Adler wandern – Traditionelle Braunkohlwanderung findet wieder mit reger Beteiligung statt
Die Adler und Adlerinnen versammelten sich wie in den letzten Jahren auf dem Edeka-Parkplatz und starteten unter der Leitung von Thorsten Werner bei neblig-trüben Wetter zur traditionellen Wanderung wie immer Richtung Hämelerwald-Süd. „Die Boßel-Kugeln habe ich dieses Mal lieber zu Hause gelassen“, ließ Rika Inhülsen gleich zu Beginn wissen. Das war auch gut so. Denn die Wege waren noch tief verschneit. Da hatte Boßeln nun wirklich keinen Zweck.
Alle Teilnehmer waren verwundert, dass man trotz des Tauwetters der letzten Tage noch gut auf dem Schnee gehen konnte. „Ich dachte schon, ich bekomme einen Nassen“, befürchtete Marco Schubert. Aber seine Sorge war unbegründet. Größere Sorge bereitete allen, welche Tour Thorsten dieses Mal ausgesucht hatte und vor allem, wie viele Kilometer absolviert werden mussten. Aber Thorsten hatte die Kraft seiner Truppe gut eingeschätzt. Immer wieder ordnete er Pause an, wenn die Abstände zwischen den einzelnen Wandergruppen zu groß zu werden drohten. Darüber hinaus unterstützte Andy Oschem seinen Abteilungsleiter nach Kräften mit Getränken. „Man darf kein Flüssigkeitsdefizit aufkommen lassen“, wusste Andy, „wenn das da ist, kann man keine Leistung bringen.“ Sprach´s und verteilte erst einmal Flüssiges unter den Wanderern, was ihm lautstarke Anerkennung einbrachte.
Nach ungefähr zwei Stunden – es begann so langsam dunkel zu werden - erreichten die Adler den Waldkindergarten und begaben sich anschließend auf schnellstem Wege zu Ronny. Hier wartete auf sie „Braunkohl satt“. Und der Braunkohl schmeckte allen hervorragend. „Großes Lob an die Küche“, freute sich Oldie Marco Schubert.



