Sieg und Niederlage gegen Dollbergen

3.Kreisklasse Herren: 3. Herren verlieren in Dollbergen – Deryan Demir ungeschlagen

TSV Dollbergen III - Adler Hämelerwald III 7:3 (24:12). „Das war so nicht geplant. Wir haben den Anfang total verschlafen“, so Käpt´n Wolfgang Ecke. Hinzu kam, dass seine Truppe ohne Torsten Werner und ohne Frank Zink antreten musste. Für sie sprangen Karl-Heinz Brandes und ​​ Deryan Demir ein.

Und dann klebte auch noch Pech an den Schlägern der Adler. Jan Kaune/Deryan Demir verloren zwei der drei Sätze im Eröffnungsdoppel mit zwei Punkten Unterschied gegen Bieler/Balzer (-9,-10,-7). Wolfgang Ecke/Karl-Heinz Brandes gewannen wenigstens noch einen Satz gegen Wiekenberg/Lackert (9,-7,-9,-8).

Oben wollten die Adler den Anschluss herstellen. Und es sah gut aus. Wolfgang Ecke lieferte Dollbergens Spitzenspieler Marcus Bieler einen heißen Kampf, hatte ihn auch am Rand einer Niederlage. Am Ende fehlte nur das berühmte Quäntchen. Alle drei Sätze verlor der Adler mit zwei Punkten Unterschied (-9,-10,-9). Nichts Neues also an diesem Abend. Jan Kaune erging es gegen Manfred Wiekenberg ein wenig besser. Zwischenzeitlich führte er 2:1 nach Sätzen, musste aber noch in den fünften Satz, in dem er Wiekenberg leider ziehen lassen musste (4,-10,9,-8,-5).

Unten sorgte Deryan Demir durch einen sicheren Dreisatzerfolg über Jörg Balzer (6,7,4) für den ersten Punkt der Adler. Aber Karl-Heinz Brandes verlor gegen Tabea Lackert in drei Sätzen (-9,-7,-5), so dass der alte Vier-Punkte-Rückstand Bestand hatte.

Im Spitzeneinzel unterlag Jan Kaune Marcus Bieler in drei Sätzen (-4,-3,-12) und ärgerte sich schwarz: „Ich bin die ersten beiden Sätze überhaupt nicht da gewesen. Wenn ich die so wie den dritten gespielt hätte, wäre vielleicht etwas möglich gewesen.“ Besser machte es Wolfgang Ecke, der Manfred Wiekenberg in fünf Sätzen nierderringen konnte (-7,6,9,-7,8).

Unten musste Karl-Heinz Brandes Jörg Balzer zum Sieg gratulieren (-7,-1,-7), während Deryan Demir im letzten Soiel des Abends einen Viersatzerfolg über Tabea Lackert feiern konnte (4,-9,6,6). „Deryan hat super gespielt“, lobte Mannschaftsführer Wolfgang Ecke seinen Ersatzmann.

4. Kreisklasse Herren: 4. Herren schlagen Dollbergen IV – Unteres Paarkreuz mit Stefan Rademacher und Deryan Demir holen vier Punkte, Kalle Brandes oben ungeschlagen

Adler Hämelerwald IV – TSV Dollbergen IV 8:2 (27:10). Helle Aufregung bei den Adlern. Die Alarmanlage in der Halle war angegangen, der Hausmeister war nicht zu erreichen. Niemand wusste, wie man die Anlage ausschalten konnte. Wenn die Dollberger jetzt sagen, unter diesen Bedingungen treten wir nicht an, dann war´s das. Aber die Gäste wollten spielen. Die Bedingungen sind ja für beide gleich, meinten sie. „Den Dollbergern gebührt großer Dank. Dass es in unsere Zeit noch soviel FairPlay gibt, damit haben wir nicht gerechnet“, dankte ihnen Mannschaftsführer Wolfgang Gilster für ihr Entgegenkommen. Doch zum Spiel:

Zunächst sah es nach einem Kampf auf Biegen und Brechen aus. Wolfgang Gilster/Karl-Heinz Brandes unterlagen nach einer 2:0-Satzführung im fünften Satz mit zwei Punkten Unterschied gegen Wiekenberg/Schulz (11,7,-7,-6,-9). Stefan Rademacher/Deryan Demir sorgten durch einen Dreisatzsieg über Schenk/Friesecke-Reiter für den Ausgleich (5,8,3).

Oben hatte Wolfgang Gilster gegen Daniel Schulz in vier Sätzen das Nachsehen (5,-6,-8,-2), während Karl-Heinz Brandes Dollbergens Spitzenspieler Harald Wiekenberg in fünf Sätzen knackte (-6,8,9,-6,5).

Und dann lief es plötzlich. Stefan Rademacher hatte gegen Lennart Friesecke-Reiter nur im ersten Satz Schwierigkeiten, siegte aber schließlich souverän in drei Sätzen (11,8,2) und Deryan Demir ließ Michael Schenk keine Chance (2,4,1).

Im Spitzeneinzel ließ Wolfgang Gilster nichts anbrennen und bezwang Harald Wiekenberg in drei Sätzen (8,4,7). Kalle Brandes erhöhte anschließend durch einen hart umkämpften Viersatzerfolg gegen Daniel Schulz (8,8,-12,10) sogar auf 6:2.

Das untere Paarkreuz zog nach, ließ sich ebenfalls nicht von der Siegerstraße abbringen. Stefan Rademacher besiegte Michael Schulz in vier Sätzen (6,-10,10,6) und Deryan Demir gewann gegen Lennart Friesecke-Reiter in drei Sätzen (3,3,6). Käpt´n Wolfgang Gilster war sichtlich unwohl: „Bei dem Entgegenkommen der Dollberger hätte das Spiel eigentlich unentschieden ausgehen müssen.“

Neue Mannschaft, erster Volltreffer: Adler IV startet mit 8:2 in die Saison

Neue Aufstellung, neue Rollen und ein Rückkehrer, der offenbar nichts verlernt hat: Der SV Adler Hämelerwald IV ist in der 4. Kreisklasse, Gruppe 01, mit einem überzeugenden 8:2-Heimsieg gegen den TSV Dollbergen IV in die neue Saison gestartet. Dabei sah es zunächst keineswegs nach einem derart deutlichen Abend aus.

Nach dem Abgang von Norbert Brendel sowie dem Wechsel von Wolfgang Ecke und Frank Zink in die dritte Mannschaft rückte Wolfgang „Wolle“ Gilster an Position eins und übernahm zugleich das Amt des Mannschaftsführers. Dahinter bildeten Karl-Heinz Brandes, Stefan Rademacher und Neuzugang Deryan Demir die neu zusammengestellte Vierte.

Rademacher geht in seiner zweiten Tischtennissaison erstmals als Stammspieler an den Start. Demir feierte nach einigen Jahren Pause sein Punktspiel-Comeback im Adler-Trikot. Dass er dabei nicht lange zum Einspielen benötigen würde, hatte er bereits am Vortag als Ersatzspieler der Dritten angedeutet: Gegen Dollbergen III gewann er beide Einzel deutlich. Brandes war dort ebenfalls eingesprungen, blieb allerdings ohne Sieg. Die Partie ging mit 3:7 verloren.

Doch Tischtennis ist bekanntlich großzügig: Schon am nächsten Tag werden die Karten neu gemischt.

Zwischen Traumstart und Doppel-Delle

In den Doppeln teilten sich beide Mannschaften zunächst die Punkte. Gilster und Brandes führten gegen Wiekenberg und Schulz nach zwei Sätzen bereits mit 2:0, mussten sich am Ende aber noch mit 2:3 geschlagen geben.

Oder anders gesagt: Ein Doppel ist erst gewonnen, wenn tatsächlich drei Sätze auf der Habenseite stehen. Diese altbekannte Regel wurde zum Saisonauftakt sicherheitshalber noch einmal praktisch überprüft.

Deutlich souveräner präsentierten sich Rademacher und Demir. Das neu formierte Adler-Doppel ließ Schenk und Friesecke-Reiter beim 11:5, 11:8 und 11:3 kaum zur Entfaltung kommen und stellte zum 1:1-Ausgleich.

Aus einem 1:2 werden sieben Siege in Serie

Der Start in die Einzel verlief ebenfalls etwas holprig. Wolle Gilster gewann gegen Daniel Schulz den ersten Satz klar mit 11:5, verlor danach jedoch zunehmend den Zugriff auf die Partie. Schulz drehte das Spiel und brachte Dollbergen mit 3:1 in Führung.

Beim Zwischenstand von 1:2 war Karl-Heinz Brandes gefordert. Gegen Harald Wiekenberg entwickelte sich eine ausgesprochen enge Begegnung, die erst im fünften Satz entschieden wurde. Dort setzte sich Brandes deutlich mit 11:5 durch. Nach fünf Durchgängen trennte beide Spieler gerade einmal ein einziger Ball: 45:44 für Brandes.

Nach dem sieglosen Einsatz am Vortag meldete er sich damit genau im richtigen Moment zurück. Timing kann man offenbar nicht nur beim Topspin gebrauchen.

Anschließend übernahm das untere Paarkreuz. Stefan Rademacher traf auf Lennart Friesecke-Reiter. Eine passende Begegnung, denn Rademachers einziger Einsatz der vergangenen Saison hatte ebenfalls gegen Dollbergen IV stattgefunden. Diesmal stand er allerdings nicht als gelegentlicher Ersatzspieler, sondern als fester Bestandteil der Mannschaft am Tisch.

Nach einem umkämpften 13:11 gewann Rademacher zunehmend die Kontrolle und sicherte sich mit 11:8 und 11:2 einen überzeugenden 3:0-Erfolg.

Noch weniger Diskussionsbedarf ließ Deryan Demir aufkommen. Gegen Michael Schenk gewann er mit 11:2, 11:4 und 11:1. Drei Sätze, sieben Gegenpunkte – deutlicher lässt sich ein gelungenes Comeback kaum formulieren.

Aus dem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand war damit eine 4:2-Führung geworden.

Wolle schüttelt sich – und die Mannschaft zieht davon

Zum Auftakt der zweiten Einzelrunde zeigte Wolle Gilster, warum er an der Spitzenposition aufgestellt ist. Die vorherige Niederlage war abgehakt, gegen Harald Wiekenberg gewann der neue Mannschaftsführer klar mit 11:8, 11:4 und 11:7.

Nach dem verlorenen Fünfsatzdoppel und seinem schwierigen ersten Einzel war das eine bemerkenswerte Reaktion: Mund abputzen, neu sortieren, 3:0 gewinnen – kann man so machen.

Karl-Heinz Brandes bekam es anschließend mit Daniel Schulz zu tun, dem bis dahin stärksten Dollberger Einzelspieler. Brandes führte schnell mit 2:0, musste nach einem 12:14 im dritten Satz aber noch einmal arbeiten. Mit einem umkämpften 12:10 im vierten Durchgang machte er seinen zweiten Einzelsieg perfekt.

Auch Stefan Rademacher blieb ungeschlagen. Gegen Michael Schenk musste er beim 3:1 zwar erstmals einen Satz abgeben, bewies danach jedoch die nötige Ruhe. Besonders wichtig war das 12:10 im dritten Satz, bevor er die Begegnung mit einem klaren 11:6 beendete.

Den Schlusspunkt setzte erneut Deryan Demir. Beim 11:3, 11:3 und 11:6 gegen Friesecke-Reiter ließ er nichts mehr anbrennen. Seine Bilanz zum Saisonauftakt: zwei Einzelsiege, 6:0 Sätze, lediglich 19 abgegebene Punkte – und dazu der gemeinsame Doppelerfolg mit Rademacher.

Eine geschlossene Mannschaftsleistung

Am Ende stand ein deutliches 8:2 bei 27:10 Sätzen und 375:282 Bällen. Überzeugend war vor allem, dass alle vier Adler-Spieler ihren Anteil daran hatten.

Wolle Gilster zeigte nach seinem schwierigen Start eine starke Reaktion. Karl-Heinz Brandes holte beide Einzel und setzte mit seinem Fünfsatzsieg einen wichtigen Wendepunkt. Stefan Rademacher feierte als neuer Stammspieler zwei verdiente Siege. Und Deryan Demir bestätigte eindrucksvoll, dass er trotz mehrjähriger Pause noch ziemlich genau weiß, an welcher Seite des Schlägers der Ball getroffen werden sollte.

Auch abseits der Tische war einiges geboten. Dauerhafte Störgeräusche sorgten für eine ganz eigene Begleitmusik. Ein besonderer Dank geht deshalb an Andi, Daniel und Hanh, die mit einer ebenso einfachen wie smarten Mattenlösung für eine spürbare Dämmung sorgten. Manchmal kommt es eben nicht nur auf Holz und Belag an, sondern auch auf das richtige Stück Gummi an der richtigen Stelle.

Ein großes Kompliment geht außerdem an die sympathische Mannschaft aus Dollbergen, die sich weder von den Nebengeräuschen noch vom Spielverlauf die gute Laune nehmen ließ. So konnte der Abend nach dem letzten Ballwechsel ganz traditionell bei einem gemeinsamen Bierchen ausklingen.

Ein sportlich starker und menschlich angenehmer Saisonauftakt: Die ersten Punkte sind eingefahren und die neu formierte Vierte hat auf Anhieb gezeigt, dass diese Zusammenstellung funktionieren kann. So darf eine Saison gerne anfangen – Fortsetzung ausdrücklich erwünscht!

Mehr drin, als das 3:7 verrät: Adler III verkauft sich in Dollbergen teuer

Beim zweiten Saisonspiel musste sich die neu formierte dritte Mannschaft des SV Adler Hämelerwald dem TSV Dollbergen III mit 3:7 geschlagen geben. Das Ergebnis klingt eindeutig – zwei Fünfsatzduelle, zahlreiche knappe Sätze und einige starke Einzelleistungen erzählen jedoch eine deutlich spannendere Geschichte.

Nach genau zwei Stunden stand das 7:3 für die Gastgeber fest. Auch das Satzverhältnis von 24:12 fiel deutlich aus, während die 348:309 Bälle zeigen, dass spielerisch weniger zwischen beiden Mannschaften lag, als das Endergebnis zunächst vermuten lässt.

Neue Mannschaft, nächste Improvisation

Adler III befindet sich nach dem personellen Umbruch weiterhin in der Findungsphase. Aus der Mannschaft der vergangenen Saison sind lediglich Jan Kaune und Torsten Werner geblieben. Felix Ribbe spielt inzwischen für Adler II, während Moritz Luschei zum TTC Arpke IX gewechselt ist. Ganz aus den Augen verliert man sich trotzdem nicht: Am 29. September trifft Luschei mit seinem neuen Verein auf seine ehemalige Mannschaft. Im Tischtennis sieht man sich eben meistens zweimal – und anschließend häufig noch am Getränkekühlschrank.

Neu aus der Vierten hinzugekommen sind Wolfgang Ecke und Frank Zink. In Dollbergen standen allerdings weder Torsten Werner noch Frank Zink zur Verfügung, weshalb Karl-Heinz Brandes und Deryan Demir aus Adler IV aushalfen. Von einer eingespielten Stammformation konnte beim Auswärtsspiel in der 3. Kreisklasse, Gruppe 01, somit noch keine Rede sein.

Gute Doppelphasen ohne Belohnung

Die ungewohnte Besetzung machte sich zunächst in den Doppeln bemerkbar. Jan Kaune und Deryan Demir hielten gegen Marcus Bieler und Jörg Balzer lange gut mit. Die ersten beiden Sätze gingen nur mit 9:11 und 10:12 verloren, ehe Dollbergen mit einem 11:7 den 3:0-Erfolg vollendete. Das Resultat sah damit klarer aus, als der Spielverlauf tatsächlich war.

Wolfgang Ecke und Karl-Heinz Brandes brachten etwas mehr gemeinsame Erfahrung mit. Ein festes Doppel bildeten sie in den vergangenen Jahren zwar nicht, standen für Adler IV aber immer wieder zusammen am Tisch. Mit 11:9 gelang ihnen gegen Manfred Wekenborg und Tabea Lackert auch der bessere Start. Anschließend fanden die Gastgeber jedoch stärker in die Begegnung und drehten das Doppel zum 3:1.

Adler lag somit mit 0:2 zurück. Beide Doppel boten Chancen, doch Dollbergen gewann die entscheidenden Punkte – ein Muster, das den weiteren Abend begleiten sollte.

Sechs Punkte können ziemlich wehtun

Wolfgang Ecke eröffnete die Einzelrunde gegen Marcus Bieler. Das 0:3 klingt zunächst unspektakulär, war aber eines der bittersten Ergebnisse des Abends. Ecke verlor mit 9:11, 10:12 und 9:11 und lag insgesamt nur sechs Bälle hinter seinem Gegner.

Er war in jedem Satz auf Augenhöhe, belohnte sich jedoch nicht. Manchmal besteht der Unterschied zwischen einem völlig offenen Spiel und einem 0:3 eben nur aus sechs Punkten – und der unangenehmen Erkenntnis, dass der Gegner sie im richtigen Moment gemacht hat.

Noch enger verlief die Begegnung zwischen Jan Kaune und Manfred Wekenborg. Kaune gewann den ersten Satz deutlich mit 11:4 und führte nach einem 11:9 im dritten Durchgang mit 2:1. Wekenborg erzwang jedoch den Entscheidungssatz und setzte sich dort mit 11:5 durch. Bei insgesamt nur 47:45 Bällen hätte dieses Spiel ebenso gut auf die andere Seite kippen können.

Statt eines möglichen 1:3-Anschlusses stand es aus Adler-Sicht 0:4. Für den ersten Punkt sorgte anschließend Deryan Demir – und das ausgesprochen souverän. Gegen Jörg Balzer gewann die Verstärkung aus der Vierten mit 11:6, 11:7 und 11:4.

Karl-Heinz Brandes hielt gegen Tabea Lackert zunächst gut dagegen, verlor den ersten Satz aber knapp mit 9:11. Danach setzte sich die Dollbergerin deutlicher ab und gewann mit 3:0. Die Gastgeber gingen dadurch mit einer 5:1-Führung in die zweite Einzelrunde.

Ecke belohnt sich, Demir bleibt ungeschlagen

Jan Kaune traf nun auf Marcus Bieler. Nach zwei deutlichen Sätzen bewies Kaune Moral und gestaltete den dritten Durchgang vollkommen offen. Erst mit 12:14 musste er sich geschlagen geben. Bieler blieb damit in seinen Einzeln ohne Satzverlust und erhöhte für Dollbergen auf 6:1.

Wolfgang Ecke sorgte anschließend dafür, dass Adler sich noch nicht vorzeitig verabschiedete. Gegen Manfred Wekenborg geriet er zunächst in Rückstand, drehte die Partie mit 11:6 und 11:9, musste nach dem vierten Satz aber erneut in den Entscheidungsdurchgang. Dort behielt er mit 11:8 die Nerven und holte den zweiten Adler-Punkt.

Nach den drei äußerst knappen Satzverlusten gegen Bieler war dieser Erfolg die verdiente Belohnung für einen insgesamt starken Auftritt. Beharrlichkeit ist schließlich nichts anderes als die freundliche Weigerung, sich mit dem bisherigen Spielverlauf abzufinden.

Karl-Heinz Brandes stand anschließend gegen Jörg Balzer vor einer schweren Aufgabe. Der Dollberger zeigte nach seiner vorherigen Niederlage gegen Demir eine deutliche Reaktion und gewann mit 11:7, 11:1 und 11:7. Brandes blieb damit zwar ohne Einzelerfolg, trug als kurzfristige Unterstützung aber entscheidend dazu bei, dass Adler III überhaupt mit einer vollständigen und erfahrenen Mannschaft antreten konnte. Mit Balzers Sieg zum 7:2 war der Mannschaftskampf entschieden.

Das letzte Wort gehörte dennoch dem Adler. Deryan Demir bezwang Tabea Lackert mit 3:1. Nach einem 11:4 zum Auftakt und dem 9:11 im zweiten Satz übernahm er wieder die Kontrolle und gewann die folgenden Durchgänge jeweils mit 11:6.

Mit zwei Einzelsiegen, 6:1 Sätzen und 75:44 Bällen war Demir statistisch der erfolgreichste Einzelspieler der gesamten Begegnung – und das als Ersatzspieler.

Niederlage mit brauchbarem Fundament

Dollbergen gewann verdient, vor allem durch beide Doppel, die größere Ausgeglichenheit und die bessere Bilanz in den engen Satzphasen. Zehn der dreizehn mit zwei Punkten Unterschied entschiedenen Sätze gingen an die Gastgeber. Genau dort liegt der wesentliche Unterschied zwischen dem relativ knappen Ballverhältnis und dem deutlichen Mannschaftsergebnis.

Für Adler III bleiben dennoch einige positive Erkenntnisse: Demir gewann beide Einzel überzeugend, Ecke belohnte seinen starken Abend mit einem Fünfsatzerfolg, Kaune war gegen Wekenborg dicht am Punktgewinn und Brandes stellte sich kurzfristig in den Dienst der Mannschaft.

Noch greifen bei der neu formierten Dritten nicht alle Rädchen ineinander – angesichts der personellen Veränderungen wäre alles andere aber fast schon verdächtig gewesen. Die Mannschaft besitzt Erfahrung, Qualität und genügend Entwicklungspotenzial. Wenn aus den wechselnden Besetzungen Schritt für Schritt eine feste Einheit wird, dürften künftig auch mehr knappe Sätze auf der richtigen Seite landen.

3. Herren mit gelungenem Saisonauftakt

3.Kreisklasse Herren: 3. Herren starten mit Sieg in die neue Saison – Wolfgang Ecke ungeschlagen

Adler Hämelerwald III – TSG Ahlten VII 6:4 (20:20). Mannschaftsführer Wolfgang Ecke hatte alle Hände voll zu tun. Wenige Tage vor dem Spiel meldete sich Frank Zink krankheitsbedingt ab. „Das erste Spiel gleich mit Ersatz, und dann noch gegen Ahlten“, Wolfgangs Laune war nicht gerade die beste. Für Frank sprang Karl-Heinz Brandes ein, der zum Matchwinner werden sollte. Zum einen stand mit Wolfgang Ecke/Karl-Heinz Brandes ein eingespieltes Doppel zur Verfügung, zum anderen war Kalle schon immer ein „Kämpfer vor dem Herrn“.

Die Adler starteten dann auch furios. Beide Doppel gewannen sie in fünf Sätzen. Jan Kaune/Torsten Werner besiegten Görlich/Lenz (9,-6,3,-8,7) und Wolfgang Ecke/Karl-Heinz Brandes behielten die Oberhand über Sauer/Grenzbach (7,0,-7,-7,7).

Aber die Gäste schlugen sofort zurück, gewannen beide Spiele im oberen Paarkreuz und gaben dabei keinen Satz ab. Mats Sauer schlug Jan Kaune (9,7,5) und Martin Görlich gab Torsten Wernerr das Nachsehen (7,5,5). Das Spiel stand praktisch wieder auf Anfang.

Wolfgang Ecke zeichnete durch einen Dreisatzerfolg über Nils Grenzbach (7,7,7) für die erneute Adlerführung verantwortlich, aber Karl-Heinz Brandes fand kein Mittel gegen Thomas Lenz (-6,-5,-5), so dass es zur Halbzeit 3:3 stand.

Spitzenspieler Jan Kaune brachte seine Mannschaft durch einen Viersatzsieg über Martin Görlich (7,-4,10,7) wieder in Führung. Aber Torsten Werner verlor anschließend in fünf Sätzen gegen Mats Sauer (4,-8,9,-3,-6), so dass es wieder unentschieden stand: 4:4.

Unten sorgte Wolfgang Ecke im vorletzten Einzel für mindestens einen Punkt. Er bezwang Thomas Lenz in vier Sätzen (-6,10,9,4). Jetzt kam im letzten Spiel des Abends alles auf Kalle Brandes an. „Du hast keinen Druck. Das ist schon super, dass du überhaupt Ersatz spielst“, versuchte Wolfgang Ecke Druck vom Kessel zu nehmen. Vielleicht war es das, was am Ende zum Sieg führte, vielleicht war es Kalles langjährige Erfahrung. Am Ende stand jedenfalls ein Fünfsatzsieg (5,-5,12,-5,6 gegen Nils Grenzbach). „Es hätte auch ein Unentschieden sein können“, bedauerte Wolfgang Ecke die Gäste ein wenig, die zwar 20:20 Sätze erzielt hatten, aber keinen Punkt mit nach Hause nehmen konnten.

Doppelmeisterschaften sehen neue Titelträger

Peter Inhülsen/Hanh Pham neue Doppelmeister

Endlich konnten sie stattfinden, die mehrmals verlegten Doppelmeisterschaften der Saison 2025/26. Spartenleiter Torsten Werner konnte sich dieses Mal nicht so richtig freuen. Nur acht Adler hatten den Weg in die Halle am Riedweg gefunden. „Bei vier Doppeln können wir ja nicht mal zwei Gruppen bilden. Das macht überhaupt keinen Sinn“, so Torsten. Das sahen die anderen Teilnehmer genauso. „Aber ein bisschen spielen wollen wir schon“, brachte es Peter Inhülsen auf den Punkt. Also einigte man sich darauf, erst einmal das System „Jeder gegen Jeden“ zu spielen. Die beiden Erstplatzierten spielten anschließend das Finale.

In der „Gruppe“ setzten sich Peter Inhülsen/Hanh Pham souverän durch. Die beiden gaben in ihren drei Spielen keinen Satz ab. Platz 2 belegten Andy Oschem/Wolfgang Ecke mit einer Niederlage und 6:4 Sätzen. Platz 3 ging an die Kombination Torsten Werner/Felix Ribbe (1:2 Siege, 4:7 Sätze). Den letzten Platz belegten Stephan Rademacher/Karl-Heinz Brandes (0:3 Siege, 1:9 Sätze).

Das Endspiel zwischen Peter/Hanh und Andy/Wolfgang war dann eine mehr oder weniger deutliche Angelegenheit für die Kombination der 2. Herren Peter/Hanh. Sie gaben nur den dritten Satz ab und siegten mit 11:3, 11:8, 9:11, 11:8.

Spartenleiter Torsten Werner mit den vier Finalisten
Gaben im gesamten Turnierverlauf nur einen Satz ab: Hanh Pham (li.) und Peter Inhülsen
Vize-Doppelmeister 2026: Andy Oschem(li.)/Wolfgang Ecke

Felix Ribbe veranstaltet erstes Race-Turnier beim SV Adler

Felix Ribbe organisiert Race-Turnier und erntet viel Lob von allen Beteiligten

Zum ersten Mal fand in der Halle ein Race-Turnier statt. Organisator Felix Ribbe hatte beim TTVN gleich zwei Turniere angemeldet. Ein Turnier begann um 10 Uhr, das zweite mit einer kleinen Verzögerung um 13.45 Uhr.

Das auf 16 Spieler begrenzte Teilnehmerfeld sah sowohl vormittags als auch nachmittags nur einen freien Platz, und das bei tropischen Temperaturen, bei denen sechs Spiele absolviert werden mussten. „Ich hatte schon befürchtet, dass das Race abgesagt wird“, äußerten mehrere Teilnehmer und stellten erleichtert fest, dass dem nicht so war. Tischtennisspieler kennen eben nichts.

Felix Ribbe freute sich über den Zuspruch und durfte sich von allen Seiten Lob anhören. „Das war eine super Veranstaltung. Mach das bitte noch einmal. Ich bin dann auf jeden Fall wieder dabei“, hörte er nicht nur einmal.

Felix war das sichtlich unangenehm und wies auf seine Helfer hin, ohne die er das Turnier nicht hätte wuppen können. Christian Coers unterstützte ihn mustergültig beim Auf- und Abbau und bei der Organisation am Computer, Torsten Werner hatte das Catering übernommen.

Das erste Race entschied Iko Wöhler (RSV Braunschweig) für sich, der danach noch nicht genug hatte und sich gleich für das zweite Race anmeldete.

Hier sicherte sich allerdings Arnold Lehmann (MTV Adlum) den ersten Platz.

Felix Ribbe hatte alles fest im Griff
Durchgeschwitzt, aber glücklich: Felix Ribbe, Torsten Werner, Christian Coers (v.l.)

Sommerfest des SV Adler

TT-Adler freuen sich über ein gelungenes Sommerfest

Bei brütenden Temperaturen bauten die Adler ihre Tische in der Sporthalle auf und warteten zusammen mit den Badmintonspielern, Basketballern und Volleyballern auf Besuch. Und der ließ nicht lange auf sich warten. “Bei uns war immer etwas los”, freute sich Abteilungsleiter Torsten Werner. Großen Anteil daran hatte Stefan Rademacher, der seine Ballmaschine mitgebracht hatte. Große Augen machten die Adler, als Bürgermeister Frank Prüße die Halle betrat und es sich nicht nehmen ließ, sein Können an der Maschine zu prüfen. “Er hat seine Sache gut gemacht. Wir könnten ihn gut gebrauchen”, so Torsten Werner, “aber leider hatten wir kein Eintrittsformular zur Hand.”

Lehrtes Bürgermeister Frank Prüße in Aktion

Grillparty 2026

Adler trafen sich unter Rikas und Peters Carport zum Grillen

Jedes Jahr wieder, so auch im Jahr 2026, trafen sich die Adler trafen sich zum traditionellen Sommergrillen unter Rikas und Peters Carport.

Abteilungsleiter Torsten Werner freute sich nicht nur über die gute Stimmung, sondern auch über das Wetter: “Heute nachmittag habe ich schon gedacht, au weia. Es hat ja ganz schön geschüttet. Aber Petrus hat Gott sei Dank ein Einsehen mit uns gehabt, so dass wir einen schönen Abend verbringen können.” Wie immer gab es genug Fleisch, Salate und andere Leckereien. Wie immer stand Jan Kaune am Grill und versorgte die Anwesenden mit auf dem Punkt Gegrillten. “Jan hat nicht nur am Tisch ein Händchen”, lobte Marco Schubert und schob sich eine weitere Krakauer zwischen die Kiemen.

Nachdem alle gesättigt waren und bevor über Gott und die Welt geredet wurde, ergriff Torsten Werner noch einmal das Wort. Er verabschiedete Meike Scheithauer, die seit 2003 dabei war, und Rika Inhülsen (seit 2008 dabei) – beide beenden ihre Karriere - mit einem Blumenstrauß und bedankte sich für ihre langjährige Treue. ​​ 

 

Die TT-Adler verlebten einen schönen Abend unter Rikas und Peters Carport
Gute Laune überall
Wie immer am Grill: Thomas Jahnel (li.) und Jan Kaune
Abteilungsleiter Torsten Werner verabschiedet Rika Inhülsen (li.) und Meike Scheithauer

Andy Oschem holt sich den Handikap-Pokal zurück

Andy Oschem gewinnt Handikap-Turnier

Abteilungsleiter Torsten Werner begrüßte 12 Adler, die den Kampf um den begehrten Handikap-Pokal aufnehmen wollten. Ins Finale spielten sich Andy Oschem und Moritz Luschei.

Moritz gab alles, um zum ersten Mal den Pokal in den Händen zu halten, scheiterte jedoch am Seriensieger Andy Oschem, der mit 14:12, 20:18, 11:7 die Oberhand behielt. „Das war knapp, die beiden haben sich nichts geschenkt“, zollte Hanh Pham beiden Akteuren großes Lob.

Abteilungsleiter Torsten Werner (Mitte) mit den beiden Finalisten Andy Oschem (li.) und Moritz Luschei (re.)
Sieger und Abteilungsleiter strahlen
Schenkten sich nichts – Moritz Luschei (li.) und And Oschem (re.)

Damen schlagen im letzten Punktspiel Vahrenwald

3. Kreisklasse Herren: 3. Herren feiern Auswärtssieg in Dollbergen – Felix Ribbe oben ungeschlagen

TSV Dollbergen III – Adler Hämelerwald III 4:6 (14:22). Zwischen den beiden Tabellennachbarn entwickelte sich von Anfang an ein packendes Duell, das im oberen Paarkreuz entschieden wurde. Hier blieb Felix Ribbe unbesiegt und Moritz Luschei steuerte einen Punkt bei. „Felix ist eben ein Unterschiedsspieler“, freute sich Thorsten Werner, „wenn du einen solchen Spieler in deinen Reihen hast, kannst du auch mal einen verlieren. Das ist dann nicht so schlimm.“

Doch zum Spiel:

Felix Ribbe/Moritz Luschei zeigten gegen Wiekenberg/Wiekenberg keine Nerven und gewannen dreimal mit zwei Punkten Unterschied (11,9,9). Jan Kaune/Thorsten Werner verloren dagegen unglücklich gegen Balzer/Schocke. Zwei von drei Sätzen gingen in der Verlängerung weg (-10,-8,-14).

Was sich im Doppel schon angedeutet hatte, setzte sich in den Einzeln fort. Moritz Luschei und Felix Ribbe waren mental voll drauf. Moritz gewann hauchdünn gegen Spitzenspieler Manfred Wiekenberg (8,9,9) und Felix Ribbe siegte auch nicht klarer gegen Jörg Balzer (8,10,9).

Glückwünsche wehrten die beiden ab. „Wenn es läuft, dann läuft es, du bist einfach cool, that´s it“, meinte Felix lapidar.  ​​​​ 

Wie wichtig diese beiden Siege sein sollten, zeigte sich im weiteren Verlauf des Spiels. Thorsten Werner musste gegen Wilfried Wiekenberg eine Fünfsatzniederlage hinnehmen (8,-4,9,-3,-7) und Jan Kaune hatte gegen Wolfgang Schocke alle Hände voll zu tun, bis der Viersatzsieg feststand (9,5,-10,7). 4:2 zur Halbzeit für die Adler.

Felix Ribbe sorgte für den fünften Punkt. Im Spitzeneinzel gab er gegen Manfred Wiekenberg nur einen Satz ab (8,10,-8,6). Moritz Luschei sollte nun den sechsten Punkt machen. Aber er hatte die Rechnung nicht mit Jörg Balzer gemacht. Der stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage und war am Ende erfolgreich. Im fünften Satz lag er zwei Punkte vorn (-9,6,-9,6,9). Es blieb also spannend. Und wie!

Jan Kaune fand gegen Wilfried Wilkenberg kein Mittel (-7,-2,-5), so dass es vor dem letzten Einzel nur noch 5:4 für die Adler stand. Thorsten Werner war jetzt gefordert. Das Adler-Urgestein gab dann auch alles, sorgte zwar bei seinen Mannschaftskameraden für erhöhten Puls, hatte aber gegen Wolfgang Schocke nach drei Sätzen, von denen er zwei in der Verlängerung gewann, die Nase vorn (6,10,10), nur das zählt schließlich, und sicherte damit den Auswärtssieg.

Kreisliga Damen: Damen feiern im letzten Spiel der Saison Sieg über Vahrenwald -

TTC Arpke/SV Adler Hämelerwald (SG) – TuS Vahrenwald 7:3 (21:10). Die Gäste waren ohne ihre Nr. 1 angereist. So hatten die SG-Damen leichtes Spiel. Zwar sah es zu Beginn nicht nach einem hohen Sieg aus, da der SG-Motor zu stottern schien, aber nachdem er warm gelaufen war, hatten die Gastgeberinnen das Spiel sicher im Griff. Zum Spiel:

Janin Barckmann/Christine Bosse eröffneten das Spiel mit einer knappen Dreisatzniederlage gegen Rüdiger/Kleiber (-12,-7,-9).

Oben setzte sich Janin Barckmann in drei Sätzen gegen Ute Kleiber durch (6,6,10), während Karin Karsten eine unglückliche Niederlage gegen Daniela Rüdiger hinnehmen musste (-11,-8,-11).

Das sollte jedoch für lange Zeit der letzte Punkt für die Gäste gewesen sein. Denn Christine Bosse ließ Sophia Trotno beim 11:3, 11:6, 11:7 keine Chance, Janin Barckmann hatte nach zwei hart umkämpften Sätzen Daniela Rüdigers Widerstand gebrochen (-9,10,5,5) und Karin Karsten musste gegen Ute Kleiber nur im zweiten Satz ein bisschen zittern (4,9,1). Damit stand es 6:2 für die SG, der Heimsieg war den Spielerinnen um Mannschaftsführerin Karin Karsten nicht mehr zu nehmen.

Auch der siebte Punkt war bereits eingetütet, da Christine Bosse im letzten Spiel auf dem Spielformular keine Gegnerin hatte und kampflos die Punkte erhielt. So bestritt Maria Rodriguez das letzte Spiel des Abends. Hier verlor sie gegen Sophia Trotno knapp in drei Sätzen ab (-5,-9,-9). „Ich habe kein Doppel gespielt, das erste Einzel ist ausgefallen, ich musste über eine Stunde warten, bis ich dran kam. Ich war richtig kalt“, so Maria.