2.Herren weiter auf dem Vormarsch

Bezirksklasse Damen: Damen unterliegen der Turnerschaft Hannover – Janin Barckmann verhindert Höchststrafe

Adler Hämelerwald – Turnerschaft Hannover 1852 1:8 (9:25). „Na, Mädels, wie sieht´s aus?“, fragte Florian Walny, Mannschaftsführer der zweiten Herren, die ebenfalls um Punkte kämpfen mussten, frohgelaunt die dem Spiel entgegenfiebernden Adlerinnen. „Die Turner sind zwei Punkte vor uns. Vielleicht liegt ja heute ein Punkt drin“, wagte Petra Pössel eine Prognose, die Florian zufrieden von dannen ziehen ließ. Dass es am Ende tatsächlich ein Punkt wurde, anders aber als gedacht, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen.

Aber schon nach den Doppeln deutete sich an, dass es schwer werden würde mit dem Punktgewinn. Denn das sieggewohnte Doppel Petra Pössel/Meike Scheithauer musste nach fünf Sätzen Wille/Kösterke zum Sieg gratulieren (-4,9,6,-6,-4). da auch Janin Barckmann/Rika Inhülsen gegen Schlimm/Ichiki den kürzeren zogen (-8,-3,-7), liefen die Adlerinnen schon früh einem Rückstand hinterher.

Und es wurde nicht besser. Petra Pössel unterlag unglücklich Melanie Schlimm (-6,-12,-9) und Meike Scheithauer ging es gegen Steffi Wille auch nicht besser (-17,-6,-9).

Unten sorgte Janin Barckmann für den ersten Punkt durch einen Viersatzsieg über Ulrike Rueß (1,-5,3,8). Aber Rika Inhülsen konnte leider nicht nachlegen (-4,-7,-1 gegen Marie Kösterke).

Als dann Petra Pössel auch ihr zweites Einzel in drei Sätzen abgeben musste (-7,-9,-6 gegen Steffi Wille), waren die Felle praktisch davongeschwommen.

Aber die Adlerinnen gaben nicht auf, warfen noch einmal alles in die Waagschale und wurden für ihren Einsatz nicht belohnt.

Meike Scheithauer holte gegen Melanie Schlimm einen 0:2-Satzrückstand auf und unterlag im fünften Satz in der Verlängerung (-7,-10,7,9,-13).

Ähnlich spannend ging es im nächsten Spiel zwischen Janin barckmann und Marie Kösterke zu. Janin hatte die ersten beiden Sätze für sich entschieden, musste dann aber die beiden nächsten abgeben. Im fünften Satz führte sie schließlich bei eigenem Aufschlag 10:8. Kösterke begann sich mit ihrem Schläger Luft zuzufächern. Immer wieder. Janin machte Aufschlag, Kösterke fächerte sich Luft zu und reagierte nicht. Wiederholung! Das Fächern schien es gebracht zu haben. Denn die Turnerin machte die nächsten beiden Punkte zum Ausgleich. Und brachte ihren Aufschlag durch: 10:11 aus Sicht von Janin. Wieder fächerte sich ihre Gegnerin Luft zu. Was machte Janin? Sie fabrizierte einen Fehlaufschlag ins Netz. Die Fans auf der Bank rauften sich die Haare. Das gibt’s doch nicht! Bei diesem Spielstand einen Fehlaufschlag!!! Aber Janin rief sofort: „Die wedelt doch noch!“ Also Wiederholung! Aber es nützte nichts. Marie Kösterke machte auch den nächsten Punkt. Damit war das Ende besiegelt.

Spartenleiter Marco Schubert versuchte seine Damen zu trösten. „Das war die bisher stärkste Truppe, die am Riedweg aufgelaufen ist.“

1. Kreisklasse Staffel 1: 2. Herren weiter auf dem Vormarsch – Bernd Waldenberger gönnt den Gästen aus Ilten den Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald II – MTV Ilten 9:1 (27:13). „Das Ergebnis täuscht. Es waren doch einige enge Dinger dabei“, so Dirk Hertle hinterher.  Eng wurde es vor allem in der Mitte. Beide Spiele gingen über die volle Distanz. Olaf Wundenberg hatte schließlich gegen Mathias Schmidt das bessere Ende für sich (8,-9,-6,6,4) und Dirk Hertle bezwang Dr. Michael Bienert (10,-5,-6,7,7).

Beim Stand von 8:0 musste dann Bernd Waldenberger Morgan Sölter zum Sieg gratulieren. Nachdem er die ersten beiden Sätze unglücklich mit zwei Punkten Unterschied verloren hatte, war im dritten die Luft raus (-12,-10,-2).

Das letzte Spiel des tages ging auch wieder über fünf Sätze. Hier lag Dirk Gudwitz im fünften Satz gegen Dietmar Hempel mit 0:5 hinten und siegte mit 11:7 (-7,4,13,-7,7).

3. Kreisklasse: 4. Herren unterliegen erwartungsgemäß in Lehrte

Lehrter SV -  Adler Hämelerwald IV 7:0 (21:3). „Dass es eine Klatsche werden würde, das war uns schon vorher klar. Und so ist es dann auch gekommen“, meinte Mannschaftsführer Thomas Jahnel. Ganze drei Sätze konnten die Adler für sich entscheiden, alle im oberen Paarkreuz. „Jan und Christian haben sich gegen Plewik achtbar aus der Affäre gezogen. Das war sozusagen unser Lichtblick an diesem Abend“, so Thomas weiter. Beide, Jan Kaune und Christian Welc, zwangen den Routinier in den vierten Satz. Mehr ist auch nicht über dieses Spiel zu berichten.

1. Bezirksklasse: 1. Herren tritt in Ahlten mit dem letzten Aufgebot an – Daniel Schott bester Adler

TSG Ahlten II -  Adler Hämelerwald 9:0 (27:3). Mit zwei Spielern aus der 1. (Marco Schubert, Daniel Schott), drei Spielern aus der 3. (Eduard Weinberger, Norbert Brendel, Torsten Werner) und einem Spieler aus der 4. Herren (Raimund Schwenke) traten die Adler in Ahlten an die Tische. Trotzdem versuchten sie alles. Hofften sie insgeheim auf einen Überraschungscoup? Torsten Werner/Raimund Schwenke wurden als Doppel 1 aufgestellt. Sie sollten gegen das Abschussdoppel punkten. Marco Schubert/Daniel Schott sollten dad Ahltener Spitzendoppel Wessels/Hebel ärgern und Eduard Weinberger/Norbert Brendel sollten gegen Emter/Waldner die 2:1-Führung nach den Doppeln erspielen. Soweit der Plan! Leider haperte es an der Umsetzung. Nur Marco Schubert/Daniel Schott konnten einen Satzgewinn verbuchen (-7,-9,15,-7 gegen Wessels/Hebel).

Oben stellte Daniel Schott Ahltens Spitzenspieler Jan Wessels vor etliche Probleme, konnte sogar den ersten satz für sich entscheiden. Aber dann hatte sich Wessels auf Daniels Spielweise besser eingestellt und gewann in vier Sätzen (-11,2,5,9).

In der Mitte ließ Norbert Brendel seine Routine gegen Jan Dudek aufblitzen. Mit ein wenig Glück hätte er den dritten Satz gewinnen können (-5,-7,-11). Unten legte Eduard Weinberger los wie die Feuerwehr und ließ Andreas Emter nicht ins Spiel kommen. Der konnte nach verlorenem ersten Satz den zweiten glücklich für sich entscheiden und hatte damit das nötige Selbstvertrauen wiedergefunden (-7,9,4,4).

Auch Raimund Schwenke wehrte sich gegen Fred Waldner tapfer, musste seinem Gegner aber nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren (-6,-5,-5).

2. Herren erreichen als einziges Adler-Team die 2. Runde

Regionspokal: 1. Herren verlieren beim Ligakonkurrenten deutlich – Marco Schubert holt Ehrenpunkt

HSC Hannover – Adler Hämelerwald 6:1 (18:11). „Das Ergebnis ist deutlich zu hoch ausgefallen“, meinte Marco Schubert hinterher. In der Tat hätte es mit ein wenig Glück richtig eng werden können.

Denn Marco Schubert/Daniel Schott hätten durchaus das Eingangsdoppel gegen Gsöls/Gießner gewinnen können (-10,8,-7,-5). Andreas Oschem/Rene Miglitsch gingen gegen Wulf/Preuß sogar über die volle Distanz, mussten ihren Gegnern aber auch zum Sieg gratulieren (-7,9,-9,8,-7).

Im ersten Einzel stellte Marco Schubert mit einem sicheren Dreisatzerfolg über Rainer Gsöls den Anschluss her (7,6,5). Und dann wieder die alte Leier, das „Wenn“ und „Hätte“.

Die nächsten beiden Spiele gingen in fünf Sätzen an die Gastgeber. Andy Oschem verlor dabei zwei von drei Sätzen mit zwei Punkten Unterschied (-9,8,-9,3,-6 gegen Yannic Gießner), Daniel Schott lieferte sich mit Dirk Braun einen packenden Kampf, egalisierte einen 0:2-Satzrückstand und wurde für die Aufholjagd nicht belohnt (-8,-5,11,9,-5).

Als dann auch noch Rene Miglitsch Andreas Wulf nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren musste (7,-4,-2,-3), war das Spiel zu Ende, denn Andy Oschem trat zu seinem zweiten Einzel nicht mehr an.

Regionspokal: 2. Herren erreichen souverän die nächste Runde – Käpt'n Florian Walny gestattet den Gästen den Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald II – VfL Eintracht Hannover III 6:1 (19:9). „Das war leichter als gedacht. Nur unser Spitzenspieler musste ein wenig zittern“, freute sich Florian Walny über den hohen Sieg. Schon in den Doppeln zeichnete sich ab, dass es ein guter Abend für die Adler werden würde. Denn sowohl Dirk Gudwitz/Dirk Hertle (2,4,-11,4 gegen Eichhorn/Niebuhr) als auch Florian Walny/Andreas Baumgart (5,-9,5,8 gegen Rust/Lieber) ließen nichts anbrennen und sorgten für die schnelle 2:0-Führung. Als dann Dirk Gudwitz nach zwei klar gewonnenen Sätzen in den Verwaltungsmodus schaltete, sein Spiel gegen Marcel Eichhorn aber doch noch gewann (6,2,-9,9), standen die Zeichen eindeutig auf Sieg. Zwar musste Florian Walny am Nebentisch Thorsten Rust nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (8,-10,-8,-8), aber das sollte der einzige Punkt der Gäste bleiben.

Dirk Hertle gönnte nämlich anschließend Markus Lieber nur einen Satz (1,5,-8,3) und Andreas Baumgart ging gegen Joschua Niebuhr schon nach drei Sätzen als Sieger vom Tisch (5,9,8).

Den Schlusspunkt setzte Spitzenspieler Dirk Gudwitz mit einem hart erkämpften Fünfsatzsieg über Thorsten Rust (-6,116,-11,13).

1. Bezirksklasse: 1. Herren müssen ohne Andy Oschem und Jan Ptak antreten – Daniel Schott in der Mitte ungeschlagen

Adler Hämelerwald – MTV Groß-Buchholz 4:9 (21:33). „Dieses Spiel spiegelt die bisherige Saison wider. Mit voller Truppe wäre vielleicht etwas drin gewesen, so bleibt es bei der siebten Niederlage im siebten Spiel“, seufzte der urplötzlich zum Spitzenspieler aufgestiegene Marco Schubert.

Nach den Doppeln lagen die Adler bereits mit 0:3 hinten. Marco Schubert/Daniel Schott gratulierten nach vier Sätzen Seyboth/Ehrlich zum Sieg (-8,8,-10,-7), wobei sie im dritten Satz das Kunststück fertig brachten, eine 9:3-Führung noch abzugeben. Rene Miglitsch/Peter Inhülsen verloren ebenfalls in vier Sätzen (-6,6,-5,-4 gegen Rekus/Dr. Garbisch) und Dirk Hertle/Andreas Baumgart mussten sich nach einem packenden Kampf Hartung/Lange nach fünf Sätzen beugen (-9,5,-10,9,-6).

Als dann oben Marco Schubert zu wenig von Patrick Rekus'Angriffsschlägen abwehren konnte (11,-11,-4,-9) und Rene Miglitsch gegen Florian Seyboth nur einen Satz gewinnen konnte (-3,-2,10,-3), stand es 5:0 für die Gäste und alles deutete auf ein schnelles Ende hin.

Doch die Mitte hatte etwas dagegen. Daniel Schott lieferte sich mit Steffen Lange einen Kampf auf Biegen und Brechen und führte schließlich im fünften Satz bei eigenem Aufschlag 11:10 und nahm eine Auszeit. „Ich musste mir Rat holen. Ich wusste nicht, ob ich einen kurzen oder einen langen Aufschlag machen sollte. Andy hat mir zu einem kurzen geraten. Das habe ich dann umgesetzt“,   beantwortete Daniel die Fragen zu seiner Auszeit und machte dann auch den entscheidenden Punkt (-11,-6,8,4,10). Am Nebentisch ging es ebenfalls über die volle Distanz. Der in die Mitte aufgerückte Peter Inhülsen kämpfte gegen Stefan Hartung, als ginge es um sein Leben, und wurde belohnt (-4,9,-1,7,4). „Ich muss sagen, das Spiel hat ganz schön geschlaucht, aber macht nichts, ich hab ja gewonnen“, strahlte der so lange vom Verletzungspech gebeutelte Peter.

Unten musste sich Dirk Hertle mit Klaus-Dieter Ehrlichs Schnitt auseinandersetzen und hätte den Routinier beinahe geknackt. „Wenn ich den dritten gewinne, sieht es gut aus“, analysierte Dirk. Aber leider musste er diesen Satz in der Verlängerung abgeben (-3,6,-10,-5).

Andreas Baumgart kämpfte gegen Dr. Garbisch ebenso aufopferungsvoll und wurde ebenfalls nicht für seinen Einsatz belohnt. „Wenn ich in den fünften komme, dann habe ich auch eine Chance zum Sieg“, so Andreas hinterher (-6,3,-8,-11).

Oben konnte Marco Schubert Florian Seyboth nur den ersten Satz abnehmen (9,-8,-2,-4), während Rene Miglitsch Patrick Rekus mit seinem dynamischen Angriffsspiel in vier Sätzen bezwingen konnte (-9,7,10,8).

In der Mitte legte Daniel Schott gegen Stefan Hartung nach. Nach vier Sätzen ging er als Sieger vom Tisch (-6,3,10,6) nd verkürzte damit auf 4:8.

Peter Inhülsen konnte jedoch sein Einzel gegen Steffen Lange nicht siegreich gestalten (-8,-4,-5), so dass damit das Spiel beendet war. „Dass wir fast drei Stunden in der Halle sind, damit habe ich zu Beginn gar nicht gerechnet“, zog Marco Schubert doch noch etwas Positives aus der Niederlage.

 

Regionspokal: 1. Herren verlieren beim Ligakonkurrenten deutlich – Marco Schubert holt Ehrenpunkt

HSC Hannover – Adler Hämelerwald 6:1 (18:11). „Das Ergebnis ist deutlich zu hoch ausgefallen“, meinte Marco Schubert hinterher. In der Tat hätte es mit ein wenig Glück richtig eng werden können.

Denn Marco Schubert/Daniel Schott hätten durchaus das Eingangsdoppel gegen Gsöls/Gießner gewinnen können (-10,8,-7,-5). Andreas Oschem/Rene Miglitsch gingen gegen Wulf/Preuß sogar über die volle Distanz, mussten ihren Gegnern aber auch zum Sieg gratulieren (-7,9,-9,8,-7).

Im ersten Einzel stellte Marco Schubert mit einem sicheren Dreisatzerfolg über Rainer Gsöls den Anschluss her (7,6,5). Und dann wieder die alte Leier, das „Wenn“ und „Hätte“.

Die nächsten beiden Spiele gingen in fünf Sätzen an die Gastgeber. Andy Oschem verlor dabei zwei von drei Sätzen mit zwei Punkten Unterschied (-9,8,-9,3,-6 gegen Yannic Gießner), Daniel Schott lieferte sich mit Dirk Braun einen packenden Kampf, egalisierte einen 0:2-Satzrückstand und wurde für die Aufholjagd nicht belohnt (-8,-5,11,9,-5).

Als dann auch noch Rene Miglitsch Andreas Wulf nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren musste (7,-4,-2,-3), war das Spiel zu Ende, denn Andy Oschem trat zu seinem zweiten Einzel nicht mehr an.

Regionspokal: 2. Herren erreichen souverän die nächste Runde – Käpt'n Florian Walny gestattet den Gästen den Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald II – VfL Eintracht Hannover III 6:1 (19:9). „Das war leichter als gedacht. Nur unser Spitzenspieler musste ein wenig zittern“, freute sich Florian Walny über den hohen Sieg. Schon in den Doppeln zeichnete sich ab, dass es ein guter Abend für die Adler werden würde. Denn sowohl Dirk Gudwitz/Dirk Hertle (2,4,-11,4 gegen Eichhorn/Niebuhr) als auch Florian Walny/Andreas Baumgart (5,-9,5,8 gegen Rust/Lieber) ließen nichts anbrennen und sorgten für die schnelle 2:0-Führung. Als dann Dirk Gudwitz nach zwei klar gewonnenen Sätzen in den Verwaltungsmodus schaltete, sein Spiel gegen Marcel Eichhorn aber doch noch gewann (6,2,-9,9), standen die Zeichen eindeutig auf Sieg. Zwar musste Florian Walny am Nebentisch Thorsten Rust nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (8,-10,-8,-8), aber das sollte der einzige Punkt der Gäste bleiben.

Dirk Hertle gönnte nämlich anschließend Markus Lieber nur einen Satz (1,5,-8,3) und Andreas Baumgart ging gegen Joschua Niebuhr schon nach drei Sätzen als Sieger vom Tisch (5,9,8).

Den Schlusspunkt setzte Spitzenspieler Dirk Gudwitz mit einem hart erkämpften Fünfsatzsieg über Thorsten Rust (-6,116,-11,13).

1. Bezirksklasse: 1. Herren müssen ohne Andy Oschem und Jan Ptak antreten – Daniel Schott in der Mitte ungeschlagen

Adler Hämelerwald – MTV Groß-Buchholz 4:9 (21:33). „Dieses Spiel spiegelt die bisherige Saison wider. Mit voller Truppe wäre vielleicht etwas drin gewesen, so bleibt es bei der siebten Niederlage im siebten Spiel“, seufzte der urplötzlich zum Spitzenspieler aufgestiegene Marco Schubert.

Nach den Doppeln lagen die Adler bereits mit 0:3 hinten. Marco Schubert/Daniel Schott gratulierten nach vier Sätzen Seyboth/Ehrlich zum Sieg (-8,8,-10,-7), wobei sie im dritten Satz das Kunststück fertig brachten, eine 9:3-Führung noch abzugeben. Rene Miglitsch/Peter Inhülsen verloren ebenfalls in vier Sätzen (-6,6,-5,-4 gegen Rekus/Dr. Garbisch) und Dirk Hertle/Andreas Baumgart mussten sich nach einem packenden Kampf Hartung/Lange nach fünf Sätzen beugen (-9,5,-10,9,-6).

Als dann oben Marco Schubert zu wenig von Patrick Rekus'Angriffsschlägen abwehren konnte (11,-11,-4,-9) und Rene Miglitsch gegen Florian Seyboth nur einen Satz gewinnen konnte (-3,-2,10,-3), stand es 5:0 für die Gäste und alles deutete auf ein schnelles Ende hin.

Doch die Mitte hatte etwas dagegen. Daniel Schott lieferte sich mit Steffen Lange einen Kampf auf Biegen und Brechen und führte schließlich im fünften Satz bei eigenem Aufschlag 11:10 und nahm eine Auszeit. „Ich musste mir Rat holen. Ich wusste nicht, ob ich einen kurzen oder einen langen Aufschlag machen sollte. Andy hat mir zu einem kurzen geraten. Das habe ich dann umgesetzt“,   beantwortete Daniel die Fragen zu seiner Auszeit und machte dann auch den entscheidenden Punkt (-11,-6,8,4,10). Am Nebentisch ging es ebenfalls über die volle Distanz. Der in die Mitte aufgerückte Peter Inhülsen kämpfte gegen Stefan Hartung, als ginge es um sein Leben, und wurde belohnt (-4,9,-1,7,4). „Ich muss sagen, das Spiel hat ganz schön geschlaucht, aber macht nichts, ich hab ja gewonnen“, strahlte der so lange vom Verletzungspech gebeutelte Peter.

Unten musste sich Dirk Hertle mit Klaus-Dieter Ehrlichs Schnitt auseinandersetzen und hätte den Routinier beinahe geknackt. „Wenn ich den dritten gewinne, sieht es gut aus“, analysierte Dirk. Aber leider musste er diesen Satz in der Verlängerung abgeben (-3,6,-10,-5).

Andreas Baumgart kämpfte gegen Dr. Garbisch ebenso aufopferungsvoll und wurde ebenfalls nicht für seinen Einsatz belohnt. „Wenn ich in den fünften komme, dann habe ich auch eine Chance zum Sieg“, so Andreas hinterher (-6,3,-8,-11).

Oben konnte Marco Schubert Florian Seyboth nur den ersten Satz abnehmen (9,-8,-2,-4), während Rene Miglitsch Patrick Rekus mit seinem dynamischen Angriffsspiel in vier Sätzen bezwingen konnte (-9,7,10,8).

In der Mitte legte Daniel Schott gegen Stefan Hartung nach. Nach vier Sätzen ging er als Sieger vom Tisch (-6,3,10,6) nd verkürzte damit auf 4:8.

Peter Inhülsen konnte jedoch sein Einzel gegen Steffen Lange nicht siegreich gestalten (-8,-4,-5), so dass damit das Spiel beendet war. „Dass wir fast drei Stunden in der Halle sind, damit habe ich zu Beginn gar nicht gerechnet“, zog Marco Schubert doch noch etwas Positives aus der Niederlage.

 

Damen feiern Auswärtssieg in Vahrenwald

1. Kreisklasse Staffel 1: 2. Herren siegt im Derby – Nach den Doppeln ging bei den Adlern die Post ab

Adler Hämelerwald II – TTC Arpke V 9:3 (29:16). Zu einem hohen Sieg kamen die Adler gegen die Arpker Fünfte. Aber danach sah es zunächst nicht aus. „Wir waren zu Beginn äußerst unsicher, waren wir doch dieses Mal sechs Spieler, das war ungewohnt für uns“, schmunzelte Dirk Hertle. Doch zum Spiel.

Dirk Gudwitz/Dirk Hertle hatten ihre liebe Mühe mit Born/Slomma, hatten aber am Ende die Nase vorn (6,12,-9,3). Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger hatten jedoch nicht so viel Glück und unterlagen Oelmann/Klostermann knapp in drei Sätzen (-11,-7,-10). Auch Andreas Baumgart/Frank Graetsch konnten gegen Feeken/Haak nicht gewinnen (-10,7,-4,-6). So stand es nach den Doppeln 1:2.

Augenscheinlich hatten die Adler jetzt Wut. Denn in den folgenden Einzeln konnten die Gäste nur noch einmal punkten.

Oben ließ Dirk Gudwitz Andre Oelmann nicht den Hauch einer Chance (5,3,1), Olaf Wundenberg dagegen musste gegen Manni Born über die volle Distanz gehen, hatte im fünften Satz aber deutlich die Nase vorn (5,-9,3,-6,5).

In der Mitte bezwang Dirk Hertle Bernd Slomma in drei Sätzen (7,1,9). Andreas Baumgart tat es ihm am Nebentisch gleich und gönnte Lutz Klostermann ebenfalls keinen Satz (7,6,6).

Unten hatte Bernd Waldenberger nach knapp gewonnenem ersten Satz Rene Haak sicher im Griff (10,8,2), während Frank Graetsch nach großartigem Kampf Marius Feeken zum Sieg gratulieren musste (-15,8,-6,-9).

Oben versuchten die Gäste dann das Unmögliche noch möglich zu machen. Sie warfen alles, was sie noch hatten, in die Waagschale. Aber sowohl Dirk Gudwitz als auch Olaf Wundenberg hatten nach fünf Sätzen das bessere Ende für sich. Dirk kam gegen Manni Born gehörig ins Schwitzen (-7,11,-7,9,5), Olaf hätte gegen Andre Oelmann den Sack schon im vierten Satz zumachen können (-4,10,6,-13,5).

Im letzten Spiel des Abends hatte Dirk Hertle nur im ersten Satz starken Widerstand von Lutz Klostermann zu brechen, danach lief es (10,5,5).

 

Bezirksklasse Damen: Der Adler ist zurück – Damen holen Auswärtssieg in Vahrenwald

TuS Vahrenwald – Adler Hämelerwald 0:8 (5:24). „Wenn nicht heute, wann dann“, singen die Höhner. Besser kann man den Druck nicht beschreiben, unter denen die Adlerinnen vor dem Spiel standen. Beide Teams hatten bisher noch keinen Punkt errungen.

Die Spielerinnen um Kapitän Janin Barckmann hatten aber in den bisherigen Spielen schon öfter dicht vor einem Punktgewinn gestanden, im Gegensatz zu den Gastgeberinnen. „Heute holen wir mindestens einen Punkt“, war sich Meike Scheithauer denn auch sicher.

Und die Vahrenwalderinnen taten ein Übriges, um die Adlerinnen zu pushen. Sie vergaßen bei der Begrüßung einfach den Adler. „Wir begrüßen unsere Gäste vom SV Hämelerwald...“, so Aushilfskäpt´n Daniela Rüdiger. Kein Adler, nur SV. Das geht gar nicht. Skandal! Die Adlerinnen kochten innerlich vor Wut, wandelten diese Wut aber sofort in positive Energie um. Rika Inhülsen war so perplex, dass sie sofort ihre neuen Turnschuhe aus- und ihre alten Treter anzog. Kein schmerzhaftes Drücken sollte einem Sieg im Wege stehen. Jetzt erst recht! Kein Adler, unglaublich!!

Nach diesem Fauxpas machte es auch nichts mehr, dass die Gastgeberinnen Plastikbälle einsetzten. „Die Bälle machten schon beim Einspielen so ein merkwürdiges Geräusch, so ein ´Klack, Klack´“, wunderte sich Janin Barckmann ganz zu Anfang. Nachdem die Vahrenwalderinnen das Geheimnis gelüftet hatten, waren alle Unklarheiten beseitigt.

„Das Spiel mit Plastikbällen scheint langsamer zu sein. Ich dachte, manche Bälle kommen in Zeitlupe“, so Petra Pössel. Doch zum Spiel:

Die Doppel waren eine klare Angelegenheit für die Adlerinnen. Petra Pössel/Meike Scheithauer gönnten Rüdiger/Schmiedl zwar den zweiten Satz, dafür ließen sie in den anderen drei Sätzen zusammen nur acht Punkte zu (2,-14,3,3). Auch Janin Barckmann/Rika Inhülsen hatten Hemmerling/Stevens sicher im Griff und feierten einen Dreisatzsieg (10,4,6).

In den Einzeln setzten die Adlerinnen sofort nach. Meike Scheithauer gönnte Vahrenwalds Spitzenspielerin Andrea Hemmerling keinen Satzgewinn (4,6,7) und Petra Pössel schlug Daniela Rüdiger ebenfalls deutlich in drei Sätzen (6,3,9).

Unten lieferten sich Rika Inhülsen und Martina Stevens das einzige Fünfsatzspiel des Abends. Am Ende hatte Rika die Nase vorn (4,-13,3,-4,7). „Ich habe mich in meinen alten Turnschuhen einfach wohler gefühlt als in den neuen. Und wenn ich nicht den zweiten Satz so blöd verliere, dann wäre ich schon nach drei Sätzen fertig gewesen“, so Adlers Nr. 4. Janin Barckmann ließ am Nebentisch ebenfalls nichts anbrennen und gab gegen Annekatrin Schmiedl nur einen Satz ab (6,8,-12,4). „Annekatrin hat im dritten Satz ihr Spiel umgestellt, da musste ich mich erst dran gewöhnen, aber dann lief es ja wieder“, meinte Janin hinterher.

Oben bereiteten Petra Pössel und Meike Scheithauer dem einseitigen Spiel ein frühes Ende. Petra schlug Andrea Hemmerling klar in drei Sätzen (5,5,1) und Meike hatte ab dem dritten Satz mit Daniela Rüdiger keine Probleme mehr (11,-2,5,4).

Natürlich bekamen die Gastgeberin am Schluss noch etwas zu hören: „Der Adler ist zurück!!!!!“

3. Kreisklasse: 4. Herren spielen Unentschieden – Spitzenspieler Jan Kaune ungeschlagen

Adler Hämelerwald IV – TSV Dollbergen 6:6 (26:21). „Das Unentschieden geht in Ordnung, wenn wir auch nach Sätzen gewonnen haben“, so Mannschaftsführer Thomas Jahnel.

In der Tat gingen alle Paarkreuze unentschieden aus. Das fing schon in den Doppeln an.

Jan Kaune/Wolfgang Gilster schlugen Gresch/Lackert in vier Sätzen (10,4,-8,7), Karl-Heinz Brandes/Raimund Schwenke unterlagen Koch/Framke in vier Sätzen (-8,-7,9,-8).

Oben ging Jan Kaune nach einem spannenden Fünfsatzspiel als Sieger über Florian Framke vom Tisch (8,-10,8,-8,6). Karl-Heinz Brandes unterlag aber Thomas Koch knapp in vier Sätzen (-6,9,-9,-7).

In der Mitte ließ Wolfgang Gilster Florian Lackert keine Chance (7,3,2), während Thomas Jahnel gegen Janko Gresch nur den zweiten Satz für sich entscheiden konnte (-7,9,-3,-6).

Im Spitzeneinzel zeigte Jan Kaune einmal mehr keine Nerven (5,10,10 gegen Thomas Koch). Karl-Heinz Brandes dagegen gratulierte Florian Framke nach vier Sätzen zum Sieg (4,-13,-6,-7). „Den zweiten Satz musste ich gewinnen, klare Sache“, haderte der Adler mit sich und allen Tischtennisgöttern.

Wolfgang Gilster hätte im Spiel gegen Janko Gresch für einen Sieg der Adler sorgen können. Nach einem 0:2-Satzrückstand kämpfte er sich zurück und verlor unglücklich mit zwei Punkten Unterschied im fünften Satz (-8,-9,6,8,-9). „Das wär´s gewesen, wenn ich den fünften noch gewinne“, schmunzelte der Adler-Routinier. Thomas Jahnel sorgte dann dafür, dass es vor den Doppeln 5:5 stand (6,2,3 gegen Florian Lackert).

Karl-Heinz Brandes/Raimund Schwenke hatten im ersten Doppel Gresch/Lackert sicher im Griff (8,5,4) und sicherten mit ihrem Sieg schon einmal das Unentschieden. An Jan Kaune/Wolfgang Gilster lag es nun, aus dem einen zwei Punkte zu machen. Aber es lief gegen Koch/Framke zunächst nicht viel zusammen. Nach zwei verlorenen Sätzen standen sie mit dem Rücken zur Wand und kamen zurück. Als sie auch den vierten Satz in der Verlängerung für sich entschieden hatten, entstand so etwas wie Hoffnung auf mehr. Aber die beiden hatten sich bei ihrer Aufholjagd zu sehr verausgabt und verloren den fünften Satz deutlich (-9,-4,3,12,-2).