er vom Tisch. Aus der Traum von der Führung, wieder Unentschieden.

Unten sollte nun Jonathan Heindorf für den nächsten Sieg sorgen. Er lieferte sich mit Fabio Borcherdt ein packendes Duell, vergab aber im vierten Satz vier Satzbälle. Viermal traf er den Ball nicht. Das bedeutete schließlich eine Viersatzniederlage (-5,7,-5,-13).

Doch die Adler schlugen zurück. Vince Menzel bezwang Ben-Philipp Siemens in vier Sätzen (5,9,-6,9), Thore Marx feierte ebenfalls einen knappen Viersatzsieg über Silas Melzer (6,-1,9,12). Unten behielt Jonathan Heindorf gegen Leo Bajorath die Nerven und siegte knapp in vier Sätzen (10,9,-6,7). Damit stand es 5:4. Da die nächsten beiden Spiele kampflos abgegeben werden mussten, lag es jetzt an Vince Menzel/Jonathan Heindorf, im Abschlussdoppel wenigstens einen Punkt zu retten. Aber die beiden hatten nicht das Glück auf ihrer Seite und verloren gegen Siemens/Melzer in der Verlängerung des fünften Satzes (-5,10,5,-6,-10).

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren sichern sich mit dem Sieg im Derby vorzeitig den Aufstieg

Adler Hämelerwald III – TTC Arpke 9:2 (31:6). Das war kein Derby, zu deutlich waren die Spielstärkeunterschiede. Neun der elf Spiele gingen über drei Sätze, zwei über fünf. In den beiden Fünfsatzspielen behielten die Arpker die Oberhand. Korte/Bethmann bezwangen Norbert Brendel/Meike Scheithauer, die eine 2:0-Satzführung verspielten (-6,-7,6,10,7), und im Spitzeneinzel behielt Gerhard Rex über Dirk Hertle die Oberhand (5,6,-11,-6,5).

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren haben nach dem Sieg in Uetze im letzten Spiel gegen Bolzum weiterhin die Chance auf die Meisterschaft – unteres Paarkreuz steuert vier Punkte zum Sieg bei

TTC Rot-Weiß Uetze III - Adler Hämelerwald III 6:9 (22:30). Man merkt, dass das Saisonende bevorsteht. Beide Mannschaften traten nicht in Bestbesetzung an. Bei beiden fehlte das obere Paarkreuz, so war wieder Waffengleichheit hergestellt.

Norbert Brendel/Meike Scheithauer unterlagen dem Uetzer Spitzendoppel Krause/Schlisenski in vier Sätzen (-3,9,-11,-7), während Hanh Pham/Jan Krause (1,8,9 über Plate/Luther) und Wolfgang Ecke/Karl-Heinz Brandes (9,10,8 über Mekelburg/Fograscher) sich jeweils in drei Sätzen durchsetzen konnten.

Oben hätte Hanh Pham beinahe Spitzenspieler Dylan Krause geknackt (-9,11,-7,-10), während Norbert Brendel Tino Schlisenski in vier Sätzen bezwingen konnte (5,-6,13,4).

In der Mitte wurden ebenfalls die Punkte geteilt. Meike Scheithauer feierte einen knappen Fünfsatzsieg über Benito Plate (9,-8,7,-6,9), Jan Kaune musste sich Kai Mekelburg in drei Sätzen beugen (-9,-5,-9).

Unten gab Karl-Heinz Brandes in dem ewig jungen Duell der Altmeister gegen Alfred Luther keinen Satz ab (6,10,4) und Wolfgang Ecke legte gegen Timo Fograscher nach (4,6,-8,3). So führten die Adler mit 6:3 zur Halbzeit.

Wie wichtig die Siege im unteren Paarkreuz waren, zeigte sich anschließend. Norbert Brendel gab sein Spiel kampflos ab („Es ging nicht mehr. Mein Arm schmerzte bei jedem Schlag“, so der Adler-Routinier), Hanh Pham verlor unglücklich gegen Tino Schlisenski (-8,-9,-12). So waren die Gastgeber wieder dran.

Jan Kaune sorgte anschließend mit einem deutlichen Dreisatzsieg über Benito Plate (8,8,5) dafür, dass sich bei den Adlern die Nervosität wieder legte. Zwar verlor Meike Scheithauer ihr Spiel gegen Kai Mekelburg in vier Sätzen (7,-12,-6,-6), aber es gab ja noch das untere Paarkreuz. Kalle Brandes und Wolfgang Ecke ließen auch im zweiten Durchgang nichts anbrennen. Wolfgang besiegte Alfred Luther in drei Sätzen (6,5,4) und Karl-Heinz nahm Timo Fograscher ebenfalls in drei Sätzen auseinander (7,3,2).    

1. Herren erreichen Pokalhalbfinale

1. Kreisklasse Herren: 2. Herren siegen im Spitzenspiel – Peter Inhülsen und Dirk Gudwitz im Einzel ungeschlagen

Post SV Lehrte III – Adler Hämelerwald 4:9 (14:29). Am Ende herrschte frostige Stimmung in der Post-Sporthalle. Kein Wunder, hatten die Postler doch mit dieser Niederlage alles verspielt, selbst die Relegation. Ganz anders sieht es bei den Adlern aus. Die Relegation ist sicher. Bei einem Sieg im letzten Spiel über Rethmar/Ilten winkt sogar der Direktaufstieg.

Doch zum Spiel:

Florian Walny/Eduard Weinberger setzten gleich zu Anfang eine deutliche Duftmarke. Sie knackten das Lehrter Spitzendoppel Scholvin/Windel in drei Sätzen (11,2,7). Dirk Gudwitz/Dirk Hertle erhöhten gegen Palnau/Bortfeld (11,6,5) auf 2:0. Leider konnten Peter Inhülsen/Frank Graetsch nicht nachlegen. Sie unterlagen Bahl/Wille ebenfalls in drei Sätzen (-9,-7,-7).

Oben musste Florian walny gegen Marcu Scholvin eine unglückliche Fünfsatzniederlage hinnehmen (-9,2,7,-10,-9), während Peter Inhülsen gegen Armin Windel nur drei Sätze zum Sieg benötigte (7,9,8). „Der Sieg von Peter war enorm wichtig für uns. Vielleicht hätten die Lehrter ja sonst einen Lauf gekriegt“, meinte Dirk Hertle in der Nachbetrachtung. Denn in der Tat blieben die Gastgeber dran. Wilfried Palnau bezwang Eduard Weinberger in drei Sätzen (9,7,8) und sorgte damit für den 3:3-Ausgleich. Lange durften sie sich darüber aber nicht freuen, denn Dirk Gudwitz sorgte anschließend durch einen Viersatzsieg über Tina Bortfeld (6,-6,6,4) für die erneute Adler-Führung. Und dann kam es zu der Partie zweier ehemaliger Vereinskollegen, zu der Partie zwischen „Paule“ Bahl und Frank Graetsch. Natürlich war es ein Kampf auf Messers Schneide. Am Ende hatte Gott sei dank der Adler die Nase vorn (9,9,7). „Franks Sieg hat den Postlern das Genick gebrochen. Das war ein big point“, lobte Spitzenspieler Peter Inhülsen seinen Mannschaftskameraden. Zwar konnte im letzten Einzel des ersten Durchgangs Jürgen Wille Dirk Hertle knapp bezwingen (7,9,10), aber es sollte der letzte Punkt der Gastgeber gewesen sein. Danach lief bei ihnen nichts mehr.

Peter Inhülsen siegte im Spitzeneinzel gegen Marcus Scholvin deutlich in vier Sätzen (2,8,-12,7), Florian Walny legte sofort nach (9,7,4 gegen Armin Windel). In der Mitte gaben Dirk Gudwitz (5,7,6 gegen Wilfried Palnau) und Eduard Weinberger (8,6,8 gegen Tina Bortfeld) keinen Satz ab und beendeten damit das Spiel.   

Regionspokal Herren: 1. Herren erreichen das Halbfinale – Daniel Schott der Matchwinner

RSV Hannover II – Adler Hämelerwald 4:6 (19:21). Das war ein ganz enges Ding. „Wenn Daniel den fünften Satz verliert, heißt es 5:5 und 20:20 nach Sätzen. Dann hätten die Bälle gezählt, und da hätten wir das Nachsehen gehabt. Schon jetzt hatten die RSVer 11 Bälle mehr (366:355)“, atmete Rene Miglitsch tief durch.

Beide Mannschaften hatten bei der Aufstellung gepokert, die RSVer stellten ihre Nr. 1 Uwe Boiko an Position 3 auf, bei den adlern tauschten Rene Miglitsch und uwe Lukatis die Plätze.

Schon in den Doppeln hatten die Adler das Glück des Tüchtigen. Andre Lukatis/Uwe Lukatis hatten gegen Boiko/Sommer nur im ersten Satz eine Siegchance (-10,-3,-1), während Rene Miglitsch/Daniel Schott einen Fünfsatzsieg in der Verlängerung gegen Draskovic/Kettler feierten (-3,4,-9,4,10). „Wir standen in den ungeraden Sätzen schlechter, da mussten wir im fünften erst einmal hinterherlaufen“, analysierte Daniel Schott.

Oben gingen beide Spiele über vier Sätze. Uwe Lukatis unterlag Lars Sommer (10,-5,-11,-1), Andre Lukatis bezwang Thorsten Kettler (12,8,-9,8).

Unten bekam Daniel Schott gegen Uwe Boiko kein bein auf die Erde (-1,-7,-7), aber Rene Miglitschging nach vier Sätzen gegen Marjan Draskovic als Sieger vom Tisch (-5,9,4,5).

Oben musste Andre Lukatis gegen Lars Sommer eine bittere Fünfsatzniederlage hinnehmen (6,6,-8,-4,-7). „Das darf nicht passieren. Ab dem dritten Satz kam gar nichts mehr“, war Adlers Youngster untröstlich. Vater Uwe sorgte Gott sei Dank für den sofortigen Ausgleich (7,9,2 über Thorsten Kettler).

Und dann kam es unten zum Showdown. In einem an Dramatik nicht zu überbietenden Spiel behielt Rene Miglitsch gegen Uwe Boiko die Nerven und brachte durch einen Viersatzsieg (-7,10,9,9) seine Mannschaft mit 5:4 nach vorn. „Rene hat super gespielt. Wir haben mit unserer Aufstellung alles richtig gemacht“, freute sich Uwe Lukatis. Den Schlusspunkt setzte Daniel Schott durch einen Fünfsatzsieg über Marjan Draskovic (-9,7,-11,6,7) und ließ sich als Matchwinner feiern.  

3. Kreisklasse Herren: 4. Herren unterliegt Dedenhausen – Thomas Jahnel verhindert die Höchststrafe

Adler Hämelerwald IV – MTV Dedenhausen II 1:7 (9:22). Sie versuchten alles, gratulierten den Gästen bei der Begrüßung zur Meisterschaft und wollten damit die Dedenhäuser „einlullen“. Aber es nutzte nichts.

Zwar lieferten sich Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel mit Bolten/Kröger zunächst ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, aber ab Satz 4 bekamen die Gäste Oberwasser (-9,9,10,-6,-3). Torsten Werner/Wolfgang Ecke dagegen hatten gegen Esser/Martens keine Chance (-7,-8,-8).

Oben lieferte sich Torsten Werner mit Marvin Esser ein packendes Duell, bis er im zweiten satz beim Stand von 9:9 einen Fehlaufschlag produzierte (-9,-9,-8). Wolfgang Ecke musste ebenfalss nach drei Sätzen Hans-Heinrich bolten zum Sieg gratulieren (-8,-7,-5).

Unten konnte Karl-heinz Brandes gegen Ernst Martens nur den ersten satz für sich entscheiden (6,-7,-6,-8), während Thomas Jahnel Matthias Kröger bezwingen konnte (-12,6,9,9). „Das war kein Ruhmesblatt. Im vierten habe ich 8:2 geführt, Junge, Junge“, war Thomas Jahnel trotz seines Sieges mit seiner Leistung nicht recht zufrieden.

Oben unterlag Torsten Werner knapp Hans-Heinrich Bolten (-10,-8,9,-9) und Wolfgang Ecke musste Marvin Esser nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (-10,8,-8,4,-5). Damit war die Saison beendet.