Bolzum-Festspieltage brachten nur einen Punkt

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren wehren sich tapfer gegen die SG Misburg, jedoch ohne Erfolg – Unteres Paarkreuz ausschlaggebend

SG Misburg - Adler Hämelerwald 9:6 (34:20). Nach der knappen Niederlage in Misburg sind die Adler auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Schuld an der Niederlage waren sicherlich nicht die blauen Tische und die gelben Bälle. „Wir haben gespielt, was wir derzeit können“, so ein frustrierter Daniel Schott, „mehr ist nicht drin.“

Marco Schubert/Dirk Hertle eröffneten das Spiel mit einer einkalkulierten Niederlage gegen das Misburger Spitzendoppel Schütze/Zimmermann (-13,-4,-3) und Andre Lukatis/Rene Miglitsch konnten Isl/Teppich nicht bezwingen (-6,-10,6,-11). Uwe Lukatis/Daniel Schott hielten ihr Team im Spiel. Sie besiegten Gralla/Bardusch in vier Sätzen (7,-5,8,5).

Oben kämpfte Rene Miglitsch verbissen gegen Christian Schütze um jeden Ball, musste dem Misburger aber nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (8,-8,-9,-5). Gut erholt vom Vortag präsentierte sich Spitzenspieler Andre Lukatis. Er gab Christian Zimmermann in drei Sätzen das Nachsehen (8,9,8).

In der Mitte musste Uwe Lukatis („Ich hab die Aufschläge nicht gekriegt.“) Matthias Isl zum Sieg gratulieren (-8,-8,-8), während Marco Schubert im Spiel Anit gegen Noppen nach vier Sätzen als Sieger vom Tisch ging (7,-10,3,4 gegen Daniel Gralla).

Unten gab es zum ersten Mal keine Punkteteilung, eine kleine Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber. Dirk Hertle hatte gegen Christian Bardusch in drei Sätzen das Nachsehen (-8,-6,-7) und Daniel Schott musste sich Christoph Teppich beugen (8,10,6).

Die Niederlagenserie der Adler setzte sich zunächst fort, denn im Spitzeneinzel bezog Andre Lukatis gegen Christian Schütze eine knappe Dreisatzniederlage (-11,-9,-2).

Rene Miglitsch stoppte endlich die Negativserie. Und wie! Er lag mit 1:2-Sätzen hinten und hatte im vierten Satz beim Stand von 2:9 das sichere Aus vor Augen. Unglaublich, dass der Satz mit 11:9 an Rene ging. Der fünfte satz war dann nur noch Formsache (-7,11,-8,9,7).

In der Mitte herrschte dann eitel Freude. Marco schubert konnte Matthias Isl bezwingen (9,-5,3,6) und Uwe Lukatis hatte gegen Daniel Gralla nach fünf Sätzen das bessere Ende für sich (5,-12,-5,7,8). damit lagen die Adler nur noch mit 6:7 hinten. Das Abschlussdoppel und ein Punkt rückten in greifbare Nähe.

Aber weder Daniel Schott (-3,-7,-8 gegen Christian Bardusch) noch Dirk Hertle (-7,-2,-9) gegen Christoph Teppich) konnten einen Satz gewinnen.

Kreisliga Jungen 13: Jungen 13 spielen gegen Bolzum unentschieden – Thies Marx gibt sich oben keine Blöße

Adler Hämelerwald – SV Bolzum 6:6 (22:24). Die Bolzumer traten ohne ihr oberes Paarkreuz an, machten den Adlern aber trotzdem das Leben schwer.

Thies Marx/Philipp wedemeyer verloren das Auftaktdoppel gegen Sander/Schäfer knapp in drei Sätzen (-10,-9,-5), während Elias Gorny/Luca Ecke Meißner/Heese in vier Sätzen bezwingen konnten (6,-14,8,5).

Oben brachte Thies Marx durch einen ungefährdeten Dreisatzsieg über Sophia-Marie Schäfer in Front (7,7,6), aber Elias Gorny konnte nicht nachlegen, unterlag Rieke sander in drei Sätzen (-6,-5,-3).

Unten musste Philipp Wedemeyer trotz großen Einsatzes Emily Heese zum Sieg gratulieren (-8,-6,8,-9), während Luca Ecke sich in fünf Sätzen gegen Hendrik Meißner durchsetzte (9,-6,9,-7,8).

Im Spitzeneinzel hatte Thies Marx nach dem verlorenen ersten Satz Rieke Sander sicher im Griff (-9,6,0,7) und Elias Gorny feierte einen viel umjubelten Dreisatzsieg über Maria-Sophie Schäfer (10,12,8).

Unten verlor Philipp Wedemeyer unglücklich gegen Hendrik Meißner (-3,-9,11,-5) und Luca Ecke lspielte gegen Emily Heese sein zweites Fünfsatzmatch an diesem Abend. Als er im fünften Satz 8:4 führte schien der Drops gelutscht. Luca jedoch bekam Nerven, verschlug zwei Aufschläge hintereinander und brachte Emily wieder ins Spiel. Am Ende hatte die Bolzumerin in der Verlängerung die Nase vorn (7,9,-7,-11,-14). Völlig zerknirscht verließ Luca den Tisch und die Halle. Schuld an der Niederlage hatte natürlich seine Mutter: „Nur weil du dazwischen gerufen hast!“ Gut, dass er nicht noch seinen Schläger durch die Halle geworfen hat, wie man es bei Erwachsenen manchmal sieht. Das hätte der Schläger wahrscheinlich nicht überlebt.

So stand es nach den Einzeln 5:5 und es ging in die Abschlussdoppel.

Hier konnten Elias Gorny/Luca Ecke gegen Sander/Schäfer keinen Satz gewinnen (-8,-7,-10) und setzten Thies Marx/Philipp Wedemeyer gehörig unter Druck. „Philipp, wenn wir verlieren, verlieren wir das ganze Spiel“, rief Thies seinem Doppelpartner zu. „Ich weiß“, sagte der nur und dann ging es beim Stand von 2:1 für die Adler in den vierten Satz. Der wurde auch gleich verloren, so dass im letzten Spiel des tages der letzte Satz die Entscheidung bringen musste. Gott sei Dank behielten Thies/Philipp die Nerven und brachten den Satz nach Hause (-5,8,4,-7,7).

So endete das Spiel gerecht unentschieden.

3. Kreisklasse Herren: 4. Herren patzen in Bolzum – Meike Scheithauer im Pech

SV Bolzum VI – Adler Hämelerwald IV 7:5 (24:19). Die Adler erwischten einen Traumstart und standen am Ende doch mit leeren Händen da. „Das durfte nicht passieren. Wir haben uns heute mal wieder selbst geschlagen“, so Mannschaftsführer Thomas Jahnel.  

Nach den Doppeln schien sich ein schnelles Ende anzubahnen. Denn sowohl Meike scheithauer/Thomas Jahnel (10,9,4 gegen Sander/Dembrowski) als auch Karl-Heinz Brandes/Raimund schwenke (7,3,3 gegen Berg/Lee) konnten ihre Spiele siegreich gestalten. „Wenn du mit 2:0 startest, ist das die halbe Miete“, so Thoams jahnel weiter.

Aber die Gastgeber drehten den Spieß sofort um, gewannen drei Spiele in Folge. Alexander Sander bezwang Thomas Jahnel in vier Sätzen (5,-7,5,3), Max Dembrowski feierte einen überaus glücklichen Dreisatzsieg über Meike Scheithauer (13,9,9) und Elias Berg behielt gegen Raimund Schwenke in vier Sätzen die Oberhand (-7,4,8,5). Erst Karl-Heinz Brandes stoppte die Negativserie durch einen Dreisatzerfolg über Jamie Lee (6,4,7).

Oben klebte Meike Scheithauer gegen Alexander Sander wieder das Pech am Schläger (-7,-9,-9), während Thomas jahnel Max Dembrowski in vier Sätzen bezwingen konnte (9,2,-6,7). „Heute hatte sich alles gegen Meike verschworen. Soviel Pech kann man gar nicht haben“, meinte Käpt´n Thomas Jahnel.

 Unten warf karl-heinz Brandes gegen Elias Berg nach einem 0:2-satzrückstand seine ganze Routine in die Waagschale und drehte das Spiel noch (-8,-7,5,6,6) während Raimund Schwenke Jamie Lee zum Sieg gratulieren musste (-6,-4,-4).

So stand es vor den Abschlussdoppeln 5:5. Klar, dass nach dem Anfang ein Auswärtssieg nur noch eine Frage der Zeit war. Aber es kam anders.

Meike Scheithauer/Thomas Jahnel führten 2:0 nach Sätzen, verloren den dritten mit 9:11 und waren anschließend von der Rolle (4,10,-9,-7,-6). Am Nebentisch ging es Karl-Heinz Brandes/Raimund Schwenke nicht besser. Ihnen gelang gegen Sander/Dembrowski nicht einmal ein Satzgewinn (-9,-3,-6). So stand am Ende eine Auswärtsniederlage. „Wenigstens die Duschen waren warm“, zog Thomas Jahnel sein Fazit.     

Schwarzer Freitag in der Halle am Riedweg

Kreisliga Damen: Damen holen Auswärtssieg in Uetze – Meike Scheithauer und Maria Rodriguez im Einzel ungeschlagen

TTC Rot-weiß Uetze – Adler Hämelerwald 4:7 (15:27). „So etwas haben wir schon lange nicht erlebt, dass wir beide Doppel verlieren. Als ich dann auch noch mein Einzel abgeben musste, habe ich schwarz für uns gesehen. Aber auf meine Mannschaftskameradinnen ist Gott sei Dank Verlass“, atmete Käpt´n Janin Barckmann erleichtert auf.

Meike Scheithauer/Janin Barckmann waren gegen Dettlof/Jördens zu Beginn mal wieder nicht auf Betriebstemperatur und verloren knapp in vier Sätzen (5,-9,-8,-9). Rika Inhülsen/Maria Rodriguez holten gegen Wurst/Krüger zwar einen 0:2-satzrückstand auf, mussten im fünften Satz aber klein beigeben (-9,-4,9,7,-7).

Auch Janin Barckmann musste sich anschließend Spitzenspielerin Nadine Dettloff in fünf Sätzen beugen (-5,8,6,-9,-8). Aber danach lief es für die Adlerinnen. Sie machten aus einem 0:3-Rückstand eine 5:3-Führung.

Meike Scheithauer bezwang Gudrun Wurst in vier Sätzen (-6,11,8,4), Maria Rodriguez behielt knapp die Oberhand über Maya Jördens (-7,2,12,9) und Rika Inhülsen gönnte Julia krüger keinen Satz (9,5,7). Damit war zur Halbzeit der Rückstand aufgeholt.

Oben bezwang Meike Scheithauer im Spitzeneinzel Nadine Dettloff in drei Sätzen (8,7,9) und Janin Barckmann zeigte gegen Gudrun Wurst Nervenstärke (3,9,10).

Maya Jördens war es vorbehalten, endlich mal wieder einen Punkt für ihr Team zu holen. Sie bezwang Rika Inhülsen in vier Sätzen (-8,6,8,9). Aber danach ging nichts mehr für die Gastgeberinnen. Maria Rodriguez gab sich gegen Julia Krüger keine Blöße (7,6,9) und Meike Scheithauer/Janin Barckmann beendeten das Spiel mit einem Viersatzsieg über Wurst/Krüger (6,-7,4,2).     

2. Kreisklasse Jungen 18: Jungen 18 unterliegen der Mellendorfer Zweitvertretung überraschend hoch – Vince Menzel/Jonathan Heindorf verhindern die Höchststrafe

Adler Hämelerwald-Mellendorfer TV II 1:7 (8:21).

Nach den Doppeln war die Adlerwelt noch in Ordnung. Thore Marx/Leo Möhrke hatten gegen Stoll/Giesecke keinen Satz gewinnen können (-8,-7,-8), dafür hatten Vince Menzel/Jonathan Heindorf gegen Schrader/Trzeziak keinen Satz abgegeben (3,10,7).

Aber danach kam es knüppeldick. Spitzenspieler Vince Menzel musste sich Marian Giesecke in vier Sätzen beugen (-10,-7,10,-5), Thore Marx Spitzenspieler Hugo Stoll in fünf (-3,-12,10,7,-8). „Ich versteh das nicht. Immer wieder mache ich Fehlaufschläge. Das kann doch nicht sein“, jammerte Thore.

Auch unten gab es nichts Zählbares. Jonathan Heindorf lieferte sich zwar mit Erik Trzeziak einen packenden kampf, aber er blieb zweiter Sieger (-8,-9,9,-9). Als auch Leo Möhrke nach vier Sätzen Marckeem Schrader zum Sieg gratulieren musste (-6,9,-4,-5), hatten die Adler nicht ein einziges Einzel gewonnen.

Und die Negativserie setzte sich bis zum Schluss fort. Vince Menzel fand gegen Hugo Stoll überhaupt kein Mittel (-2,-7,-5), Thore Marx erging es gegen Marian Giesecke auch nicht viel besser (-7,-6,-8).

Kreisliga Jungen 13: Jungen 13 wehren sich tapfer gegen den TTK Großburgwedel – Thies Marx holt einen Punkt im Einzel

Adler Hämelerwald – TTK Großburgwedel 2:7 (11:23). Vor großer Kulisse, acht Eltern, Verwandte und Bekannte hatten den Weg in die Halle am Riedweg gefunden, mussten sich die Adler dem Gast aus Großburgwedel geschlagen geben. „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen. Meine Jungs wurden für ihren Einsatz nicht richtig belohnt“, so Betreuer Marco Schubert hinterher.

Schon die Doppel waren heiß umkämpft. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Elias Gorny/Luca Ecke hatten gegen Nachtigal/Bücker nach fünf Sätzen die Nase vorn (-10,8,-13,4,8), während sich Thies Marx/Philipp Wedemeyer Switajski/Kenny knapp in vier Sätzen beugen mussten (-6,7,-9,-11).

Auch oben wurden die Punkte geteilt. Thies Marx bezwang Max Nachtigal in drei Sätzen (5,4,12), Elias Gorny gratulierte Pascal Switajski ebenfalls nach drei Sätzen zum Sieg (-7,-5,-8).

Aber dann lief es plötzlich nicht mehr. Die nächsten vier Spiele wurden alle in vier Sätzen abgegeben. Philipp Wedemeyer unterlag Tom-Patrick Kenny (-5,-4,8,-8), Luca ecke hatte gegen Anton Bücker das Nachsehen (-7,-4,6,-6), Thies Marx musste Pascal Switajski zum Sieg gratulieren (-5,-3,9,-8) und Elias Gorny war zweiter Sieger gegen Max Nachtigal (7,-7,-8,-6).

Als dann auch noch Philipp Wedemeyer Anton Bücker in drei Sätzen unterlag (-7,-3,-13), war das Spiel zu Ende.

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren verlieren gegen HSC Hannover – Oberes Paarkreuz ausschlaggebend

Adler Hämelerwald – Hannoverscher SC 6:9 (30:31). „Das war mehr als unglücklich“, meinte vein frustrierter Marco Schubert, „von den sechs Fünfsatzspielen haben wir fünf verloren. Daran müssen wir arbeiten.“

Andre Lukatis/Rene Miglitsch mussten gegen Preuß/Stolte schon zu Beginn mächtig schweiß vergießen, gingen aber als Sieger vom Tisch (-2,10,10,2). Marco Schubert/

Dirk Gudwitz hatten Gießner/Gsöls am Rand einer Niederlage, konnten den Sack aber nicht zumachen (4,-3,-3,14,-8). „Das war unnötig. Das Spiel hätten wir gewinnen können, wenn nicht müssen“, analysierte Dirk Gudwitz. Da auch das Doppel 3 Uwe Lukatis/Daniel Schott gegen Dyballa/Wulf nur einen Satz gewinnen konnten (-8,9,-6,-6), liefen die Adler schon früh einem Rückstand hinterher. Aber sie blieben dran, denn zunächst gab es in jedem Paarkreuz eine Punkteteilung.

Oben unterlag der sonst so überragend aufspielende Andre Lukatis Rainer Gsöls in fünf Sätzen (-6,8,-4,7,-7), während Rene Miglitsch gegen Yannic Gießner keinen Satz abgab (6,7,9).

In der Mitte wurde Marco Schubert im Spiel gegen Michael Dyballa für seine Aufholjagd nicht belohnt (-9,-8,1,8,-3), Uwe Lukatis sorgte gegn Arne Preuß dafür, dass sich die Gäste nicht weiter absetzen konnten (9,7,5).

Unten gab Daniel Schott Axel Stolte das Nachsehen (5,4,8), während Dirk Gudwitz nach fünf Sätzen Andreas Wulf zum Sieg gratulieren musste (-9,8,-8,7,-6).

Die Vorentscheidung zugunsten der Landeshauptstädter fiel anschließend im oberen Paarkreuz. Andre Lukatis verlor unglücklich in drei Sätzen gegen Yannic Gießner (-10,-10,-11) und Rene Miglitsch konnte gegen Rainer Gsöls auch keinen Satz für sich entscheiden (-2,-7,-9).

Die Mitte hätte diese Scharte wieder auswetzen können. Marco Schubert konnte auch Arne Preuß in vier Sätzen bezwingen (11,-9,8,7), aber Uwe Lukatis konnte gegen Michael Dyballa eine 2:0-satzführung und eine 10:8-Führung im dritten Satz nicht nach Hause bringen (7,1,-11,-4,-9).

Daniel Schott hielt die Adler im Spiel, schaffte gegen Andreas Wulf nach spannendem Spiel den ersten Fünfsatzsieg an diesem Abend (-8,9,8,-7,12).

Auch Dirk Gudwitz sah im letzten Einzel gegen Axel Stolte nicht schlecht aus, musste dem Hannoveraner aber nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-12,1,-9,-8). Damit war die Niederlage perfekt.

Bleibt zu erwähnen, dass die Adler das Abschlussdoppel schon gewonnen hatten.   

    

Marx-Brothers und Heindorf-Boys bilden die Jungen 18

2. Kreisklasse Jungen 18: Jungen 18 besiegen ersatzgeschwächt die Friesen aus Hänigsen - Marx-Brothers holen vier Punkte

 Adler Hämelerwald-TSV Friesen Hänigsen IV 7:4 (25:20). Spitzenspieler Vince Menzel war verhindert, Käpt´n Manuel Krug hatte die Grippe fest im Griff. Die Voraussetzungen waren also nicht die besten. Aber die Adler ließen sich nicht hängen.

Thore Marx/Jonathan Heindorf warfen gegen Camps/Cif alles in die Waagschale, was sie hatten, und feierten einen hauchdünnen Fünfsatzsieg (-9,-9,9,7,9). Am anderen Tisch ging es nicht weniger spannend zu. Auch hier kämpften Leonhard Heindorf/Thies Marx mit aller Verzweiflung gegen die drohende Niederlage, hatten aber gegen Goerke/Reimann nicht das Glück wie ihre Mannschaftskameraden (7,-6,6,-4,-4).

Oben besiegte Thore Marx Lennart Reimann in vier Sätzen (8,-5,8,10), während sich Jonathan Heindorf unglücklich Leonard Goerke beugen musste (-9,9,-9,-9).

Unten hatte Leonhard Heindorf mit Ibrahim Cif keine Probleme (8,3,3), aber Thies Marx, ausgeliehen von den Jungen 13, konnte nicht nachlegen und bezog eine Dreisatzniederlage gegen Jarno Camps (-5,-3,-3).

So ging es auch munter weiter. Im Spitzeneinzel behielt Thore Marx gegen Leonard Goerke knapp in fünf Sätzen die Oberhand (-7,9,-5,6,9), während Jonathan Heindorf gegen Lennart Reimann den kürzeren zog (9,-8,-6,-7).

Unten dann die Vorentscheidung. Zum ersten mal ging ein Paarkreuz ganz eine Mannschaft, zum Glück an die Adler. Leonhard Heindorf kämpfte Jarno Camps nieder (-9,7,-3,6,5) und Thies Marx hatte gegen Ibrahim Cif nach vier Sätzen die Nase vorn (11,7,-9,5).

Zum ersten Mal hatten die Adler mit zwei Punkten vorn, es hieß 6:4, ein Punkt war schon eingefahren. Aber die Adler wollten mehr, wollten die Punkte verdoppeln. Und dieses Vorhaben gelang schon im ersten Doppel. Leonhard Heindorf/Thies Marx gaben keinen Satz gegen Camps/Cif ab (8,7,1).   

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren verlieren gegen die Wiekenberg-Truppe aus Dollbergen – ein Frank Graetsch reicht nicht

Adler Hämelerwald III – TSV Dollbergen II 4:9 (17:28). Die Adler verschliefen den Beginn des Spiels völlig. Alle drei Doppel gingen an die Dollberger, zum Teil unglücklich, aber sie gingen eben weg.

Norbert Brendel/Frank Graetsch unterlagen Hennigs/Bange in drei Sätzen (-10,-9,-10), Jan Kaune/Rika Inhülsen hatten gegen Wiekenberg/Wiekenberg das nachsehen (-7,-11,-11) und Torsten Werner/Wolfgang Ecke strichen gegen Bieler/Wiekenberg nach vier Sätzen die Segel (-6,6,-7,-4).

Als dann auch noch Spitzenspieler Norbert Brendel, der sich in den letzten Wochen in blendender Verfassung präsentiert hatte, sein Match gegen Stefan Hennigs in vier Sätzen abgab (7,-8,-8,-8), war das Spiel praktisch gelaufen. „Wir haben den Anfang total verpennt, die Niederlage von Norbert im ersten Einzel war dann das i-Tüpfelchen“, ärgerte sich Mannschaftsführer Wolfgang Ecke.

Dass es auch anders gehen kann, zeigte anschließend Frank Graetsch. Er bezwang in einem packenden Spiel Dollbergens Spitzenspieler Manfred Wiekenberg (13,9,3). Wer jetzt gedacht hätte, das Blatt würde sich wenden, sah sich getäuscht.

Jan kaune gelang gegen Daniela bange nur ein Satzgewinn (-7,-8,9,-2) und Torsten Werner holte gegen Wilfried Wiekenberg auch nicht genügend Punkte (-8,-11,-2).

Unten gelang endlich der zweite Punkt. Wolfgang Ecke konnte einen knappen Viersatzsieg über Harald Wiekenberg feiern (4,12,-4,11). Am Nebentisch konnte aber Rika Inhülsen nicht nachlegen. Sie entschied gegen Marcus Bieler nur den ersten Satz für sich (9,-8,-6,-6).

Im oberen Paarkreuz stemmten sich die beiden Adler gegen die drohende Niederlage, wollten ihrer Mannschaft wieder Leben einhauchen. Norbert Brendel gönnte im Spitzeneinzel Manfred Wiekenberg keinen Satz (9,1,6) und Frank Graetsch lieferte sich mit Stefan Hennigs einen ähnlich heißen kampf wie mit Manfred Wiekenberg und holte seinen zweiten Sieg (12,14,6).

Aber mehr kam nicht. Jan Kaune unterlag Wilfried Wiekenberg in vier Sätzen (-2,-3,8,-2) und Torsten Werner erwies sich als gentleman (-11,-3,-3 gegen Daniela Bange).

3.Kreisklasse Herren: 4. Herren verlieren gegen die Postler aus Lehrte – Karl-Heinz Brandes an allen Adler-Punkten beteiligt

Adler Hämelerwald IV – Post SV Lehrte V 2:7 (11:23). „Nach den Doppeln hatten wir noch Hoffnung, die schwand aber schnell dahin“, meinte Mannschaftsführer Thomas Jahnel.

1:1 stand es nach den Doppeln. Thomas Jahnel/Raimund Schwenke hatten ihr Spiel gegen Palnau/Böttcher in vier Sätzen abgegeben (7,-7,-9,-4), während Wolfgang Gilster/Karl-Heinz Brandes durch einen Viersatzsieg über Lein/Piaszek (6,8,-2,8) für den Ausgleich gesorgt hatten.

Aber dann lief nicht mehr viel zusammen. Wolfgang Gilster stand gegen Alexander Palnau auf verlorenem Posten (-3,-5,-2) und Thomas Jahnel ging es gegen Manfred Lein nicht viel besser (-7,11,-8,-6).

Karl-Heinz Brandes schien dann durch seinen Viersatzerfolg über jens Böttcher (4,4,-8,2) die Wende einleiten zu können. Aber seine Mannschaftskameraden konnten trotz großen Einsatzes nicht nachlegen.

Raimund Schwenke gab sein Einzel gegen Frank Piaszek in drei Sätzen ab (-4,-2,-6), Wolfgang Gilster konnte gegen Manfred Lein auch nichts Zählbares vorweisen (-7,-4,-8).

Thomas Jahnel gelang noch einmal ein Achtungserfolg gegen Alexander Palnau, indem er den zweiten Satz für sich entscheiden konnte, aber zum Sieg reichte es nicht (-7,8,-6,-5). Im letzten Spiel des Tages musste dann auch noch Karl-Heinz Brandes gegen Frank Piaszek eine unglückliche Fünfsatzniederlage hinnehmen (-10,7,11,-9,-9).  

Regionspokal Damen: Damen kommen gegen Bennigsen III eine Runde weiter – Meike Scheithauer setzt den Schlusspunkt

FC Bennigsen III – Adler Hämelerwald 1:6 (7:20). Nach den Doppeln stellten sich alle auf einen langen Abend ein. Denn beide Partien gingen über die volle Distanz.

Janin Barckmann/Meike Scheithauer scheiterten an Kebsch-Jandel/Meyer (-5,4,-9,7,-5), während Rika Inhülsen/Maria Rodriguez sensationell Wolff/Wolff bezwingen konnten (-3,18,10,-6,8).

Aber dann legten die Adlerinnen los wie die Feuerwehr. Janin Barckmann (7,7,8 gegen Sabine Meyer) und Meike Scheithauer (4,6,11 gegen Verena Kebsch-Jandel) brachten ihr Team mit zwei ungefährdeten Siegen nach vorn.

Unten lieferte sich Maria Rodriguez mit Smilla Wolff ein packendes Duell, das sie in fünf Sätzen für sich entscheiden konnte (5,-9,9,-5,9). Rika Inhülsen wollte da nicht die erste sein, die den Gastgeberinnen einen Punkt gönnt, und legte nach. Hochkonzentriert stand sie am Tisch und gab gegen Simone Wolff keinen Satz ab (10,5,8).

den schlusspunkt in einem nach den Doppeln einseitigen Spiel setzte dann Meike Scheithauer mit einem ungefährdeten Dreisatzsieg über sabine Meyer (5,5,8).    

1. Herren werden von der Post mit einer Niederlage zurückgeschickt

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren feiern Auswärtssieg – Norbert Brendel mit zwei Siegen im oberen Paarkreuz

Thönse/Kleinburgwedel – Adler Hämelerwald III 3:9 (15:33). Die Adler legten einen furiosen Start hin und führten schnell 5:0. „Die hohe Führung war zum Teil glücklich. Zwei Spiele haben wir in fünf Sätzen gewonnen und unser Doppel Norbert/Wolfgang hatten das Glück des Tüchtigen“, analysierte Mannschaftsführer Wolfgang Ecke.

In der Tat hatten Norbert Brendel/Wolfgang Gilster im Eröffnungsdoppel schwer zu kämpfen. Aber es ging ja auch gegen das Spitzendoppel Rodenberg/Demir (-9,9,10,9). Hanh Pham/Jan Kaune, als Doppel 1 aufgestellt, mussten gegen Pritschow/Koch ebenfalls alles geben und siegten glücklich in der Verlängerung des fünften Satzes (7,9,-9,-9,13).Torsten Werner7Wolfgang Ecke machten es dagegen kürzer. Gegen Dege/Windisch benötigten sie nur drei Sätze zum Sieg (7,4,8).

Oben musste Hanh Pham gegen Spitzenspieler Björn Rodenberg wie schon im Doppel über die volle Distanz gehen (-12,7,3,-8,3), während Altmeister Norbert Brendel mit Deniz Demir kurzen Prozess machte (6,4,8).

Torsten Werner gönnte anschließend den Gastgebern den ersten Punkt. Er verlor unglücklich im fünften Satz gegen Felix Pritschow (8,-8,7,-8,-9). Jan Kaune stellte jedoch gleich den alten Abstand durch einen Viersatzsieg über Hartmut Koch wieder her (10,-6,7,5).

Unten wurde Wolfgang Gilster gegen Rainer Dege für seine Aufholjagd nicht belohnt (-6,-4,5,5,-8), während Wolfgang Ecke gegen Nadiya Windisch keine Probleme hatte (1,3,7).

Im Spitzeneinzel behielt Norbert Brendel über Björn Rodenberg die Oberhand (7,4,2), während Hanh Pham patzte. Gegen Deniz Demir bezog er eine unglückliche Fünfsatzniederlage (5,-9,-6,3,-10).

Den Schlusspunkt setzte schließlich Jan Kaune durch einen ungefährdeten Dreisatzsieg über Felix Pritschow (8,5,9).

Kreisliga Herren: 2. Herren erleiden bittere Niederlage in Wettmar – Norbert Brendel lässt auch in der Kreisliga nichts anbrennen

TSV Wettmar II – Adler Hämelerwald II 9:6 (32:23). Schwer gebeutelt traten die Adler in Wettmar an. Bernd Waldenberger und Dirk Hertle waren beruflich verhindert, für sie sprangen Norbert Brendel und Jan Kaune ein, Florian Walny hatte die Grippe erwischt. Er fuhr nur mit nach Wettmar, damit keine Strafe fällig wurde. Damit gingen schon einmal drei Punkte kampflos an die Gastgeber. Trotzdem zeigten die Adler große Moral und hätten mit ein bisschen Glück sogar einen oder zwei Punkte mit nach Hause nehmen können.

Peter Inhülsen/Dirk Gudwitz eröffneten dann auch das Spiel mit einer Viersatzniederlage gegen Martin/Hormann (5,-11,-7,-6), während Olaf Wundenberg/Norbert Brendel Büchtmann/Gossow in vier Sätzen bezwingen konnten (9,11,-4,7).

Obwohl die Gastgeber durch den Ausfall von Florian gleich auf 3:1 davonzogen, zeigten sich die Adler keineswegs geschockt. Angetrieben vom unermüdlich kämpfenden Kapitän Peter Inhülsen schafften sie sogar eine 5:4-Halbzeitführung.

Peter bezwang Andre Hormann in vier Sätzen (-6,9,6,6), Olaf Wundenberg zog gegen Thomas von Hoegen nach (9,-6,6,4) und Dirk Gudwitz, dem ebenfalls die Grippe noch in den Knochen steckte, gelang ein Fünfsatzsieg über Mareike Büchtmann (3,-6,7,-10,5). Damit führten die Adler mit 4:3.

Unten gab es anschließend eine Punkteteilung. Jan Kaune fand gegen Manfred Derda kein Mittel (6,3,2), während Routinier Norbert Brendel Wolfgang Gossow nach drei Sätzen als Verlierer vom Tisch schickte (2,10,5).

Der zweite Durchgang entwickelte sich zu einem wahren Horrorstück. Peter Inhülsen verlor im Spitzeneinzel gegen Martin Lars in drei Sätzen, aber alle mit zwei Punkten Unterschied (-10,-9,-9). „Da gibst du schon von vornherein drei Punkte ab, spielst mit zwei Mann Ersatz und dann verlierst du auch noch so. Manchmal fragst du dich, warum du überhaupt noch spielst“, so ein völlig frustrierter Adler-Käpt´n. Da das nächste Spiel kampflos an die Wettmarer fiel und sie damit 6:5 führten, stand die Mitte erheblich unter Druck.

Aber wie Peter schon sagte, es gibt eben Tage…Der nächste, dem das Pech am Schläger klebte, war Dirk Gudwitz. Gegen Thomas von Hoegen verlor er die ersten beiden Sätze jeweils mit zwei Punkten Unterschied, kämpfte sich in den fünften Satz und wurde dort nicht belohnt (-10,-9,6,9,-4). „Im fünften hat einfach die Kraft gefehlt“, analysierte Dirk. Als auch Olaf Wundenberg gegen Mareike Büchtmann den kürzeren zog (-4,-6,-7), hatten die Gastgeber einen Punkt sicher.

Norbert Brendel hielt die immer weiter dahinschwindende Hoffnung der Adler auf ein Unentschieden am Leben. Er bezwang Manfred Derda in drei Sätzen (4,6,9). Auch Jan Kaune versuchte im letzten Einzel des Tages alles, um seine Mannschaft ins Abschlussdoppel zu bringen. Aber auch er hatte die Seuche am Schläger und wurde für seinen Einsatz nicht belohnt. Obwohl er einen 0:2-Satzrückstand gegen Wolfgang Gossow aufholte, hatte er im fünften Satz schließlich zwei Punkte zu wenig (-8,-4,3,4,-9). Damit war der Traum vom Punktgewinn ausgeträumt.

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren verliert bei den Postlern – Andre Lukatis lässt oben nichts anbrennen

Post SV Lehrte – Adler Hämelerwald 9:4 (30:19). Ohne Andy Oschem (Magen-Darm) traten die Adler in der Kernstadt ein. Für ihn spielte Frank Graetsch. Kurz vor Spielbeginn eröffnete der frisch gebackene Vater Rene Miglitsch, er könne nicht Doppel 1 spielen. Also gab es in der Halle hektische Diskussionen über die Doppelaufstellung. Sämtliche Varianten wurden durchgespielt. Schließlich einigte man sich auf Lukatis/Lukatis, Miglitsch/Graetsch, Schubert/Schott.

Rene Miglitsch/Frank Graetsch hatten gegen das Lehrter Spitzendoppel Sendrowski/Priesemann einen schweren Stand (-7,-4,-12) und auch Andre Lukatis/Uwe Lukatis mussten gegen Ude/Winkler nach einer 2:0-Satzführung noch eine bittere Fünfsatzniederlage hinnehmen (5,12,-6,-8,-8). „Die beiden sind immer besser ins Spiel gekommen“, versuchte Uwe eine Erklärung.

Marco Schubert/Daniel Schott verhinderten anschließend durch einen Viersatzsieg über Bortfeld/Hoven das vorzeitige Aus (10,-5,6,8). Und die Adler blieben dran, ließen sich nicht abschütteln. Rene Miglitsch unterlag zwar Andre Sendrowski in drei Sätzen (-5,-10,-4), aber Andre Lukatis konnte Volker Ude bezwingen (11,6,8).

In der Mitte hatte Uwe Lukatis gegen Wolfgang Bortfeld das Nachsehen (-7,6,-9,-4), während Marco Schubert gegen Sascha Priesemann, der nach dem Verlust des zweiten Satzes, in em er eine 9:6-Führung verspielte) nervlich am Ende war, einen Viersatzerfolg feiern konnte (-9,10,1,4).

Unten gab es dann eine Vorentscheidung, da beide Spiele an die Gastgeber gingen. Frank Graetsch musste Jonas Hoven nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren (-2,-4,-8), Daniel Schott konnte gegen Michael Winkler nur den ersten Satz für sich entscheiden (10,-2,-5,-7).

Im Spitzeneinzel wusste Andre Lukatis nach dem zweiten Satz, wie der Hase läuft, und besiegte den anderen Andre in vier Sätzen (10,-3,7,4). Dagegen musste Rene Miglitsch gegen Volker Ude eine unglückliche Viersatzniederlage hinnehmen (-9,-9,7,-9).

Als dann Marco Schubert gegen Wolfgang Bortfeld alt aussah (-11,-7,-8), hatten die Postler schon einmal einen Punkt sicher. Für den zweiten sollte Sascha Priesemann sorgen. Aber so einfach wollte sich Uwe Lukatis nicht geschlagen geben, hatte er doch gesehen, dass Sascha Nerven hat.

Folgerichtig gelangten beide in den fünften Satz. Hier führte Sascha mit 6:1 und musste kurz darauf einen 6:6-Gleichstand hinnehmen. Aber dieses Mal hielten seine Nerven. Am Ende hatte er zwei Punkte mehr als Uwe (7,-9,8,-8,9). „Wir haben uns ganz gut verkauft, aber das nützt ja nun mal nichts“, meinte Oldie Marco Schubert hinterher.

Neue TT-Tische in der Halle am Riedweg

Adler freuen sich über neue TT-Tische

Am vergangenen Samstag haben die Adler zwei neue TT-Tische bekommen. Die mussten natürlich zusammengeschraubt werden. Gut, dass die anwesenden Adler für den Zusammenbau auf IKEA-Kenntnisse zurückgreifen konnten.

Trotzdem dauerte es über zwei Stunden, bis Thomas Jahnel, Peter und Rika Inhülsen, Torsten Werner, Janin Barckmann und Marco Schubert die Joola-Duomat-Tische spielbereit hatten.

Jungen 13 feiern Auswärtssieg in Hänigsen

Kreisliga Jungen 13: Jungen 13 unterliegen TSV Friesen Hänigsen nach heißem Kampf – Thies Marx oben ungeschlagen

TSV Friesen Hänigsen - Adler Hämelerwald 7:4 (25:19). Nach der hohen Auftaktniederlage in Bennigsen herrschte Angst bei den Adlern. Würden sie wieder niedergemetzelt werden? Würden sie wieder chancenlos sein? Man würde sehen.

Schon nach den Doppeln wich die Angst und eine gewisse Zuversicht machte sich breit. Denn Thies Marx/Philipp Wedemeyer hatten Nissel/Wolff keinen Satz gegönnt (-5,-6,-5) und Elias Gorny/Luca Ecke hatten sich erst nach vier Sätzen Namendorff/König geschlagen geben müssen (9,-10,6,6).

Oben musste sich Elias Gorny Hänigsens Spitzenspieler Max Namendorff in vier Sätzen beugen (-7,-8,8,-8), aber Thies Marx konnte Mattes König knapp in fünf Sätzen bezwingen (-10,8,-9,4,9).

Unten fand Luca Ecke gegen Sidney Nissel kein Mittel (-8,-8,-5), während Philipp Wedemeyer auf gutem Wege war, den Ausgleich wiederherzustellen. Nach packendem Kampf gegen Janis Wolff führte er im fünften Satz mit 10:6 und bekam Nerven. Am Ende verlor diesen Satz mit 11:13 (-6,9,-11,9,-11). „Wenn Philipp dieses Spiel nach Hause bringt, wäre vielleicht ein Unentschieden drin gewesen“, meinte ein fix und fertiger Betreuer Marco Schubert.

Oben hatte Thies Marx mit Max Namendorff keine Probleme (9,7,4), während Elias Gorny Mattes König in drei Sätzen unterlag (-8,-7,-8).

Unten gelang Philipp Wedemeyer gegen Sidney Nissel nur ein Satzgewinn (-8,8,-6,-1), so dass die Friesen schon einmal ein Unentschieden sicher hatten. Aber auch die Adler wollten einen Punkt. Alle Augen richteten sich jetzt auf Luca Ecke. Der wusste um die Schwere seiner Aufgabe. Seine Niederlage würde die Niederlage seiner Mannschaft bedeuten. Kein Wunder, dass er ein bisschen blass um die Nase war. Aber auch Janis Wolff wollte nicht verlieren, wollte seiner Mannschaft den Sieg schenken. Dementsprechend verbissen kämpften beide um jeden Ball. Am Ende war Luca Ecke der glücklichere von beiden. Er gewann den fünften Satz mit zwei Punkten Unterschied (13,-11,-7,2,9).

Es ging also in die Abschlussdoppel. Hier mussten leider Thies Marx/Philipp Wedemeyer Namendorff/König nach fünf zum Teil hart umkämpften Sätzen zum Sieg gratulieren (-9,9,-8,8,-6). Damit war der Traum von einem Punkt ausgeträumt.   

Kreisliga Jungen 13: Jungen 13 feiern Auswärtssieg gegen TSV Friesen Hänigsen II – Doppel legen den Grundstein

TSV Friesen Hänigsen II - Adler Hämelerwald 5:7 (18:26). Im Anschluss spielten die Adler sofort gegen die Hänigser Zweitvertretung. „Wie stark ist denn die Zweite? Sind die stärker als die Erste?“, fragte Elias Gorny besorgt. Sein Betreuer Marco Schubert versuchte ihn zu beruhigen: „Normalerweise ist die Zweite schwächer.“

Seine Aussage schien sich auch zu bewahrheiten. Denn beide Auftaktdoppel waren sichere Beute der Adler. Thies Marx/Philipp Wedemeyer gönnten Blum/Hildebrandt nur den ersten Satz (-1,9,8,8) und Elias Gorny/Luca Ecke bezwangen Schröder/Klose deutlich (4,7,6).

Als dann Thies Marx durch einen deutlichen Dreisatzsieg über Felix Schröder für die 3:0-Führung sorgte (5,4,3), schien alles auf ein schnelles Ende und einen hohen Adlersieg hinzudeuten. Denn am Nebentisch führte auch Elias Gorny gegen Jimmy Hildenbrandt 2:0 nach Sätzen. Aber Jimmy wurde immer stärker und bog das Spiel noch um (-3,-9,8,5,5). Das schien der Weckruf für seine Mannschft gewesen zu sein. Ihnen gelangen jetzt drei Siege in Folge. Tim Blum bezwang Luca Ecke (10,8,-8,8), Susan Musal gab Philipp Wedemeyer in vier Sätzen das Nachsehen (10,-6,8,9) und Jimmy Hildebrandt behielt im Spitzeneinzel gegen Thies Marx knapp die Oberhand (10,10,6).

Am Nebentisch sorgte Elias Gorny Gott sei Dank durch einen Dreisatzerfolg über Felix Schröder (3,5,8) dafür, dass bei den Adlern die Lampen nicht ausgingen.

Unten musste zwar Philipp Wedemeyer Tim Blum ziehen lassen (-5,-5,8,-0), aber Luca Ecke behielt die Nerven, bezwang Susan Musal knapp in drei Sätzen (9,10,6) und sorgte für den 5:5-Ausgleich.

Wieder mussten die Abschlussdoppel entscheiden. Und die Adler wiederholten das Kunststück vom Beginn. Thies Marx/Philipp Wedemeyer hatten keine Probleme mit Schröder/Klose (6,7,6) und Elias Gorny/Luca Ecke feierten nach einem mitreißenden Spiel einen hauchdünnen Fünfsatzsieg über Hildebrandt/Blum (-7,11,9,4,9). Großer Jubel herrschte nach dem letzten Ball im Adlerlager. Spieler und mitgereiste Fans lagen sich in den Armen und das Wort vom „Auswärtssieg“ machte die Runde.