Jungen 13 sorgen für den ersten Sieg der Adler im Jahr 2020

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren in Ahlten ohne Chance – Andre Lukatis siegt im Spitzeneinzel

TSG Ahlten II – Adler Hämelerwald 9:2 (29:9). Nach den Doppeln sah es gar nicht so schlecht aus. Marco Schubert/Florian Walny hatten sich achtbar gegen Weinert/Weber geschlagen (-9,-8,-8), Andre Lukatis/Rene Miglitsch waren gegen Nolting/Lange unter ihren Möglichkeiten geblieben (-6,-7,-5), aber Uwe Lukatis/Daniel Schott hatten ihren Ahlten-Fluch aus der Hinserie beseitigen können (5,-7,2,7 gegen Schäfer/Nothnagel).

Dann hatten die Adler aber nichts mehr zu bestellen. Tim Weinert bezwang Rene Miglitsch knapp (-8,5,9,9), Helge Schäfer fügte Andre Lukatis eine Dreisatzniederlage zu (8,10,5), Fabian Nolting gab sich gegen Uwe Lukatis nur im ersten Satz eine Blöße (-10,5,6,3) und Thomas Lange schaffte den ersten Sieg gegen Marco Schubert seit ihrem ersten Aufeinandertreffen im Jahr 2013 (3,9,-6,13). „Ich hätte den vierten Satz nicht verdaddeln dürfen. Wenn du 10:5 führst, musst du den Satz nach Hause bringen“, so Schubert.

Auch unten gab es nichts zu bestellen. Die Adler gewannen keinen Satz. Florian Walny unterlag Andreas Weber (-3,-5,-4), Daniel Schott hatte gegen Mario Nothnagel das Nachsehen (-5,-10,-7).

Andre Lukatis war es im Spitzeneinzel gegen Tim Weinert vorbehalten, den ersten Adlerpunkt im Einzel zu erringen. In einem sehenswerten Spiel hatte er nach vier Sätzen die Nase vorn (2,5,-15,9).

Helge Schäfer setzte anschließend gegen Rene Miglitsch den Schlusspunkt (10,8,5).

Kreisliga Jungen 13: Jungen feiern Auswärtssieg in Bolzum – Bolzums Spitzenspielerin Emily Heese nicht zu schlagen

SV Bolzum II – Adler Hämelerwald 2:7 (11:24). Die Jungen 13 beendeten die schwarze Serie der Adler und feierten den ersten Sieg einer Adler-Mannschaft im Jahr 2020. Und das bei einer ungewohnten Durchführung eines Punktspieles. Nach den Doppeln wurden die Einzel an vier Tischen parallel durchgeführt.

Elias Gorny/Luca Ecke eröffneten die Partie mit einem Paukenschlag, bezwangen Heese/Ortlepp in drei Sätzen (5,8,5). Wesentlich mehr zu kämpfen hatten Thies Marx/Philipp Wedemeyer gegen Dahms/Meißner. Sie mussten über die volle Distanz gehen, hatten am Ende aber die Nase vorn (1,-4,9,-9,4).

Oben musste sich Elias Gorny Spitzenspielerin Emily Heese beugen (-9,-6,9,-6), während Thies Marx Anna-Marie Dahms in drei Sätzen bezwang (9,5,5).

Unten hatte Philipp Wedemeyer Isabell Ortlepp sicher im Griff (6,4,5), Luca Ecke leistete sich gegen Hendrik Meißner nur im zweiten Satz eine Auszeit (2,-11,6,9).

Im Spitzeneinzel sah Thies Marx lange Zeit wie der sichere Sieger aus, führte auch 2:0 nach Sätzen, konnte das Spiel aber nicht nach Hause bringen (5,8,-8,-3,-4). Dagegen brachte Elias Gorny sein Spiel gegen Anna-Marie Dahms sicher nach Hause (1,-9,1,4).

Den Schlusspunkt setzte Luca Ecke gegen Isabell Ortlepp. In einem packenden Spiel siegte er hauchdünn in vier Sätzen (13,9,-9,11).

Kreisliga Jungen 13: Jungen gegen Spitzenreiter FC Bennigsen ohne Chance – Luca Ecke holt den Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald – FC Bennigsen 1:7 (5:21). Schon vor dem Beginn der Partie stand fest: „Wir wollen nicht wieder zu Null verlieren wie im Hinspiel.“ Das Ziel hatten sich die Jungs gesteckt, das Ziel haben sie auch erreicht. Luca Ecke ließ im Spiel gegen Ersatzspieler Henri Lechte (3.7) nichts anbrennen (7,7,9). Sonst gelangen nur noch zwei Satzgewinne von Thies Marx/Philipp Wedemeyer im Doppel gegen Fame Banse/Henri Lechte (-6,-6,8,-5) und von Thies Marx gegen Fame Banse (-6,-4,9,-5).

Kreisliga Herren: 2. Herren geben unerwartet Punkt gegen Schlusslicht TTG Ilten/Rethmar (SG) ab – Oberes Paarkreuz holt vier Punkte

Adler Hämelerwald II -  TTG Ilten/Rethmar (SG) 8:8 (31:37). „Heute holen wir die zwei nötigen Punkte zum Klassenerhalt“, war sich Mannschaftsführer Peter Inhülsen vor der Partie sicher. Dann schien auch klar, denn die Iltener hatten noch keinen Pluspunkt aufzuweisen. Aber wie es so ist. Die Spiele, die man schon vorher gewonnen hat, sind oft die schwierigsten. So auch dieses:

Zwar konnten Peter Inhülsen/Florian Walny Kohn jun./Grzeganek knapp besiegen (-9,9,9,7), aber sowohl Dirk Gudwitz/Dirk Hertle (-4,2,-8,-5 gegen Bültemann/Hempel) als auch Bernd Waldenberger/Frank Graetsch (-3,-9,9,-5 gegen Torbica/Binder) gingen als Verlierer vom Tisch.

Die nächsten Spiele deuteten an, dass dieses Spiel kein Selbstgänger werden würde. Oben und in der Mitte gingen alle Spiele über die volle Distanz.

Peter Inhülsen hatte gegen Peter Kohn jun. alle Hände voll zu tun, um schließlich als Sieger vom Tisch zu gehen (-10,4,-5,0,3). Auch Florian Walny vergoß mehr Schweiß als gewohnt (8,-5,-7,4,4 gegen Sascha Bültemann). Als dann Dirk Gudwitz mit zwei Punkten Vorsprung im fünften Satz sein Spiel gegen Mark Grzeganek nach Hause gebracht hatte (9,-5,-15,5,9), führten die Adler zwar mit 4:2, aber Bernd Waldenberger konnte gegen Dietmar Hempel nicht nachlegen (3,-7,-9,8,-7).

Unten dann der Gau. Dirk Hertle blieb gegen Aaron Binder ohne Satzgewinn (-10,-9,-7) und Frank Graetsch musste Branko Torbica ebenfalls nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren (-7,-8,-9).

Damit führten die Gäste zur Halbzeit mit 5:4.

Die Adler drehten jedoch den Spieß um. Peter Inhülsen bezwang im Spitzeneinzel Sascha Bültemann (-6,8,8,7) und Florian Walny gab Peter Kohn jun. das Nachsehen (8,-5,6,10). „Das Ding bringen wir jetzt nach Hause“, war sich Florian Walny sicher. Aber an diesem Abend war nichts sicher.

Von der allgemeinen Nervosiät im Adlerlager ließ sich auch Routinier Dirk Gudwitz, sonst die Ruhe selbst, anstecken. Er fand gegen Dietmar Hempel kein Mittel (-8,-9,-8). Als dann auch noch Bernd Waldenberger sein Spiel gegen Mark Grzeganek in fünf Sätzen abgab (-5,10,-10,8,-3), führten die Gäste wieder mit 7:6.

Der Druck war also enorm, als Dirk Hertle und Frank Graetsch an den Tisch mussten. „Die beiden haben einen Superjob gemacht. Sie haben uns im Spiel gehalten“, lobte Käpt`n Peter Inhülsen sein unteres Paarkreuz. Die gaben auch alles. Aber auch die Gäste gaben alles. So dicht standen sie in dieser Saison noch nie vor einem Punktgewinn. Folgerichtig gingen die beiden letzten Einzel über die volle Distanz. Und die Adler hatten die Nase vorn, brachten ihre Mannschaft mit 8:7 in Führung. Dirk Hertle legte gegen Branko Torbica eine Punktlandung hin (-8,5,-8,1,9) und Frank Graetsch machte nach wechselvollem Spielverlauf gegen Aaron Binder im fünften Satz den Sack zu (6,-6,8,-7,5).

Peter Inhülsen/Florian Walny waren jetzt im Schlussdoppel gefordert. Eigentlich eine klare Angelegenheit, dachten alle in der Halle, hatten sie doch das Eingangsdoppel gewonnen und alle ihre Einzel. Aber Sascha Bültemann/Dietmar Hempel wollten auch gewinnen, wollten, dass ihre Mannschft den ersten Punkt in der laufenden Saison erzielt, und das auch noch auswärts. Und die beiden schafften das Unmögliche. Nach verlorenem ersten Satz warfen sie die Flinte nicht ins Korn, sondern behielten die Nerven und hatten dreimal zwei Punkte mehr als die Adler (-7,10,9,10).  

   

Adler in der Rückrunde weiter ohne Punkt

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren kommen beim Tabellenführer unter die Räder – Uwe Lukatis/Daniel Schott verhindern die Höchststrafe

TSV Krähenwinkel-Kaltenweide – Adler Hämelerwald 9:1 (28:11). Die Adler wehrten sich nach Kräften, konnten die Krähen aber nur ansatzweise ärgern. Wenn es eng wurde, hatten sie immer noch etwas zuzusetzen. Eine besonders bittere Niederlage mussten Andre Lukatis/Rene Miglitsch gegen Zirpel/Schröter hinnehmen. Wie schon im ersten Spiel der Rückrunde in Altwarmbüchen verloren sie ihr Doppel im fünften Satz mit 9:11 (9,-4,-8,3,-9). Uwe Lukatis/Daniel Schott machten es da besser. Sie bezwangen Feuerhahn/Schuseil in vier Sätzen (5,7,-8,7) und sorgten damit für den einzigen Punkt der Adler.

Wenn Andre und Rene ihr Doppel gewinnen, läuft es vielleicht besser“, meinte Oldie Marco Schubert. An der Niederlage hätte es wohl nichts geändert.

Kreisliga Jungen 13: Jungen patzen beim Rückrundenauftakt – Luca Ecke an allen Punkten beteiligt

Adler Hämelerwald – TTC Arpke 3:7 (14:25). Gleich zum Rückrundenauftakt kam es zum Derby, wohl zu früh für die Jungs um Spitzenspieler Thies Marx.

Nach den Doppeln sah es noch gut aus. Luca Ecke/Philipp Wedemeyer bezwangen Anna Bosse/Timon Hust in vier Sätzen (6,-6,6,11), während sich Thies Marx/Elias Gorny Carolin Bosse/Alexander Schridde in vier Sätzen geschlagen geben mussten (-8,7,-4,-5).

Doch dann kam es knüppeldick. Thies Marx fand gegen Alexander Schridde überhaupt kein Mittel (-5,-7,-6) und Elias Gorny hatte gegen Carolin Bosse nach hoch gewonnenem ersten Satz sein Pulver verschossen (2,-8,-9,-8).

Unten verkürzte Luca Ecke zwar durch einen hart umkämpften Fünfsatzsieg über Timon Hust (8,12,-7,-9,2), aber Philipp Wedemeyer konnte gegen Anna Bosse nicht nachlegen (-10,13,-7,-9).

Den endgültigen Genickbruch gab es gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs. Thies Marx unterlag Carolin Bosse im Spitzeneinzel in fünf Sätzen (-10,7,-5,3,-1), Elias Gorny konnte gegen Alexander Schridde überhaupt keinen Satz gewinnen (-3,-13,-7).

Luca Ecke betrieb anschließend noch ein bisschen Ergebniskosmetik (-10,10,5,9 gegen Anna Bosse), aber als Philipp Wedemeyer Timon Hust nach drei Sätzen zum Sieg gratulierte (-8,-8,-5), war die Heimniederlage perfekt.

Kreisliga Damen: Damen verlieren knapp in Großburgwedel – Großburgwedels Spitzenspielerin nicht zu knacken

TTK Großburgwedel III – Adler Hämelerwald 7:5 (27:21). „Das war Pech. Ein Unentschieden war drin“, so Maria Rodriguez nach dem Spiel. Aber am Ende reichte es wie im Hinspiel nicht ganz.

Meike Scheithauer/Janin Barckmann starteten zwar mit einem Sieg über Nienburg/Mattern im Auftaktdoppel (-9,2,6,4) in die Partie, aber Rika Inhülsen/Maria Rodriguez konnten gegen Rauchfuß/Röllig nur den ersten Satz für sich entscheiden (13,-5,-5,-7).

Oben verlor Janin Barckmann gegen Großburgwedels Spitzenspielerin Karin Rauchfuß knapp in drei Sätzen (-9,-10,-7), während Meike Scheithauer gegen Anja Nienburg aus dem Sack sprang, einen 0:2-Satzrückstand aufholte und den fünften Satz in der Verlängerung für sich entschied (-6,-5,10,7,10). „Das war knapp“, freute sich Adlers Spitzenspielerin Meike, „ich habe jetzt noch weiche Knie. Aber ich wusste, dass ich das Spiel nicht verlieren durfte.“

Unten musste Maria Rodriguez Annabet Röllig nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren (-8,-4,-9) und Rika Inhülsen hatte kein Glück gegen Andrea Mattern und verlor nach großem Kampf den fünften Satz mit zwei Punkten Unterschied (6,-8,8,-6,-9). „Meike hatte im fünften zwei Punkte mehr, ich im fünften zwei Punkte zu wenig. So gleicht sich alles aus“, stellte Rika nüchtern fest, um mit einem Lächeln hinzuzufügen: „Von mir aus hätte es ruhig anders herum sein können.“

Im Spitzenspiel unterlag Meike Scheithauer Karin Rauchfuß in drei Sätzen (-13,-4,-5). „Ich war noch völlig fertig von dem ersten Einzel. Und als ich dann auch noch im ersten Satz in die Verlängerung musste, war der Akku anschließend leer“, so Meike. Janin Barckmann hielt durch einen Viersatzsieg über Anja Nienburg (8,4,-7,6) weiter im Rennen.

Unten brachte Rika Inhülsen durch einen verdienten Viesrsatzsieg über Annabet Röllig (-11,8,9,7) ihr Team auf 4:5 heran.

Alle drückten jetzt Maria die Daumen. Maria kämpfte gegen Andrea Mattern auch um jeden Ball, setzte ihre unterschiedlichen Beläge erfolgreich ein, musste aber ihrer Gegnerin nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (8,-4,6,-4,-7). So stand es vor den Doppeln 4:6.

Meike Scheithauer/Janin Barckmann konnten anschließend Rauchfuß/Röllig knapp in vier Sätzen  bezwingen (-6,9,6,10), während Rika Inhülsen/Maria Rodriguez ihr Doppel gegen Nienburg/Mattern in vier Sätzen abgeben mussten (-5,-6,8,-10). „Wir sind immer besser ins Spiel gekommen. Wenn wir den fünften hätten spielen können, hätten wir vielleicht gewonnen“, trauerte Maria Rodriguez dem knapp verlorenen vierten Satz hinterher.

2.Kreisklasse Jungen 18: Jungen verlieren gegen Heessel – Thore Marx mit weißer Weste

Adler Hämelerwald – Heesseler SV 5:7 (21:25). „Die Doppel sind nun mal auch ein Paarkreuz. Wenn du da nichts holst, wird es ganz, ganz schwer“, so Betreuer Marco Schubert. „Die Niederlage ist bitter. Aber ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, in den Einzeln haben sie gute Leistungen gezeigt. Wir werden wohl oder übel in den nächsten Wochen unser Augenmerk auf die Doppel legen müssen“, gibt Schubert das Programm vor. Doch zum Spiel:
Vince Menzel/Jonathan Heindorrf mussten sich im Auftaktdoppel Brauer/Ader in fünf Sätzen geschlagen geben (10,-6,-7,7,-8), Manuel Krug/Thore Marx leisteten sich gegen Molnar/Gieseke einige Unkonzentriertheiten und verloren in vier Sätzen (-6,10,-10,-3).

Oben bezwang Manuel Krug Botond Molnar in vier Sätzen (-8,7,4,8), während Vince Menzel mit Nicolas Brauers Spiel überhaupt nicht zurecht kam (-5,-4,-9).

Unten gönnte Thore Marx Sören Ader keinen Satz (9,2,5), aber Jonathan Heindorf verlor unglücklich in drei Sätzen gegen Lukas Gieseke (-9,-6,-9).

Im Spitzeneinzel fand nach Vince Menzel auch Manuel Krug in Nicolas Brauer seinen Meister (-5,-2,-6), aber Vince Menzel behielt gegen Botond Molnar die Nerven (13,-8,9,7).

Unten wusste Thore Marx gegen Lukas Gieseke nach zwei hart umkämpften Sätzen, wo der Hase lang läuft (-9,10,5,2), und gewann damit auch sein zweites Einzel. Damit stand es jetzt nur noch 4:5.

Im letzten Einzel des Abends gab Jonathan Heindorf dann alles. Nach einem Kampf auf Biegen und Brechen ging er gegen Sören nach vier Sätzen als Sieger vom Tisch (11,-9,9,8) und sorgte für den viel umjubelten Ausgleich. Auf einmal war sogar ein Sieg möglich. Die Doppel mussten die Entscheidung bringen.

Manuel Krug/Thore Marx lieferten sich mit Brauer/Ader einen heißen Kampf, lagen im fünften Satz 2:5 hinten, erzielten den 5:5-Ausgleich und hatten die Siegesstraße gefunden. Aber sie wurden immer nervöser, so nervös, dass sich Manuel beim Stand von 7:7 einen Fehlaufschlag leistete, von dem sich die Adler nicht mehr erholten (12,-3,-8,3,-8).

Im letzten Doppel zwischen Vince Menzel/Jonathan Heindorf und Molnar/Gieseke stand es 1:2 nach Sätzen und 9:9 im vierten Satz, als Vince zwei harmlose Aufschläge ins Netz schupfte und damit für großen Jubel bei den Gästen sorgte (-8,-8,6,-9). Sie hatten nicht nur vier Doppel gewonnen, sondern auch das Spiel.   

   

  

Misslungener Rückrundenstart der Adler

Kreisliga Herren: 2. Herren starten mit Niederlage in die Rückrunde – Doppel geben den Ausschlag

AdlerHämelerwald II – TSV Dollbergen 7:9 (29:36). Gerade einmal drei Wochen lagen zwischen Hin- und Rückspiel. Kein Wunder also, dass es auch dieses mal wieder richtig spannend wurde.

Dabei hatten die Adler mit mehreren Handicaps zu kämpfen. Florian Walny hatte zu Weihnachten ein Wochenende mit Familie im Harz geschenkt bekommen und war so nicht dabei, Olaf Wundenberg war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, wollte seine Mannschaft aber nicht im Stich lassen und trat an. Für das zweite Spiel gegen Tobias Schindler reichte die Kraft dann nicht mehr und er gab das Spiel kampflos ab..

Bereits die Doppel waren hart umkämpft. Dirk Gudwitz/Dirk Hertle nahmen sich gegen Schindler/Gresch im vierten Satz eine Auszeit (0:11) und hatten alles richtig gemacht, denn den fünften gewannnen sie mit zwei Punkten Vorsprung (-8,7,9,-0,9).

Peter Inhülsen/Frank Graetsch mussten am nebentisch die Überlegenheit des Dollberger Spitzendoppels anerkennen (-3,-3,8,-6), konnten aber wenigstens einen Satz für sich entscheiden. Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger lieferten sich anschließend einen packenden Kampf mit Post/Buschmann, den sie unglücklich im fünften Satz verloren (7,-10,-5,9,-9).

Oben behielt Peter Inhülsen über Heino Wiekenberg die Oberhand (-11,7,5,9), während Dirk Gudwitz gegen Udo Herzog in der Verlängerung des fünften Satzes den kürzeren zog (6,-7,4,-2,-15). „Wenn Dirk sein Einzel gewinnt statt verliert, läuft das ganze Spiel vielleicht anders“, spekulierte Käpt´n Peter Inhülsen.

Des einen Leid, des anderen Freud. Olaf Wundenberg und Stefan Post machten es ähnlich wie Dirk Gudwitz und Udo Herzog. Nur hier hatte der Adler knapp die Nase vorn (5,-10,9,-5,12). Überhaupt die Mitte. Auch Bernd Waldenberger musste gegen Tobias Schindler über fünf Sätze gehen, konnte dabei eine 2:0-Satzführung nicht nach Hause bringen (9,8,-6,-9,-5).

Unten hatten die Gäste die Nase vorn. Dirk Hertle musste Janko Gresch nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren (-7,-14,-7) und Frank Graetsch blieb gegen Björn Buscham auch ohne Satzgewinn (-6,-13,-4). damit führten die Gäste zur Halbzeit mit 6:3.

Im Spitzeneinzel musste sich Peter Inhülsen Udo Herzog nach hartem Kampf geschlagen geben (-10,9,-9,-4), Dirk Gudwitz gewann knapp gegen Heino Wiekenberg (9,12,5). Als dann Olaf wie oben beschrieben, sein Spiel kampflos abgeben musste, hatten die Gäste das Unentschieden schon einmal sicher.

Aber so einfach wollten sich die Adler nicht geschlagen geben. Bernd waldenberger gönnte Stefan Post nur einen Satz (-5,9,6,8), Dirk Hertle hatte Björn Buscham nach zwei hart umkämpften Sätzen im Griff (-10,9,3,7) und Frank Graetsch bezwang Jank Gresch in fünf Sätzen (-8,8,6,-7,5), so dass das Abschlussdoppel gespielt werden musste. Hier hatten Dirk Gudwitz/Dirk Hertle aber keine Chance und gratulierten Herzog/Wiekenberg nach drei Sätzen zum Sieg (-8,-7,-4).

Regionspokal Damen: Aus für die Damen in der 2. Runde – Oberes Paarkreuz ohne Niederlage

VfV Concordia Alvesrode III – Adler Hämelerwald 6:4 (26:16). Nachdem die Damen schon in der 1. Runde nach Bennigsen hatten fahren müssen, ging es jetzt noch weiter, nach Alvesrode kurz vorm saupark in Springe. „Die fahrt wird wohl länger dauern als das Spiel“, mutmaßte Mannschaftsführerin Janin Barckmann“, die haben in der Liga erst einen Punkt abgegeben.“

So wunderte es auch niemanden, dass die Adlerinnen schnell auf die Verliererstraße zu kommen schienen.

Flügge/Krause gönnten Meike Scheithauer/Janin Barckmann keinen Satz (7,10,5) und Hahn/Pflüger ließen nur einen Satzgweinn für Rika Inhülsen/Maria Rodriguez zu (-5,4,7,9).

Aber sich so einfach abschlachten lassen, das wollten die Adlerinnen dann wohl doch nicht. Jedenfalls legten sich janin Barckmann und Meike Scheithauer mächtig ins Zeug, kämpften bis zum Umfallen und wurden dafür belohnt. Janin bezwang Alvesrodes Spitzenspielerin Franziska Hahn in fünf Sätzen (9,-6,2,-8,8), Meike Scheithauer gewann gegen Stefanie Krause ebenfalls in fünf Sätzen (5,9,-5,-7,8). „Als ich in den fünften musste, hatte ich ein mulmiges gefühl, aber es ist ja noch einmal alles gut gegangen“, atmete Meike am Ende kräftig durch. Unentschieden hieß es damit und die Adlerinnen witterten Morgenluft. Maria Rodriguez, mit neuem Schläger ausgestattet, verlangte Kathrin Flügge alles ab, musste ihrer Gegnerin aber nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-9,9,-8,-8). „Den ersten musste ich gewinnen“, ärgerte sich Maria hinterher. Auch Rika Inhülsen lieferte sich einen harten Kampf mit Simone Pflüger, blieb aber ohne Satzgewinn (-10,-8,-8).

Duplizität der Ereignisse. Wieder zogen die Adlerinnen gleich, wieder gingen beide Einzel über die volle Distanz. Meike Scheithauer hatte nach hoch verlorenem ersten Satz Franziska Hahns Spiel richtig analysiert (-1,12,7,-10,6) und Janin Barckmann holte gegen Stefanie Krause einen 0:2-Satzrückstand auf (-12,-7,9,5,7). „Ich hatte den dritten eigentlich schon aufgegeben, aber plötzlich hat Steffi nicht mehr getroffen. Ich weiß gar nicht, was ich anders gemacht habe“, freute sich Janin hinterher.

Unten konnte Maria Rodriuez Simone Pflüger nur im ersten Satz Paroli bieten (-10,-3,-6), aber am Nebentisch entwickelte sich ein packender Kampf zwischen Rika Inhülsen und Kathrin Flügge (9,-2,8,-2), der schließlich in den fünften Satz ging. Wenn Rika gewinnt, gibt es ein Abschlussdoppel. So die Ausgangssituation. Auf der Bank fieberten alle mit, drückten ihren Spielerinnen die Daumen. Und dann stand es 10:10. Die Frage stand im Raum, wer jetzt nervöser war, die Spielerinnen am Tisch oder die, die nichts machen konnten. Am Ende hatte Kathrin Flügge knapp die Nase vorn (14:12). Damit war das Aus der Adlerinnen im Regionspokal besiegelt.2.Kreisklasse, Jungen 18: 2. Kreisklasse, Jungen 18 haben den Tabellenzweiten aus Mellendorf am Rand einer Niederlage – Vince Menzel mit weißer Weste

Adler Hämelerwald – Mellendorfer TV 4:7 (20:24). „Das wird heute wohl nicht lange dauern“, unkte Mannschaftsführer Manuel Krug vor dem Spiel. Und dann dauerte das Spiel länger als gewohnt. Erst nach über zwei Stunden Spielzeit stand der Sieg der Gäste fest.

„Mit ein bisschen Glück wäre heute ein Punkt drin gewesen. Wenn wir nur ein Doppel gewinnen, läuft das Spiel vielleicht anders“, meinte Betreuer Marco Schubert.

Beide Doppel gingen über die volle Distanz. Vince Menzel/Jonathan Heindorf konnten gegen Sternberg/Arvid Humpert im vierten Satz zwei Matchbälle nicht verwandeln (9,-9,7,-12,-7) und Manuel Krug/Thore Marx mussten sich Jasper Humpert/Stoll ebenfalls erst nach fünf Sätzen beugen (4,-9,11,-8,-4).

Das obere Paarkreuz sorgte anschließend für den Ausgleich. Manuel Krug bezwang Jasper Humpert knapp in drei Sätzen (4,9,9) und Vince Menzel hatte gegen Jakob Sternberg nach einem packenden Schlagabtausch in der Verlängerung des fünften Satzes das bessere Ende für sich (6,-5,9,-9,10).

Unten wu5rden die Punkte geteilt. Thore Marx musste Hugo Stoll nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (-8,7,-10,8,-4), während Jonathan Heindorf Arvid Humpert in vier Sätzen bezwang (4,-8,8,9).

Im Spitzeneinzel hatte Manuel Krug gegen Jakob Sternberg das Nachsehen (-6,9,-8,-6), aber Vince Menzel hielt seine Mannschaft durch einen Dreisatzsieg über Jasper Humpert im Spiel (10,7,8).

Unten mussten sich die Adler ihren Gegnern beugen. Thore Marx unterlag Arvid Humpert in vier Sätzen (-8,7,-8,-7), Jonathan Heindorf blieb gegen Hugo Stoll ohne Satzgewinn (-6,-8,-8).

Als dann auch noch das erste Abschlussdoppel an die Gäste ging (Krug/Marx – Sternberg/A. Humpert -6,-8,-4), war das Spiel zu Ende.

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren starten mit Auswärtsniederlage in die Rückrunde – Marco Schubert mit Riesendusel

TuS Altwarmbüchen – Adler Hämelerwald 9:6 (32:22). Im Hinspiel hatte es noch ein Unentschieden gegeben, dieses Mal fehlte den Adlern das Quäntchen Glück. „Wenn Andre und Rene im fünften Satz ihren Matchball verwandeln, hätten wir hier einen Punkt geholt“, war sich Marco Schubert sicher. Und Daniel Schott pflichtete ihm bei: „So viele Matchbälle kriegst du in Altwarmbüchen nicht.“ Doch zum Spiel:

Marco Schubert/Florian Walny hatten gegen Rinne/Kroell nicht den Hauch einer Chance (-5,-9,-8), während Andre Lukatis/Rene Miglitsch eine unglückliche Fünfsatzniederlage gegen Brandt/Dr. Will hinnehmen mussten (10,10,-5,-6,-11). Auch Doppel 3 ging über die volle Distanz. Hier hatten Uwe Lukatis/Daniel schott gegen Bautista/Forstner die Nase vorn (9,4,-8,-10,3).

Oben fand Rene Miglitsch kein Mittel gegen Markus Rinne (-6,-2,-4), während Andre Lukatis Tobias Brandt knapp bezwingen konnte (9,3,9).

In der Mitte musste sich Uwe Lukatis Dr. Fabian Will beugen (-4,-10,-7), während Marco Schubert sich ein packendes Duell mit einem lustlosen Marvin Kroell lieferte, das in den fünften Satz ging. Hier diskutierten alle, ob es 4:9 oder 5:9 aus Sicht Schuberts stand. Marvin Kroell meinte, es sei ihm egal, ob es nun 4 oder 5 zu 9 stünde. Man einigte sich auf 5:9. Der nächste Ballwechsel brachte dann auch schon das 5:10. Aber plötzlich machte Marco Schubert Punkt für Punkt und ging zur Verblüffung aller als Sieger vom Tisch (9,5,-8,-15,10).

Unten ließ Florian Walny Willy Bautista alt aussehen (7,6,9), während Daniel schott Volker Forstner zum Sieg gratulieren musste (-7,-6,-9).

Eine Vorentscheidung gabe es anschließend im oberen Paarkreuz. Andre Lukatis musste sich im Spitzeneinzel Markus Rinne in vier Sätzen beugen (-9,7,-9,-7) und Rene Miglitsch hatte ebenfalls in vier Sätzen gegen Tobias Brandt das Nachsehen (-9,-1,9,-7). Damit stand es 4:7 aus Sicht der Adler. Die Luft wurde dünner.

In der Mitte war Marco Schubert gegen Dr. Fabian Will chancenlos (-6,-6,-6). „Zweimal habe ich 5:2 geführt und dann zu 6 verloren, das gibt’s doch nicht“, so ein frustrierter Adler.

Für Sonnenschein sorgte dagegen am Nebentisch Uwe Lukatis, der Marvin Kroell in vier Sätzen bezwang (-11,1,5,8).

Daniel Schott brachte seine Mannschaft weiter heran. Er gab Willy Bautista in drei Sätzen das Nachsehen (6,8,4) und ließ seine Adler weiter vom Unentschieden träumen.

Aber Volker Forstner ließ diese Träume wie eine Seifenblase platzen. Er gab Florian Walny in drei Sätzen das Nachsehen (8,3,7) und sorgte so für den ersten Heimsieg der Rückserie.

  

Adler fachsimpeln bei Keksen und Glühwein

Adler treffen sich zum Abschluss der Hinserie bei Rika und Peter zum Glühwein

Für einen Glühwein war es eigentlich zu warm. Das hielt die Adler aber nicht ab, sich bei Rika und Peter zu treffen. Gefachsimpelt wurde dabei nicht nur über die vergangene Hinserie.

Thomas Jahnel hatte seine Feuerschale mitgebracht, die von den jugendlichen Adlern immer wieder umringt wurde. Diese machten nicht nur Marshmallows schwarz, sondern setzten auch das eine oder andere Rauchzeichen.  

Uwe Lukatis gewinnt Schleifchenturnier

Schleifchenturnier lockt die Adler in die Halle am Riedweg – Uwe Lukatis sichert sich nach den Siegen bei den Vereinsmeisterschaften und dem Handikap-Turnier auch diesen Titel

Spielleiterin Meike Scheithauer freute sich, 12 Adler und Adlerinnen in der Halle begrüßen zu können. „Das ist gut, so braucht niemand auszusetzen“, so Meike.

Die Auslosung nahm David Rodriguez vor. Er hatte ein gutes Händchen, das sei vorweg gesagt.

Nach 12 Runden wurde abgerechnet. Daniel Schott wähnte sich mit neun Schleifchen ganz weit vorn. Es reichte zwar zu einem Platz auf dem Treppchen, aber nur zu Bronze. Denn Dirk Hertle und Uwe Lukatis hatten sich beide 10 Schleifchen erspielt. So musste der Rechenschieber entscheiden.

Dirk Hertle landete schließlich mit 169 Bällen auf dem zweiten Platz, denn Uwe Lukatis hatte sich 179 Bälle erspielt.

Alle in der Halle waren sich einig, dass damit Uwe Andys legitimer Nachfolger ist.

2. Herren erleben schwarzes Wochenende

Kreisliga Herren: 2. Herren unterliegen TSV Dollbergen – Dämpfer im Aufstiegskampf

Adler Hämelerwald – TSV Dollbergen 6:9 (26:31). Zum ersten Mal in dieser Saison waren alle Spieler an Bord. Dementsprechend optimistisch ging man in diese Partie. TSV Dollbergen als Sparringspartner und dann zwei Tage später bei Thönse/Wettmar um die Herbstmeisterschaft spielen, so der Plan. Aber es sollte anders kommen.

Der Auftakt ließ noch nichts Böses ahnen. Peter Inhülsen/Florian Walny besiegten Schindler/Gresch in vier Sätzen (5,-8,9,8), Dirk Gudwitz/Dirk Hertle unterlagen dem Dollberger Spitzendoppel Herzog/Wiekenberg ebenfalls in vier Sätzen (5,-7,-10,-5). Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger sorgten schließlich durch einen Viersatzerfolg über Buscham/Post (8,8,-9,10) für die Führung nach den Doppeln. Die hatte auch bis zum Ende des ersten Durchgangs Bestand, denn in jedem Paarkreuz wurden die Punkte geteilt.

Oben unterlag Peter Inhülsen überraschend Heino Wiekenberg (9,-6,-5,-8), während Florian Walny Udo Herzog knapp besiegen konnte (8,9,11).

In der Mitte zeigte Dirk Gudwitz einmal mehr keine Nerven (13,9,9 gegen Björn Buscham), Olaf wundenbreg gratulierte dagegen Tobias Schindler nach vier Sätzen zum Sieg (-8,8,-11,-5).

Unten ging es spannend zu. Beide Spiele wurden über die volle Distanz ausgetragen. Bernd Waldenberger hatte dabei gegen Janko Gresch die Nase vorn (7,-9,-7,9,8), Dirk Hertle unterlag Stefan Post (6,-8,3,-7,-4).

Bei den Adlern stieg so langsam die Nervosität an. So hartnäckigen Widerstand hatten sie von den Gästen nicht erwartet. Und es trat das ein, was so oft passiert. Die Adler bekamen den Eisenarm. Nichts lief mehr zusammen. Es gab Krampf, nichts als Krampf.

Peter Inhülsen, gewöhnlich der Mann für die Fünfsatzsiege, verließ gegen Udo Herzog schon nach drei Sätzen den Tisch (-9,-7,-6), Florian Walny erging es gegen Heino Wiekenberg auch nicht besser (-4,-7,-6) und Dirk Gudwitz hatte im fünften Satz gegen Tobias Schindler einfach kein Glück (-9,9,-5,7,-8). Aus einem 4:5-Rückstand hatten die Gäste in kurzer Zeit eine 7:5-Führung gemacht.

Olaf Wundenberg gab seinen Mitspielern noch einmal Halt, besiegte Björn Buscham in drei Sätzen (9,4,9), zeigte, da geht noch was, noch dürfen wir die Flinte nicht ins Korn werfen.

Aber das untere Paarkreuz scheiterte leider. Trotz großen Kampfes. Bernd Waldenberger lieferte sich mit Stefan Post in den ersten zwei Sätzen ein packendes Duell, knickte dann aber ein (10,-11,-7,-6) und Dirk Hertle musste Jank Gresch ziehen lassen (-7,-5,-8). 6:9 hieß es damit. Aus der Traum von der Herbstmeisterschaft. „Gefühlt sind wir gerade abgestiegen“, fasste Mannschaftsführer Peter Inhülsen die Stimmung zusammen. Aber so schlimm war es nicht. Die Zweite hatte bis hierher in der laufenden Saison eine hervorragende Leistung gezeigt.

Kreisliga Herren: 2. Herren verlieren Spitzenspiel in Thönse und landen in der Endabrechnung auf Platz 3

Thönse/Kleinburgwedel (SG) – Adler Hämelerwald II 9:6 (31:25). Nach der Niederlage gegen Dollbergen standen die Adler gehörig unter Druck. Und sie versuchten alles, flogen sogar ihre Spielerfrauen ein. Aber es nützte nichts. An einem Wochenende war der Traum vom Durchmarsch dahin. Drei Punkte Rückstand auf den TSV Wettmar, vier auf Thönse/Kleinburgwedel, es wird in der Rückserie schwer werden, diesen Rückstand aufzuholen. Doch zum Spiel:

Hochmotiviert gingen die Adler in die Partie, gaben noch einmal alles, hatten aber nicht das Glück auf ihrer Seite. Dirk Gudwitz/Dirk Hertle hatten das Thönser Spitzendoppel Brunner/Heinrich am rand einer Niederlage, verloren aber unglücklich mit zwei Punkten Unterschied im fünften Satz (-6,-9,4,9,-9). Besser machten es Peter Inhülsen/Florian Walny, die Förster/Kietzmann knapp in drei Sätzen bezwangen (4,10,10). Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger verloren knapp in drei Sätzen gegen Hoffmann/Winkler (-12,-11,-5).

Oben wäre Florian Walny fast das Kunststück geglückt, Kevin Brunner eine Niederlage beizubringen. Er führte bereits 2:0 nach Sätzen, musste danach zwei Sätze mit zwei Punkten Unterschied abgeben und verlor auch den fünften (8,7,-10,-9,-8). Peter Inhülsen machte dagegen mit Sascha Fölrster kurzen Prozess (5,8,8).

In der Mitte behielt Olaf Wundenberg klar die Oberhand über Julian Hoffmann (5,8,6), während Dirk Gudwitz gegen Andreas Strehl eine unglückliche Niederlage hinnehmen musste (-4,-9,-10). Im unteren Paarkreuz gab es dann eine Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber. Dirk Hertle unterlag Ronny Winkler (-7,-8,-4), Bernd Waldenberger konnte zwar gegen Manfred Kietzmann einen 0:2-Satzrückstand aufholen, hatte im fünften Satz nichts mehr zuzusetzen (-4,-7,13,9,-6).

Als dann auch noch Peter Inhülsen im Spitzeneinzel Kevin Brunner zum Sieg gratulieren musste (-7,-8,8,-4), schien sich ein schnelles Ende anzubahnen.

Aber die Adler wehrten sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Florian Walny zerlegte Sascha Förster (8,8,3) und gab damit ein Lebenszeichen an seine Mitspieler.

Die Mitte kämpfte anschließend, als ginge es um Leben und Tod. Dirk Gudwitz, dieser in vielen Schlachten erprobte Adler, ging gegen Julian Hoffmann ans Limit und wurde mit einem hauchdünnen Fünfsatzsieg belohnt (-10,6,4,-8,16). Auch Olaf Wundenberg gab noch einmal alles, ging über die Schmerzgrenze hinaus und bezwang Andreas Strehl in einem dramatischen Spiel in fünf Sätzen (-9,9,10,-4,9). Damit stand es nur noch 6:7. Vielleicht war ja doch noch das Unmögliche möglich. Wenigstens ein Punkt. Das wäre super.

Aber das untere Paarkreuz konnte nicht nachlegen, gewann nicht einmal einen Satz. Bernd waldenberger gratulierte Ronny Winkler zum Sieg (-8,-4,-12), Dirk Hertle Manfred Kietzmann (-3,-7,-7).        

1. Herren überwintern auf dem Relegationsplatz

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren besiegen Ahltener Rumpftruppe – Uwe Lukatis der Matchwinner

 Adler Hämelerwald - TSG Ahlten II 9:6 (35:26). „Was die Ahltener Zweite da gemacht hat, das war Wettbewerbsverzerrung. Gott sei Dank hat es die eigene Dritte getroffen“, schüttelte Adlers Marco Schubert mit dem Kopf. Die TSGer waren nämlich mit einer gemischten Mannschaft an die Tische getreten. Nummer 4,5,7 aus der Zweiten, Nummer 4,5,6 aus der Dritten.

Zunächst lief jedoch alles nach Plan. Alles sah nach einer Niederlage der Adler aus.

Andre Lukatis/Rene Miglitsch brachten ihre Mannschaft durch einen Dreisatzsieg über Osburg/Engelke zwar in Front (6,7,9), aber die anderen Doppel konnten nicht nachlegen. Marco Schubert/Florian Walny brachten Lange/Weber gehörig ins Schwitzen, standen am Ende aber als Verlierer da (-11,-10,6,-8). Nicht viel anders erging es Uwe Lukatis/Daniel Schott gegen Hoheisel/Wöhler. Sie egalisierten zwar einen 0:2-Satzrückstand, mussten aber nach fünf Sätzen ihren Gegnern zum Sieg gratulieren (-8,-11,9,9,-4).

Das obere Paarkreuz sorgte anschließend für einen Ruck. Es könnte heute etwas drin sein. Da scheint etwas machbar zu sein. Andre Lukatis bezwang nämlich Andreas Weber knapp in vier Sätzen (8,-8,15,9) und Rene Miglitsch knackte Thomas Lange ebenfalls in vier Sätzen (-4,10,10,8).

In der Mitte blieb Marco Schubert gegen Kai Engelke wieder zweiter Sieger (-5,7,-16,-6), was sich aber nicht negativ auswirkte, da Uwe Lukatis die Nerven behielt und Dirk Osburg (Ex-VfB Peine) in einem packenden Spiel in drei Sätzen bezwingen konnte (9,16,10).

Unten gingen dann beide Spiele an die Gäste. Daniel Schott hatte in vier Sätzen das Nachsehen gegen Roland Wöhler (-8,9,-9,-5) und Florian Walny verlor gegen Laurids Hoheisel (-10,5,-8,-6).

So stand es zur Halbzeit 4:5 aus Sicht der Adler.

Oben wiederholten die Adler ihr Kunststück vom Anfang und brachten ihre Mannschaft mit 6:5 in Führung. Andre Lukatis bezwang Thomas Lange in vier Sätzen (9,-5,9,4), Rene Miglitsch benötigte gegen Andreas Weber nur drei (9,5,9).

Als dann Marco Schubert Dirk Osburg in vier Sätzen bezwingen konnte (8,6,-6,8), begann das große Zittern. Sieben Punkte hatte man im Sack. Würde man am Ende mit leeren Händen dastehen? Würden die Gäste den Spieß noch umdrehen können?

Uwe Lukatis sollte gegen Kai Engelke den so heiß herbeigesehnten achten Punkt machen. Alle waren sich nach zwei Sätzen einig, das klappt. Denn Uwe hatte seinen Gegner sicher im Griff. Aber dann kam der Einbruch und es ging in den fünften Satz. Und der war nichts für schwache Nerven. Was für ein Jubel in der Halle, als Uwe den letzten Punkt zum 11:9 machte (6,7,-3,-8,9). Ein Punkt war damit schon einmal sicher. Mehr als alle vor dem Spiel erwartet hatten.

Das untere Paarkreuz war nun gefordert, der zweite Punkt sollte auch noch her. Aber auch die Ahltener gaben noch einmal alles, stemmten sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Kein Wunder, dass beide Einzel über die volle Distanz gingen.

Daniel Schott musste Laurids Hoheisel nach wechselvollem Verlauf zum Sieg gratulieren (-4,6,-1,3,-6), aber Florian Walny hatte gegen Roland Wöhler das bessere Ende für sich (-3,6,8,-5,3). Kurz vor Mitternacht lagen sich die Adler glücklich in den Armen.

Kreisliga Damen: Damen feiern Auswärtssieg in Eltze – Meike Scheithauer und Maria Rodriguez mit weißer Weste

TTC Eltze II – Adler Hämelerwald 3:7 (15:24). Die Eltzerinnen wehrten sich lange, hatten aber nicht Maria Rodriguez auf dem Zettel, die schließlich den Schlusspunkt setzte.

Doch zum Spiel:

Die Doppel gingen unentschieden aus. Meike Scheithauer/Janin barckmann besiegten Graß/Irmer in vier Sätzen (-9,3,4,9), während Rika Inhülsen/Maria Rodriguez sich Dietrich/Lehmann in vier Sätzen beugen mussten (12,-12,-8,-6).

Auch oben wurden die Punkte geteilt. Janin Barckmann verlor knapp gegen Renate Graß (-9,-9,-5),

Meike Scheithauer siegte souverän über Wiebke Dietrich (7,5,7). Und dann waren die Adlerinnen auf Betriebstemperatur. Maria Rodriguez kämpfte Franziska Lehmann in fünf Sätzen nieder (-8,10,-8,6,3), Rika Inhülsen hatte gegen Heike Brennig nur im dritten Satz einen Aussetzer (3,7,-9,7), Meike Scheithauer ließ im Spitzeneinzel Renate Graß keine Chance (7,4,6) und Janin barckmann hatte in einem packenden Fünfsatzspiel gegen Wiebke Dietrich das bessere Ende für sich (-7,13,-10,7,9).

Unten lieferten sich Rika Inhülsen und Franziska Lehmann einen Kampf auf Biegen und Brechen. Drei der fünf Sätze gingen in die Verlängerung. Am Ende hatte die Eltzerin die Nase vorn (17,2,-11,-10,7).

Das war aber nicht weiter schlimm. Denn Maria Rodriguez machte gegen Heike Brennig den Sack zu (11,8,8).

2.Kreisklasse Jungen 18: Jungen kommen kampflos zu zwei Punkten

Adler Hämelerwald – TuS Altwarmbüchen 7:0 (21:0). Die Gäste bekamen nur zwei Spieler zusammen und reisten erst gar nicht an. „Wir hätten gern gespielt. Das wäre sicherlich interessant geworden. Wir hatten ja nur zwei Punkte mehr. Aber so ist auch gut“, meinte Mannschaftsführer Manuel Krug.

Adler zweimal Derby-Sieger

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren haben leichtes Spiel im Derby – Torsten Werner gibt einziges Einzel ab

Adler Hämelerwald III – TTC Arpke Vi 9:2 (30:8). Die Gäste traten nur mit fünf Spielern zu diesem Derby an. So hatten die Adler leichtes Spiel und gestatteten den Arpkern nur zwei Siege und zwei Satzgewinne. Norbert Brendel/Karl-Heinz Brandes unterlagen dem Arpker Spitzendoppel Bethmann/Rakebrandt knapp in fünf Sätzen (-9,7,-8,9,-7) und Torsten Werner musste sich dem Jugendlichen Raphael Wurst in vier Sätzen beugen.beugen (10,-7,-3,-4).

Die beiden weiteren Sätze gaben Hanh Pham/Jan Kaune im Eröffnungsdoppel gegen Wurst/Wurst ab (5,8,-16,11) und Karl-Heinz Brandes gegen Tom-Christian Uhland (8,5,-8,10).

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren verlieren wichtiges Spiel im Abstiegskampf – Andre Lukatis an allen Punkten beteiligt

TSG Ahlten III – Adler Hämelerwald 9:3 (30:13). Die Ahltener hatten gut vorgeheizt. In der Halle herrschte eine „Bullenhitze“, die den Adlern sehr zu schaffen machte. Die hatten sich einiges vorgenommen, setzten Andy Oschem ein, damit Uwe Lukatis nicht aufrücken musste.

Diese Maßnahmen schienen sich auch zu rechnen. Denn Andre Lukatis/Rene Miglitsch bezwangen Kratky/Engelke in fünf Sätzen (-7,10,-7,13,7), während Uwe Lukatis/Daniel Schott gegen Hoheisel/Wöhler kein Mittel fanden (-8,-6,-8). „Die Gewo-Bälle sprangen unmöglich, ich habe die überhaupt nicht getroffen“, versuchte Daniel Schott eine Erklärung.

Auch oben wurden die Punkte geteilt. Rene Miglitsch verlor unglücklich gegen Fabian nolting (9,-8,-9,-10), während Andre Lukatis Daniel Kratky niederhalten konnte (10,6,7).

Aber danach nahm das Schicksal seinen Lauf. Da Andy Oschem sein Spiel kampflos abgab, lagen alle Hoffnungen der Adler auf Routinier Marco Schubert. Der bemühte sich zwar, musste aber nach fünf Sätzen Kai Engelke zum Sieg gratulieren (7,-6,6,-8,-6). „Ich habe im vierten bei 6:4 weiter Druck machen müssen. Da habe ich zu leichte Fehler gemacht“, meinte der Oldie selbstkritisch.

Anschließend ging auch das untere Paarkreuz ganz an die Gastgeber. Daniel Schott verlor unglücklich gegen Laurids Hoheisel (-5,-10,-9) und Uwe Lukatis kam mit den Bällen und mit Roland Wöhler nicht zurecht (-1,-5,-8). Damit stand es 7:2 zur Halbzeit.

Zwar konnte Andre Lukatis gegen Fabian Nolting auf 3:7 verkürzen (7,-9,8,11), als aber Rene Miglitsch gegen Daniel Kratky keinen Satz gewinnen konnte (-9,-2,-4), stand die Niederlage fest, da Andy Oschems Spiel ja bereits verloren war.

Der einzige, der sich freuen durfte, war Ahltens Alexander Hemmerling. Er durfte wenigstens auch mal spielen. Nach dem ersten Satz gegen Marco Schubert war er auf Betriebstemperatur und siegte knapp in vier Sätzen (-3,9,6,10).

Kreisliga Jungen 13: Jungen 13 siegen im Derby – Doppel und Elias Gorny geben den Ausschlag

TTC Arpke – Adler Hämelerwald 5:7 (19:23). Im letzten Spiel der Hinrunde mussten die Adler zum Nachbarn nach Arpke. Hochmotiviert ging das Kleeblatt an die Platte. Das bekamen die Gastgeber auch gleich zu spüren. Thies Marx/Elias Gorny bezwangen Hust/Luxath in drei Sätzen (9,6,6), Philipp Wedemeyer/Luca Ecke legten gegen Bosse/Bosse nach (6,10,9).

Aber die Arpker ergaben sich nicht kampflos. Carolin Bosse gab Elias Gorny knapp das Nachsehen (9,11,7). Zwar stellte Thies Marx durch einen Viersatzsieg über Timon Hust (-9,8,9,9) den alten Abstand wieder her, aber danach lief bei den Adlern nicht mehr viel zusammen.

Luca Ecke gab sein Spiel gegen Yanik Luxath in vier Sätzen ab (-9,-8,9,-9) und Philipp Wedemeyer verlor nicht weniger unglücklich gegen Anna Bosse (-8,-9,-9).

Als dann auch noch Spitzenspieler Thies Marx gegen Carolin Bosse als Verlierer vom Tisch ging (-10,-9,-4), lagen die Adler urplötzlich 3:4 hinten. Am Nebentisch sah es auch nicht gut aus. Timon Hust und Elias Gorny lieferten sich einen Kampf auf Biegen und Brechen, der im fünften Satz enschieden wurde. Hier lag Elias 1:5 hinten, als die Seiten gewechselt wurden. Und das Unglaubliche geschah. Elias robbte sich Punkt für Punkt heran und siegte schließlich in der Verlängerung (-12,13,4,-7,11). „Elias hat ein Superspiel gemacht“, lobte Betreuer Marco Schubert.  

Damit stand es 4:4. Das Unentschieden hatte auch nach den beiden nächsten Einzeln Bestand. Philipp Wedemeyer unterlag Yanik Luxath in vier Sätzen (4,-5,-5,-9), Luca Ecke gewann gegen Anna Bosse ebenfalls in vier Sätzen (5,6,-9,3). So mussten die Doppel entscheiden.

Hier wiederholten die Adler ihr Kunststück vom Auftakt. Thies Marx/Elias Gorny bezwangen Bosse/Bosse (10,6,5) und Philipp Wedemeyer/Luca Ecke holten in einer wahren Nervenschlacht gegen Hust/Luxath den Siegpunkt (11,2,12).

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren erleiden Höchststrafe

Adler Hämelerwald III – TSV Haimar/Dolgen II 0:9 (6:27). Ohne Spitzenspieler Norbert Brendel war die Messe schnell gelesen. „Mit ein wenig Glück hätten wir den einen oder andern Punkt noch holen können, aber das hätte das Ende nur unnötig hinausgezögert“, nahm   Mannschaftsführer Wolfgang Ecke die Niederlage mit Galgenhumor.

An diesem Tag lief wirklich nicht viel zusammen. Frank Graetsch brachte gegen Matthias Dröse eine 2:0-Satzführung nicht nach Hause (11,7,-10,-10,-7), Jan Kaune musste Mike Gramann nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (-6,8,11,-8,-7) und Wolfgang Gilster verlor gegen Julia Regus im fünften Satz mit zwei Punkten Unterschied (12,-2,9,-6,-9). Damit sind alle Adler genannt, die etwas Zählbares zustande gebracht haben an einem Abend, an dem man am besten zu Hause geblieben wäre.

1. Herren feiert ersten Saisonsieg

2. Kreisklasse Jungen 18: Jungen ohne Probleme beim Schlusslicht Thönse – Thore Marx/Manuel Krug gestatten den Thönsern den Ehrenpunkt

TTC Viktoria Thönse – Adler Hämelerwald 1:7 (6:23). Die Thönser traten nur mit drei Spielern an. So hatten die Adler leichtes Spiel. Nur Thore Marx/Manuel Krug mussten im ersten Doppel eine Niederlage hinnehmen. Sie verdaddelten dabei eine 2:0-Satzführung (7,8,-9,-9,-8 gegen Wanke/Matthies).

Vince Menzel hätte beinahe dasselbe Schicksal ereilt. Bei ihm stellte sich wieder der Schlendrian ein. Gegen Robert Matthies reichte es aber noch zu einem knappen Fünfsatzsieg (9,9,-5,-9,9).

3. Kreisklasse Herren: 4. Herren schlagen Uetze hoch – Raimund Schwenke tanzt aus der Reihe

Adler Hämelerwald IV – TTC Rot-Weiß Uetze V 7:1 (21:4). Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis hatte die Vierte. Gegen die Uetzer Fünfte gaben sie nur vier Sätze ab. Karl-Heinz Brandes/Rika Inhülsen gaben einen Satz gegen Wajnkajm/Sandmann ab (5,10,-4,7). Die anderen gestattete Raimund Schwenke in seinem Einzel gegen Per Arne Sandmann (-8,-7,-7).

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren feiern den ersten Sieg im siebenten Spiel – Mitte bleibt unbesiegt

Adler Hämelerwald – TTK Großburgwedel II 9:3 (28:19). Die Gäste traten zu diesem wichtigen Spiel im Tabellenkeller mit einer Rumpftruppe an. Nur zwei etatmäßige Spieler waren in der Halle der Grundschule am Hainwald anwesend. „Wenn wir heute nicht gewinnen, dann können wir aufhören“, meinte Oldie Marco Schubert.

Wahrscheinlich sahen es seine Mitspieler genauso. Denn sie wirkten zu Anfang sehr gehemmt. Andre Lukatis/Rene Miglitsch mussten gegen Siegner/Junker über die volle Distanz gehen (-6,10,4,-7,4), Marco Schubert/Frank Graetsch konnten gegen Frost/Trautvetter keinen Satz gewinnen (-8,-4,-8). Gott sei Dank konnten Uwe Lukatis/Daniel Schott ihr Doppel gegen Wollenhaupt/Deschka gewinnen (-9,3,9,6), so dass die Adler nach den Doppeln in Führung lagen. Andre Lukatis konnte sogar erhöhen (4,-5,8,6 gegen Jens Siegner), aber Rene Miglitsch musste nach drei Sätzen trotz großartiger Steigerung Felix Frost zum Sieg gratulieren (-0,-9,-10).

In der Mitte feierte Marco Schubert einen knappen Viersatzsieg über Jürgen Trautvetter, wobei er von zahlreichen Fehlaufschlägen seines Gegners profitierte (-6,11,13,7). Uwe Lukatis dagegen hatte gegen Lennart Junker nur im zweiten Satz Probleme (3,10,7).

Unten musste Daniel Schott gegen Maximilian Deschka trotz einer 2:0-Satzführung noch zittern, bis sein Fünfsatzsieg feststand (3,12,-10,-8,8). Frank Graetsch kämpfte gegen Klaus-Dietrich Wollenhaupt am Nebentisch aufopferungsvoll, konnte aber nur einen Satz für sich entscheiden (9,-1,-1,-10).

Im Spitzenduell lieferten sich Andre Lukatis und Felix Frost ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende war Andre der glücklichere /6,-8,10,9). Rene Miglitsch legte gegen Jens Siegner nach (9,7,8) und Marco Schubert setzte durch einen Zittersieg über Lennart Junker (-8,4,9,-5,8) den Schlusspunkt.

2. Herren spielen sich auf einen Aufstiegsplatz

Kreisliga Herren: 2. Herren schlägt Ilten/Rethmar – Florian Walny und Dirk Gudwitz mit weißer Weste

TTG Ilten/Rethmar (SG) – Adler Hämelerwald II 3:9 (17:32). Die Zweite ließ sich auch von der Vater-Sohn-Truppe Kohn nicht stoppen. Zwar mussten Dirk Gudwitz/Dirk Hertle den beiden im Eröffnungsdoppel nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (-9,8,-5,10,-7), aber danach kam der Adler-Express ins Rollen.

Peter Inhülsen/Florian Walny bezwangen Bültemann/Friehe knapp in vier Sätzen (3,-12,11,9), Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger machten es gegen Hempel/Grzeganek ebenfalls knapp (9,-5,9,9). „Wenn du oben stehst, hast du eben auch das nötige Glück“, meinte Olaf Wundenberg achselzuckend.

Das obere Paarkreuz war dann eine Angelegenheit für die Adler. Florian Walny knackte Spitzenspieler Sascha Bültemann (19 (!), 6,-11,8) und Peter Inhülsen gab Peter Kohn deutlich das Nachsehen (6,4,6).

In der Mitte musste Olaf Wundenbreg Peter Kohn jun. Nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-6,6,-8,-3), während Dirk Gudwitz durch einen sicheren Dreisatzsieg über Dietmar Hempel (6,3,6) den alten Abstand wieder herstellte.

Unten gönnte Dirk Hertle Mark Grzeganek keinen Satz (5,9,8), während Bernd Waldenberger gegen Henning Friehe jede Menge Angstschweiß vergoss (-4,7,-8,13,9).

Im Spitzeneinzel musste Peter Inhülsen  mal wieder eine Niederlage hinnehmen. Gegen Sascha Bültemann setzte es eine unglückliche Fünfsatzniederlage (-4,-5,9,9,-9). Die fiel aber nicht weiter ins Gewicht, weil Florian Walny Peter Kohn in fünf Sätzen niederrang (6,7,-8,-8,7) und Dirk Gudwitz Peter Kohn jun. Das Nachsehen gab (9,-8,3,7).

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren verliert in Höver – Karl- Heinz Brandes im Einzel erfolgreich

TSV Höver II – Adler Hämelerwald III 2:9 (28:11). Wir hatten uns von vornherein nichts ausgerechnet“, so Mannschaftsführer Wolfgang Ecke, „wir mussten ja unseres oberes Paarkreuz an die Erste abgeben.“

So gelangen nur ein Punkt ijeweils im Doppel und im Einzel, als Hanh Pham/Jan Kaune Bergmann/Bednarz in vier Sätzen bezwingen konnten (9,-6,8,3),und Karl-Heinz Brandes keine Probleme mit Claus Dannhausen hatte (8,5,2).

Oben kamen Jan Kaune und Hanh Pham gegen Spitzenspieler Heiner Bergmann zwar in den fünften Satz, konnten den aber nicht für sich entscheiden (7,-3,8,-4,-8 Jan; 6,4,11,6,-6 Hanh).

Einen weiteren Satz konnte Wolfgang Gilster in seinem Spiel gegen Nils Bednarz beisteuern (-6,10,-5,-8), zu etwas Zählbaren reichte es aber nicht.

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren gehen im Derby unter – Marco Schubert verhindert die Höchststrafe

TTC Arpke – Adler Hämelerwald 9:1 (32:7). Mit zwei Mann Ersatz traten die Adler im Derby in Arpke an. Frank Graetsch und Norbert Brendel aus der Dritten sprangen für den frisch operierten Käpt´n Andy Oschem und den langzzeitverletzten Daniel Schott ein.

Als es dann nach den Doppeln 3:0 für die Gastgeber stand, war an ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage nicht mehr zu denken.

Und dann kam auch noch Pech hinzu, als Andre Lukatis knapp gegen Mathias Helms verlor (-13,-10,-5).

Für den einzigen Punkt sorgte Marco Schubert, der Tobias Kroll in vier Sätzen bezwingen konnte (5,8,-10,7).

Im Duell der Spitzenspieler setzte dann Dieter Fricke den Schlusspunkt (7,-9,9,-10,7 gegen Andre Lukatis).

Kreisliga Herren: 2. Herren schrammt gegen die Postler an einer Niederlage vorbei – Frank Graetsch und Norbert Brendel im Dauereinsatz

Adler Hämelerwald II – Post SV Lehrte II 9:7 (33:26). Ohne Bernd Waldenberger und Dirk Gudwitz, die dienstlich verhindert waren, mussten die Adler an die Tische. Für die beiden sprangen Frank Graetsch und Norbert Brendel ein, die tags zuvor schon die Erste unterstützt hatten.

So entwickelte sich ein spannendes Spiel, das als Spiel der verschiedenen Halbzeiten in die Geschichte eingehen wird. Denn die Adler entschieden die erste Hälfte der Einzel mit 4:2 für sich, die Postler mit demselben Ergebnis die zweite Hälfte. So gab das 3:1 in den Doppeln den Ausschlag zugunsten der Adler.

Dass es so eng werden würde, damit rechnete zunächst niemand. Denn Peter Inhülsen/Florian Walny (8,4,-9,6 gegen Engelke/Vogel) siegten zum Auftakt und Olaf Wundenberg/Norbert Brendel knackten das Lehrter Spitzendoppel Schaper/Otto ebenfalls in vier Sätzen (9,-8,11,4). Nur Dirk Hertle/Frank Graetsch gaben ihr Spiel gegen Scholvin/Bortfeld ab (-5,-7,-9).

Und dann erhöhten die Adler sage und schreibe auf 6:1.

Peter Inhülsen gab Lars-Erik Engelke das Nachsehen (5,3,-5,8), Florian Walny hatte gegen Holger Schaper nach zwei Sätzen den Bogen raus (-9,12,7,5), Olaf Wundenberg ging nach vier Sätzen gegen Ralf Vogel als Sieger vom Tisch (3,6,-9,7) und Dirk Hertle hielt Eckhard Otto in dreiSätzen nieder (9,5,12).

Da war es auch kein Beinbruch, dass unten beide Spiele abgegeben wurden. Norbert Brendel unterlag Tina Bortfeld in drei Sätzen (-8,-7,-9) und Frank Graetsch hatte nur einen Satz gegen Marcus Scholvin gewinnen können (-9,-3,8,-7).

Peter Inhülsen sorgte auch sofort für eine Korrektur und hielt Holger Schaper sicher in Schach (9,3,4).

Aber dann begann das große Zittern.

Florian Walny konnte gegen Lars-Erik Engelke nur einen Satz gewinnen (-3,-9,4,-9) und in der Mitte mussten sowohl Olaf Wundenberg (-9,7,2,-10 nach 10:6-Führung,-10 gegen Eckhard Otto) als auch Dirk Hertle (9,12,-4,-9,-3 gegen Ralf Vogel) ihren Gegnern nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren. „Wir müssen uns bei Frank bedanken. Wenn er sein letztes Spiel nicht gewonnen hätte, hätten Olaf und ich uns in den Hintern beißen müssen. Wir hätten es dann verdaddelt“, atmete Dirk Hertle am Ende tief durch.

In der Tat. Da auch Norbert Brendel Marcus Scholvin in drei Sätzen unterlag (-1,-9,-6), stand es auf einmal 7:7, und das nach einer 7:3-Führung!

Gott sei Dank behielt Frank Graetsch die Nerven und bezwang Tina Bortfeld in drei Sätzen (7,6,6). Jetzt war es Aufgabe des Spitzendoppels, die zwei Punkte zu sichern. Und Peter Inhülsen/Florian Walny erfüllten die in sie gestzten Erwartungen. Sie zeigten sich gegen Schaper/Otto jederzeit Herr der Lage und siegten sicher in drei Sätzen (9,6,7).

2. Kreisklasse Jungen 18: Jungen halten sich in Mellendorf wacker – Manuel Krug gewinnt beide Einzel

Mellendorfer TV – Adler Hämelerwald 7.3 (24:12). Ohne große Erwartungen fuhren die Adler nach Mellendorf, hatte es doch gegen die Zweitvertretung im Heimspiel eine 1:7-Klatsche gegeben. Aber es sollte anders kommen, obwohl alles so anfing wie befürchtet.

Thore marx/Manuel Krug konnten keinene Satz gegen Arvid/Sternberg gewinnen (-10,-7,-6) und auch Vince Menzel/Elias Gorny gelang gegen Papke/Humpert nur ein Satzgewinn (-5,9,-6,-5).

Oben spielten Thore Marx die Nerven einen Streich (-8,9,-8,-10 gegen Silvan Papke), Vince menzel sah gegen Jasper Humpert auch nicht viel besser aus (-8,-9,-5).

Als dann auch noch Elias Gorny gegen Humpert Arvid die Segel streichen musste (-3,-7,-6), stand es 5:0 für die Heimmannschaft und die Adler konnten sich schon einmal mit dem Umziehen anfreunden.

Aber dann kam Käpt´n Manuel Krug. Gegen Jakob Sternberg verlor er die ersten beiden Sätze mit zwei Punkten Unterschied, wusste danach aber, wie der hase läuft, und sorgte für den ersten Punkt seiner Mannschaft (-10,-9,7,7,7).

Vince Menzel zog im Spitzeneinzel gegen Silvan Papke nach. Er verkürzte den Abstand auf 2:5 (8,7,-6,8).

Thore Marx konnte leider nicht nachlegen. Nachdem er gegen Jasper Humpert den ersten Satz gewonnen hatte, war Feierabend (7,-4,-6,-4).

Manuel Krug ließ anschließend Humpert Arvid keine Chance (9,6,6). „Elias sollte auch sein zweites Einzel spielen“, meinte er nur achselzuckend.

Elias Gorny musste jedoch die Überlegenheit von jakob Sternberg anerkennen und verlor in dsrei Sätzen (-0,-4,-3).