Uwe Lukatis gewinnt Schleifchenturnier

Schleifchenturnier lockt die Adler in die Halle am Riedweg – Uwe Lukatis sichert sich nach den Siegen bei den Vereinsmeisterschaften und dem Handikap-Turnier auch diesen Titel

Spielleiterin Meike Scheithauer freute sich, 12 Adler und Adlerinnen in der Halle begrüßen zu können. „Das ist gut, so braucht niemand auszusetzen“, so Meike.

Die Auslosung nahm David Rodriguez vor. Er hatte ein gutes Händchen, das sei vorweg gesagt.

Nach 12 Runden wurde abgerechnet. Daniel Schott wähnte sich mit neun Schleifchen ganz weit vorn. Es reichte zwar zu einem Platz auf dem Treppchen, aber nur zu Bronze. Denn Dirk Hertle und Uwe Lukatis hatten sich beide 10 Schleifchen erspielt. So musste der Rechenschieber entscheiden.

Dirk Hertle landete schließlich mit 169 Bällen auf dem zweiten Platz, denn Uwe Lukatis hatte sich 179 Bälle erspielt.

Alle in der Halle waren sich einig, dass damit Uwe Andys legitimer Nachfolger ist.

2. Herren erleben schwarzes Wochenende

Kreisliga Herren: 2. Herren unterliegen TSV Dollbergen – Dämpfer im Aufstiegskampf

Adler Hämelerwald – TSV Dollbergen 6:9 (26:31). Zum ersten Mal in dieser Saison waren alle Spieler an Bord. Dementsprechend optimistisch ging man in diese Partie. TSV Dollbergen als Sparringspartner und dann zwei Tage später bei Thönse/Wettmar um die Herbstmeisterschaft spielen, so der Plan. Aber es sollte anders kommen.

Der Auftakt ließ noch nichts Böses ahnen. Peter Inhülsen/Florian Walny besiegten Schindler/Gresch in vier Sätzen (5,-8,9,8), Dirk Gudwitz/Dirk Hertle unterlagen dem Dollberger Spitzendoppel Herzog/Wiekenberg ebenfalls in vier Sätzen (5,-7,-10,-5). Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger sorgten schließlich durch einen Viersatzerfolg über Buscham/Post (8,8,-9,10) für die Führung nach den Doppeln. Die hatte auch bis zum Ende des ersten Durchgangs Bestand, denn in jedem Paarkreuz wurden die Punkte geteilt.

Oben unterlag Peter Inhülsen überraschend Heino Wiekenberg (9,-6,-5,-8), während Florian Walny Udo Herzog knapp besiegen konnte (8,9,11).

In der Mitte zeigte Dirk Gudwitz einmal mehr keine Nerven (13,9,9 gegen Björn Buscham), Olaf wundenbreg gratulierte dagegen Tobias Schindler nach vier Sätzen zum Sieg (-8,8,-11,-5).

Unten ging es spannend zu. Beide Spiele wurden über die volle Distanz ausgetragen. Bernd Waldenberger hatte dabei gegen Janko Gresch die Nase vorn (7,-9,-7,9,8), Dirk Hertle unterlag Stefan Post (6,-8,3,-7,-4).

Bei den Adlern stieg so langsam die Nervosität an. So hartnäckigen Widerstand hatten sie von den Gästen nicht erwartet. Und es trat das ein, was so oft passiert. Die Adler bekamen den Eisenarm. Nichts lief mehr zusammen. Es gab Krampf, nichts als Krampf.

Peter Inhülsen, gewöhnlich der Mann für die Fünfsatzsiege, verließ gegen Udo Herzog schon nach drei Sätzen den Tisch (-9,-7,-6), Florian Walny erging es gegen Heino Wiekenberg auch nicht besser (-4,-7,-6) und Dirk Gudwitz hatte im fünften Satz gegen Tobias Schindler einfach kein Glück (-9,9,-5,7,-8). Aus einem 4:5-Rückstand hatten die Gäste in kurzer Zeit eine 7:5-Führung gemacht.

Olaf Wundenberg gab seinen Mitspielern noch einmal Halt, besiegte Björn Buscham in drei Sätzen (9,4,9), zeigte, da geht noch was, noch dürfen wir die Flinte nicht ins Korn werfen.

Aber das untere Paarkreuz scheiterte leider. Trotz großen Kampfes. Bernd Waldenberger lieferte sich mit Stefan Post in den ersten zwei Sätzen ein packendes Duell, knickte dann aber ein (10,-11,-7,-6) und Dirk Hertle musste Jank Gresch ziehen lassen (-7,-5,-8). 6:9 hieß es damit. Aus der Traum von der Herbstmeisterschaft. „Gefühlt sind wir gerade abgestiegen“, fasste Mannschaftsführer Peter Inhülsen die Stimmung zusammen. Aber so schlimm war es nicht. Die Zweite hatte bis hierher in der laufenden Saison eine hervorragende Leistung gezeigt.

Kreisliga Herren: 2. Herren verlieren Spitzenspiel in Thönse und landen in der Endabrechnung auf Platz 3

Thönse/Kleinburgwedel (SG) – Adler Hämelerwald II 9:6 (31:25). Nach der Niederlage gegen Dollbergen standen die Adler gehörig unter Druck. Und sie versuchten alles, flogen sogar ihre Spielerfrauen ein. Aber es nützte nichts. An einem Wochenende war der Traum vom Durchmarsch dahin. Drei Punkte Rückstand auf den TSV Wettmar, vier auf Thönse/Kleinburgwedel, es wird in der Rückserie schwer werden, diesen Rückstand aufzuholen. Doch zum Spiel:

Hochmotiviert gingen die Adler in die Partie, gaben noch einmal alles, hatten aber nicht das Glück auf ihrer Seite. Dirk Gudwitz/Dirk Hertle hatten das Thönser Spitzendoppel Brunner/Heinrich am rand einer Niederlage, verloren aber unglücklich mit zwei Punkten Unterschied im fünften Satz (-6,-9,4,9,-9). Besser machten es Peter Inhülsen/Florian Walny, die Förster/Kietzmann knapp in drei Sätzen bezwangen (4,10,10). Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger verloren knapp in drei Sätzen gegen Hoffmann/Winkler (-12,-11,-5).

Oben wäre Florian Walny fast das Kunststück geglückt, Kevin Brunner eine Niederlage beizubringen. Er führte bereits 2:0 nach Sätzen, musste danach zwei Sätze mit zwei Punkten Unterschied abgeben und verlor auch den fünften (8,7,-10,-9,-8). Peter Inhülsen machte dagegen mit Sascha Fölrster kurzen Prozess (5,8,8).

In der Mitte behielt Olaf Wundenberg klar die Oberhand über Julian Hoffmann (5,8,6), während Dirk Gudwitz gegen Andreas Strehl eine unglückliche Niederlage hinnehmen musste (-4,-9,-10). Im unteren Paarkreuz gab es dann eine Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber. Dirk Hertle unterlag Ronny Winkler (-7,-8,-4), Bernd Waldenberger konnte zwar gegen Manfred Kietzmann einen 0:2-Satzrückstand aufholen, hatte im fünften Satz nichts mehr zuzusetzen (-4,-7,13,9,-6).

Als dann auch noch Peter Inhülsen im Spitzeneinzel Kevin Brunner zum Sieg gratulieren musste (-7,-8,8,-4), schien sich ein schnelles Ende anzubahnen.

Aber die Adler wehrten sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Florian Walny zerlegte Sascha Förster (8,8,3) und gab damit ein Lebenszeichen an seine Mitspieler.

Die Mitte kämpfte anschließend, als ginge es um Leben und Tod. Dirk Gudwitz, dieser in vielen Schlachten erprobte Adler, ging gegen Julian Hoffmann ans Limit und wurde mit einem hauchdünnen Fünfsatzsieg belohnt (-10,6,4,-8,16). Auch Olaf Wundenberg gab noch einmal alles, ging über die Schmerzgrenze hinaus und bezwang Andreas Strehl in einem dramatischen Spiel in fünf Sätzen (-9,9,10,-4,9). Damit stand es nur noch 6:7. Vielleicht war ja doch noch das Unmögliche möglich. Wenigstens ein Punkt. Das wäre super.

Aber das untere Paarkreuz konnte nicht nachlegen, gewann nicht einmal einen Satz. Bernd waldenberger gratulierte Ronny Winkler zum Sieg (-8,-4,-12), Dirk Hertle Manfred Kietzmann (-3,-7,-7).        

1. Herren überwintern auf dem Relegationsplatz

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren besiegen Ahltener Rumpftruppe – Uwe Lukatis der Matchwinner

 Adler Hämelerwald - TSG Ahlten II 9:6 (35:26). „Was die Ahltener Zweite da gemacht hat, das war Wettbewerbsverzerrung. Gott sei Dank hat es die eigene Dritte getroffen“, schüttelte Adlers Marco Schubert mit dem Kopf. Die TSGer waren nämlich mit einer gemischten Mannschaft an die Tische getreten. Nummer 4,5,7 aus der Zweiten, Nummer 4,5,6 aus der Dritten.

Zunächst lief jedoch alles nach Plan. Alles sah nach einer Niederlage der Adler aus.

Andre Lukatis/Rene Miglitsch brachten ihre Mannschaft durch einen Dreisatzsieg über Osburg/Engelke zwar in Front (6,7,9), aber die anderen Doppel konnten nicht nachlegen. Marco Schubert/Florian Walny brachten Lange/Weber gehörig ins Schwitzen, standen am Ende aber als Verlierer da (-11,-10,6,-8). Nicht viel anders erging es Uwe Lukatis/Daniel Schott gegen Hoheisel/Wöhler. Sie egalisierten zwar einen 0:2-Satzrückstand, mussten aber nach fünf Sätzen ihren Gegnern zum Sieg gratulieren (-8,-11,9,9,-4).

Das obere Paarkreuz sorgte anschließend für einen Ruck. Es könnte heute etwas drin sein. Da scheint etwas machbar zu sein. Andre Lukatis bezwang nämlich Andreas Weber knapp in vier Sätzen (8,-8,15,9) und Rene Miglitsch knackte Thomas Lange ebenfalls in vier Sätzen (-4,10,10,8).

In der Mitte blieb Marco Schubert gegen Kai Engelke wieder zweiter Sieger (-5,7,-16,-6), was sich aber nicht negativ auswirkte, da Uwe Lukatis die Nerven behielt und Dirk Osburg (Ex-VfB Peine) in einem packenden Spiel in drei Sätzen bezwingen konnte (9,16,10).

Unten gingen dann beide Spiele an die Gäste. Daniel Schott hatte in vier Sätzen das Nachsehen gegen Roland Wöhler (-8,9,-9,-5) und Florian Walny verlor gegen Laurids Hoheisel (-10,5,-8,-6).

So stand es zur Halbzeit 4:5 aus Sicht der Adler.

Oben wiederholten die Adler ihr Kunststück vom Anfang und brachten ihre Mannschaft mit 6:5 in Führung. Andre Lukatis bezwang Thomas Lange in vier Sätzen (9,-5,9,4), Rene Miglitsch benötigte gegen Andreas Weber nur drei (9,5,9).

Als dann Marco Schubert Dirk Osburg in vier Sätzen bezwingen konnte (8,6,-6,8), begann das große Zittern. Sieben Punkte hatte man im Sack. Würde man am Ende mit leeren Händen dastehen? Würden die Gäste den Spieß noch umdrehen können?

Uwe Lukatis sollte gegen Kai Engelke den so heiß herbeigesehnten achten Punkt machen. Alle waren sich nach zwei Sätzen einig, das klappt. Denn Uwe hatte seinen Gegner sicher im Griff. Aber dann kam der Einbruch und es ging in den fünften Satz. Und der war nichts für schwache Nerven. Was für ein Jubel in der Halle, als Uwe den letzten Punkt zum 11:9 machte (6,7,-3,-8,9). Ein Punkt war damit schon einmal sicher. Mehr als alle vor dem Spiel erwartet hatten.

Das untere Paarkreuz war nun gefordert, der zweite Punkt sollte auch noch her. Aber auch die Ahltener gaben noch einmal alles, stemmten sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Kein Wunder, dass beide Einzel über die volle Distanz gingen.

Daniel Schott musste Laurids Hoheisel nach wechselvollem Verlauf zum Sieg gratulieren (-4,6,-1,3,-6), aber Florian Walny hatte gegen Roland Wöhler das bessere Ende für sich (-3,6,8,-5,3). Kurz vor Mitternacht lagen sich die Adler glücklich in den Armen.

Kreisliga Damen: Damen feiern Auswärtssieg in Eltze – Meike Scheithauer und Maria Rodriguez mit weißer Weste

TTC Eltze II – Adler Hämelerwald 3:7 (15:24). Die Eltzerinnen wehrten sich lange, hatten aber nicht Maria Rodriguez auf dem Zettel, die schließlich den Schlusspunkt setzte.

Doch zum Spiel:

Die Doppel gingen unentschieden aus. Meike Scheithauer/Janin barckmann besiegten Graß/Irmer in vier Sätzen (-9,3,4,9), während Rika Inhülsen/Maria Rodriguez sich Dietrich/Lehmann in vier Sätzen beugen mussten (12,-12,-8,-6).

Auch oben wurden die Punkte geteilt. Janin Barckmann verlor knapp gegen Renate Graß (-9,-9,-5),

Meike Scheithauer siegte souverän über Wiebke Dietrich (7,5,7). Und dann waren die Adlerinnen auf Betriebstemperatur. Maria Rodriguez kämpfte Franziska Lehmann in fünf Sätzen nieder (-8,10,-8,6,3), Rika Inhülsen hatte gegen Heike Brennig nur im dritten Satz einen Aussetzer (3,7,-9,7), Meike Scheithauer ließ im Spitzeneinzel Renate Graß keine Chance (7,4,6) und Janin barckmann hatte in einem packenden Fünfsatzspiel gegen Wiebke Dietrich das bessere Ende für sich (-7,13,-10,7,9).

Unten lieferten sich Rika Inhülsen und Franziska Lehmann einen Kampf auf Biegen und Brechen. Drei der fünf Sätze gingen in die Verlängerung. Am Ende hatte die Eltzerin die Nase vorn (17,2,-11,-10,7).

Das war aber nicht weiter schlimm. Denn Maria Rodriguez machte gegen Heike Brennig den Sack zu (11,8,8).

2.Kreisklasse Jungen 18: Jungen kommen kampflos zu zwei Punkten

Adler Hämelerwald – TuS Altwarmbüchen 7:0 (21:0). Die Gäste bekamen nur zwei Spieler zusammen und reisten erst gar nicht an. „Wir hätten gern gespielt. Das wäre sicherlich interessant geworden. Wir hatten ja nur zwei Punkte mehr. Aber so ist auch gut“, meinte Mannschaftsführer Manuel Krug.

Adler zweimal Derby-Sieger

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren haben leichtes Spiel im Derby – Torsten Werner gibt einziges Einzel ab

Adler Hämelerwald III – TTC Arpke Vi 9:2 (30:8). Die Gäste traten nur mit fünf Spielern zu diesem Derby an. So hatten die Adler leichtes Spiel und gestatteten den Arpkern nur zwei Siege und zwei Satzgewinne. Norbert Brendel/Karl-Heinz Brandes unterlagen dem Arpker Spitzendoppel Bethmann/Rakebrandt knapp in fünf Sätzen (-9,7,-8,9,-7) und Torsten Werner musste sich dem Jugendlichen Raphael Wurst in vier Sätzen beugen.beugen (10,-7,-3,-4).

Die beiden weiteren Sätze gaben Hanh Pham/Jan Kaune im Eröffnungsdoppel gegen Wurst/Wurst ab (5,8,-16,11) und Karl-Heinz Brandes gegen Tom-Christian Uhland (8,5,-8,10).

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren verlieren wichtiges Spiel im Abstiegskampf – Andre Lukatis an allen Punkten beteiligt

TSG Ahlten III – Adler Hämelerwald 9:3 (30:13). Die Ahltener hatten gut vorgeheizt. In der Halle herrschte eine „Bullenhitze“, die den Adlern sehr zu schaffen machte. Die hatten sich einiges vorgenommen, setzten Andy Oschem ein, damit Uwe Lukatis nicht aufrücken musste.

Diese Maßnahmen schienen sich auch zu rechnen. Denn Andre Lukatis/Rene Miglitsch bezwangen Kratky/Engelke in fünf Sätzen (-7,10,-7,13,7), während Uwe Lukatis/Daniel Schott gegen Hoheisel/Wöhler kein Mittel fanden (-8,-6,-8). „Die Gewo-Bälle sprangen unmöglich, ich habe die überhaupt nicht getroffen“, versuchte Daniel Schott eine Erklärung.

Auch oben wurden die Punkte geteilt. Rene Miglitsch verlor unglücklich gegen Fabian nolting (9,-8,-9,-10), während Andre Lukatis Daniel Kratky niederhalten konnte (10,6,7).

Aber danach nahm das Schicksal seinen Lauf. Da Andy Oschem sein Spiel kampflos abgab, lagen alle Hoffnungen der Adler auf Routinier Marco Schubert. Der bemühte sich zwar, musste aber nach fünf Sätzen Kai Engelke zum Sieg gratulieren (7,-6,6,-8,-6). „Ich habe im vierten bei 6:4 weiter Druck machen müssen. Da habe ich zu leichte Fehler gemacht“, meinte der Oldie selbstkritisch.

Anschließend ging auch das untere Paarkreuz ganz an die Gastgeber. Daniel Schott verlor unglücklich gegen Laurids Hoheisel (-5,-10,-9) und Uwe Lukatis kam mit den Bällen und mit Roland Wöhler nicht zurecht (-1,-5,-8). Damit stand es 7:2 zur Halbzeit.

Zwar konnte Andre Lukatis gegen Fabian Nolting auf 3:7 verkürzen (7,-9,8,11), als aber Rene Miglitsch gegen Daniel Kratky keinen Satz gewinnen konnte (-9,-2,-4), stand die Niederlage fest, da Andy Oschems Spiel ja bereits verloren war.

Der einzige, der sich freuen durfte, war Ahltens Alexander Hemmerling. Er durfte wenigstens auch mal spielen. Nach dem ersten Satz gegen Marco Schubert war er auf Betriebstemperatur und siegte knapp in vier Sätzen (-3,9,6,10).

Kreisliga Jungen 13: Jungen 13 siegen im Derby – Doppel und Elias Gorny geben den Ausschlag

TTC Arpke – Adler Hämelerwald 5:7 (19:23). Im letzten Spiel der Hinrunde mussten die Adler zum Nachbarn nach Arpke. Hochmotiviert ging das Kleeblatt an die Platte. Das bekamen die Gastgeber auch gleich zu spüren. Thies Marx/Elias Gorny bezwangen Hust/Luxath in drei Sätzen (9,6,6), Philipp Wedemeyer/Luca Ecke legten gegen Bosse/Bosse nach (6,10,9).

Aber die Arpker ergaben sich nicht kampflos. Carolin Bosse gab Elias Gorny knapp das Nachsehen (9,11,7). Zwar stellte Thies Marx durch einen Viersatzsieg über Timon Hust (-9,8,9,9) den alten Abstand wieder her, aber danach lief bei den Adlern nicht mehr viel zusammen.

Luca Ecke gab sein Spiel gegen Yanik Luxath in vier Sätzen ab (-9,-8,9,-9) und Philipp Wedemeyer verlor nicht weniger unglücklich gegen Anna Bosse (-8,-9,-9).

Als dann auch noch Spitzenspieler Thies Marx gegen Carolin Bosse als Verlierer vom Tisch ging (-10,-9,-4), lagen die Adler urplötzlich 3:4 hinten. Am Nebentisch sah es auch nicht gut aus. Timon Hust und Elias Gorny lieferten sich einen Kampf auf Biegen und Brechen, der im fünften Satz enschieden wurde. Hier lag Elias 1:5 hinten, als die Seiten gewechselt wurden. Und das Unglaubliche geschah. Elias robbte sich Punkt für Punkt heran und siegte schließlich in der Verlängerung (-12,13,4,-7,11). „Elias hat ein Superspiel gemacht“, lobte Betreuer Marco Schubert.  

Damit stand es 4:4. Das Unentschieden hatte auch nach den beiden nächsten Einzeln Bestand. Philipp Wedemeyer unterlag Yanik Luxath in vier Sätzen (4,-5,-5,-9), Luca Ecke gewann gegen Anna Bosse ebenfalls in vier Sätzen (5,6,-9,3). So mussten die Doppel entscheiden.

Hier wiederholten die Adler ihr Kunststück vom Auftakt. Thies Marx/Elias Gorny bezwangen Bosse/Bosse (10,6,5) und Philipp Wedemeyer/Luca Ecke holten in einer wahren Nervenschlacht gegen Hust/Luxath den Siegpunkt (11,2,12).

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren erleiden Höchststrafe

Adler Hämelerwald III – TSV Haimar/Dolgen II 0:9 (6:27). Ohne Spitzenspieler Norbert Brendel war die Messe schnell gelesen. „Mit ein wenig Glück hätten wir den einen oder andern Punkt noch holen können, aber das hätte das Ende nur unnötig hinausgezögert“, nahm   Mannschaftsführer Wolfgang Ecke die Niederlage mit Galgenhumor.

An diesem Tag lief wirklich nicht viel zusammen. Frank Graetsch brachte gegen Matthias Dröse eine 2:0-Satzführung nicht nach Hause (11,7,-10,-10,-7), Jan Kaune musste Mike Gramann nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (-6,8,11,-8,-7) und Wolfgang Gilster verlor gegen Julia Regus im fünften Satz mit zwei Punkten Unterschied (12,-2,9,-6,-9). Damit sind alle Adler genannt, die etwas Zählbares zustande gebracht haben an einem Abend, an dem man am besten zu Hause geblieben wäre.