Pokal-Aus im Viertelfinale für 1. Herren

Regionspokal 2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren scheiden gegen Ahlten aus – Rene Miglitsch oben mit weißer Weste

TSG Ahlten IV – Adler Hämelerwald 6:3 (23:17). Die Oschem-Truppe gab sich erst nach hartem Kampf geschlagen. Nach einem unglücklichen Spielbeginn hielten sie das Spiel lange Zeit offen. Beide Doppel gingen in fünf Sätzen an die Gastgeber. Andy Oschem/Rene Militsch unterlagen Dupke/Vorwergk (8,-9,-9,8,-7) und Daniel Schott/Florian Walny fehlte gegen Matthias/Rinaldi das Quäntchen Glück (-7,8,9,-6,-10). „Wenn Daniel und Florian ihr Doppel gewinnen, läuft das Spiel ganz anders“, war sich Andy Oschem sicher.

Denn Rene Miglitsch schlug Raphael Matthias in fünf Sätzen (8,10,-4,-8,6) und Andy Oschem hielt Levi Vorwergk in vier Sätzen nieder (9,8,-9,9). Der Rückstand aus den Doppeln war also schnell egalisiert.

Aber unten konnten die Adler nicht nachlegen. Daniel Schott verlor gegen Benedikt Dupke in drei Sätzen (-8,-4,-8) und Florian Walny war zweiter Sieger gegen Ricardo Rinaldi (2,-7,-4,-4). Damit stand es 2:4 zur Halbzeit.

Als dann Andy Oschem im Spitzeneinzel knapp Raphael Matthias unterlag (-11,7,-10,8,-7), wurde es langsam eng. Rene Miglitsch behielt in dieser Lage jedoch die Nerven, bezwang Levi Vorwergk in einem Achterbahnmatch in fünf Sätzen (-12,2,-3,5,6) und hielt den Traum vom Erreichen des Halbfinales am Leben.

Aber nach dem nächsten Einzel war der Traum ausgeträumt. Florian Walny musste nach vier Sätzen Benedikt Dupke zum Sieg gratulieren (-6,-7,6,-5), womit die 3:6-Niederlage besiegelt war.

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren verlieren gegen Thönse – Andy Oschem und Florian Walny bleiben unbesiegt

Adler Hämelerwald – TTC Viktoria Thönse 4:6 (18:21). Wie schon im Hinspiel erlitten die Adler auch im Rückspiel an eigenen Tischen eine schmerzhafte Niederlage. „Gegen Thönse können wir einfach nicht“, so ein frustrierter Käpt´n Andy Oschem. Denn nicht nur die Niederlage schmerzte, sondern auch der Blick auf die Tabelle. Nach diesem Spiel hat man sich erst einmal aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet.

Schon der Beginn lief anders als erwartet. Das sonst so bärenstarke Doppel Andy Oschem/Rene Miglitsch musste Brunner/Hoffmann nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren (-4,-11,-6) und Daniel Schott/Florian Walny bezogen eine unglückliche Fünfsatzniederlage gegen Winkler/Strehl (-9,4,-11,6,-9). „Wir standen in den ungeraden Sätzen schlechter. Mit ein bisschen Glück hätten wir trotzdem einen von diesen drei Sätzen gewinnen können. Aber es sollte nicht sein“, meinte Daniel Schott hinterher ziemlich geknickt.

So lag man nach den Doppeln 0:2 hinten und musste sich auf die Aufholjagd begeben. Andy Oschem ging mit gutem Beispiel voran und bezwang Ronny Winkler in vier Sätzen (8,6,-10,11). Aber Rene Miglitsch konnte nicht nachlegen und verlor gegen Spitzenspieler Kevin Brunner in vier Sätzen (-7,-7,8,-10).

Unten verlor Daniel Schott knapp in vier Sätzen (-9,3,-8,-10), aber Florian Walny hielt durch einen Viersatzerfolg über Andreas Strehl (-8,7,8,8) seine Mannschaft weiter im Spiel. Aber zur Halbzeit hatte der Zwei-Punkte-Rückstand aus den Doppeln immer noch Bestand.

Im Spitzeneinzel ließ Andy Oschem Kevin Brunner keine Chance (8,6,8), während Rene Miglitsch den fünften Punkt der Gäste zulassen musste (-8,-7,-7 gegen Ronny Winkler).

Unten ging es jetzt nur noch um Schadensbegrenzung. Wenn beide Einzel gewonnen würden, hätten die Adler wenigstens noch einen Punkt auf der Habenseite.

Daniel Schott war der erste, der einen Punkt holen musste. Er kämpfte um jeden Ball, musste gegen Andreas Strehl aber eine unglückliche Fünfsatzniederlage hinnehmen (-11,7,7,-9,-9). „Von den 14 Sätzen, die ich heute gespielt habe, habe ich acht mit zwei Punkten Unterschied verloren, das war nicht mein Tag“, zog ein frustrierter Daniel die Bilanz eines verkorksten Abends. Zwar konnte Florian Walny im letzten Spiel des Abends noch einen Viersatzsieg über Julian Hoffmann einfahren (-6,6,5,7), aber das war dann nur noch Ergebniskosmetik. ​​ 

3. Kreisklasse Herren: 3. Herren verlieren Derby gegen Arpke – Moritz Luschei und Felix Ribbe für die Adlerpunkte verantwortlich

TTC Arpke VIII – Adler Hämelerwald III 7:3 (21:18). Gegen den Spitzenreiter setzte es die erwartete Niederlage. Doch die Adler machten es den Gastgebern schwer, verlangten ihnen alles ab. „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen. Vier Punkte Unterschied, aber nur drei Sätze weniger, das sagt alles. Mit ein bisschen Glück hätten wir hier einen Punkt geholt“, meinte Thorsten Werner hinterher. In der altehrwürdigen Walter-Kolb-Halle in Sievershausen fehlten den Adlern insgesamt ganze vier Bälle zum Unentschieden. Hätte der TT-Gott mit Jan Kaune ein Einsehen gehabt, hätte das Spiel keinen Sieger gesehen. Doch dazu unten mehr.

Es fing schon suboptimal an. Felix Ribbe/Thorsten Werner verloren gegen Heinz Reupke/“Eddie“ Jähnke in vier Sätzen (-12,9,-7,-6) und Felix Ribbe/Moritz Luschei gratulierten Schmalfeldt/Born nach fünf Sätzen zum Sieg (8,-3,7,-5,-7).

Aber Moritz Luschei (9,8,9 gegen Stefan Schmalfeldt) und Felix Ribbe (9,7,6 gegen Heinz Reupke) sorgten sofort für den Ausgleich.

Unten gingen jedoch gleich wieder beide Spiele verloren. Thorsten Werner unterlag Friedhelm Jähnke in vier Sätzen (10,-3,-7,-8) und Jan Kaune gab sein Spiel gegen „Manni“ Born in der Verlängerung des fünften Satzes ab (-6,8,-12,3,-10). So stand es 2:4 zur Halbzeit, nur wenig hatte zum 3:3-Ausgleich gefehlt.

Felix Ribbe wollte den Anschluss herstellen, scheiterte aber in vier Sätzen an Stefan Schmalfeldt (9,-8,-5,-3).

Käpt´n Moritz Luchei hielt seine Mannschaft aber am Leben. Er bezwang Heinz Reupke in drei Sätzen (7,8,8). 3:5 stand es damit vor den beiden letzten Einzeln. Ein Punkt war immer noch drin.

Jan Kaune sollte den Anschluss herstellen, hängte sich gegen Friedhelm Jähnke auch voll rein und führte 2:0 nach Sätzen. Trotzdem musste er noch in den fünften Satz und verlor diesen wie im ersten Einzel mit 10:12 (6,10,-7,-8,-10). Grausamer geht es nicht. Kein tröstendes Wort, kein aufmunternder Klaps konnten Jan aufrichten. Wenn er sich hätte in Luft auflösen können, er hätte es wohl in diesem Augenblick getan.

Am Ende machte es auch nichts, dass Thorsten Werner im letzten Spiel des Abends Manfred Born nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren musste (-6,-8,-7). Nach hartem Kampf kehrten die Adler mit leeren Händen über die Autobahn nach Hause zurück. ​​ 

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