3. Herren mit Sieg und Niederlage

2. Kreisklasse: 3. Herren erringen Auswärtssieg in Ilten Meike Scheithauer bleibt ungeschlagen

MTV Ilten II – Adler Hämelerwald III 5:9 (26:34). Die Adler blieben länger in der Halle als gedacht. Denn nachdem sie zwischenzeitlich 8:1 geführt hatten, mussten sie dennoch zittern. „Wenn ich mein Spiel gegen Detlef Holzkamp gewinne – und das durfte ich eigentlich nicht mehr verlieren – dann gehen wir mit 9:1 aus der Halle“, zeigte sich Oldie Norbert Brendel geknickt. Mannschaftsführer Wolfgang Ecke nahm es gelassener: „Wir hatten starke Ersatzspieler mit. Die sollten nicht nur ein Einzel spielen.“

Schon nach den Doppeln war das Spiel gelaufen. Denn die Adler ließen hier nichts anbrennen, waren auch mit Fortuna im Bunde. Torsten Werner/Wolfgang Ecke knackten das Iltener Spitzendoppel Holzkamp/Stuckert in der Verlängerung des fünften Satzes (4,-7,6,-7,-11). Norbert Brendel/Jan Kaune gönnten Rath/Wölbitsch wenig Zählbares (2,7,5) und Meike Scheithauer/Wolfgang Gilster gingen ebenfalls nach fünf hart umkämpften Sätzen als Sieger vom Tisch (-13,-10,10,10,5 gegen Arlitt/Kampmann).

Oben musste zwar Jan Kaune Spitzenspieler Detlef Holzkamp nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-6,-6,14,-9), aber dann lief es. Im zweiten Spiel des oberen Paarkreuzes behielt Norbert Brendel  knapp die Oberhand über Klaus Stuckert (-9,9,3,16).

In der Mitte gingen beide Spiele über die volle Distanz. Wolfgang Ecke hielt Marcus Rath nieder (-6,7,6,-6,5), Torsten Werner hatte gegen Marc Wölbitsch das bessere Ende für sich (-4,18,-7,11,4).

„Das war knapp. Ich hätte mich auch nicht beschweren dürfen, wenn das Ding weg gegegangen wäre“, pustete „Torte“ auf der Bank.

Unten ging es dann ein wenig deutlicher zu, aber nur ein wenig. Und Gott sei dank immer zugunsten der Adler. Wolfgang Gilster bezwang Uwe Arlitt in drei Sätzen (6,8,13), Meike Scheithauer erhöhte durch einen Viersatzsieg über Ralf Kampmann (-9,17,4,3) auf 8:1.

Und dann kam das besagte Spitzeneinzel, in dem Norbert Brendel bereits 2:0 nach Sätzen führte, den dritten Satz in der Verlängerung abgab und dann mit seinen Kräften am Ende war (3,9,-11,-5,-1 gegen Detlef Holzkamp).

Die Iltener hatten wohl nur darauf gewartet, was ihr Spitzenspieler denn machen würde. Denn urplötzlich lief es bei ihnen. Klaus Stuckert gönnte Jan Kaune nur den dritten Satz (8,5,-8,1), Marcus Rath feierte einen glücklichen Fünfsatzsieg über Torsten Werner (7,8,-9,-4,9) und Marc Wölbitsch gelang ein Viersatzsieg über Wolfgang Ecke (7,10,-8,5).

Aber dann war Schluss mit lustig. Meike Scheithauer wollte nach Hause und setzte mit einem Viersatzsieg über Uwe Arlitt den Schlusspunkt (4,3,-8,18).

2. Kreisklasse: 3. Herren gegen Haimar/Dolgen chancenlos – Wolfgang Ecke macht Punkt im Einzel

Adler Hämelerwald III – TSV Germania Haimar-Dolgen II 2:9 (15:29). Das obere Paarkreuz bei denen ist einfach zu stark. Die haben beide einen Sperrvermerk“, brachte es Norbert Brendel auf den Punkt. Trotzdem wehrten sich die Adler nach Kräften.

Norbert Brendel/Hanh Pham mussten im Eröffnungsdoppel nach einer 2:0-Satzführung noch zittern, hatten im fünften Satz aber die Nase vorn (8,9,-7,-8,8 gegen Schulz/Brandt). Die beiden anderen Doppel gingen aber an die Gäste. Jan Kaune/Karl-Heinz Brandes konnten gegen Klose/Gieseke keinen Satz gewinnen (-8,-8,-10) und Torsten Werner/Wolfgang Ecke unterlagen Wirries/Regus ebenfalls in drei Sätzen (-3,-5,-10).

Oben kämpfte Norbert Brendel unglücklich gegen Uwe Schulz (8,-9,-9,-9), während Hanh Pham gegen Markus Klose nicht ins Spiel fand (-3,-8,-4).

In der Mitte gingen alle Spiele über die volle Distanz. Jan Kaune egalisierte dabei gegen Zimrije Wirries einen 0:2-Satzrückstand, hatte im fünften Satz aber nichts mehr zu bestellen (-5,-7,9,6,-2). Torsten Werner erging es gegen Matthias Brandt ähnlich. Auch seine Aufholjagd wurde nicht belohnt (-9,-6,9,4,-6).

Unten holte Wolfgang Ecke den ersten Punkt im Einzel durch einen glatten Dreisatzsieg über Julia Regus (10,4,6). Aber Karl-Heinz Brandes konnte nicht nachziehen. Er spielte ohne Fortune und gratulierte Marco Gieseke nach drei Sätzen zum Sieg (-6,-11,-9).

Im Spitzeneinzel wurde Norbert Brendel zur tragischen Figur. Er führte gegen Markus Klose 2:1 nach Sätzen und lag im vierten Satz bei eigenem Aufschlag 10:8 vorn. Ein Superball von Markus Klose brachte das 10:9. Und dann fabrizierte der Oldie einen Fehlaufschlag. Bitter!! Er versuchte zwar anschließend mit dem ihm eigenen Kampfwillen, das Spiel zu entscheiden, aber sein Gegner brachte einfach alles wieder. So verlor Norbert nicht nur diesen Satz, sondern auch das gesamte Match (8,-6,7,-13,-5).

Auch das letzte Spiel des Abends ging über die volle Distanz. Hier unterlag Hanh Pham nach wechselvollem Spielverlauf Uwe Schulz (-10,9,-6,8,-3).

1. Herren bleiben oben dran

2. Bezirksklasse: 1. Herren feiern Auswärtserfolg – Marco Schubert unbesiegt

TSV Wettmar – Adler Häemelerwald 5:9 (26:30). Obwohl die Gastgeber ohne ihre etatmäßige Nr. 2 angetreten waren, mussten die Adler alles geben, um die Halle als Sieger verlassen zu können. „Wir waren nie sicher. Auch wenn wir zur Halbzeit mit 6:3 vorn lagen, mussten wir höllisch aufpassen, dass das Spiel nicht kippt“, atmete Mannschaftsführer Andy Oschem am Schluss hörbar durch.

Schon die Doppel liefen aus Adlersicht richtig zäh. Marco Schubert/Daniel Schott brachen im Eröffnungsdoppel nach einer langen Führung unerklärlicherweise jedes Mal ein (-8,-9,-6 gegen Richter/Drangmeister) und Andy Oschem/Rene Miglitsch quälten sich gegen Dierks/Koschitzki zu einem knappen Viersatzsieg (11,9,-8,8).

Ein erster Anflug von Erleichterung trat ein, als Florian Walny/Peter Inhülsen ihr Doppel in vier Sätzen gegen Gimmler/Spanjol nach Hause gebracht hatten (8,7,-6,7).

Oben lieferten sich Dennis Richter und Rene Miglitsch ein sehenswertes Duell, das den Adler leider als Verlierer sah (-8,-8,8,-9). Spitzenspieler Andy Oschem machte es am Nebentisch gegen Thomas Dierks besser, hatte sich das Spiel nach klar gewonnenem ersten Satz gegen den Wettmarer Spinkünstler aber sicherlich weniger anstrengend vorgestellt (4,-12,9,13).

In der Mitte gab es eine erste Vorentscheidung. Daniel Schott baute die Adler-Führung durch einen überzeugenden Viersatzsieg über Dirk Gimmler aus (7,6,-9,7) und Marco Schubert hatte das Glück, dass Christian Koschitzki nicht in den fünften Satz wollte (5,7,-8,10).

Unten spielte Fünfsatz-Peter Inhülsen wieder sein Spiel herunter, führte schnell 2:0 nach Sätzen, kam dann zu der Erkenntnis, dass er bei den niedrigen Temperaturen in der Halle noch nicht richtig geschwitzt hatte, gab die nächsten beiden deshalb folgerichtig ab und wollte im fünften Satz dann doch lieber schnell auf die Bank (6,7,-9,-7,1 gegen Rolf Spanjol). Florian Walny hatte es nicht so gut. Er musste dem jugendlichen Elan seines Gegenübers Julian Drangmeister Tribut zollen (-5,-5,-4). Trotz dieser Niederlage führten die Adler aber zur Halbzeit mit 6:3.

Aber sicher waren sie sich nicht, konnten sie auch nicht und durften sie auch nicht. Denn im Spitzeneinzel blieb Andy Oschem gegen Dennis Richter ohne Satzgewinn (-7,-7,-4). Sein Paarkreuzkollege Rene Miglitsch bügelte jedoch die Scharte wieder aus. Er rang Thomas Dierks in vier Sätzen nieder (5,-7,10,3) und brachte seine Mannschaft dem Auswärtssieg damit ein Stück näher. „Wenn wir in jedem Paarkreuz einen Punkt holen, ist das Ding durch“, rechnete Oldie Marco Schubert seinen Jungs vor. Die fragten nur süffisant, wo er das Rechnen gelernt habe, ob er das noch mit dem Rechenschieber gerechnet habe.  

So unrecht hatte der Oldie gar nicht. Denn in der Mitte ging es anschließend hoch her. Marco  wusste die ersten beiden Sätze gegen Dirk Gimmler überhaupt nicht, wie er zu Punkten kommen sollte, zu überlegen präsentierte sich sein Wettmarer Gegner. Erst im dritten Satz wendete sich das Blatt zu seinen Gunsten. Immer wieder sah man ihn die Faust ballen, immer wieder hörte man seine Schreie wie „Tchoo“ oder „Jaaa“, ein völlig ungewohntes Szenario. „Der will wohl heute gewinnen. Oder was ist los?“, fragten sich seine Mannschaftskameraden auf der Bank.

Ja, er wollte und er schaffte es schließlich (-5,-5,7,2,8). Das war auch wichtig. Denn am Nebentisch entwickelte sich ein harter Kampf zwischen Daniel Schott und Christian Koschitzki, bei dem der Sieger nicht vorausgesagt werden konnte. Daniel führte 2:1 nach Sätzen, lag im vierten Satz 6:8 hinten und holte vier Punkte in Serie:10:8.

Christian verstand die Welt nicht mehr, beschimpfte sich und seine Spielweise: „Was machst du denn? Das gibt’s doch nicht!“ Und was machte Daniel? Er nahm eine Auszeit. Seine Mannschaftskameraden auf der Bank sahen sich an. Auszeit? Ist der noch bei Trost? Er hat einen Lauf, Koschitzki ist fertig, und dann nimmt er eine Auszeit? „Ich fass es nich“, Andy Oschem war völlig fertig. Nicht so Daniel. Er ging nach Beendigung der Auszeit wieder frohgelaunt an den Tisch. Aber er hatte durch die Auszeit seinem Gegner Zeit zum Verschnaufen gegeben. Und das sollte sich rächen. Denn Daniel verlor nicht nur diesen Satz, sondern auch das ganze Spiel (-5,10,7,-10,-8).

Den Schlusspunkt setzte anschließend Florian Walny. Nach zwei hart umkämpften Sätzen hatte er Rolf Spanjol weichgeklopft und siegte in vier Sätzen (11,-9,5,5).

   

   

Erfolgreiche Woche für 1. und 2. Herren

3. Kreisklasse: 4. Herren verlieren beim Aufstiegskandidaten aus Dollbergen – Christian Welc gewinnt Spitzeneinzel

TSV Dollbergen III – Adler Hämelerwald IV 7:2 (24:8). „Nach den Doppeln sah es ja noch ganz gut aus, aber dann waren wir chancenlos. Die Niederlage tut uns aber nicht weh, die nötigen Punkte müssen wir gegen andere Mannschaften einfahren“, nahm Mannschaftsführer Thomas Jahnel die Niederlage gelassen hin.

Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel gaben das Eröffnungsdoppel gegen Gresch/Biler in vier Sätzen ab (-5,-4,10,-2), während Christian Welc/Wolfgang Gilster Gajek/Wiekenberg in fünf Sätzen bezwingen konnten (7,-4,9,-5,6). „Wir standen in den ungeraden Sätzen besser. Im fünften haben wir uns den Vorsprung nicht mehr nehmen lassen“, freute sich Spitzenspieler Christian Welc.

Aber dann verloren die Adler die Lufthoheit. In den folgenden vier Einzeln gab es nur einen Satzgewinn.

Oben gratulierte Karl-Heinz Brandes Spitzenspieler Janko Gresch nach drei Sätzen zum Sieg (-8,-1,-8), Christian Welc sah gegen Marcus Bieler auch nicht besser aus (-4,-7,-8).

Unten kämpfte Thomas Jahnel unglücklich gegen Wolf-Guido Gajek, konnte aber wenigstens einen Satz für sich entscheiden (-7,-9,8,-12). Wolfgang Gilster fand dagegen gegen Harald Wiekenberg kein Mittel (-5,-5,-7).

Das anschließende Spitzeneinzel war dann eine klare Angelegenheit für Christian Welc (-5,9,4,4 gegen Janko Gresch). „Dass es nach so langer Zeit so gut läuft, damit habe ich nicht gerechnet“, freute sich der sympathische Adler. Aber damit war es auch schon mit dem Punktesammeln vorbei. Kalle Brandes gelangen gegen Marcus Bieler ganze zehn Punkte (-7,-1,2) und Wolfgang Gilster musste trotz allmählicher steigerung von Satz zu Satz Wolf-Guido Gajek zum Sieg gratulieren (-7,-8,-9).

1. Kreisklasse: 2. Herren erteilen Rethmar die Höchststrafe

Adler Hämelerwald II – MTV Rethmar 9:0 (27:7). Die Gäste traten mit einer gemischten Mannschaft in der Halle an der Grundschule an. Drei Spieler gehörten etatmäßig zur Ersten, drei Spieler kämpfen normalerweise in der Zweiten um Punkte.

„Natürlich war uns klar, als wir die Aufstellung der Gäste hörten, dass wir das Spiel gewinnen werden, aber so deutlich, wie es das Ergebnis aussagt, war es nicht“, meinte Adlers Dirk Hertle hinterher.

In der Tat gingen drei der neun Spiele über die volle Distanz und viele knappe Sätze gingen an die Hausherren.

Andreas Baumgart/Eduard Weinberger gönnten Hachmeister/Lange keinen Satz (8,4,8), die Dirk-Brothers knackten das Rethmarer Spitzendoppel Mädge/Merkel in fünf Sätzen (-13,3,-7,9,5) und Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger spielten gegen Torbica/Sommer ihre ganze Routine aus (5,9,9).

Oben hatte Dirk Gudwitz nach knapp gewonnenem ersten Satz gegen Manfred Hachmeister keine Probleme (12,4,4), während Olaf Wundenberg sich mit Gerald Mädge einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferte, den er schließlich in fünf Sätzen knapp für sich entschied (12,-9,-11,3,9). „Ich weiß gar nicht, was ihr habt, zwei Punkte reichen“, entgegenete Olaf seinen Mannschaftkameraden, die ihn wegen seiner knappen Spiele an diesem Abend aufzuziehen versuchten.

In der Mitte musste auch Andreas Baumgart gegen Branko Torbica über die volle Distanz gehen (12,-4,-7,8,7), während Eduard Weinberger gegen Christian Merkel nur im ersten Satz schwächelte (-3,8,11,3).

Unten hatte Bernd Waldenberger mit Hans-Jürgen Sommer keine Probleme (8,6,7), Dirk Hertle musste trotz des am Ende deutlichen 3:0 zwei Sätze zittern (9,2,11).

2. Bezirksklasse: 1. Herren feiern Kantersieg gegen Hänigsen – Andy Oschem darf als einziger zweimal an den Tisch

TSV Friesen Hänigsen – Adler Hämelerwald 1:9 (8:29). Heute wird ‚s wohl einen auf die Mütze geben. Das Hinspiel war äußerst eng. Und: Spielen die Friesen nicht mit Plastikbällen? Haben sie das nicht nach dem Spiel in Hämelerwald gesagt? Mit gemischten Gefühlen reisten also die Adler nach Hänigsen.

Am Ende staunten sie jedoch – über die guten Spieleigenschaften der „Hanno“-Plastikbälle, über den mangelnden Siegeswillen der Hänigser, über das schnelle Ende.

Schon in den Doppeln deutete sich an, dass es besser laufen würde als im Hinspiel. Marco Schubert/Daniel Schott knackten äußerst glücklich das Hänigser Spitzendoppel Gunter Wolf/Til Thomas, als sie im fünften Satz beim Stand von 9:9 einen Netzball machten und anschließend Thomas einen Turm verschoss (5,-7,-8,8,-9).

Dagegen ließen Andy Oschem/Rene Miglitsch am Nebentisch gegen Jens Hitzigrath/Sven Klose zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, wer den Tisch als Sieger verlassen würde (7,7,10).

Doppel 3 sollte die Führung ausbauen. Aber Peter Inhülsen/Florian Walny brachten gegen Ali Cif/Dirk Nissel im ersten Satz eine 10:6-Führung nicht nach Hause und gaben den fünften Satz nach hoher Führung noch ab (-10,8,-5,6,-7; fünfter Satz: 5:1, 5:5, 7:5, 7:11).

Oben lieferte sich Rene Miglitsch ein packendes Duell mit Gunter Wolf, das der Adler knapp in fünf Sätzen für sich entscheiden konnte (4,-9,-10,9,9). Andy Oschem ließ Til Thomas zwei Sätze lang keine Chance und hätte den dritten durch eine große Konzentrationsschwäche beinah abgegeben (4,6,11).

In der Mitte hatte Daniel Schott keine Probleme mit Jens Hitzigrath (7,8,7) und Marco Schubert gab Ali Cif deutlich das Nachsehen (6,5,1).

Unten gab Peter Inhülsen gegen Dirk Nissel nur einen Satz ab (7,5,-3,8) und Florian Walny bezwang Sven Klose in drei Sätzen (9,7,10).

Den Schlusspunkt setzte Andy Oschem im Spitzeneinzel durch einen Dreisatzsieg über Gunter Wolf (11,5,2).

Adler wandern im Hainwald

Bezirksklasse Damen: Adler verlieren knapp in Vinnhorst – Petra Pössel ohne Niederlage

TTC Vinnhorst – Adler Hämelerwald 8:5 (30:18). 19 Uhr war die Anstoßzeit. Ungewöhnlich, aber in Hannover müssen die Hallen um 22 Uhr geräumt sein. Zu ungewöhnlich auch für Adlers Petra Pössel, die erst von ihren Mannschaftskameradinnen per Handy daran erinnert werden musste, dass das Spiel um 19 Uhr anfängt.

Natürlich konnte man nicht warten, bis Petra in der Halle erscheint. So musste das Doppel umgestellt werden. Rika Inhülsen spielte an der Seite von Meike Scheithauer. Und die beiden harmonierten bestens. Nach den ersten beiden Sätzen, die mit jeweils zwei Punkten Unterschied endeten, wussten Meike und Rika, wie sie Gegen Heidi Järsch/Renate Preiß spielen mussten, und gewannen in vier Sätzen (-10,9,5,6).

Und dann war Petra auch schon in der Halle. Mit lautem Hallo begrüßte sie ihre Mannschaftskameradinnen und entschuldigte sich für die Verspätung: „Ich war gerade so schön mit meiner Osterdekoration beschäftigt...“ „Das wollten wir jetzt nicht hören“, meinten dagegen diese sichtlich genervt.

Aber Petra machte wieder alles gut mit Leistung. Mit einem sicheren Viersatzsieg über Kerstin Zehren (6,-5,4,8) stieg sie in die Partie ein. Am Nebentisch lieferte sich derweil Meike Scheithauer mit Vinnhorsts Spitzenspielerin Heidi Järsch ein packendes Duell, das über fünf Sätze ging. Nachdem Meike den vierten Satz deutlich mit 11:3 gewonnen hatte, hofften alle auf einen ähnlich Ausgang im letzten Satz. Aber Heidi Järsch hatte sich sehr zum Leidwesen der Adlerinnen wieder gefangen und entschied den fünften Satz für sich (-4,7,-4,3,-7 aus Meikes Sicht).

Unten lieferte sich Rika Inhülsen einen heißen Tanz mit Renate Preiß, musste der Vinnhorsterin aber nach vier Sätzen zum Sietg gratulieren (-6,5,-8,-9). „Wenn ich in den fünften komme, wer weiß, wie es dann gelaufen wäre“, ärgerte sich Rika über den äußerst knappen Ausgang im vierten Satz.

Das anschließende Spitzenspiel machte seinem Namen alle Ehre. Heidi Järsch und Petra Pössel kämpften verbissen um jeden Punkt. Keine von beiden gab sich eine entscheidende Blöße. Am Ende hatte Petra knapp die Nase vorn (9,-4,10,11). Auch Meike Scheithauer hatte alle Hände voll zu tun, um Kerstin Zehren zu bezwingen. Nach fünf Sätzen und zwei Punkten Vorsprung ging sie erleichtert vom Tisch. Mission erfüllt (-4,7,6,-9,9).

Unten musste sich anschließend Rika Inhülsen Gudrun Isenbeck in drei Sätzen beugen (-7,-5,-5),

so dass es vor dem letzten Durchgang 6:4 für Vinnhorst stand.

Petra Pössel brachte durch einen Viersatzsieg über Gudrun Isenbeck (-11,6,7,3) ihr Team auf 5:6 heran, aber Rika Inhülsen stand gegen Heidi Järsch auf verlorenem Posten (-2,-4,-4) und das folgende Spiel ging kampflos an die TTCer, so dass die Niederlage nicht mehr zu vermeiden war.

Braunkohlwanderung sah wenige Teilnehmer am Start

Schon im Vorfeld sah es nicht gut aus. Nur zwölf Teilnehmer hatten sich bei „Torte“ zum Wandern und anschließendem Braunkohlessen bei „Schappi“ angemeldet. Der wollte aber seinen Saal nur zur Verfügung stellen, wenn mindestens 20 Personen kommen würden.

So wurde die Veranstaltung abgesagt, sehr zum Verdruss einiger Adler, die sich sehr auf das Wandern und das gemütliche Beisammensein gefreut hatten. Kurzentschlossen buchte deshalb Andy Oschem einen Tisch bei „Apostel“.

Am vereinbarten Treffpunkt „Parkplatz Edeka“ traf sich dann auch nur ein kleiner Haufen, fünf Erwachsene und vier Kinder. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Peter Inhülsen gab dem Haufen auch gleich den richtigen Namen:„Wir sind die ´Iron Eagles ´.“

Rene Miglitsch übernahm die Führung, und nach dem Verstreichen des akademischen Viertels ging es um 15.15 Uhr in den Hainwald. Zunächst führte Rene die „iron eagles“ querfeldein durch den Mischwald, sehr zur Freude der Kinder, die an vielen Stellen die auf den Pfützen liegende Eisschicht auf Haltbarkeit testeten. Leider gab es dabei Niederlagen in Form von nassen Füßen. Mit soviel Nässe hatte niemand gerechnet, so dass die Adler es doch sicherheitshalber vorzogen, wieder an den Waldrand zurückzugehen. Sie folgten schließlich ohne weiteren Zwischenfall der alten Kleinbahntrasse bis Adolphshof, bogen dann Richtung Vöhrum ab und gingen dann am Waldrand über den Waldsee zurück zu Edeka.

Nachdem die Kinder nach Hause gebracht worden waren, verlebten die „Iron Eagles“ mit den „Normal Eagles“, die sich nur zum Essen angemeldet hatten, einen gemütlichen Abend bei „Apostel“. Einzig Spartenleiter Marco Schubert war traurig. Er traute sich nämlich angesichts der zahlreichen Gäste nicht, seine stundenlang vorbereitete Rede vor seinen Adlern zu halten