Damen entführen Punkt von Arminia

Kreisliga Damen: Damen holen Punkt bei Arminia – Christine Bosse ungeschlagen

SV Arminia Hannover II – TTC Arpke/SV Adler Hämelerwald (SG) 5:5 (17:15). Die Arpkerinnen reisten per Bahn und Bus zum Auswärtsspiel an. „Bei Arminia bekommt man immer schlecht Parkplätze. Wir wollten nicht eine halbe Stunde um den Block fahren. Da haben wir lieber die Öffis benutzt“, so Karin Karsten. Doch zum Spiel:

Von Anfang an entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Jedes Paarkreuz endete unentschieden 1:1.

Karin Karsten/Christine Bosse besiegten Richter/Brandtner in drei Sätzen (8,,8,6), während Maria Rodriguez/Susanne Borchardt eine Dreisatzniederlage gegen Franz/Leinemann hinnehmen mussten (-4,-9,-4).

Oben musste die aufgerückte Maria Rodriguez nach drei Sätzen Arminias Spitzenspielerin Biljana Franz zum Sieg gratulieren (-4,-2,-2). Aber Karin Karsten sorgte umgehen für den Ausgleich. Sie bezwang Julia Leinemann in drei Sätzen (5,1,10).

Unten hatte Susanne Borchardt gegen Kerstin Richter das Nachsehen (-0,-4,-4), während Christine Bosse einen Dreisatzsieg über Johanna Brandtner feierte (7,9,4). So stand es 3:3 zur Halbzeit.

Im Spitzeneinzel musste Karin Karsten Biljana Franz nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren (-8,-2,-5), aber Maria Rodriguez sorgte durch einen schwer erkämpften Fünfsatzsieg über Julia Leinemann (-3,8,-3,10,8) sofort wieder für den Ausgleich.

Unten sorgte Christine Bosse durch einen ungefährdeten Dreisatzsieg über Kerstin Richter (7,9,4) für den fünften Punkt. Leider konnte Susanne Borchardt im letzten Spiel des Abends nicht nachlegen. Sie gab ihr Spiel in drei Sätzen gegen Johanna Brandtner ab (-5,-13,-5). So endete das Spiel 5:5. ​​ 

3. Kreisklasse: 3. Herren spielen unentschieden gegen Dedenhausen – Felix Ribbe oben mit weißer Weste

Adler Hämelerwald III – MTV Dedenhausen III 5:5 (23:19). „Im Hinspiel haben wir 4:6 verloren. Dieses Mal wollen wir es besser machen, so der Plan“, meinte Thorsten Werner vor dem Spiel. Und der Plan ging auf. Trotzdem fühlte sich am Ende das Unentschieden wie eine Niederlage an. „Wenn du 5:2 führst, und dann alle Spiele im fünften verlierst, das ist schon bitter.“

Überhaupt: Fünf von zehn Spielen gingen über die volle Distanz. Nur eins davon konnten die Adler für sich entscheiden.

Zu Anfang gingen die Spiele noch deutlich aus. Moritz Luschei/Jan Kaune unterlagen Luthmann/Nürnberg in drei Sätzen (-5,-7,-11), während Felix Ribbe/Thorsten Werner Kruchnya/Köhne knapp in drei Sätzen bezwangen (11,10,8).

Und dann legten die Adler los. Felix Ribbe gab Marc Luthmann in drei Sätzen das Nachsehen (9,7,1) und Moritz Luschei besiegte Dedenhausens Spitzenspieler Olexandr Kruchnya in vier Sätzen (3,-10,9,8).

Als dann auch noch Jan Kaune durch einen Viersatzsieg über Manfred Köhne (-7,5,10,9) auf 4:1 erhöhte, schien ein Sieg so gut wie festzustehen. Nur die Höhe war noch fraglich.

Da schien es auch nicht sonderlich ins Gewicht zu fallen, dass Thorsten Werner sein Spiel gegen Bernd Nürnberg in fünf Sätzen abgab (6,-5,9,-8,-8). Die Adler führten 4:2 zur Halbzeit.

Aber irgendwie wirkte dieser Sieg für die Gäste wie ein Aufputschmittel. Als erster bekam das Felix Ribbe zu spüren. Er musste gegen Olexandr Kruchnya nach vier hart umkämpften Sätzen in den fünften, hatte hier aber Gott sei Dank die Nase vorn (-9,10,9,-9,8). 5:2 – ein Punkt war schon einmal da. Aber dann war es aus. Der sechste Punkt kam einfach nicht.

Moritz Luschei ging gegen Marc Luthmann nach fünf Sätzen als Verlierer vom Tisch (5,-3,7,-1,-7). Jan Kaune holte nach einem 0:2-Satzrückstand gegen Bernd Nürnberg noch einmal alles aus sich heraus und kämpfte sich in den fünften Satz, wurde aber für seine Aufholjagd nicht belohnt (-4,-3,5,8,-8). Thorsten Werner führte gegen Manfred Köhne bereits 2:0 nach Sätzen, konnte aber den Sack nicht zumachen und verlor ebenfalls in fünf Sätzen (11,5,-7,-9,-8). Damit hieß es 5:5. ​​