Misslungener Rückrundenstart der Adler

Kreisliga Herren: 2. Herren starten mit Niederlage in die Rückrunde – Doppel geben den Ausschlag

AdlerHämelerwald II – TSV Dollbergen 7:9 (29:36). Gerade einmal drei Wochen lagen zwischen Hin- und Rückspiel. Kein Wunder also, dass es auch dieses mal wieder richtig spannend wurde.

Dabei hatten die Adler mit mehreren Handicaps zu kämpfen. Florian Walny hatte zu Weihnachten ein Wochenende mit Familie im Harz geschenkt bekommen und war so nicht dabei, Olaf Wundenberg war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, wollte seine Mannschaft aber nicht im Stich lassen und trat an. Für das zweite Spiel gegen Tobias Schindler reichte die Kraft dann nicht mehr und er gab das Spiel kampflos ab..

Bereits die Doppel waren hart umkämpft. Dirk Gudwitz/Dirk Hertle nahmen sich gegen Schindler/Gresch im vierten Satz eine Auszeit (0:11) und hatten alles richtig gemacht, denn den fünften gewannnen sie mit zwei Punkten Vorsprung (-8,7,9,-0,9).

Peter Inhülsen/Frank Graetsch mussten am nebentisch die Überlegenheit des Dollberger Spitzendoppels anerkennen (-3,-3,8,-6), konnten aber wenigstens einen Satz für sich entscheiden. Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger lieferten sich anschließend einen packenden Kampf mit Post/Buschmann, den sie unglücklich im fünften Satz verloren (7,-10,-5,9,-9).

Oben behielt Peter Inhülsen über Heino Wiekenberg die Oberhand (-11,7,5,9), während Dirk Gudwitz gegen Udo Herzog in der Verlängerung des fünften Satzes den kürzeren zog (6,-7,4,-2,-15). „Wenn Dirk sein Einzel gewinnt statt verliert, läuft das ganze Spiel vielleicht anders“, spekulierte Käpt´n Peter Inhülsen.

Des einen Leid, des anderen Freud. Olaf Wundenberg und Stefan Post machten es ähnlich wie Dirk Gudwitz und Udo Herzog. Nur hier hatte der Adler knapp die Nase vorn (5,-10,9,-5,12). Überhaupt die Mitte. Auch Bernd Waldenberger musste gegen Tobias Schindler über fünf Sätze gehen, konnte dabei eine 2:0-Satzführung nicht nach Hause bringen (9,8,-6,-9,-5).

Unten hatten die Gäste die Nase vorn. Dirk Hertle musste Janko Gresch nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren (-7,-14,-7) und Frank Graetsch blieb gegen Björn Buscham auch ohne Satzgewinn (-6,-13,-4). damit führten die Gäste zur Halbzeit mit 6:3.

Im Spitzeneinzel musste sich Peter Inhülsen Udo Herzog nach hartem Kampf geschlagen geben (-10,9,-9,-4), Dirk Gudwitz gewann knapp gegen Heino Wiekenberg (9,12,5). Als dann Olaf wie oben beschrieben, sein Spiel kampflos abgeben musste, hatten die Gäste das Unentschieden schon einmal sicher.

Aber so einfach wollten sich die Adler nicht geschlagen geben. Bernd waldenberger gönnte Stefan Post nur einen Satz (-5,9,6,8), Dirk Hertle hatte Björn Buscham nach zwei hart umkämpften Sätzen im Griff (-10,9,3,7) und Frank Graetsch bezwang Jank Gresch in fünf Sätzen (-8,8,6,-7,5), so dass das Abschlussdoppel gespielt werden musste. Hier hatten Dirk Gudwitz/Dirk Hertle aber keine Chance und gratulierten Herzog/Wiekenberg nach drei Sätzen zum Sieg (-8,-7,-4).

Regionspokal Damen: Aus für die Damen in der 2. Runde – Oberes Paarkreuz ohne Niederlage

VfV Concordia Alvesrode III – Adler Hämelerwald 6:4 (26:16). Nachdem die Damen schon in der 1. Runde nach Bennigsen hatten fahren müssen, ging es jetzt noch weiter, nach Alvesrode kurz vorm saupark in Springe. „Die fahrt wird wohl länger dauern als das Spiel“, mutmaßte Mannschaftsführerin Janin Barckmann“, die haben in der Liga erst einen Punkt abgegeben.“

So wunderte es auch niemanden, dass die Adlerinnen schnell auf die Verliererstraße zu kommen schienen.

Flügge/Krause gönnten Meike Scheithauer/Janin Barckmann keinen Satz (7,10,5) und Hahn/Pflüger ließen nur einen Satzgweinn für Rika Inhülsen/Maria Rodriguez zu (-5,4,7,9).

Aber sich so einfach abschlachten lassen, das wollten die Adlerinnen dann wohl doch nicht. Jedenfalls legten sich janin Barckmann und Meike Scheithauer mächtig ins Zeug, kämpften bis zum Umfallen und wurden dafür belohnt. Janin bezwang Alvesrodes Spitzenspielerin Franziska Hahn in fünf Sätzen (9,-6,2,-8,8), Meike Scheithauer gewann gegen Stefanie Krause ebenfalls in fünf Sätzen (5,9,-5,-7,8). „Als ich in den fünften musste, hatte ich ein mulmiges gefühl, aber es ist ja noch einmal alles gut gegangen“, atmete Meike am Ende kräftig durch. Unentschieden hieß es damit und die Adlerinnen witterten Morgenluft. Maria Rodriguez, mit neuem Schläger ausgestattet, verlangte Kathrin Flügge alles ab, musste ihrer Gegnerin aber nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-9,9,-8,-8). „Den ersten musste ich gewinnen“, ärgerte sich Maria hinterher. Auch Rika Inhülsen lieferte sich einen harten Kampf mit Simone Pflüger, blieb aber ohne Satzgewinn (-10,-8,-8).

Duplizität der Ereignisse. Wieder zogen die Adlerinnen gleich, wieder gingen beide Einzel über die volle Distanz. Meike Scheithauer hatte nach hoch verlorenem ersten Satz Franziska Hahns Spiel richtig analysiert (-1,12,7,-10,6) und Janin Barckmann holte gegen Stefanie Krause einen 0:2-Satzrückstand auf (-12,-7,9,5,7). „Ich hatte den dritten eigentlich schon aufgegeben, aber plötzlich hat Steffi nicht mehr getroffen. Ich weiß gar nicht, was ich anders gemacht habe“, freute sich Janin hinterher.

Unten konnte Maria Rodriuez Simone Pflüger nur im ersten Satz Paroli bieten (-10,-3,-6), aber am Nebentisch entwickelte sich ein packender Kampf zwischen Rika Inhülsen und Kathrin Flügge (9,-2,8,-2), der schließlich in den fünften Satz ging. Wenn Rika gewinnt, gibt es ein Abschlussdoppel. So die Ausgangssituation. Auf der Bank fieberten alle mit, drückten ihren Spielerinnen die Daumen. Und dann stand es 10:10. Die Frage stand im Raum, wer jetzt nervöser war, die Spielerinnen am Tisch oder die, die nichts machen konnten. Am Ende hatte Kathrin Flügge knapp die Nase vorn (14:12). Damit war das Aus der Adlerinnen im Regionspokal besiegelt.2.Kreisklasse, Jungen 18: 2. Kreisklasse, Jungen 18 haben den Tabellenzweiten aus Mellendorf am Rand einer Niederlage – Vince Menzel mit weißer Weste

Adler Hämelerwald – Mellendorfer TV 4:7 (20:24). „Das wird heute wohl nicht lange dauern“, unkte Mannschaftsführer Manuel Krug vor dem Spiel. Und dann dauerte das Spiel länger als gewohnt. Erst nach über zwei Stunden Spielzeit stand der Sieg der Gäste fest.

„Mit ein bisschen Glück wäre heute ein Punkt drin gewesen. Wenn wir nur ein Doppel gewinnen, läuft das Spiel vielleicht anders“, meinte Betreuer Marco Schubert.

Beide Doppel gingen über die volle Distanz. Vince Menzel/Jonathan Heindorf konnten gegen Sternberg/Arvid Humpert im vierten Satz zwei Matchbälle nicht verwandeln (9,-9,7,-12,-7) und Manuel Krug/Thore Marx mussten sich Jasper Humpert/Stoll ebenfalls erst nach fünf Sätzen beugen (4,-9,11,-8,-4).

Das obere Paarkreuz sorgte anschließend für den Ausgleich. Manuel Krug bezwang Jasper Humpert knapp in drei Sätzen (4,9,9) und Vince Menzel hatte gegen Jakob Sternberg nach einem packenden Schlagabtausch in der Verlängerung des fünften Satzes das bessere Ende für sich (6,-5,9,-9,10).

Unten wu5rden die Punkte geteilt. Thore Marx musste Hugo Stoll nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (-8,7,-10,8,-4), während Jonathan Heindorf Arvid Humpert in vier Sätzen bezwang (4,-8,8,9).

Im Spitzeneinzel hatte Manuel Krug gegen Jakob Sternberg das Nachsehen (-6,9,-8,-6), aber Vince Menzel hielt seine Mannschaft durch einen Dreisatzsieg über Jasper Humpert im Spiel (10,7,8).

Unten mussten sich die Adler ihren Gegnern beugen. Thore Marx unterlag Arvid Humpert in vier Sätzen (-8,7,-8,-7), Jonathan Heindorf blieb gegen Hugo Stoll ohne Satzgewinn (-6,-8,-8).

Als dann auch noch das erste Abschlussdoppel an die Gäste ging (Krug/Marx – Sternberg/A. Humpert -6,-8,-4), war das Spiel zu Ende.

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren starten mit Auswärtsniederlage in die Rückrunde – Marco Schubert mit Riesendusel

TuS Altwarmbüchen – Adler Hämelerwald 9:6 (32:22). Im Hinspiel hatte es noch ein Unentschieden gegeben, dieses Mal fehlte den Adlern das Quäntchen Glück. „Wenn Andre und Rene im fünften Satz ihren Matchball verwandeln, hätten wir hier einen Punkt geholt“, war sich Marco Schubert sicher. Und Daniel Schott pflichtete ihm bei: „So viele Matchbälle kriegst du in Altwarmbüchen nicht.“ Doch zum Spiel:

Marco Schubert/Florian Walny hatten gegen Rinne/Kroell nicht den Hauch einer Chance (-5,-9,-8), während Andre Lukatis/Rene Miglitsch eine unglückliche Fünfsatzniederlage gegen Brandt/Dr. Will hinnehmen mussten (10,10,-5,-6,-11). Auch Doppel 3 ging über die volle Distanz. Hier hatten Uwe Lukatis/Daniel schott gegen Bautista/Forstner die Nase vorn (9,4,-8,-10,3).

Oben fand Rene Miglitsch kein Mittel gegen Markus Rinne (-6,-2,-4), während Andre Lukatis Tobias Brandt knapp bezwingen konnte (9,3,9).

In der Mitte musste sich Uwe Lukatis Dr. Fabian Will beugen (-4,-10,-7), während Marco Schubert sich ein packendes Duell mit einem lustlosen Marvin Kroell lieferte, das in den fünften Satz ging. Hier diskutierten alle, ob es 4:9 oder 5:9 aus Sicht Schuberts stand. Marvin Kroell meinte, es sei ihm egal, ob es nun 4 oder 5 zu 9 stünde. Man einigte sich auf 5:9. Der nächste Ballwechsel brachte dann auch schon das 5:10. Aber plötzlich machte Marco Schubert Punkt für Punkt und ging zur Verblüffung aller als Sieger vom Tisch (9,5,-8,-15,10).

Unten ließ Florian Walny Willy Bautista alt aussehen (7,6,9), während Daniel schott Volker Forstner zum Sieg gratulieren musste (-7,-6,-9).

Eine Vorentscheidung gabe es anschließend im oberen Paarkreuz. Andre Lukatis musste sich im Spitzeneinzel Markus Rinne in vier Sätzen beugen (-9,7,-9,-7) und Rene Miglitsch hatte ebenfalls in vier Sätzen gegen Tobias Brandt das Nachsehen (-9,-1,9,-7). Damit stand es 4:7 aus Sicht der Adler. Die Luft wurde dünner.

In der Mitte war Marco Schubert gegen Dr. Fabian Will chancenlos (-6,-6,-6). „Zweimal habe ich 5:2 geführt und dann zu 6 verloren, das gibt’s doch nicht“, so ein frustrierter Adler.

Für Sonnenschein sorgte dagegen am Nebentisch Uwe Lukatis, der Marvin Kroell in vier Sätzen bezwang (-11,1,5,8).

Daniel Schott brachte seine Mannschaft weiter heran. Er gab Willy Bautista in drei Sätzen das Nachsehen (6,8,4) und ließ seine Adler weiter vom Unentschieden träumen.

Aber Volker Forstner ließ diese Träume wie eine Seifenblase platzen. Er gab Florian Walny in drei Sätzen das Nachsehen (8,3,7) und sorgte so für den ersten Heimsieg der Rückserie.