Schwarze Woche für die Adler

3. Kreisklasse: 4. Herren gegen den Lehrter SV ohne Chance

Adler Hämelerwald IV – Lehrter SV 0:7 (0:21). Die Vierte brachte nur drei Spieler an die Tische, der Rest war verletzt oder verhindert. „Gegen die Lehrter hätten wir auch mit voller Truppe nichts ausrichten können. So ging alles noch ein bisschen schneller“, nahm Raimund Schwenke die Niederlage relativ gelassen hin. Er hätte zusammen mit Karl-Heinz Brandes im ersten Satz des Eröffnungsdoppel wenigstens für einen Satzgewinn sorgen können, aber der ging in der Verlängerung verloren (11:13).

Bezirksklasse Damen: Damen bringen nur drei Spielerinnen an die Tische – Meike Scheithauer ungeschlagen

Adler Hämelerwald – TTC Vinnhorst 2:8 (9:26). Die Hiobsbotschaft kam eine Stunde vor Spielbeginn. Spitzenspielerin Petra Pössel sagte ab. Ihr Arm hielt nicht. Während andere Mannschaften jetzt in Hektik verfallen und wild in der Gegend herumtelefonieren, blieben die Adlerinnen cool. Was hätten sie auch tun sollen ? Es gibt ja nur vier Spielerinnen.

So machten sie gute Miene zum bösen Spiel und wehrten sich tapfer, wie es Adler eben machen.

Janin Barckmann/Rika Inhülsen verloren ihr Doppel gegen Järsch/Isenbeck in drei Sätzen (-3,-6,-10), kamen dabei aber immer besser ins Spiel. „Wir hätten den dritten gewinnen müsssen, vielleicht wären die Vinnhorsterinnen nervös geworden“, meinte Janin Barckmann hinterher. So stand es jetzt 0:2 und nicht 1:1. Schade!

Im Eröffnungseinzel ließ Meike Scheithauer Kerstin Zehren keine Chance (7,6,5), aber die aufgerückte Janin Barckmann konnte Vinnhorsts Spitzenspielerin Heidi Järsch nur ärgern, bezwingen konnte sie sie nicht (-11,-6,-8).

Unten versuchte Rika Inhülsen gegen Renate Preiß alles, verlor aber unglücklich in vier Sätzen (-11,4,-8,-10).

Im Spitzeneinzel siegte Meike Scheithauer nach spannendem Kampf über Heidi Järsch knapp in fünf Sätzen (-7,6,8,-8,9). Wenn jetzt Janin Barckmann nachzieht ? Janin Barckmann kam gegen Kerstin Zehren auch in den fünften Satz, hatte sich auch die richtige Taktik zurechtgelegt („Ich spiele ihr so lange in die Vorhand, bis sie den Fehler macht.“), konnte den Satz aber nicht für sich entscheiden (-9,7,-7,8,-7). Rika Inhülsen bestritt anschließend das letzte Spiel. Gegen Gudrun Isenbeck musste sie eine Dreisatzniederlage hinnehmen (-5,-7,-7).

1. Kreisklasse: 2. Herren unterliegen im Spitzenspiel – Dirk Hertle mit weißer Weste

Adler Hämelerwald II – MTV Dedenhausen 7:9 (27:32). Ohne Spitzenspieler Dirk Gudwitz mussten die Adler antreten – Rücken. Für ihn sprang Frank Graetsch ein. „Wir hätten das Spiel trotzdem gewinnen können, aber irgendwie hat uns in den entscheidenden Situationen das Pech an den Schlägern geklebt“, analysierte Mannschaftsführer Andreas Baumgart.

Andreas Baumgart/Eduard Weinberger drehten das Eröffnungsdoppel gegen A. Luther/Bader nach 0:2-Satzrückstand noch (-8,-8,6,12,8). Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger standen kurz vor der Sensation. Mit ein wenig Glück hätten sie das Spitzendoppel S. Luther/Mattern knacken können, mit ein wenig Glück eben (-10,-13,-10). Aber es sollte nicht sein. Das Doppel 3 Dirk Hertle/Frank Graetsch holten den eingeplanten Punkt gegen Hutschenreuter/Kohl (6,8,15). „Wenn wir mit 3:0 aus den Doppeln herauskommen, bringen wir das gesamte Spiel nach Hause“, jammerte Olaf Wundenberg noch lange seinem verlorenen Doppel nach.

Oben setzte es dann die erwarteten Niederlagen. Olaf Wundenberg unterlag Sven Luther in vier Sätzen (-6,-14,8,-7), Andreas Baumgart Andre Luther in drei (-2,-6,-6).

In der Mitte hielt Eduard Weinberger Franz Bader nieder (6,6,8), während Bernd Waldenberger kein Mittel gegen Alexander Mattern fand (-7,-1,-1).

Unten ließ Dirk Hertle Guido Kohl keine Chance (7,3,3). Frank Graetsch schien nachlegen zu können, führte bereits 2:0 nach Sätzen gegen Joachim Hutschenreuter. Aber dann nahm er sich im dritten Satz eine Auszeit und verlor die beiden anderen Sätze jeweils in der Verlängerung (2,10,-6,-12,-13). Der nächste Punkt, der auf der Habenseite fehlte.

Ein Unglück kommt bekanntlich selten allein. Denn auch oben hätte ein Punkt drin gelegen. Olaf Wundenberg stand zwar gegen Andre Luther auf verlorenem Posten (-5,-8,-2), aber Andreas Baumgart spielte mit Sven Luther auf Augenhöhe. Was für eine Dramatik! Andreas verlor den ersten Satz mit zwei Punkten Unterschied und schlug zurück, er verlor den dritten Satz mit zwei Punkten Unterschied und schlug zurück und er verlor den fünften Satz mit zwei Punkten Unterschied (-9,8,-11,7,-11).

„Wenn Andreas gewonnen hätte, das wäre ein big point gewesen“, waren sich hinterher alle einig.

In der Mitte unterlag Eduard Weinberger erwartungsgemäß Alexander Mattern in vier Sätzen (-8,-7,11,-14), aber Bernd Waldenberger gab Franz Bader in vier Sätzen das Nachsehen (4,-7,3,8).

Unten gaben die Adler noch einmal alles, stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Dirk Hertle bezwang Joachim Hutschenreuter (6,-8,6,8) und Frank Graetsch gab Guido Kohl das Nachsehen (11,7,-11,8).

So lag es an Andreas Baumgart/Eduard Weinberger, im Schlussdoppel einen Punkt zu retten. Die beiden fanden jedoch kein Mittel gegen Sven Luther/Alexander Mattern und verloren deutlich in drei Sätzen (-4,-6,-2).

2. Bezirksklasse: 1. Herren gehen in Großburgwedel unter – Peter Inhülsen verhindert die Höchststrafe

TTK Großburgwedel II – Adler Hämelerwald 9:1 (29:11). Heute wird es wohl nur darum gehen, nicht zu hoch zu verlieren. Haben die nicht die Lehrter geschlagen?“, meinte Peter Inhülsen. Hinzu kam noch, dass man mit den ungeliebten Plastikbällen spielen musste.

Das war nur das eine. Spitzenspieler Andy Oschem kam völlig aufgelöst zum Treffpunkt. Seine Schalker lagen 0:4 in Dortmund hinten. „Das Tor von Aubameyang war mit der Hand. Wo bleibt da der Videobeweis?“, jammerte er. Als die Adler die Halle erreichten, stand es nur noch 1:4. Und als es dann 4:4 stand, war Andy nicht mehr zu halten. Er telefonierte mit der ganzen Welt und man hörte nur immer. „Wahnsinn!----Wahnsinn!“

Auch bei der Begrüßung war er noch nicht heruntergekommen. „Ich bin immer noch geflasht“, sagte er den Anwesenden. Ja, Andy war so geflasht, dass er, der sonst so zuverlässig Punkte sammelt,  nichts auf Reihe bekam und nicht nur das Doppel mit Rene Miglitsch unglücklich abgab (-3,9,-5,12,-13 gegen Kiesow/Wolf), sondern auch seine beiden Einzel. Gegen Jan Lübbers kam er zwar in den fünften Satz (-6,8,8,-6,-4), gegen Florian Kiesow war er aber schon nach drei Sätzen fertig (-6,-6,-10).

Aber auch die anderen Adler waren weit von ihrer Bestform entfernt. Rene Miglitsch produzierte Fehlaufschläge en masse oder stellte Türme hin. Den Plastikbällen sei Dank. Darüber freute sich natürlich besonders Florian Kiesow (4,6,-9,12).

In der Mitte fightete Daniel Schott zwar gegen Ben Reimann, musste aber eine Viersatzniederlage hinnehmen (-11,-9,8,-6). „Es sind ja nicht nur die Bälle. Der Boden ist so glatt, du hast überhaupt keinen Stand“, zeigte sich Daniel leicht verärgert. Auch Marco Schubert war nur ein Schatten früherer Zeiten. Gegen Frank-Peter Wolf zeigte er wohl eines der schlechtesten Spiele seiner jüngeren Geschichte (-5,-6,6,-7). „Die Plastikbälle sind mein Untergang“, jammerte der Oldie.

Unten kämpfte Peter Inhülsen gegen Jürgen Trautvetter wie ein Riesenadler. Nach 0:2-Satzrückstand drehte er das Spiel noch (-7,-8,5,5,6) und sorgte damit für den Ehrenpunkt der Adler, denn Florian Walny musste gegen Felix Frost eine Dreisatzniederlage hinnehmen (-6,-6,-10).

Damen und 1. Herren mit Auswärtssiegen

Bezirksklasse Damen: Damen entführen Punkte aus Krähenwinkel – Doppel legen den Grundstein für den Erfolg

TSV Krähenwinkel/Kaltenweide – Adler Hämelerwald 6:8 (24:29). „Das war ein hartes Stück Arbeit. Schon die Doppel haben viel Kraft gekostet. Und dann immer die bange Frage, ob Petras Arm hält“, atmete Kapitän janin Barckmann am Ende kräftig durch. Aber Ende gut – alles gut.

Dabei konnte zu Beginn niemand glauben, dass die Doppel entscheidend sein würden.

Petra Pössel/Meike Scheithauer bezwangen Wicke/Meise in fünf Sätzen (-4,1,8,-6,8) und auch Janin Barckmann/Rika Inhülsen hatten gegen Nötel/Lachmann nach fünf Sätzen die Nase vorn (7,-9,-4,5,5).

Die anschließenden Einzel endeten in jedem Paarkreuz unentschieden. Spitzenspielerin Sandra wicke gönnte Meike Scheithauer keinen Satz (6,7,5), aber Petra Pössel glich postwendend aus (10,12,5 gegen Sabine Meise).

Unten verlor Rika Inhülsen nach hartem Kampf gegen Tanja Nötel unglücklich mit zwei Punkten Unterschied im fünften Satz (-7,9,9,-5,-9), Janin Barckmann fertigte anschließend Claudia lachmann in drei Sätzen ab (4,4,2).

Im Spitzeneinzel unterlag Petra Pössel Sandra Wicke in vier Sätzen (-4,-9,5,-11), Meike Scheithauer benötigte gegen Sabine Meise nur drei Sätze, um den alten Abstand wiederherzustellen (7,8,8).

Unten zitterte sich Janin Barckmann nach einer 2:0-Satzführung noch zu einem Fünfsatzsieg über Tanja Nötel (9,8,-11,-8,5), während Rika Inhülsen gegen Claudia Lachmann eine Viersatzniederlage hinnehmen musste (-9,-11,8,-5).

Im letzten Durchgang sorgte dann Petra Pössel durch einen ungefährdeten Dreisatzsieg über Tanja Nötel (4,3,5) für den siebten Punkt. Ein Unentschieden war damit schon einmal gesichert. Aber bis zum Sieg sollte es noch ein wenig dauern.

Denn Janin Barckmann lieferte zwar Sandra Wicke einen harten Kampf, hatte aber in den entscheidenden Sätzen immer zwei Punkte zu wenig (7,-9,-10,-9) und Rika Inhülsen musste Sabine Meise zum Sieg gratulieren (-9,-5,-4). „Wir wollten nicht, dass Meike als einzige von uns nur zwei Einzel macht“, meinte Rika Inhülsen augenzwinkernd.

Meike absolvierte schließlich auch ihr drittes Einzel und sicherte dann auch den Sieg durch ein ungefährdetes 3:0 über Claudia Lachmann (7,7,5).

2.Bezirksklasse: 1. Herren mit viel Glück in Thönse – Auftritt im zweiten Durchgang sichert Auswärtssieg

Thönse/Kleinburgwedel (SG) – Adler Hämelerwald 6:9 (25:34). Gegen das noch sieglose Tabellenschlusslicht sollte es eigentlich einen hohen Sieg geben. „Warum die Thönser da unten stehen, ist uns ein Rätsel. Das wird sicher kein Selbstläufer“, ahnte Kapitän Andy Oschem, dass viel Arbeit vor seinen Männern liegen würde. Und richtig. „Wir laufen heute zum ersten Mal mit voller Truppe auf, mal sehen, wie es läuft“, begrüßte Mannschaftsführer Lothar Heinrich die Adler.

Es lief erst einmal gut für die Gastgeber. Marco Schubert/Daniel Schott konnten das Spitzendoppel Brunner/Hoffmann trotz harter Gegenwehr nicht knacken (-7,7,6,-5,-6), Wendt/Ossenkopp konnten zwar eine Niederlage gegen Andy Oschem/Rene Miglitsch nicht verhindern (9,-5,-4,-5), aber Heinrich/Förster gaben Florian walny/Peter Inhülsen das Nachsehen (4,13,-8,5).

Und dann ging es hin und her. Kevin Brunner hielt Rene Miglitsch in fünf Sätzen nieder (-7,7,6,-7,8), Alexander Wendt hatte nach zwei Sätzen sein Pulver gegen Andy oschem verschossen (-10,3,-8,-5).

In der Mitte bezwang Altmeister Friedrich Ossenkopp Daniel Schott (4,9,4), während Julian Hoffmann Marco Schubert zum Sieg gratulieren musste (-2,-7,-11).

So langsam wurden die Adler nervös. So langsam sollte gepunktet werden. Peter Inhülsen musste sich dabei mit Noppenmann Lothar Heinrich auseinandersetzen, keine ganz einfache Aufgabe. Folgerichtig ging es auch in den fünften Satz. Hier drohte Peter seinen Vorsprung zu verspielen, aber am Ende hatte er zwei Punkte mehr als sein Gegenüber (-4,7,-5,8,9). Damit stand es 4:4. Am anderen Tisch sollte Florian Walny die Adler erstmals in Front bringen. So der Plan. Florian lieferte sich auch mit Sascha Förster einen heißen Kampf, der ebenfalls in den fünften Satz ging. Hier wechselte Florian bei 5:2 die Seite, um wenig später 5:10 zurückzuliegen. Auf der Bank rauften sich seine Mannschaftkameraden die Haare. Aber ein Adler kämpft. So auch Florian. Immer näher rückte er Förster auf die Pelle. Bis zum 9:10. Und dann machte er einen Leichtsinnsfehler: 9:11. Alles umsonst (-9,7,-7,7,-9).

Im Spitzeneinzel konnte Andy Oschem anschließend Kevin Brunner nicht bezwingen (-13,-8,-7), so dass die Gastgeber 6:4 vorn lagen. „Wir sollten jetzt mal ein Paar Punkte in Folge machen“, meinte Rene Miglitsch, ging an den Tisch und fertigte Alexander Wendt in drei Sätzen ab (7,2,12). Die anderen müssen sich Renes Worte irgendwie zu Herzen genommen haben, wahrscheinlich meinten sie, er habe recht. Denn sie zogen nach. Marco Schubert bezwang Friedrich Ossenkopp in drei Sätzen (5,8,1), Daniel Schott lieferte ein Superspiel gegen Julian Hoffmann ab (6,6,-8,-5,8), Florian Walny knackte Lothar Heinrich (-7,9,8,5) und Peter Inhülsen machte den Sack durch einen ungefährdeten Dreisatzsieg über Sascha Förster zu (6,3,8).     

  

2. Herren weiter auf Erfolgskurs

3. Kreisklasse: 4. Herren unterliegen Germanen – Doppel geben den Ausschlag

TSV Germania Haimar-Dolgen III – Adler Hämelerwald IV 7:4 (23:13).

Es hätte auch ein Spiel der Schüler sein können. Neun der elf Spiele endeten 3:0 bzw. 0:3. Am Ende gaben die Doppel den Ausschlag. Denn die Adler Wolfgang Gilster und Karl-Heinz Brandes gewannen ihre vier Spiele im oberen Paarkreuz, wobei Kalle sich im Spitzeneinzel gegen Eduard Both erheblich strecken musste (7,-4,6,-6,9).

Im unteren Paarkreuz blieben Raimund Schwenke Und Rika Inhülsen sieglos. Rika verbuchte dabei wenigstens einen Satzgewinn gegen Mike Gramann (6,-3,-7,-6).

Bei den Doppeln hatten die Gastgeber ein deutliches Übergewicht. Alle drei gespielten Doppeln entschieden sie in drei Sätzen für sich.

2.Kreisklasse: 3. Herren erleiden gegen Burgdorf Heimniederlage – Spitzenspieler Norbert Brendel mit weißer Weste

Adler Hämelerwald III – TSV Burgdorf IV 4:9 (17:29). „Wir haben den Anfang total verschlafen. Dass wir am Ende noch vier Punkte geholt haben, spricht für unsere Moral“, zog  Mannschaftsführer Wolfgang Ecke noch etwas Positives aus der Niederlage.

In der Tat wurden gleich alle drei Doppel abgegeben. Besonders weh tat dabei die Fünfsatzniederlage des Doppels 3 Torsten Werner/Wolfgang Ecke gegen Drefs/Schnell (9,-5,12,-3,-10).

Norbert Brendel feierte anschließend zwar einen ungefährdeten Dreisatzsieg über Jens Cordes (2,6,7), aber fünf Niederlagen in Folge ließen die Burgdorfer auf 8:1 davonziehen. Einzig Torsten Werner hätte den TSV-Express ein wenig aufhalten können, aber er verlor mit zwei Punkten Unterschied im fünften Satz gegen Karsten Schecker (-8,10,-6,8,-9).

 Im zweiten Durchgang lief es zunächst für die Adler richtig gut und einige in der Halle meinten, vielleicht könne es ja noch ein Unentschieden geben.

Oben siegten Norbert Brendel (8,6,10 über Lothar Kreft) und Hanh Pham (6,9,10 über Jens Cordes) jeweils in drei Sätzen und Jan Kaune drehte sein Spiel gegen Karsten Schecker. Im fünften Satz hatte er ihn endlich da, wo er ihn hinhaben wollte (-9,-9,7,12,2). Aber damit hatten die Adler auch ihren letzten Punkt erzielt.

Torsten Werner kämpfte zwar wie immer aufopferungsvoll, verlor aber gegen Ralf Drefs knapp in drei Sätzen (-3,-9,-9).

1. Kreisklasse: 2. Herren auch von den Postlern aus Lehrte nicht zu stoppen – Dirk Hertle macht den Sack zu

 Adler Hämelerwald II – Post SV Lehrte III 9:6 (35:26). „Das wäre beinahe noch ins Auge gegangen. Nach der 8:3-Führung schlich sich bei uns der Schlendrian ein. Daran müssen wir arbeiten, dass uns das gegen Dedenhausen nicht passiert“, pustete Mannschaftsführer Andreas Baumgart einmal kräftig durch.

In der Tat hatte alles auf ein schnelles Ende hingedeutet. Denn alle drei Doppel wurden gewonnen. Auch die Einzel liefen recht gut. Oben siegte Dirk Gudwitz über Tina Bortfeld (6,5,11), während Olaf Wundenberg gegen Armin Windel eine Fünfsatzniederlage hinnehmen musste (7,-8,-11,8,-7). In der Mitte blieben die Punkte bei den Adlern. Andreas behielt in fünf Sätzen die Oberhand über Lars-Erik Engelke (-9,2,11,-5,8) und Eduard Weinberger hatte nach vier Sätzen gegen Wolfgang Bahl die Nase vorn (8,6,-6,10).

Unten wurden wieder die Punkte geteilt. Bernd Waldenberger hatte das Nachsehen gegen Edward Kistner (-10,7,-9,-8), Dirk Hertle bezwang knapp Detlef Schmidt (3,9,10).  

Auch oben gab es eine Punkteteilung. Dirk Gudwitz unterlag im Spitzeneinzel Armin Windel (9,-3,-7,-4), Olaf Wundenberg besiegte Tina Bortfeld (3,7,-10,2).

Und dann begann das große Zittern. Andreas Baumgart unterlag Wolfgang Bahl nach großartigem Kampf in der Verlängerung des fünften Satzes (-8,-10,5,9,-10), Eduard Weinberger fand gegen lars-Erik Engelkes Spiel kein Mittel (-4,-7,-6) und Bernd Waldenberger musste nach fünf Sätzen Detlef Schmidt zum Sieg gratulieren (8,-9,5,-8,-7). Urplötzlich stand es nur noch 8:6.

Gott sei Dank behielt Dirk Hertle die Nerven. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Spiel bezwang er Edward Kistner in vier Sätzen (11,-9,9,9) und sorgte für das Happy End.

1. Herren verlieren weiße Weste

Regionspokal Damen: Damen scheitern an TSV Wettmar – Doppel geben den Ausschlag

TSV Wettmar – Adler Hämelerwald 6:4 (21:17). Eigentlich hätte man das Spiel bereits nach den Doppeln beenden können. Denn beide gingen an die Gastgeber. Petra Pössel/Meike Scheithauer unterlagen Büchtmann/Geng-Matthiesen in vier Sätzen (-2,-9,10,-8) und Janin Barckmann/Rika Inhülsen verloren unglücklich in der Verlängerung des fünften Satzes (-10,5,9,-17,-10 gegen Schmidt/Schumacher.

Die Einzel endeten jeweils unentschieden. Meike Scheithauer unterlag Spitzenspielerin Mareike Büchtmann glatt in drei Sätzen (-10,-7,-6), Petra bezwang Christine Schmidt glücklich in fünf Sätzen (-11,8,-8,6,9).

Unten verlor Rika Inhülsen mit janin Barckmanns Schläger gegen Heike Geng-Matthiesen in fünf Sätzen (-8,10,-3,9,-5). „Man hätte mir am Ende des vierten Satzes nicht sagen sollen, dass ich mit Janins Schläger spiele. Als ich das wusste, ging nichts mehr“, meinte Rika hinterher. Janin Barckmann sorgte anschließend durch einen Viersatzsieg über Heike Schumacher (8,-13,9,6) für den Anschluss.

Oben hatte Petra Pössel im Spitzeneinzel das Nachsehen (-7,-8,-8 gegen Mareike Büchtmann), während sich Meike Scheithauer über ein glattes 3:0 über Christine Schmidt freute (5,9,6).

Unten gewann Janin Barckmann knapp gegen Heike Geng-Matthiesen (5,9,10), Rika Inhülsen musste dagegen im letzten Spiel des Tages eine Niederlage gegen Heike Schumacher hinnehmen (-9,-8,-6).

3. Kreisklasse: 4. Herren unterliegen Dedenhausen II deutlich – Christian Welc nach langer Verletzungspause wieder dabei

 Adler Hämelerwald IV – MTV Dedenhausen II 3:7 (10:23). „Lange Zeit sahe es so aus, als würden wir zu Null eingehen“, meinte Karl-Heinz Brandes hinterher und spielte damit auf die Tatsache an, dass den Adlern erst im fünften Spiel der erste Punktgewinn gelang. Verantwortlich dafür zeichnete Wolfgang Gilster, der Ernst Schütte in vier Sätzen bezwingen konnte (7,7,-9,8). Für die anderen Punkte sorgten Spitzenspieler Christian Welc („Es geht nicht richtig. Der Rücken tut immer noch weh, aber ich muss ja zweimal spielen.“) mit einem Dreisatzerfolg über Dirk Trompeter (2,9,4) und Karl-Heinz Brandes, der Hans-Heinrich Bolten in vier Sätzen das Nachsehen gab (5,-9,5,4). In den anderen Einzeln gelang den Adlern nicht ein einziger Satzgewinn.

2. Bezirksklasse: 1. Herren kommen gegen die Postler aus Lehrte unter die Räder – Rene Miglitsch einziger Aktivposten

 Adler Hämelerwald – Post SV Lehrte 2:9 (13:30). „Die Postler haben verdient gewonnen, sie waren einfach besser. Auch die Höhe des Sieges geht voll in Ordnung“, meinte Marco Schubert.

Zwar konnten Andy oschem/Rene Miglitsch im Eröffnungsdoppel noch einmal aus dem Sack springen (-7,-17,5,5,10), aber danach lief nicht mehr viel zusammen. Allein Rene Miglitsch gelang noch Zählbares. In einem sehenswerten Spiel bezwang er Post-Spitzenspieler Andre Sendrowski in vier Sätzen (8,9,-9,9). Für Ergebniskosmetik hätten noch Daniel Schott (8,-11,-15,-7 gegen Volker Ude) und Peter Inhülsen (6,-7,-4,8,-6 gegen Sascha Priesemann) sorgen können, aber es gelang ihnen nicht, ihre Einzel zu gewinnen.

2. Kreisklasse: 3. Herren verlieren nach hartem Kampf gegen die Iltener Reserve – Norbert Brendel macht Zeitspiel

Adler Hämelerwald III – MTV Ilten II 6:9 (28:35).  Bis zum elften Spiel lief alles normal, bis Norbert Brendel dieses eine Wort sagte: „Zeitspiel!“. Da führte er gegen Alexander Wagner 10:5 im vierten Satz. Der Zähler der Iltener war völlig überfordert, Zeitspiel hatte er in seiner Karriere noch nicht erlebt. Von der Bank kamen Rufe: „Unfair. Das ist unfair.“

Die Adler-Fans waren schockiert. Was soll an einem Zeitspiel unfair sein? „Das wird hier noch ein Hochrisikospiel“, mutmaßte Thomas Jahnel. In der Tat glätteten sich die Wogen bis zum Spielende nicht. Gott sei Dank verließen die Gäste die Halle als Sieger.    

Spielentscheidend war letztendlich, dass die Mitte, die im ersten Durchgang ihre beiden Spiele gewonnen hatte, im zweiten Durchgang leer ausging. Hanh Pham hatte Marcus Rath in vier Sätzen bezwungen (5,9,-6,10) und Jan Kaune hatte viel Dusel gegen Klaus Stuckert (10,-5,9,10). Im zweiten Durchgang konnte dann Hanh Pham gegen Klaus Stuckert nur den ersten Satz für sich entscheiden (9,-7,-5,-5) und Jan Kaune holte gegen Marcus Rath einen 0:2-Satzrückstand auf, hatte im fünften Satz aber keine Chance mehr (-8,-8,3,9,-5).  „Als die Mitte dran war, stand es 5:6. Wenn nur ein Spiel kommt, sind wir wenigstens im Schlussdoppel“, ärgerte sich Norbert Brendel, der das Zeitspiel gegen Alexander Wagner übrigens für sich entschieden konnte (4,7,-9,7).

Bezirksklasse Damen: Damen unterliegen in Eltze – Petra Pössel an allen Punkten beteiligt

TTC Eltze – Adler Hämelerwald 8:2 (25:12). Bis zum 2:2 hielten die Adlerinnen das Spiel offen, aber dann zogen die Gastgeberinnen davon. Petra Pössel/Meike Scheithauer siegten gegen Busse/Claus in vier Sätzen (6,10,-4,5), während Janin Barckmann/Rika Inhülsen gegen Schinke/Bohn kein Bein an die Erde bekamen (-1,-6,-3).

Oben hatte Meike Scheithauer gegen Ilse Schinke nur im ersten Satz eine Siegchance (-9,-6,-6), während Petra Pössel durch einen Dreisatzsieg über Birgitta Busse (10,8,8) für den Ausgleich sorgte. Damit hatten die Adlerinnen aber ihr Pulver verschossen.

Denn Rika Inhülsen unterlag Verena Claus in drei Sätzen (-5,-3,-9) und Janin Barckmann musste nach fünf zum Teil hart umkämpften Sätzen Erika Bohn zum Sieg gratulieren (8,-8,-9,11,-8).

Auch die nächsten Einzel gingen an die Eltzerinnen, obwohl die Adlerinnen in jedem Spiel harten Widerstand leisteten. Aber es reichte nicht.

Petra Pössel musste Ilse Schinke den Vortritt lassen (-5,-5,11,-6), Meike Scheithauer gewann gegen Birgitta Busse nur den ersten Satz (6,-9,-6,-12), Janin Barckmann musste sich Verena Claus knapp geschlagen geben (-17,9,-8,-12) und Rika Inhülsen gratulierte nach vier Sätzen Erika Bohn zum Sieg (14,-6,-2,-10).

 2. Kreisklasse: 3. Herren machen mit dem Schlusslicht aus Rethmar kurzen Prozess – Frank Graetsch/Norbert Brendel geben den Ehrenpunkt ab

Adler Hämelerwald III – MTV Rethmar II 9:1 (27:6). Die Adler hatten mit den Gästen leichtes Spiel, denn die Rethmarer waren nur mit vier spielern angereist. Nichtsdestotrotz wehrten sie sich nach Kräften. Schon im Eröffnungsdoppel gelang ihnen der viel umjubelte Ehrenpunkt, als Branko Torbica/Hans-Jürgen Sommer Frank Graetsch/Norbert Brendel eine Dreisatzniederlage beibrachten (8,12,11). Auch das andere Doppel war eine knappe Angelegenheit. Hanh Pham/Jan Kaune mussten sich gegen Marco Torbica/Eric Hempel erheblich strecken (-7,11,10,9).

Auch in den Einzeln kamen einige Adler gehörig ins schwitzen. So Hanh Pham, der Eric Hempel zwar 3:0 bezwingen konnte, dabei aber zweimal in die Verlängerung ging (10,6,10). Oder Frank Graetsch, der im Spitzeneinzel über die volle Distanz gehen musste (-2,6,6,-9,8 gegen Branko Torbica).

Bezirksklasse Damen: Damen geben Punkt in Vahrenwald ab – Petra Pössel muss verletzungsbedingt zwei Spiele kampflos abgeben

TuS Vahrenwald – Adler Hämelerwald 7:7 (28:24). Gegen den punktlosen Tabellenletzten ging es vor Beginn des Spieles nur um die Höhe des Sieges. da war noch eitel Sonnenschein. Dann war aber Petra Pössels Arm nach dem ersten Einzel völlig hinüber. „Es ging nichts mehr. Ich konnte kaum noch den Schläger halten“, war Petra völlig deprimiert.

Dabei hatte alles so gut angefangen. Alles lief nach Plan. Die Adlerinnen führten schnell 6:0. Zwei läppische Punkte waren nur noch zu erringen. Das sollte schon klappen. Aber die Gastgeberinnen gewannen 7 Spiele in Folge, darunter die zwei kampflosen gegen Petra. So lagen die Adlerinnen 6:7 hinten, ehe Meike Scheithauer im letzten Spiel des Tages das Unentschieden rettete, ohne zu spielen, denn auch Annekatrin Schmiedl konnte verletzungsbedingt nicht mehr spielen.