3. Herren auf der Erfolgsspur

3. Kreisklasse: 4. Herren erteilen Haimar-Dolgen Höchststrafe

Adler Hämelerwald IV – RSV Germania Haimar-Dolgen III 7:0 (21:6). „Das war ein kurzer Abend. Wenn du auch die knappen Dinger gewinnst, dann kannst du auch schon mal zu Null gewinnen“, freute sich Kapitän Thomas Jahnel.

Schon nach den Doppeln waren die Adler auf der Siegerstraße. Meike Scheithauer/Wolfgang Gilster schickten Gall/Keller nach drei Sätzen nach Hause (4,6,6) und Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel feierten einen glücklichen Fünfsatzsieg über Both/Bernsee (-6,7,-10,8,11). „Wir standen in den ungeraden Sätzen schlechter und mussten im fünften erst einmal einen Rückstand aufholen“, meinte Oldie Kalle Brandes zum knappen Spielausgang.

Meike Scheithauer, für den verletzten Raimund Schwenke eingesprungen, gönnte Benjamin Gall keinen Satzgewinn (7,4,4), während Karl-Heinz Brandes eine Menge Schweiß vergießen musste, bis sein Sieg über Spitzenspieler Eduard Both feststand (7,11,-10,10).

Unten wusste Wolfgang Gilster nach dem ersten Satz, wo der Hase lang läuft, und besiegte Karl-Heinz Keller in vier Sätzen (-2,4,7,5). Wie Kalle Brandes musste sich auch Thomas Jahnel mächtig strecken, um als Sieger vom Tisch zu gehen. Nachdem er die ersten beiden Sätze jeweils mit zwei Punkten Unterschied abgegeben hatte, gewann er die nächsten beiden Sätze mit jeweils zwei Punkten Unterschied und hatte am Ende die bessere Kondition (-9,-10,9,10,6 gegen Hans-Joachim Bernsee).

Den Schlusspunkt setzte Meike Scheithauer im Spitzeneinzel durch ein ungefährdetes 3:0 über Eduard Both (7,8,6).

2. Kreisklasse: 3. Herren verspielen fast noch hohe Führung gegen Ahlten – Oberes Paarkreuz eine Bank

Adler Hämelerwald III – TSG Ahlten V 9:7 (32:27). „9:7 gewonnen, ich weiß gar nicht, was ihr habt“, versuchte Mannschaftsführer Wolfgang Ecke die Leistung seiner Mannschaft schön zu reden. In der Tat: In ein paar Wochen wird sich niemand mehr an den Spielverlauf erinnern und die zwei Punkte bleiben auf der Habenseite.

Die Doppel verliefen ausgeglichen, mit einem kleinen Vorteil für die Adler. Denn Norbert Brendel/Hanh Pham bezwangen knapp Lobert/Hebbelmann (15,4,9), Frank Graetsch/Jan Kaune verloren ebenso knapp gegen Jacobs/Fercho (-5,-9,-10) und Torsten Werner/Wolfgang Ecke behielten in vier Sätzen die Oberhand über Riggers/Flebbe (-4,5,9,10).

Frank Graetsch (12,-8,7,7 über Martin Fercho) und Norbert Brendel (8,6,1 über Tom Jacobs) bauten die Führung aus. Hanh Pham erhöhte anschließend durch einen Viersatzieg über Stefan Riggers (-6,9,2,6) auf 5:1. Zwar fand Jan Kaune gegen Sven Lobert kein Mittel (-9,-5,-5), aber unten wetzte Torsten Werner sofort die Scharte aus (7,-10,3,8 über Bernhard Hebbelmann). Im letzten Spiel des ersten Teils unterlag Wolfgang Ecke Michel Flebbe (9,-10,-11,-8), so dass es zur Halbzeit 6:3 für die Adler stand.

Im Spitzeneinzel lieferte sich Frank Graetsch ein packendes Duell mit Tom Jacobs, das er siegreich gestalten konnte (-10,6,-3,8,6). Norbert Brendel erhöhte durch ein sicheres 3:0 über Martin Fercho (9,7,6) auf 8:3 und es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis man die Tische abbauen konnte.

Aber dann wurde es noch einmal spannend. Denn die Adler schienen nur noch mit halber Kraft zu spielen, frei nach dem Motto „Ein Punkt wird schon noch kommen“.

Hanh Pham fand gegen Sven Lobert überhaupt nicht ins Spiel (-7,-1,-7) und Jan Kaune kämpfte unglücklich gegen Stefan Riggers (-9,11,-5,-9). Als dann auch noch Torsten Werner für seinen Einsatz nicht belohnt wurde und er eine Fünfsatzniederlage hinnehmen musste, die an die Nieren ging (-5,-6,6,3,-11 gegen Michel Flebbe), stieg die Nervosität im Adlerlager.

Kapitän Wolfgang Ecke hatte jetzt die Aufgabe, gegen Bernhard Hebbelmann den Schlusspunkt zu setzen, gewann auch den ersten Satz, aber danach kam nichts mehr (8,-6,-2,-4). „Es war, als hätte ich das Spielen verlernt“, kommentierte ein frustrierter Adler-Kapitän seine Leistung.

Das Schlussdoppel musste also die Entscheidung bringen. Bitter für die Gäste, dass sie hier scheiterten. So gut aufgeholt, und trotzdem war alles für die Katz. Denn Norbert Brendel/Hanh Pham zeigten keine Nerven und besiegten Jacobs/Fercho in drei Sätzen (2,8,9). „Ich habe das schon erlebt, dass wir bei einem Satnd von 8:3 Spieler unter Dusche weggeholt haben. Das brauchten wir heute Gott sei Dank nicht“, freute sich „Silberlocke“ Norbert Brendel.

2. Kreisklasse: 3. Herren schrammen beim Tabellenletzten an einer Niederlage vorbei – Torsten Werner ohne Niederlage im Einzel

MTV Rethmar II – Adler Hämelerwald III 6:9 (20:33). Das war ein hartes Stück Arbeit. Wenn du die Spiele im Kopf schon vorher gewonnen hast, das sind dann die schwersten“, meinte Kapitän Wolfgang Ecke hinterher. Es dauerte in der Tat ziemlich lange, bis der Adler-Express Fahrt aufnahm. Aber dann war er von den Gastgebern nicht mehr aufzuhalten.

Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Torsten Werner/Wolfgang Ecke mussten die erwartete Niederlage gegen das Spitzendoppel Torbica/Sommer hinnehmen (-2,-10,-5), aber Norbert Brendel/Jan Kaune (7,9,6 über Lange/Hauer) und Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel (-9,4,5,12 über Marco Torbica/Trips) brachten die Adler in Führung.

In den Paarkreuzen wurden anschließend die Punkte geteilt. Jan Kaune lieferte Spitzenspieler Branko Torbica einen heißen Tanz, ging aber nach fünf Sätzen als Verlierer vom Tisch (9,-7,-6,12,-7). Norbert Brendel dagegen ließ gegen Bernd Lange nichts anbrennen (7,6,8).

In der Mitte verlor Wolfgang Ecke nach hartem Kampf gegen Hans-Jürgen Sommer (-11,12,5,9), während Torsten Werner Jörg Hauer in vier Sätzen bezwingen konnte (-9,6,8,11).

Unten hatte Thomas Jahnel das Nachsehen gegen Marco Torbica (-9,-5,4,-10), Karl-Heinz Brandes bezwang Marco Trips ohne mühe (7,1,4).

Als oben Norbert Brendel eine 2:0-Satzführung gegen Branko Torbica nicht nach Hause bringen konnte (6,6,-7,-6-11) und Jan Kaune gegen Bernd Lange auf verlorenem Posten stand (-7,-7,-5), drohte das Spiel zu kippen.

Aber die beiden Niederlagen waren für die Adler die richtige Medizin. Auf einmal wachten sie auf, gönnten in der Folge den Gastgebern keinen Satz mehr. Reize nie einen Adler, wenn er mit sich unzufrieden ist!!

Torsten Werner sorgte durch seinen Sieg über Hans-Jürgen Sommer für den Ausgleich (13,8,2), Wolfgang Ecke brachte seine Mannschaft wieder in Führung (8,11,8 über Jörg Hauer) und Karl-Heinz Brandes (7,4,6 über Marco Torbica) sowie Thomas Jahnel (2,5,7 über Marco Trips) sorgten für das Ende.

mini-Meisterschaften

Mini-Meisterschaften leiden unter geringer Teilnehmerzahl

Nur drei Jungen nahmen an den diesjährigen mini-Meisterschaften teil, Leonhard Heindorf und Leo Möhrke in der Altersklasse I der 11- bis 12-jährigen und Jonathan Heindorf in der Altersklasse II der 9- bis 10-jährigen. Alle drei Anwesenden nehmen bereits regelmäßig am Training teil.

„Wenn wir an der Grundschule eine AG anbieten könnten, könnten wir die Teilnehmerzahl vielleicht steigern“, vermutet Spartenleiter Marco Schubert als Grund für das kleine Teilnehmerfeld die mangelnde Präsenz in der Schule.

Doch zum Turnier: Leonhard und Leo standen natürlich gleich im Finale ihrer Altersklasse  und lieferten sich dort einen packenden Kampf. Am Ende hatte Leonhard nach drei Sätzen die Nase vorn. Jonathan bekam die Siegerurkunde, ohne einen Tropfen Schweiß vergossen zu haben

Alle drei Spieler haben sich jedenfalls für den Regionsentscheid qualifiziert.

4. Herren holen Punkt in Uetze

3. Kreisklasse: 4. Herren holen Unentschieden in Uetze – Oberes Paarkreuz mit weißer Weste

TTC Rot-Weiß Uetze IV – Adler Hämelerwald IV 6:6 (23:20). Mit dem letzten Aufgebot und auch nur zu dritt reisten die Adler nach Uetze und holten sogar einen Punkt. „Wenn uns vorher jemand gesagt hätte, ihr holt heute einen Punkt, hätten wir ihn für einen Spinner gehalten. Aber jetzt sind wir niedergeschlagen. Das hätte nicht sein müssen“, meinte Meike Scheithauer, die an fünf der sechs Punkte beteiligt war. Warum sie so niedergeschlagen war? Später mehr.

Es fing gut an für die Adler. Meike Scheithauer/Rika Inhülsen (Karl-Heinz Brandes, ganz Gentlemann, verzichtete auf einen Einsatz im Doppel) knackten das Uetzer Doppel Heth/Luther in vier Sätzen (5,6,-9,9) und sorgten damit für den Gleichstand nach den Doppeln.

Oben legten sie dann richtig los. Karl-Heinz Brandes besiegte Spitzenspieler Wolfgang Grundstedt knapp in fünf Sätzen (8,6,-3,-9,9). „So knapp durfte das gar nicht mehr werden nach meiner 2:0-Führung“, ärgerte sich Adlers Oldie trotz seines Sieges. Meike Scheithauer machte es da ganz anders. Sie gönnte Alexander karich in jedem satz nur fünf Punkte (5,5,5).

Da das nächste Spiel kampflos abgegeben werden musste, lag es jetzt an Rika Inhülsen, die Führung zu halten. Sie musste aber gegen Altmeister Alfred Luther klein beigeben (-3,-10,-5).

Das machte aber nicht viel, denn oben ließen die Adler auch im zweiten Durchgang nichts anbrennen. Meike Scheithauer hatte im Spitzeneinzel keine Probleme mit Wolfgang Grundstedt (5,4,6) und Kalle Brandes ging gegen Alexander nach vier Sätzen als Sieger vom Tisch (-7,10,9,7).

Als dann auch noch Rika Inhülsen Tino Heth in vier Sätzen knackte (11,-9,4,7), herrschte im Adlerlager große Freude. Denn ein Unentschieden war ihnen vor den Doppeln nicht mehr zu nehmen. Sie führten 6:4.

Das letzte Doppel war dann auch nichts für schwache Nerven. Wolfgang Grundstedt/Alexander Karich standen in den ungeraden Sätzen besser, Meike Scheithauer/Rika Inhülsen in den geraden. So kam es zum Showdown im fünften. Mit viel Glück hatten hier die Gastgeber in der Verlängerung die Nase vorn (-8,12,-7,7,-14 aus Sicht der Adler). Gekämpft, alles gegeben und doch verloren!

„Auch wenn wir einen Punkt mit drei Mann geholt haben, es fühlt sich an wie eine Niederlage. So knapp, unglaublich, im letzten Spiel im letzten Satz in der Verlängerung!!!!!!“, so Meike Scheithauer.

1. Kreisklasse: 2. Herren in Lehrte ohne Chance – Dirk Gudwitz gewinnt Spitzeneinzel

Post SV Lehrte III – Adler Hämelerwald II 9:2 (30:12). Ohne zwei (Olaf Wundenberg und Andreas Baumgart fehlten) reisten die Adler in die Kernstadt. Für sie sprangen Petra Pössel und Frank Graetsch ein. Und da war doch noch etwas. Richtig ! Die Postler spielen schon mit Plastikbällen.

Schon in den Doppeln zeichnete sich ab, dass es schwer werden würde. Zwar knackten Eduard Weinberger/Bernd Waldenberger das Lehrter Spitzendoppel Windel/Engelke in der Verlängerung des fünften Satzes (-11,9,-8,7,15), aber dann lief nicht mehr viel bei den Adlern zusammen. Dirk Gudwitz/Dirk Hertle unterlagen Palnau/Bortfeld in drei Sätzen (-2,-9,-8) und Petra Pössel/Frank Graetsch zogen ebenfalls in drei Sätzen den kürzeren gegen Bahl/Schmidt (-5,-4,-13).

Oben hatte Eduard Weinberger in vier Sätzen das Nachsehen gegen Armin Windel (9,-8,-7,-10), Dirk Gudwitz ging gegen Wilfried Palnau ohne Satzgewinn vom Tisch (-5,-9,-8).

Die mitte machte es auch nicht besser. Dirk Hertle verlor in vier Sätzen gegen Tina Bortfeld (8,-4,-14,-7), Bernd Waldenberger in drei gegen Lars-Erik Engelke (-3,-5,-8).

Unten versuchten die beiden Ersatzspieler, die Wende herbeizuführen. Frank Graetsch musste sich dabei mit dem Ex-Adler Wolfgang Bahl auseinandersetzen. Und es wurde ein heißes Gefecht, das „Paule“ Bahl knapp für sich entscheiden konnte (-8,10,7,10). Am Nebentisch sah Petra Pössel gegen Detlef Schmidt zunächst wie die sichere Verliererin aus, lag schnell 0:2 nach Sätzen zurück, gab jedoch nicht auf und kämpfte sich in den fünften Satz. Hier hatte sie jedoch nicht mehr die Kraft, um das Spiel endgültig für sich entscheiden zu können (-5,-6,10,9,-8).

Im Spitzeneinzel zeigte Dirk Gudwitz, dass man auch mit Plastikbällen gewinnen kann. Er schickte Armin Windel nach vier Sätzen als Verlierer vom Tisch (9,-5,5,9). Das war es dann aber aus Sicht der Adler. Denn Wilfried Palnau machte gegen Eduard Weinberger den Sack zu (-6,8,4,11).    

2. Herren bleiben oben dran

3. Kreisklasse: 4. Herren verlieren bei Post Lehrte – Kapitän Thomas Jahnel holt einzigen Punkt im Einzel

Post SV Lehrte V – Adler Hämelerwald IV 7:2 (24:9). Es war nicht unser Tag. Schon in Doppeln haben wir alle knappen Sätze verloren“, meinte Käpt‘n Thomas Jahnel.

Die Vierte trat ohne ihren Spitzenspieler Christian Welc an, der beruflich verhindert war, und ohne Raimund Schwenke, der verletzungsbedingt ausfiel. Für ihn sprang Meike Scheithauer ein.

Sie sorgte an der Seite von Wolfgang Gilster auch gleich für den ersten Pounkt durch einen Fünfsatzsieg über Böttcher/Palnau (9,-8,1,-5,8). Leider konnten Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel die Führung nicht ausbauen. Sie verloren unglücklich gegen Görlich/Plaszek (-7,-11,-11).

Oben gingen beide Spiele an die Postler. Martin Görlich bezwang Karl-Heinz Brandes in drei Sätzen (7,4,6) und Frank Plaszek landete einen glücklichen Sieg über Meike Scheithauer, die erbitterten Widerstand geleistet hatte (9,10,7).

In der Mitte hatte Thomas Jahnel Jens Böttcher zwei Sätze lang sicher im Griff, musste dann aber noch zittern (8,2,-8,9). Wolfgang Gilster musste dagegen eine Viersatzniederlage gegen Alexander Palnau hinnehmen (-10,-3,6,-5).

Im Spitzeneinzel ließ Martin Görlich auch gegen Meike Scheithauer nichts anbrennen (6,8,5), während Frank Plaszek gegen Karl-Heinz Brandes den ersten Satz abgab, dann aber die Erfolgsspur gefunden hatte (-5,8,7,7). Im letzten Spiel des Abends feierte Jens Böttcher nach hartem Kampf einen knappen Sieg über Wolfgang Gilster (10,-10,8,10).

Bezirksklasse Damen: Damen leisten in Bothfeld zu dritt starken Widerstand – Angela Ziemert war nicht zu knacken

TuS Bothfeld – Adler Hämelerwald 8:5 (29:17). Nur zu dritt reisten die Adlerinnen nach Bothfeld. „Wir sollten den Bothfelderinnen erst nach dem Aufstellen der Doppel sagen, dass unsere vierte Spielerin nicht kommt“, schickte Meike Scheithauer ihren Mannschaftskameradinnen als Taktikvorgabe zu. Und diese Taktik hatte Erfolg. Petra Pössel/Meike Scheithauer spielten gegen Doris Ziemert/Hildegard march aus deem unteren Paarkreuz. Aber das Fell des Bären kann erst zerlegt werden, nachdem er getötet worden ist. So auch hier. So einfach gaben sich die Gastgeberinnen nicht geschlagen. Sie wehrten sich tapfer und zwangen die Adlerinnen in den fünften Satz. Dort reichte es jedoch nicht für eine Überraschung (-8,11,-8,9,-4).

Oben konnte Meike Scheithauer Spitzenspielerin Angela Ziemert nicht bezwingen (-9,-5,-6), während Petra Pössel durch einen Viersatzerfolg über Christel Ost (3,-3,8,10) für den Ausgleich sorgte.

Rika Inhülsen hatte jetzt die Aufgabe, ihre Mannschaft nicht ins Hintertreffen geraten zu lassen. Und sie löste diese Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit, wenn sie auch die Nerven ihrer Mitstreiterinnen ein wenig strapazierte. Denn sie führte gegen Hildegard March bereits 2:0 nach Sätzen, hatte auch keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen lassen und musste doch noch in den fünften Satz. Dort fand sie Gott sei Dank zu alter Stärke zurück (6,7,-10,-6,6). „Als ich den dritten in der Verlängerung abgeben musste, flatterten die Nerven“, entschuldigte sich Rika hinterher.

Im Spitzeneinzel behielt Angela Ziemert zwar die Oberhand über Petra Pössel (6,6,7), aber Meike Scheithauer glich durch einen Dreisatzsieg über Christel Ost auf (10,6,8).

Jetzt lastete wieder der ganze Druck auf Rika Inhülsens Schultern. Sie musste unbedingt gewinnen, wenn vielleicht wieder ein Unentschieden herausspringen könnte. Gegen Doris Ziemert gab sie alles, ließ sich auch von dem hoch verlorenen ersten Satz nicht entmutigen, musste dann aber nach fünf Sätzen ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren (-2,8,10,-3,-4).

Petra Pössel brachte ihre Mannschaft durch einen sicheren Sieg über Doris Ziemert (3,3,4) auf 5:6 heran, aber Angela Ziemert war für Rika Inhülsen zu stark (0,6,2) und Meike Scheithauer durfte nicht mehr ins Geschehen eingreifen. „Meike oder ich hätten Angela bezwingen müssen, dann hätten wir sicher einen Punkt mitgenommen“, war sich Petra Pössel sicher, „aber sie war heute einfach zu stark für uns.“

1.Kreisklasse: 2. Herren bleiben durch Sieg in Dollbergen weiter oben dran – Doppel ohne Niederlage

TSV Dollbergen II – Adler Hämelerwald II 3:9 (13:29). Ohne Olaf Wundenberg reiste die Zweite nach Dollbergen, für ihn spielte Norbert Brendel.

Schon nach den Doppeln war das Spiel gelaufen, denn die Adler führten hier bereits mit 3:0. Andreas Baumgart/Eduard Weinberger knackten das Spitzendoppel Manfred Wiekenberg/Janko Gresch (10,13,-9,5), das Dirk-Doppel Gudwitz/Hertleg ab gegen Hennigs/Müller keinen Satz ab (8,7,11) und Bernd Waldenberger/Norbert Brendel bezwangen Jörg Balzer/Harald Wiekenberg (5,-10,4,8).

 Und es ging munter weiter. Andreas Baumgart (9,7,9 über Manfred Wiekenberg), Dirk Gudwitz (6,4,4 über Stefan Hennigs) und Bernd Waldenberger (7,7,9 über Jürgen Müller) erhöhten schnell auf 6:0 und gaben dabei keinen Satz ab. Eduard Weinberger fügte einen weiteren Punkt hinzu, musste aber gegen Jörg Balzer den ersten Satz abgeben (-5,7,8,7).

Den ersten Punkt für den TSV errang Janko Gresch durch einen Dreisatzsieg über Norbert Brendel (9,5,9) beim Stand von 0:7. Dirk Hertle ließ dagegen nichts anbrennen und besiegte Harald Wiekenberg in drei Sätzen (3,9,7).

Das obere Paarkreuz ging seine Aufgaben anschließend zu ruhig an. Dirk Gudwitz unterlag im Spitzeneinzel Manfred Wiekenberg in drei Sätzen (-4,-7,-9) und Andreas Baumgart musste eine Fünfsatzniederlage gegen Stefan Hennigs hinnehmen (-7,7,8,-9,-6).

Eduard Weinberger setzte dann aber doch den Schlusspunkt (9,-8,5,5 gegen Jürgen Müller).   

Rückrundenauftakt suboptimal

Adler treffen sich zwischen den Jahren zum Glühwein

Die 1. Damen lud zwischen den Jahren bei Rika Inhülsen unter dem Carport ein zum Glühweintrinken. Rika hatte auch alles perfekt vorbereitet und sogar die Temperaturen in den Keller geschickt, so dass der Glühwein allen Anwesenden schmeckte. Die dazu gereichten Laugenbrezel und andere Knabbereien rundeten das Angebot ab.

So verlebten die Adler in Inhülsens Carport und an der Wärme spendenden Feuerschale gemütliche Stunden, ließen die vergangene Hinrunde Revue passieren und wagten einen Ausblick auf die Rückrunde. Allen war klar: Das wiederholen wir nächstes Jahr.

 

1. Bezirksklasse: 1. Herren starten mit Niederlage in die Rückrunde – Günter Rosenberger wird zum Matchwinner

TSV Burgdorf – Adler Hämelerwald 9:6 (33:27). Kein Schläger, keine Kekse, keine Punkte! Die Fahrt nach Burgdorf hatte sich für die Adler nicht gelohnt. Sie wären besser zu Hause geblieben.

Im Auto war die Stimmung noch gut, allen war klar, dass es wohl wieder spät werden würde. Das sollte sich ändern, als Ersatzmann Eduard Weinberger kurz vor Spielbeginn in der Halle erschien, sich für sein spätes Erscheinen entschuldigte und jemanden zum Einspielen aufforderte. Er konnte zwischen allen anwesenden Adlern wählen, hatte aber ein Problem, er hatte vergessen, seinen Schläger einzupacken.

Lange Gesichter bei den Adlern!

Der nächste Schock kam bei der Begrüßung. Klaus Thormann spielte bei den Burgdorfern nicht mit, Rippenprellung. So gab es auch keine Kekse. Das Spiel war schon gelaufen, bevor es überhaupt angefangen hatte.

Die Doppel nahmen ihren normalen Verlauf. Jörg Behrens/Uwe Jansen gönnten Marco Schubert/Daniel Schott keinen Satz (6,4,9) und Andy Oschem/Rene Miglitsch ließen gegen Kurt Voges/Günter Rosenberger auch nichts anbrennen (9,8,8). Im letzten Doppel spielte Eduard mit Renes Schläger. Das lief auch gut, gegen Michael Wolters/Stefan Schöler war etwas drin. Den ersten Satz gaben Peter Inhülsen/Eduard Weinberger zwar nach 8:1-Führung noch mit 11:13 ab, das lag aber nicht an Renes Schläger. Den zweiten entschieden sie mit 11:8 für sich und lagen im dritten mit 8:10 hinten, als Rene spielen musste und seinen Schläger benötigte. Was tun? Den Schläger darf man ja nicht während des Spiels wechseln, das war früher so. Also gaben Peter und Eduard auf (-11,8,-8,-0).

Oben gab Rene Miglitsch sein Spiel in vier Sätzen gegen Jörg Behrens ab („Ich hatte Probleme mit den Aufschlägen. Wenn ich sie gekriegt habe, sah ich relativ gut aus“, meinte Rene zum Spiel, -4,7,-10-8). Andy Oschem dagegen hatte mit Uwe Jansen wenig Probleme (7,5,10).

In der Mitte gaben sich die Adler keine Blöße. Daniel Schott egalisierte einen 0:2-Rückstand gegen Neuzugang Kurt Voges und hatte im fünften Satz die Nase deutlich vorn (-8,-8,9,9,5). Marco Schubert lieferte sich mal wieder mit Michael Wolters einen Nervenschlacht und beendete wie so oft das Spiel mit einem lupenreinen Netzroller (9,-9,6,12).

Unten konnten die Adler jedoch nicht nachlegen. Eduard Weinberger unterlag, wieder mit Renes Schläger spielend, Stefan Schöler in fünf Sätzen (-8,9,-7,9,-3) und Peter Inhülsen gab überraschend sein Spiel gegen Günter Rosenberger ab (-9,-3,6,-9). „Das Spiel kam eindeutig zu früh. Ich brauche Training“, so Peter nach dem Spiel.

Damit stand es 5:4 zur Halbzeit für den TSV.

Im Spitzeneinzel stand Andy Oschem gegen Jörg Behrens auf verlorenem Posten (-6,-3,-2). Erinnerungen an das Hinspiel kamen hoch. Auch da führten die TSVer mit 6:4 und gaben das Spiel noch ab.

Auch dieses Mal lag ein solcher Spielverlauf im Bereich des Möglichen. Dementsprechend gingen Uwe Jansen und Rene Miglitsch zu Werke. Nach hartem Kampf hatte Uwe schließlich zwei Punkte mehr (-7,7,10,-6,9).

In der Mitte verdaddelte zwar Marco Schubert gegen Kurt Voges den dritten Satz, hatte sich im vierten aber wieder gefangen (7,8,-17,2). Daniel Schott lag gegen Michael Wolters bis 10 immer mit mindestens zwei Punkten vorn, brachte diesen Satz aber nicht nach Hause und hatte damit seinen Gegner aufgebaut (-14,-5,-7). Damit stand es jetzt 5:8 aus der Sicht der Adler. Und die warfen noch einmal alles in die Waagschale. Peter Inhülsen lieferte sich mit Stefan Schöler ein packendes Duel und hatte nach fünf Sätzen knapp die Nase vorn (-7,8,4,-5,9): 6:8.

Eduard Weinbergers Einzel gegen Günter Rosenberger und das Abschlussdoppel liefen parallel.

Im Doppel drehten Andy Oschem/Rene Miglitsch das Spiel gegen Jörg Behrens/Uwe Jansen. Als sie den fünften Satz für sich entschieden hatten, begann am nebentisch der fünfte Satz.

Wenn Eduard den nach Hause bringt, endet das Spiel unentschieden. Eduard wechselte auch bei 5:4 die Seiten, aber dann kam nichts mehr. Schließlich hieß es 11:7 für Günter Rosenberger (10,-13,6,-10,7) und in der Halle brach ein unbeschreiblicher Jubel los. Mit diesen zwei Punkten hatten die TSVer wohl nicht gerechnet. Verdient waren sie allemal und bedeuten einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Bezirksklasse Damen: Adler trotzen dem TTC Eltze mit drei Spielerinnen einen Punkt ab – Meike Scheithauer ungeschlagen

Adler Hämelerwald – TTC Eltze 7:7 (23:25). Die Gäste traten ohne ihre Nr. 2 an, die Adlerinnen mussten auf die krankgeschriebene Janin Barckmann verzichten. So glaubten beide Mannschaften vor dem Spiel, dass sie das Spiel verlieren würden.

Petra Pössel/Meike Scheithauer eröffneten das Spiel mit einem ungefährdeten Dreisatzsieg über Verena Claus/Sabine Irmer (6,7,8).

Oben lieferte sich Petra Pössel mit der aufgerückten Verena Claus ein packendes Duell, das sie in fünf Sätzen abgeben musste (-9,9,-7,2,-8).

Wäre nicht Meike Scheithauer in Superform an die Tische getreten, wären wohl schon früh die Lichter in der Halle am Riedweg ausgegangen. Aber sie schnitt und blockte, dass es eine Freude war – nicht für Eltzes Spitzenspielerin Ilse Schinke. Sie musste Meike nach vier sätzen zum Sieg gratulieren (-8,-11,8,-7).

Unten holte Rika Inhülsen einen weiteren Punkt für ihr Team. Sie bezwang Sabine Irmer sicher in drei Sätzen (8,8,8).

Auf der Bank begann man zu rechnen. Das Ergebnis: Unentschieden. Aber bis dahin war es noch ein weiter Weg.

Erst einmal musste Petra Pössel gegen Ilse Schinke ran. Und es war nicht nur auf dem Papier das Spitzeneinzel. Beide schenkten sich nichts. Petra hatte zunächst nicht das nötige Spielglück, gab die ersten beiden Sätze jeweils mit 9:11 ab, hatte dann aber das Mittel zum Sieg gefunden und gewann die nächsten drei Sätze (-9,-9,6,8,6).

Meike Scheithauer, durch Petras Spiel gegen Verena Claus gewarnt, ging anschließend hoch konzentriert in die Partie. Aber auch die Eltzerin gab alles. So entwickelte sich ein packendes Duel auf Augnehöhe, das Meike schließlich in vier Sätzen für sich entscheiden konnte (-9,10,6,9).

Rika Inhülsens Aufgabe war es im nächsten Spiel, Erika Bohns Gummiwand zu durchbrechen. Das gelang ihr nicht, zu groß die Routine, zu sicher die Abwehr der Spielerin aus dem ehemaligen Nordkreis Peine (-6,-6,-2).

So stand es 5:5 vor den abschließenden Einzeln.

Die Gäste legten vor. Ilse Schinke zeigte, dass sie zurecht an Nr. 1 spielt (7,4,4 gegen Rika Inhülsen). Aber Petra Pössel glich durch einen Dreisatzsieg über Erika Bohn aus (4,8,5).

Nun musste Meike Scheithauer unbedingt gewinnen, wenn ein Unentschieden erreicht werden sollte, denn das letzte Spiel würde auf jeden Fall kampflos an die Gäste gehen. Und Meike ließ nichts anbrennen, schickte Sabine Irmer nach drei Sätzen als Verliererin vom Tisch (3,6,4).

Eitel Freude herrschte am Ende in der Halle. „Wir sind total happy. Mit einem Punkt haben wir überhaupt nicht gerechnet. Und das mit drei Mann“, freute sich Petra Pössel.