1. Herren bleiben oben dran

2. Bezirksklasse: 1. Herren feiern Auswärtserfolg – Marco Schubert unbesiegt

TSV Wettmar – Adler Häemelerwald 5:9 (26:30). Obwohl die Gastgeber ohne ihre etatmäßige Nr. 2 angetreten waren, mussten die Adler alles geben, um die Halle als Sieger verlassen zu können. „Wir waren nie sicher. Auch wenn wir zur Halbzeit mit 6:3 vorn lagen, mussten wir höllisch aufpassen, dass das Spiel nicht kippt“, atmete Mannschaftsführer Andy Oschem am Schluss hörbar durch.

Schon die Doppel liefen aus Adlersicht richtig zäh. Marco Schubert/Daniel Schott brachen im Eröffnungsdoppel nach einer langen Führung unerklärlicherweise jedes Mal ein (-8,-9,-6 gegen Richter/Drangmeister) und Andy Oschem/Rene Miglitsch quälten sich gegen Dierks/Koschitzki zu einem knappen Viersatzsieg (11,9,-8,8).

Ein erster Anflug von Erleichterung trat ein, als Florian Walny/Peter Inhülsen ihr Doppel in vier Sätzen gegen Gimmler/Spanjol nach Hause gebracht hatten (8,7,-6,7).

Oben lieferten sich Dennis Richter und Rene Miglitsch ein sehenswertes Duell, das den Adler leider als Verlierer sah (-8,-8,8,-9). Spitzenspieler Andy Oschem machte es am Nebentisch gegen Thomas Dierks besser, hatte sich das Spiel nach klar gewonnenem ersten Satz gegen den Wettmarer Spinkünstler aber sicherlich weniger anstrengend vorgestellt (4,-12,9,13).

In der Mitte gab es eine erste Vorentscheidung. Daniel Schott baute die Adler-Führung durch einen überzeugenden Viersatzsieg über Dirk Gimmler aus (7,6,-9,7) und Marco Schubert hatte das Glück, dass Christian Koschitzki nicht in den fünften Satz wollte (5,7,-8,10).

Unten spielte Fünfsatz-Peter Inhülsen wieder sein Spiel herunter, führte schnell 2:0 nach Sätzen, kam dann zu der Erkenntnis, dass er bei den niedrigen Temperaturen in der Halle noch nicht richtig geschwitzt hatte, gab die nächsten beiden deshalb folgerichtig ab und wollte im fünften Satz dann doch lieber schnell auf die Bank (6,7,-9,-7,1 gegen Rolf Spanjol). Florian Walny hatte es nicht so gut. Er musste dem jugendlichen Elan seines Gegenübers Julian Drangmeister Tribut zollen (-5,-5,-4). Trotz dieser Niederlage führten die Adler aber zur Halbzeit mit 6:3.

Aber sicher waren sie sich nicht, konnten sie auch nicht und durften sie auch nicht. Denn im Spitzeneinzel blieb Andy Oschem gegen Dennis Richter ohne Satzgewinn (-7,-7,-4). Sein Paarkreuzkollege Rene Miglitsch bügelte jedoch die Scharte wieder aus. Er rang Thomas Dierks in vier Sätzen nieder (5,-7,10,3) und brachte seine Mannschaft dem Auswärtssieg damit ein Stück näher. „Wenn wir in jedem Paarkreuz einen Punkt holen, ist das Ding durch“, rechnete Oldie Marco Schubert seinen Jungs vor. Die fragten nur süffisant, wo er das Rechnen gelernt habe, ob er das noch mit dem Rechenschieber gerechnet habe.  

So unrecht hatte der Oldie gar nicht. Denn in der Mitte ging es anschließend hoch her. Marco  wusste die ersten beiden Sätze gegen Dirk Gimmler überhaupt nicht, wie er zu Punkten kommen sollte, zu überlegen präsentierte sich sein Wettmarer Gegner. Erst im dritten Satz wendete sich das Blatt zu seinen Gunsten. Immer wieder sah man ihn die Faust ballen, immer wieder hörte man seine Schreie wie „Tchoo“ oder „Jaaa“, ein völlig ungewohntes Szenario. „Der will wohl heute gewinnen. Oder was ist los?“, fragten sich seine Mannschaftskameraden auf der Bank.

Ja, er wollte und er schaffte es schließlich (-5,-5,7,2,8). Das war auch wichtig. Denn am Nebentisch entwickelte sich ein harter Kampf zwischen Daniel Schott und Christian Koschitzki, bei dem der Sieger nicht vorausgesagt werden konnte. Daniel führte 2:1 nach Sätzen, lag im vierten Satz 6:8 hinten und holte vier Punkte in Serie:10:8.

Christian verstand die Welt nicht mehr, beschimpfte sich und seine Spielweise: „Was machst du denn? Das gibt’s doch nicht!“ Und was machte Daniel? Er nahm eine Auszeit. Seine Mannschaftskameraden auf der Bank sahen sich an. Auszeit? Ist der noch bei Trost? Er hat einen Lauf, Koschitzki ist fertig, und dann nimmt er eine Auszeit? „Ich fass es nich“, Andy Oschem war völlig fertig. Nicht so Daniel. Er ging nach Beendigung der Auszeit wieder frohgelaunt an den Tisch. Aber er hatte durch die Auszeit seinem Gegner Zeit zum Verschnaufen gegeben. Und das sollte sich rächen. Denn Daniel verlor nicht nur diesen Satz, sondern auch das ganze Spiel (-5,10,7,-10,-8).

Den Schlusspunkt setzte anschließend Florian Walny. Nach zwei hart umkämpften Sätzen hatte er Rolf Spanjol weichgeklopft und siegte in vier Sätzen (11,-9,5,5).

   

   

Erfolgreiche Woche für 1. und 2. Herren

3. Kreisklasse: 4. Herren verlieren beim Aufstiegskandidaten aus Dollbergen – Christian Welc gewinnt Spitzeneinzel

TSV Dollbergen III – Adler Hämelerwald IV 7:2 (24:8). „Nach den Doppeln sah es ja noch ganz gut aus, aber dann waren wir chancenlos. Die Niederlage tut uns aber nicht weh, die nötigen Punkte müssen wir gegen andere Mannschaften einfahren“, nahm Mannschaftsführer Thomas Jahnel die Niederlage gelassen hin.

Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel gaben das Eröffnungsdoppel gegen Gresch/Biler in vier Sätzen ab (-5,-4,10,-2), während Christian Welc/Wolfgang Gilster Gajek/Wiekenberg in fünf Sätzen bezwingen konnten (7,-4,9,-5,6). „Wir standen in den ungeraden Sätzen besser. Im fünften haben wir uns den Vorsprung nicht mehr nehmen lassen“, freute sich Spitzenspieler Christian Welc.

Aber dann verloren die Adler die Lufthoheit. In den folgenden vier Einzeln gab es nur einen Satzgewinn.

Oben gratulierte Karl-Heinz Brandes Spitzenspieler Janko Gresch nach drei Sätzen zum Sieg (-8,-1,-8), Christian Welc sah gegen Marcus Bieler auch nicht besser aus (-4,-7,-8).

Unten kämpfte Thomas Jahnel unglücklich gegen Wolf-Guido Gajek, konnte aber wenigstens einen Satz für sich entscheiden (-7,-9,8,-12). Wolfgang Gilster fand dagegen gegen Harald Wiekenberg kein Mittel (-5,-5,-7).

Das anschließende Spitzeneinzel war dann eine klare Angelegenheit für Christian Welc (-5,9,4,4 gegen Janko Gresch). „Dass es nach so langer Zeit so gut läuft, damit habe ich nicht gerechnet“, freute sich der sympathische Adler. Aber damit war es auch schon mit dem Punktesammeln vorbei. Kalle Brandes gelangen gegen Marcus Bieler ganze zehn Punkte (-7,-1,2) und Wolfgang Gilster musste trotz allmählicher steigerung von Satz zu Satz Wolf-Guido Gajek zum Sieg gratulieren (-7,-8,-9).

1. Kreisklasse: 2. Herren erteilen Rethmar die Höchststrafe

Adler Hämelerwald II – MTV Rethmar 9:0 (27:7). Die Gäste traten mit einer gemischten Mannschaft in der Halle an der Grundschule an. Drei Spieler gehörten etatmäßig zur Ersten, drei Spieler kämpfen normalerweise in der Zweiten um Punkte.

„Natürlich war uns klar, als wir die Aufstellung der Gäste hörten, dass wir das Spiel gewinnen werden, aber so deutlich, wie es das Ergebnis aussagt, war es nicht“, meinte Adlers Dirk Hertle hinterher.

In der Tat gingen drei der neun Spiele über die volle Distanz und viele knappe Sätze gingen an die Hausherren.

Andreas Baumgart/Eduard Weinberger gönnten Hachmeister/Lange keinen Satz (8,4,8), die Dirk-Brothers knackten das Rethmarer Spitzendoppel Mädge/Merkel in fünf Sätzen (-13,3,-7,9,5) und Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger spielten gegen Torbica/Sommer ihre ganze Routine aus (5,9,9).

Oben hatte Dirk Gudwitz nach knapp gewonnenem ersten Satz gegen Manfred Hachmeister keine Probleme (12,4,4), während Olaf Wundenberg sich mit Gerald Mädge einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferte, den er schließlich in fünf Sätzen knapp für sich entschied (12,-9,-11,3,9). „Ich weiß gar nicht, was ihr habt, zwei Punkte reichen“, entgegenete Olaf seinen Mannschaftkameraden, die ihn wegen seiner knappen Spiele an diesem Abend aufzuziehen versuchten.

In der Mitte musste auch Andreas Baumgart gegen Branko Torbica über die volle Distanz gehen (12,-4,-7,8,7), während Eduard Weinberger gegen Christian Merkel nur im ersten Satz schwächelte (-3,8,11,3).

Unten hatte Bernd Waldenberger mit Hans-Jürgen Sommer keine Probleme (8,6,7), Dirk Hertle musste trotz des am Ende deutlichen 3:0 zwei Sätze zittern (9,2,11).

2. Bezirksklasse: 1. Herren feiern Kantersieg gegen Hänigsen – Andy Oschem darf als einziger zweimal an den Tisch

TSV Friesen Hänigsen – Adler Hämelerwald 1:9 (8:29). Heute wird ‚s wohl einen auf die Mütze geben. Das Hinspiel war äußerst eng. Und: Spielen die Friesen nicht mit Plastikbällen? Haben sie das nicht nach dem Spiel in Hämelerwald gesagt? Mit gemischten Gefühlen reisten also die Adler nach Hänigsen.

Am Ende staunten sie jedoch – über die guten Spieleigenschaften der „Hanno“-Plastikbälle, über den mangelnden Siegeswillen der Hänigser, über das schnelle Ende.

Schon in den Doppeln deutete sich an, dass es besser laufen würde als im Hinspiel. Marco Schubert/Daniel Schott knackten äußerst glücklich das Hänigser Spitzendoppel Gunter Wolf/Til Thomas, als sie im fünften Satz beim Stand von 9:9 einen Netzball machten und anschließend Thomas einen Turm verschoss (5,-7,-8,8,-9).

Dagegen ließen Andy Oschem/Rene Miglitsch am Nebentisch gegen Jens Hitzigrath/Sven Klose zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, wer den Tisch als Sieger verlassen würde (7,7,10).

Doppel 3 sollte die Führung ausbauen. Aber Peter Inhülsen/Florian Walny brachten gegen Ali Cif/Dirk Nissel im ersten Satz eine 10:6-Führung nicht nach Hause und gaben den fünften Satz nach hoher Führung noch ab (-10,8,-5,6,-7; fünfter Satz: 5:1, 5:5, 7:5, 7:11).

Oben lieferte sich Rene Miglitsch ein packendes Duell mit Gunter Wolf, das der Adler knapp in fünf Sätzen für sich entscheiden konnte (4,-9,-10,9,9). Andy Oschem ließ Til Thomas zwei Sätze lang keine Chance und hätte den dritten durch eine große Konzentrationsschwäche beinah abgegeben (4,6,11).

In der Mitte hatte Daniel Schott keine Probleme mit Jens Hitzigrath (7,8,7) und Marco Schubert gab Ali Cif deutlich das Nachsehen (6,5,1).

Unten gab Peter Inhülsen gegen Dirk Nissel nur einen Satz ab (7,5,-3,8) und Florian Walny bezwang Sven Klose in drei Sätzen (9,7,10).

Den Schlusspunkt setzte Andy Oschem im Spitzeneinzel durch einen Dreisatzsieg über Gunter Wolf (11,5,2).

Adler wandern im Hainwald

Bezirksklasse Damen: Adler verlieren knapp in Vinnhorst – Petra Pössel ohne Niederlage

TTC Vinnhorst – Adler Hämelerwald 8:5 (30:18). 19 Uhr war die Anstoßzeit. Ungewöhnlich, aber in Hannover müssen die Hallen um 22 Uhr geräumt sein. Zu ungewöhnlich auch für Adlers Petra Pössel, die erst von ihren Mannschaftskameradinnen per Handy daran erinnert werden musste, dass das Spiel um 19 Uhr anfängt.

Natürlich konnte man nicht warten, bis Petra in der Halle erscheint. So musste das Doppel umgestellt werden. Rika Inhülsen spielte an der Seite von Meike Scheithauer. Und die beiden harmonierten bestens. Nach den ersten beiden Sätzen, die mit jeweils zwei Punkten Unterschied endeten, wussten Meike und Rika, wie sie Gegen Heidi Järsch/Renate Preiß spielen mussten, und gewannen in vier Sätzen (-10,9,5,6).

Und dann war Petra auch schon in der Halle. Mit lautem Hallo begrüßte sie ihre Mannschaftskameradinnen und entschuldigte sich für die Verspätung: „Ich war gerade so schön mit meiner Osterdekoration beschäftigt...“ „Das wollten wir jetzt nicht hören“, meinten dagegen diese sichtlich genervt.

Aber Petra machte wieder alles gut mit Leistung. Mit einem sicheren Viersatzsieg über Kerstin Zehren (6,-5,4,8) stieg sie in die Partie ein. Am Nebentisch lieferte sich derweil Meike Scheithauer mit Vinnhorsts Spitzenspielerin Heidi Järsch ein packendes Duell, das über fünf Sätze ging. Nachdem Meike den vierten Satz deutlich mit 11:3 gewonnen hatte, hofften alle auf einen ähnlich Ausgang im letzten Satz. Aber Heidi Järsch hatte sich sehr zum Leidwesen der Adlerinnen wieder gefangen und entschied den fünften Satz für sich (-4,7,-4,3,-7 aus Meikes Sicht).

Unten lieferte sich Rika Inhülsen einen heißen Tanz mit Renate Preiß, musste der Vinnhorsterin aber nach vier Sätzen zum Sietg gratulieren (-6,5,-8,-9). „Wenn ich in den fünften komme, wer weiß, wie es dann gelaufen wäre“, ärgerte sich Rika über den äußerst knappen Ausgang im vierten Satz.

Das anschließende Spitzenspiel machte seinem Namen alle Ehre. Heidi Järsch und Petra Pössel kämpften verbissen um jeden Punkt. Keine von beiden gab sich eine entscheidende Blöße. Am Ende hatte Petra knapp die Nase vorn (9,-4,10,11). Auch Meike Scheithauer hatte alle Hände voll zu tun, um Kerstin Zehren zu bezwingen. Nach fünf Sätzen und zwei Punkten Vorsprung ging sie erleichtert vom Tisch. Mission erfüllt (-4,7,6,-9,9).

Unten musste sich anschließend Rika Inhülsen Gudrun Isenbeck in drei Sätzen beugen (-7,-5,-5),

so dass es vor dem letzten Durchgang 6:4 für Vinnhorst stand.

Petra Pössel brachte durch einen Viersatzsieg über Gudrun Isenbeck (-11,6,7,3) ihr Team auf 5:6 heran, aber Rika Inhülsen stand gegen Heidi Järsch auf verlorenem Posten (-2,-4,-4) und das folgende Spiel ging kampflos an die TTCer, so dass die Niederlage nicht mehr zu vermeiden war.

Braunkohlwanderung sah wenige Teilnehmer am Start

Schon im Vorfeld sah es nicht gut aus. Nur zwölf Teilnehmer hatten sich bei „Torte“ zum Wandern und anschließendem Braunkohlessen bei „Schappi“ angemeldet. Der wollte aber seinen Saal nur zur Verfügung stellen, wenn mindestens 20 Personen kommen würden.

So wurde die Veranstaltung abgesagt, sehr zum Verdruss einiger Adler, die sich sehr auf das Wandern und das gemütliche Beisammensein gefreut hatten. Kurzentschlossen buchte deshalb Andy Oschem einen Tisch bei „Apostel“.

Am vereinbarten Treffpunkt „Parkplatz Edeka“ traf sich dann auch nur ein kleiner Haufen, fünf Erwachsene und vier Kinder. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Peter Inhülsen gab dem Haufen auch gleich den richtigen Namen:„Wir sind die ´Iron Eagles ´.“

Rene Miglitsch übernahm die Führung, und nach dem Verstreichen des akademischen Viertels ging es um 15.15 Uhr in den Hainwald. Zunächst führte Rene die „iron eagles“ querfeldein durch den Mischwald, sehr zur Freude der Kinder, die an vielen Stellen die auf den Pfützen liegende Eisschicht auf Haltbarkeit testeten. Leider gab es dabei Niederlagen in Form von nassen Füßen. Mit soviel Nässe hatte niemand gerechnet, so dass die Adler es doch sicherheitshalber vorzogen, wieder an den Waldrand zurückzugehen. Sie folgten schließlich ohne weiteren Zwischenfall der alten Kleinbahntrasse bis Adolphshof, bogen dann Richtung Vöhrum ab und gingen dann am Waldrand über den Waldsee zurück zu Edeka.

Nachdem die Kinder nach Hause gebracht worden waren, verlebten die „Iron Eagles“ mit den „Normal Eagles“, die sich nur zum Essen angemeldet hatten, einen gemütlichen Abend bei „Apostel“. Einzig Spartenleiter Marco Schubert war traurig. Er traute sich nämlich angesichts der zahlreichen Gäste nicht, seine stundenlang vorbereitete Rede vor seinen Adlern zu halten  

  

3. Herren auf der Erfolgsspur

3. Kreisklasse: 4. Herren erteilen Haimar-Dolgen Höchststrafe

Adler Hämelerwald IV – RSV Germania Haimar-Dolgen III 7:0 (21:6). „Das war ein kurzer Abend. Wenn du auch die knappen Dinger gewinnst, dann kannst du auch schon mal zu Null gewinnen“, freute sich Kapitän Thomas Jahnel.

Schon nach den Doppeln waren die Adler auf der Siegerstraße. Meike Scheithauer/Wolfgang Gilster schickten Gall/Keller nach drei Sätzen nach Hause (4,6,6) und Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel feierten einen glücklichen Fünfsatzsieg über Both/Bernsee (-6,7,-10,8,11). „Wir standen in den ungeraden Sätzen schlechter und mussten im fünften erst einmal einen Rückstand aufholen“, meinte Oldie Kalle Brandes zum knappen Spielausgang.

Meike Scheithauer, für den verletzten Raimund Schwenke eingesprungen, gönnte Benjamin Gall keinen Satzgewinn (7,4,4), während Karl-Heinz Brandes eine Menge Schweiß vergießen musste, bis sein Sieg über Spitzenspieler Eduard Both feststand (7,11,-10,10).

Unten wusste Wolfgang Gilster nach dem ersten Satz, wo der Hase lang läuft, und besiegte Karl-Heinz Keller in vier Sätzen (-2,4,7,5). Wie Kalle Brandes musste sich auch Thomas Jahnel mächtig strecken, um als Sieger vom Tisch zu gehen. Nachdem er die ersten beiden Sätze jeweils mit zwei Punkten Unterschied abgegeben hatte, gewann er die nächsten beiden Sätze mit jeweils zwei Punkten Unterschied und hatte am Ende die bessere Kondition (-9,-10,9,10,6 gegen Hans-Joachim Bernsee).

Den Schlusspunkt setzte Meike Scheithauer im Spitzeneinzel durch ein ungefährdetes 3:0 über Eduard Both (7,8,6).

2. Kreisklasse: 3. Herren verspielen fast noch hohe Führung gegen Ahlten – Oberes Paarkreuz eine Bank

Adler Hämelerwald III – TSG Ahlten V 9:7 (32:27). „9:7 gewonnen, ich weiß gar nicht, was ihr habt“, versuchte Mannschaftsführer Wolfgang Ecke die Leistung seiner Mannschaft schön zu reden. In der Tat: In ein paar Wochen wird sich niemand mehr an den Spielverlauf erinnern und die zwei Punkte bleiben auf der Habenseite.

Die Doppel verliefen ausgeglichen, mit einem kleinen Vorteil für die Adler. Denn Norbert Brendel/Hanh Pham bezwangen knapp Lobert/Hebbelmann (15,4,9), Frank Graetsch/Jan Kaune verloren ebenso knapp gegen Jacobs/Fercho (-5,-9,-10) und Torsten Werner/Wolfgang Ecke behielten in vier Sätzen die Oberhand über Riggers/Flebbe (-4,5,9,10).

Frank Graetsch (12,-8,7,7 über Martin Fercho) und Norbert Brendel (8,6,1 über Tom Jacobs) bauten die Führung aus. Hanh Pham erhöhte anschließend durch einen Viersatzieg über Stefan Riggers (-6,9,2,6) auf 5:1. Zwar fand Jan Kaune gegen Sven Lobert kein Mittel (-9,-5,-5), aber unten wetzte Torsten Werner sofort die Scharte aus (7,-10,3,8 über Bernhard Hebbelmann). Im letzten Spiel des ersten Teils unterlag Wolfgang Ecke Michel Flebbe (9,-10,-11,-8), so dass es zur Halbzeit 6:3 für die Adler stand.

Im Spitzeneinzel lieferte sich Frank Graetsch ein packendes Duell mit Tom Jacobs, das er siegreich gestalten konnte (-10,6,-3,8,6). Norbert Brendel erhöhte durch ein sicheres 3:0 über Martin Fercho (9,7,6) auf 8:3 und es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis man die Tische abbauen konnte.

Aber dann wurde es noch einmal spannend. Denn die Adler schienen nur noch mit halber Kraft zu spielen, frei nach dem Motto „Ein Punkt wird schon noch kommen“.

Hanh Pham fand gegen Sven Lobert überhaupt nicht ins Spiel (-7,-1,-7) und Jan Kaune kämpfte unglücklich gegen Stefan Riggers (-9,11,-5,-9). Als dann auch noch Torsten Werner für seinen Einsatz nicht belohnt wurde und er eine Fünfsatzniederlage hinnehmen musste, die an die Nieren ging (-5,-6,6,3,-11 gegen Michel Flebbe), stieg die Nervosität im Adlerlager.

Kapitän Wolfgang Ecke hatte jetzt die Aufgabe, gegen Bernhard Hebbelmann den Schlusspunkt zu setzen, gewann auch den ersten Satz, aber danach kam nichts mehr (8,-6,-2,-4). „Es war, als hätte ich das Spielen verlernt“, kommentierte ein frustrierter Adler-Kapitän seine Leistung.

Das Schlussdoppel musste also die Entscheidung bringen. Bitter für die Gäste, dass sie hier scheiterten. So gut aufgeholt, und trotzdem war alles für die Katz. Denn Norbert Brendel/Hanh Pham zeigten keine Nerven und besiegten Jacobs/Fercho in drei Sätzen (2,8,9). „Ich habe das schon erlebt, dass wir bei einem Satnd von 8:3 Spieler unter Dusche weggeholt haben. Das brauchten wir heute Gott sei Dank nicht“, freute sich „Silberlocke“ Norbert Brendel.

2. Kreisklasse: 3. Herren schrammen beim Tabellenletzten an einer Niederlage vorbei – Torsten Werner ohne Niederlage im Einzel

MTV Rethmar II – Adler Hämelerwald III 6:9 (20:33). Das war ein hartes Stück Arbeit. Wenn du die Spiele im Kopf schon vorher gewonnen hast, das sind dann die schwersten“, meinte Kapitän Wolfgang Ecke hinterher. Es dauerte in der Tat ziemlich lange, bis der Adler-Express Fahrt aufnahm. Aber dann war er von den Gastgebern nicht mehr aufzuhalten.

Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Torsten Werner/Wolfgang Ecke mussten die erwartete Niederlage gegen das Spitzendoppel Torbica/Sommer hinnehmen (-2,-10,-5), aber Norbert Brendel/Jan Kaune (7,9,6 über Lange/Hauer) und Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel (-9,4,5,12 über Marco Torbica/Trips) brachten die Adler in Führung.

In den Paarkreuzen wurden anschließend die Punkte geteilt. Jan Kaune lieferte Spitzenspieler Branko Torbica einen heißen Tanz, ging aber nach fünf Sätzen als Verlierer vom Tisch (9,-7,-6,12,-7). Norbert Brendel dagegen ließ gegen Bernd Lange nichts anbrennen (7,6,8).

In der Mitte verlor Wolfgang Ecke nach hartem Kampf gegen Hans-Jürgen Sommer (-11,12,5,9), während Torsten Werner Jörg Hauer in vier Sätzen bezwingen konnte (-9,6,8,11).

Unten hatte Thomas Jahnel das Nachsehen gegen Marco Torbica (-9,-5,4,-10), Karl-Heinz Brandes bezwang Marco Trips ohne mühe (7,1,4).

Als oben Norbert Brendel eine 2:0-Satzführung gegen Branko Torbica nicht nach Hause bringen konnte (6,6,-7,-6-11) und Jan Kaune gegen Bernd Lange auf verlorenem Posten stand (-7,-7,-5), drohte das Spiel zu kippen.

Aber die beiden Niederlagen waren für die Adler die richtige Medizin. Auf einmal wachten sie auf, gönnten in der Folge den Gastgebern keinen Satz mehr. Reize nie einen Adler, wenn er mit sich unzufrieden ist!!

Torsten Werner sorgte durch seinen Sieg über Hans-Jürgen Sommer für den Ausgleich (13,8,2), Wolfgang Ecke brachte seine Mannschaft wieder in Führung (8,11,8 über Jörg Hauer) und Karl-Heinz Brandes (7,4,6 über Marco Torbica) sowie Thomas Jahnel (2,5,7 über Marco Trips) sorgten für das Ende.

mini-Meisterschaften

Mini-Meisterschaften leiden unter geringer Teilnehmerzahl

Nur drei Jungen nahmen an den diesjährigen mini-Meisterschaften teil, Leonhard Heindorf und Leo Möhrke in der Altersklasse I der 11- bis 12-jährigen und Jonathan Heindorf in der Altersklasse II der 9- bis 10-jährigen. Alle drei Anwesenden nehmen bereits regelmäßig am Training teil.

„Wenn wir an der Grundschule eine AG anbieten könnten, könnten wir die Teilnehmerzahl vielleicht steigern“, vermutet Spartenleiter Marco Schubert als Grund für das kleine Teilnehmerfeld die mangelnde Präsenz in der Schule.

Doch zum Turnier: Leonhard und Leo standen natürlich gleich im Finale ihrer Altersklasse  und lieferten sich dort einen packenden Kampf. Am Ende hatte Leonhard nach drei Sätzen die Nase vorn. Jonathan bekam die Siegerurkunde, ohne einen Tropfen Schweiß vergossen zu haben

Alle drei Spieler haben sich jedenfalls für den Regionsentscheid qualifiziert.

4. Herren holen Punkt in Uetze

3. Kreisklasse: 4. Herren holen Unentschieden in Uetze – Oberes Paarkreuz mit weißer Weste

TTC Rot-Weiß Uetze IV – Adler Hämelerwald IV 6:6 (23:20). Mit dem letzten Aufgebot und auch nur zu dritt reisten die Adler nach Uetze und holten sogar einen Punkt. „Wenn uns vorher jemand gesagt hätte, ihr holt heute einen Punkt, hätten wir ihn für einen Spinner gehalten. Aber jetzt sind wir niedergeschlagen. Das hätte nicht sein müssen“, meinte Meike Scheithauer, die an fünf der sechs Punkte beteiligt war. Warum sie so niedergeschlagen war? Später mehr.

Es fing gut an für die Adler. Meike Scheithauer/Rika Inhülsen (Karl-Heinz Brandes, ganz Gentlemann, verzichtete auf einen Einsatz im Doppel) knackten das Uetzer Doppel Heth/Luther in vier Sätzen (5,6,-9,9) und sorgten damit für den Gleichstand nach den Doppeln.

Oben legten sie dann richtig los. Karl-Heinz Brandes besiegte Spitzenspieler Wolfgang Grundstedt knapp in fünf Sätzen (8,6,-3,-9,9). „So knapp durfte das gar nicht mehr werden nach meiner 2:0-Führung“, ärgerte sich Adlers Oldie trotz seines Sieges. Meike Scheithauer machte es da ganz anders. Sie gönnte Alexander karich in jedem satz nur fünf Punkte (5,5,5).

Da das nächste Spiel kampflos abgegeben werden musste, lag es jetzt an Rika Inhülsen, die Führung zu halten. Sie musste aber gegen Altmeister Alfred Luther klein beigeben (-3,-10,-5).

Das machte aber nicht viel, denn oben ließen die Adler auch im zweiten Durchgang nichts anbrennen. Meike Scheithauer hatte im Spitzeneinzel keine Probleme mit Wolfgang Grundstedt (5,4,6) und Kalle Brandes ging gegen Alexander nach vier Sätzen als Sieger vom Tisch (-7,10,9,7).

Als dann auch noch Rika Inhülsen Tino Heth in vier Sätzen knackte (11,-9,4,7), herrschte im Adlerlager große Freude. Denn ein Unentschieden war ihnen vor den Doppeln nicht mehr zu nehmen. Sie führten 6:4.

Das letzte Doppel war dann auch nichts für schwache Nerven. Wolfgang Grundstedt/Alexander Karich standen in den ungeraden Sätzen besser, Meike Scheithauer/Rika Inhülsen in den geraden. So kam es zum Showdown im fünften. Mit viel Glück hatten hier die Gastgeber in der Verlängerung die Nase vorn (-8,12,-7,7,-14 aus Sicht der Adler). Gekämpft, alles gegeben und doch verloren!

„Auch wenn wir einen Punkt mit drei Mann geholt haben, es fühlt sich an wie eine Niederlage. So knapp, unglaublich, im letzten Spiel im letzten Satz in der Verlängerung!!!!!!“, so Meike Scheithauer.

1. Kreisklasse: 2. Herren in Lehrte ohne Chance – Dirk Gudwitz gewinnt Spitzeneinzel

Post SV Lehrte III – Adler Hämelerwald II 9:2 (30:12). Ohne zwei (Olaf Wundenberg und Andreas Baumgart fehlten) reisten die Adler in die Kernstadt. Für sie sprangen Petra Pössel und Frank Graetsch ein. Und da war doch noch etwas. Richtig ! Die Postler spielen schon mit Plastikbällen.

Schon in den Doppeln zeichnete sich ab, dass es schwer werden würde. Zwar knackten Eduard Weinberger/Bernd Waldenberger das Lehrter Spitzendoppel Windel/Engelke in der Verlängerung des fünften Satzes (-11,9,-8,7,15), aber dann lief nicht mehr viel bei den Adlern zusammen. Dirk Gudwitz/Dirk Hertle unterlagen Palnau/Bortfeld in drei Sätzen (-2,-9,-8) und Petra Pössel/Frank Graetsch zogen ebenfalls in drei Sätzen den kürzeren gegen Bahl/Schmidt (-5,-4,-13).

Oben hatte Eduard Weinberger in vier Sätzen das Nachsehen gegen Armin Windel (9,-8,-7,-10), Dirk Gudwitz ging gegen Wilfried Palnau ohne Satzgewinn vom Tisch (-5,-9,-8).

Die mitte machte es auch nicht besser. Dirk Hertle verlor in vier Sätzen gegen Tina Bortfeld (8,-4,-14,-7), Bernd Waldenberger in drei gegen Lars-Erik Engelke (-3,-5,-8).

Unten versuchten die beiden Ersatzspieler, die Wende herbeizuführen. Frank Graetsch musste sich dabei mit dem Ex-Adler Wolfgang Bahl auseinandersetzen. Und es wurde ein heißes Gefecht, das „Paule“ Bahl knapp für sich entscheiden konnte (-8,10,7,10). Am Nebentisch sah Petra Pössel gegen Detlef Schmidt zunächst wie die sichere Verliererin aus, lag schnell 0:2 nach Sätzen zurück, gab jedoch nicht auf und kämpfte sich in den fünften Satz. Hier hatte sie jedoch nicht mehr die Kraft, um das Spiel endgültig für sich entscheiden zu können (-5,-6,10,9,-8).

Im Spitzeneinzel zeigte Dirk Gudwitz, dass man auch mit Plastikbällen gewinnen kann. Er schickte Armin Windel nach vier Sätzen als Verlierer vom Tisch (9,-5,5,9). Das war es dann aber aus Sicht der Adler. Denn Wilfried Palnau machte gegen Eduard Weinberger den Sack zu (-6,8,4,11).    

2. Herren bleiben oben dran

3. Kreisklasse: 4. Herren verlieren bei Post Lehrte – Kapitän Thomas Jahnel holt einzigen Punkt im Einzel

Post SV Lehrte V – Adler Hämelerwald IV 7:2 (24:9). Es war nicht unser Tag. Schon in Doppeln haben wir alle knappen Sätze verloren“, meinte Käpt‘n Thomas Jahnel.

Die Vierte trat ohne ihren Spitzenspieler Christian Welc an, der beruflich verhindert war, und ohne Raimund Schwenke, der verletzungsbedingt ausfiel. Für ihn sprang Meike Scheithauer ein.

Sie sorgte an der Seite von Wolfgang Gilster auch gleich für den ersten Pounkt durch einen Fünfsatzsieg über Böttcher/Palnau (9,-8,1,-5,8). Leider konnten Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel die Führung nicht ausbauen. Sie verloren unglücklich gegen Görlich/Plaszek (-7,-11,-11).

Oben gingen beide Spiele an die Postler. Martin Görlich bezwang Karl-Heinz Brandes in drei Sätzen (7,4,6) und Frank Plaszek landete einen glücklichen Sieg über Meike Scheithauer, die erbitterten Widerstand geleistet hatte (9,10,7).

In der Mitte hatte Thomas Jahnel Jens Böttcher zwei Sätze lang sicher im Griff, musste dann aber noch zittern (8,2,-8,9). Wolfgang Gilster musste dagegen eine Viersatzniederlage gegen Alexander Palnau hinnehmen (-10,-3,6,-5).

Im Spitzeneinzel ließ Martin Görlich auch gegen Meike Scheithauer nichts anbrennen (6,8,5), während Frank Plaszek gegen Karl-Heinz Brandes den ersten Satz abgab, dann aber die Erfolgsspur gefunden hatte (-5,8,7,7). Im letzten Spiel des Abends feierte Jens Böttcher nach hartem Kampf einen knappen Sieg über Wolfgang Gilster (10,-10,8,10).

Bezirksklasse Damen: Damen leisten in Bothfeld zu dritt starken Widerstand – Angela Ziemert war nicht zu knacken

TuS Bothfeld – Adler Hämelerwald 8:5 (29:17). Nur zu dritt reisten die Adlerinnen nach Bothfeld. „Wir sollten den Bothfelderinnen erst nach dem Aufstellen der Doppel sagen, dass unsere vierte Spielerin nicht kommt“, schickte Meike Scheithauer ihren Mannschaftskameradinnen als Taktikvorgabe zu. Und diese Taktik hatte Erfolg. Petra Pössel/Meike Scheithauer spielten gegen Doris Ziemert/Hildegard march aus deem unteren Paarkreuz. Aber das Fell des Bären kann erst zerlegt werden, nachdem er getötet worden ist. So auch hier. So einfach gaben sich die Gastgeberinnen nicht geschlagen. Sie wehrten sich tapfer und zwangen die Adlerinnen in den fünften Satz. Dort reichte es jedoch nicht für eine Überraschung (-8,11,-8,9,-4).

Oben konnte Meike Scheithauer Spitzenspielerin Angela Ziemert nicht bezwingen (-9,-5,-6), während Petra Pössel durch einen Viersatzerfolg über Christel Ost (3,-3,8,10) für den Ausgleich sorgte.

Rika Inhülsen hatte jetzt die Aufgabe, ihre Mannschaft nicht ins Hintertreffen geraten zu lassen. Und sie löste diese Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit, wenn sie auch die Nerven ihrer Mitstreiterinnen ein wenig strapazierte. Denn sie führte gegen Hildegard March bereits 2:0 nach Sätzen, hatte auch keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen lassen und musste doch noch in den fünften Satz. Dort fand sie Gott sei Dank zu alter Stärke zurück (6,7,-10,-6,6). „Als ich den dritten in der Verlängerung abgeben musste, flatterten die Nerven“, entschuldigte sich Rika hinterher.

Im Spitzeneinzel behielt Angela Ziemert zwar die Oberhand über Petra Pössel (6,6,7), aber Meike Scheithauer glich durch einen Dreisatzsieg über Christel Ost auf (10,6,8).

Jetzt lastete wieder der ganze Druck auf Rika Inhülsens Schultern. Sie musste unbedingt gewinnen, wenn vielleicht wieder ein Unentschieden herausspringen könnte. Gegen Doris Ziemert gab sie alles, ließ sich auch von dem hoch verlorenen ersten Satz nicht entmutigen, musste dann aber nach fünf Sätzen ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren (-2,8,10,-3,-4).

Petra Pössel brachte ihre Mannschaft durch einen sicheren Sieg über Doris Ziemert (3,3,4) auf 5:6 heran, aber Angela Ziemert war für Rika Inhülsen zu stark (0,6,2) und Meike Scheithauer durfte nicht mehr ins Geschehen eingreifen. „Meike oder ich hätten Angela bezwingen müssen, dann hätten wir sicher einen Punkt mitgenommen“, war sich Petra Pössel sicher, „aber sie war heute einfach zu stark für uns.“

1.Kreisklasse: 2. Herren bleiben durch Sieg in Dollbergen weiter oben dran – Doppel ohne Niederlage

TSV Dollbergen II – Adler Hämelerwald II 3:9 (13:29). Ohne Olaf Wundenberg reiste die Zweite nach Dollbergen, für ihn spielte Norbert Brendel.

Schon nach den Doppeln war das Spiel gelaufen, denn die Adler führten hier bereits mit 3:0. Andreas Baumgart/Eduard Weinberger knackten das Spitzendoppel Manfred Wiekenberg/Janko Gresch (10,13,-9,5), das Dirk-Doppel Gudwitz/Hertleg ab gegen Hennigs/Müller keinen Satz ab (8,7,11) und Bernd Waldenberger/Norbert Brendel bezwangen Jörg Balzer/Harald Wiekenberg (5,-10,4,8).

 Und es ging munter weiter. Andreas Baumgart (9,7,9 über Manfred Wiekenberg), Dirk Gudwitz (6,4,4 über Stefan Hennigs) und Bernd Waldenberger (7,7,9 über Jürgen Müller) erhöhten schnell auf 6:0 und gaben dabei keinen Satz ab. Eduard Weinberger fügte einen weiteren Punkt hinzu, musste aber gegen Jörg Balzer den ersten Satz abgeben (-5,7,8,7).

Den ersten Punkt für den TSV errang Janko Gresch durch einen Dreisatzsieg über Norbert Brendel (9,5,9) beim Stand von 0:7. Dirk Hertle ließ dagegen nichts anbrennen und besiegte Harald Wiekenberg in drei Sätzen (3,9,7).

Das obere Paarkreuz ging seine Aufgaben anschließend zu ruhig an. Dirk Gudwitz unterlag im Spitzeneinzel Manfred Wiekenberg in drei Sätzen (-4,-7,-9) und Andreas Baumgart musste eine Fünfsatzniederlage gegen Stefan Hennigs hinnehmen (-7,7,8,-9,-6).

Eduard Weinberger setzte dann aber doch den Schlusspunkt (9,-8,5,5 gegen Jürgen Müller).   

Rückrundenauftakt suboptimal

Adler treffen sich zwischen den Jahren zum Glühwein

Die 1. Damen lud zwischen den Jahren bei Rika Inhülsen unter dem Carport ein zum Glühweintrinken. Rika hatte auch alles perfekt vorbereitet und sogar die Temperaturen in den Keller geschickt, so dass der Glühwein allen Anwesenden schmeckte. Die dazu gereichten Laugenbrezel und andere Knabbereien rundeten das Angebot ab.

So verlebten die Adler in Inhülsens Carport und an der Wärme spendenden Feuerschale gemütliche Stunden, ließen die vergangene Hinrunde Revue passieren und wagten einen Ausblick auf die Rückrunde. Allen war klar: Das wiederholen wir nächstes Jahr.

 

1. Bezirksklasse: 1. Herren starten mit Niederlage in die Rückrunde – Günter Rosenberger wird zum Matchwinner

TSV Burgdorf – Adler Hämelerwald 9:6 (33:27). Kein Schläger, keine Kekse, keine Punkte! Die Fahrt nach Burgdorf hatte sich für die Adler nicht gelohnt. Sie wären besser zu Hause geblieben.

Im Auto war die Stimmung noch gut, allen war klar, dass es wohl wieder spät werden würde. Das sollte sich ändern, als Ersatzmann Eduard Weinberger kurz vor Spielbeginn in der Halle erschien, sich für sein spätes Erscheinen entschuldigte und jemanden zum Einspielen aufforderte. Er konnte zwischen allen anwesenden Adlern wählen, hatte aber ein Problem, er hatte vergessen, seinen Schläger einzupacken.

Lange Gesichter bei den Adlern!

Der nächste Schock kam bei der Begrüßung. Klaus Thormann spielte bei den Burgdorfern nicht mit, Rippenprellung. So gab es auch keine Kekse. Das Spiel war schon gelaufen, bevor es überhaupt angefangen hatte.

Die Doppel nahmen ihren normalen Verlauf. Jörg Behrens/Uwe Jansen gönnten Marco Schubert/Daniel Schott keinen Satz (6,4,9) und Andy Oschem/Rene Miglitsch ließen gegen Kurt Voges/Günter Rosenberger auch nichts anbrennen (9,8,8). Im letzten Doppel spielte Eduard mit Renes Schläger. Das lief auch gut, gegen Michael Wolters/Stefan Schöler war etwas drin. Den ersten Satz gaben Peter Inhülsen/Eduard Weinberger zwar nach 8:1-Führung noch mit 11:13 ab, das lag aber nicht an Renes Schläger. Den zweiten entschieden sie mit 11:8 für sich und lagen im dritten mit 8:10 hinten, als Rene spielen musste und seinen Schläger benötigte. Was tun? Den Schläger darf man ja nicht während des Spiels wechseln, das war früher so. Also gaben Peter und Eduard auf (-11,8,-8,-0).

Oben gab Rene Miglitsch sein Spiel in vier Sätzen gegen Jörg Behrens ab („Ich hatte Probleme mit den Aufschlägen. Wenn ich sie gekriegt habe, sah ich relativ gut aus“, meinte Rene zum Spiel, -4,7,-10-8). Andy Oschem dagegen hatte mit Uwe Jansen wenig Probleme (7,5,10).

In der Mitte gaben sich die Adler keine Blöße. Daniel Schott egalisierte einen 0:2-Rückstand gegen Neuzugang Kurt Voges und hatte im fünften Satz die Nase deutlich vorn (-8,-8,9,9,5). Marco Schubert lieferte sich mal wieder mit Michael Wolters einen Nervenschlacht und beendete wie so oft das Spiel mit einem lupenreinen Netzroller (9,-9,6,12).

Unten konnten die Adler jedoch nicht nachlegen. Eduard Weinberger unterlag, wieder mit Renes Schläger spielend, Stefan Schöler in fünf Sätzen (-8,9,-7,9,-3) und Peter Inhülsen gab überraschend sein Spiel gegen Günter Rosenberger ab (-9,-3,6,-9). „Das Spiel kam eindeutig zu früh. Ich brauche Training“, so Peter nach dem Spiel.

Damit stand es 5:4 zur Halbzeit für den TSV.

Im Spitzeneinzel stand Andy Oschem gegen Jörg Behrens auf verlorenem Posten (-6,-3,-2). Erinnerungen an das Hinspiel kamen hoch. Auch da führten die TSVer mit 6:4 und gaben das Spiel noch ab.

Auch dieses Mal lag ein solcher Spielverlauf im Bereich des Möglichen. Dementsprechend gingen Uwe Jansen und Rene Miglitsch zu Werke. Nach hartem Kampf hatte Uwe schließlich zwei Punkte mehr (-7,7,10,-6,9).

In der Mitte verdaddelte zwar Marco Schubert gegen Kurt Voges den dritten Satz, hatte sich im vierten aber wieder gefangen (7,8,-17,2). Daniel Schott lag gegen Michael Wolters bis 10 immer mit mindestens zwei Punkten vorn, brachte diesen Satz aber nicht nach Hause und hatte damit seinen Gegner aufgebaut (-14,-5,-7). Damit stand es jetzt 5:8 aus der Sicht der Adler. Und die warfen noch einmal alles in die Waagschale. Peter Inhülsen lieferte sich mit Stefan Schöler ein packendes Duel und hatte nach fünf Sätzen knapp die Nase vorn (-7,8,4,-5,9): 6:8.

Eduard Weinbergers Einzel gegen Günter Rosenberger und das Abschlussdoppel liefen parallel.

Im Doppel drehten Andy Oschem/Rene Miglitsch das Spiel gegen Jörg Behrens/Uwe Jansen. Als sie den fünften Satz für sich entschieden hatten, begann am nebentisch der fünfte Satz.

Wenn Eduard den nach Hause bringt, endet das Spiel unentschieden. Eduard wechselte auch bei 5:4 die Seiten, aber dann kam nichts mehr. Schließlich hieß es 11:7 für Günter Rosenberger (10,-13,6,-10,7) und in der Halle brach ein unbeschreiblicher Jubel los. Mit diesen zwei Punkten hatten die TSVer wohl nicht gerechnet. Verdient waren sie allemal und bedeuten einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Bezirksklasse Damen: Adler trotzen dem TTC Eltze mit drei Spielerinnen einen Punkt ab – Meike Scheithauer ungeschlagen

Adler Hämelerwald – TTC Eltze 7:7 (23:25). Die Gäste traten ohne ihre Nr. 2 an, die Adlerinnen mussten auf die krankgeschriebene Janin Barckmann verzichten. So glaubten beide Mannschaften vor dem Spiel, dass sie das Spiel verlieren würden.

Petra Pössel/Meike Scheithauer eröffneten das Spiel mit einem ungefährdeten Dreisatzsieg über Verena Claus/Sabine Irmer (6,7,8).

Oben lieferte sich Petra Pössel mit der aufgerückten Verena Claus ein packendes Duell, das sie in fünf Sätzen abgeben musste (-9,9,-7,2,-8).

Wäre nicht Meike Scheithauer in Superform an die Tische getreten, wären wohl schon früh die Lichter in der Halle am Riedweg ausgegangen. Aber sie schnitt und blockte, dass es eine Freude war – nicht für Eltzes Spitzenspielerin Ilse Schinke. Sie musste Meike nach vier sätzen zum Sieg gratulieren (-8,-11,8,-7).

Unten holte Rika Inhülsen einen weiteren Punkt für ihr Team. Sie bezwang Sabine Irmer sicher in drei Sätzen (8,8,8).

Auf der Bank begann man zu rechnen. Das Ergebnis: Unentschieden. Aber bis dahin war es noch ein weiter Weg.

Erst einmal musste Petra Pössel gegen Ilse Schinke ran. Und es war nicht nur auf dem Papier das Spitzeneinzel. Beide schenkten sich nichts. Petra hatte zunächst nicht das nötige Spielglück, gab die ersten beiden Sätze jeweils mit 9:11 ab, hatte dann aber das Mittel zum Sieg gefunden und gewann die nächsten drei Sätze (-9,-9,6,8,6).

Meike Scheithauer, durch Petras Spiel gegen Verena Claus gewarnt, ging anschließend hoch konzentriert in die Partie. Aber auch die Eltzerin gab alles. So entwickelte sich ein packendes Duel auf Augnehöhe, das Meike schließlich in vier Sätzen für sich entscheiden konnte (-9,10,6,9).

Rika Inhülsens Aufgabe war es im nächsten Spiel, Erika Bohns Gummiwand zu durchbrechen. Das gelang ihr nicht, zu groß die Routine, zu sicher die Abwehr der Spielerin aus dem ehemaligen Nordkreis Peine (-6,-6,-2).

So stand es 5:5 vor den abschließenden Einzeln.

Die Gäste legten vor. Ilse Schinke zeigte, dass sie zurecht an Nr. 1 spielt (7,4,4 gegen Rika Inhülsen). Aber Petra Pössel glich durch einen Dreisatzsieg über Erika Bohn aus (4,8,5).

Nun musste Meike Scheithauer unbedingt gewinnen, wenn ein Unentschieden erreicht werden sollte, denn das letzte Spiel würde auf jeden Fall kampflos an die Gäste gehen. Und Meike ließ nichts anbrennen, schickte Sabine Irmer nach drei Sätzen als Verliererin vom Tisch (3,6,4).

Eitel Freude herrschte am Ende in der Halle. „Wir sind total happy. Mit einem Punkt haben wir überhaupt nicht gerechnet. Und das mit drei Mann“, freute sich Petra Pössel.

Adler beenden die Hinserie mit Sieg und Niederlage

2. Bezirksklasse: 1. Herren siegen im Derby – alle Einzel gewonnen

TTC Arpke II – Adler Hämelerwald 2:9 (15:30).

„Mädels, heute will ich Siege von euch sehen“, versuchte Florian Walny seine Mannschaftskameraden zu motivieren. Das brauchte er gar nicht. Denn im Derby sind alle heiß. Obwohl es von der Papierform her eine klare Angelegenheit der Adler sein sollte, hielten die Arpker dagegen. Derbys haben eben ihre eigenen Gesetze.

So siegten Dirk Verlande/Kay Noack im Eröffnungsdoppel knapp in fünf Sätzen über Marco Schubert/Daniel Schott (11,-3,9,-7,6). „Den ersten und den dritten Satz durften wir nicht verlieren. Das war grottig“, so ein mit seiner Leistung hadernder Marco Schubert. Andy oschem/rene Miglitsch sorgten Gott sei Dank für den sofortigen Ausgleich (9,6,-10,8 gegen Conrady/Bähre). Das war auch bitter vnötig, denn Florian walny/Peter Inhülsen mussten ihr Spiel gegen Köhne/Bolten knapp in vier Sätzen abgeben (-4,9,-9,-9). Dass es das schon für die Arpker gewesen sein sollte, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen.

Er einmal war wichtig, dass rene Miglitsch mit einem sicheren 3:0 über Guido Conrady für den Ausgleich sorgte (6,8,3) und Andy Oschem seine Mannschaft durch einen Viersatzsieg über Dirk Verlande in Führung brachte (-7,7,8,8). Die Mitte hatte nun den Auftrag, die Führung weiter auszubauen.

Bei Daniel Schott sah es auch gut aus. Gegen Dietmar Köhne führte er schnell 2:0 nach Sätzen. Als er den dritten jedoch in der Verlängerung abgeben musste, roch Köhne Lunte und zwang Daniel in den fünften Satz. Hier hatte der Adler jedoch die Nase vorn (7,3,-12,-8,7). Am Nebentisch hatte es Marco Schubert mit dem Ex-Adler Kay Noack zu tun. Und er tat sich schwer. Hätte sich Kay nicht als Gentleman erwiesen, hätte Schubert das Spiel wohl verloren. Denn Kay leistete sich beim Stand von 11:11 im vierten Satz einen Fehlaufschlag und anschließend machte er einen einfachen Schupffehler (-8,6,9,11).  

Unten gingen beide Einzel in vier Sätzen an die Adler. Peter Inhülsen hatte Hannes Bolten sicher im Griff (2,-11,5,3) und Florian Walny konnte Angelo Bähre niederhalten, der mit laufender Spielzeit immer besser ins Spiel fand (7,7,-14,9). Bleibt hier zu erwähnen, dass Florian im dritten Satz einen 4:9-Rückstand aufholen konnte.

7:2 zur Halbzeit, das war schon einmal eine Nummer. Jetzt war der Sieg praktisch klar. Andy Oschem hatte dann auch keine Probleme mit Guido Conrady (8,7,8) und Rene Miglitsch setzte in einem sehenswerten Spiel gegen Dirk Verlande den Schlusspunkt (-8,6,8,-10,9). Danach wurde es laut in der Halle. Die Adler skandierten immer wieder: „Derbysieger! Derbysieger!“

2. Bezirksklasse: 1. Herren siegen glücklich – Andreas Baumgart sorgt durch einen Sieg über Dirk Nissel für die Wende

Adler Hämelerwald – TSV Friesen Hänigsen 9:5 (33:26). Ein packendes Spiel zweier gleichstarker Mannschaften entwickelte sich in der Halle am Hainwald. Am Ende war man sich einig, dass der Sieg der Adler zu hoch ausgefallen war, dass aber auch ein Sieg der Hänigser in gleicher Höhe verdient gewesen wäre.

Schon in den Doppeln wurde um jeden Meter gekämpft. Einzig Andy Oschem/Rene Miglitsch feierten einen ungefährdeten Sieg über Cif/Nissel (4,7,8). Marco Schubert/Daniel Schott knackten Wolf/Thomas in fünf Sätzen mit zwei Punkten Unterschied im fünften Satz (-7,6,8,-10,9). Auch das Doppel 3 ging über die volle Distanz, dieses Mal mit einem guten Ausgang für die Gäste. Dabei brachte Florian Walny das Kunststück fertig, im letzten Satz beim Stand von 7:7 zwei Fehlaufschläge zu fabrizieren. Trotzdem kämpften sich Florian Walny/Andreas Baumgart auf 10:10 heran. Und dann beendeten Hitzigrath/Eseser bei einer 12:11-Führung das Spiel mit einem Netzball (6,-8,-8,10,-11).

Oben hatte Andreas Oschem, leicht erkältet in die Partie gegangen, wenig Probleme mit Ali Cif (9,3,7), während Rene Miglitsch Gunter Wolf nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren musste (-7,-6,-8).

In der Mitte feierte Marco Schubert einen glücklichen Fünfsatzsieg über Jens Hitzigrath (-10,5,-2,6,10), Daniel Schott musste gegen Til Thomas nach großartigem Kampf ebenfalls in den fünften, verschlief dort aber den Anfang und verließ den Tisch als Verlierer (-6,9,9,-9,-3).

Unten zauberte Florian Walny seinen Mannschaftskameraden Sorgenfalten auf die Stirn. Nach klar gewonnenem ersten Satz bekam er anschließend gegen Stephan Esser kein Bein mehr an die Erde (2,-7,-5,-9). Florian warf nach Beendigung des dritten Satzes vor Wut seinen Schläger mit solcher Wucht auf den Boden, dass sein Griff entzwei ging. Schön, dass es TT-Shops gibt.

Andreas Baumgart schaffte dann am Nebentisch die Sensation und schlug Dirk Nissel in vier Sätzen (-11,8,4,10). „Das war ein big point. Durch Andreas´ Sieg haben wir unsere Führung aus den Doppeln verteidigt und gingen mit einem Vorteil in die zweite Halbzeit“, analysierte Adlers Oldie Marco Schubert den Spielverlauf.

Und jetzt lief es auf einmal bei den Gastgebern. Andy Oschem bezwang im Spitzeneinzel Gunter Wolf überraschend deutlich (16,-7,8,4). „Wenn ich den ersten abgebe, dann kann es eng werden“, keuchte Adlers Spitzenspieler. Auch Rene Miglitsch blieb siegreich. Er feierte einen hauchdünnen Sieg über Ali Cif (-9,5,-7,9,10).

In der Mitte hatte Marco Schubert das Glück des Tüchtigen. In dem schönsten Spiel des Abends brachte er ein ums andere Mal die Topspinbälle von Til Thomas zurück und beendete das Spiel in der Verlängerung des fünften Satzes mit einem Kantenball (-5,9,6,-16,13). Daniel Schott hatte gegen Jens Hitzigrath nicht ganz soviel Glück. Er konnte nur den ersten Satz für sich entscheiden (5,-5,-4,-5).

Den Schlusspunkt setzte schließlich Florian Walny mit einem Viersatzsieg über Dirk Nissel (7,8,-6,6).

1. Kreisklasse: 2. Herren unterliegen im Derby – Doppel geben den Ausschlag

TTC Arpke IV – Adler Hämelerwald II 9:7 (34:30). Auch das zweite Spitzenspiel ging über die volle Distanz und wieder standen die Adler mit leeren Händen da. Ausschlaggebend waren wieder einmal die Doppel. Nur ein Doppel konnten die Spieler um Spitzenspieler Dirk Gudwitz für sich entscheiden. Olaf Wundenberg/Frank Graetsch, als Doppel 3 aufgestellt,  zitterten sich zu einem Viersatzsieg über Döring/Reupke (10,-11,10,7).

1:2 stand es also nach den Doppeln. Das schien die Adler aber nicht aus der Bahn gebracht zu haben. Sie drehten in den Einzeln mächtig auf. Olaf Wundenberg bezwang Spitzenspieler Jens Berger in vier Sätzen (-7,65,6), Dirk Gudwitz ließ sich gegen Torsten Buchmann-von-der-Heyden auch nicht auf die Verliererstraße bringen (-5,7,2,3), Eduard Weinberger hatte gegen Hans-Joachim Brandes nach fünf Sätzen die Nase vorn (9,-6,5,-9,8) und Andreas Baumgart bezwang Sebastian Stiller (15,7,-7,6). Damit lagen die Adler mit 5:2 vorn und alles deutete auf einen klaren Sieg hin.

Aber mit dem unteren Paarkreuz kam die Wende. Frank Graetsch konnte gegen Ralph Döring keinen Satz gewinnen (-6,-9,-6) und Dirk Hertle verlor gegen Heinz Reupke nach wechselvollem Spielverlauf in der Verlängerung des fünften Satzes (11,-6,-1,5,-12). „Das gibt’s nicht. Wenn ich das Spiel nach Hause bringe, steht es 6:3. Dann gewinnen wir das Ding“, ärgerte sich Dirk Hertle schwarz.

Zwar behielt Dirk Gudwitz im Spitzeneinzel die Oberhand (8,4,-8,10 gegen Jens Berger), aber dann nahm das Unglück seinen Lauf. Olaf Wundenberg verlor unglücklich gegen Torsten Buchmann-von-der-Heyden (-17,-5,-13), Andreas Baumgart zog in fünf Sätzen gegen Hans-Joachim Brandes den kürzeren (-7,6,-6,9,-7) und Eduard Weinberger gratulierte Sebastian Stiller nach vier Sätzen zum Sieg (8,-6,-9,-7). Damit führten die Arpker erstmals: 7:6.

Dirk Hertle sorgte durch einen Dreisatzsieg über Ralph Döring für den Ausgleich. Alles war wieder offen.

Doch die beiden letzten Spiele gingen jeweils in fünf Sätzen verloren. Frank Graetsch unterlag Heinz Reupke (6,-4,-5,9,-6) und Andreas Baumgart/Eduard Weinberger verließen im Abschlussdoppel den Tisch als Verlierer (6,-6,-8,9,-8 gegen Buchmann-von-der-Heyden/Brandes).

2. Kreisklasse: 3. Herren feiern Auswärtssieg in Haimar-Dolgen – Wolfgang Ecke mit weißer Weste

 TSV Germania Haimar-Dolgen II – Adler Hämelerwald III 7:9 (30:29). Das Satzverhältnis sagt alles. Der Sieg der Adler war mehr als glücklich. „Das war ein heißer Ritt. Wir hatten hinten heraus die größeren Reserven. Das hat den Ausschlag gegeben“, meinte Mannschaftsführer Wolfgang Ecke.

Es ging auch schon gut los. Jan Kaune/Thomas Jahnel hatten das gegnerische Spitzendoppel Klose/Gieseke am Rand einer Niederlage (-9,-9,-8), Norbert Brendel/Hanh Pham besiegten Schulz/Gramann in fünf Sätzen (6,-9,-9,5,7) und Torsten Werner/Wolfgang Ecke hatten gegen Wirries/Regus die Nase vorn (10,-5,3,9).

Anschließend wurden die Punkte geteilt. Hanh Pham unterlag Markus Klose (-8,-10,-2), Norbert Brendel brachte Uwe Schulz eine Niederlage bei (9,8,7).

In der Mitte hatte Torsten Werner nach einem wahren Krimi die Nase knapp vorn (-11,12,10,-5,7 gegen Marco Gieseke), während Jan Kaune Zimrije Wirris unterlag (-4,-6,-4).

Unten gratulierte Thomas Jahnel Julia Regus nach vier Sätzen zum Sieg (-6,7,-14,-6), Wolfgang Ecke sorgte mit einem Viersatzsieg über Mike Gramann (9,-3,6,6) für die 5:4-Halbzeitführung.

Doch dann schien sich das Blatt zugunsten der Gastgeber zu wenden. Denn sowohl Norbert Brendel (-14,-7,8,-5 gegen Markus Klose) als auch Hanh Pham (-5,-8,-9 gegen Uwe Schulz gaben ihre Spiele ab.

Jan Kaune sorgte anschließend durch einen Dreisatzsieg über Marko Gieseke (10,8,5) für den Au8sgleich. Der währte aber nicht lange, denn Torsten Werner verlor postwendend gegen Zimrije Wirries (-7,-9,-10).

Und dann bewiesen die Adler Stehvermögen. Wolfgang Ecke bezwang Julia Regus (-8,5,3,7), Thomas Jahnel behielt nach großartigem Kampf gegen Mike Gramann in fünf Sätzen die Oberhand (-6,-5,6,6,6) und Norbert Brendel/Hanh Pham sorgten für den entscheidenden neunten Punkt durch einen knappen Dreisatzsieg über Klose/Gieseke (14,9,5).

3.Kreisklasse: 4. Herren verlieren in Dedenhausen – Karl Heinz Brandes/Raimund Schwenke verhindern die Höchststrafe

MTV Dedenhausen III – Adler Hämelerwald IV 7:1 (23:9). Nichts zu holen gab es für die Adler in Dedenhausen. „Gegen uns spielen die Gegner immer in Bestbesetzung“, meinte Raimund Schwenke. An der Seite von Karl-Heinz Brandes verhinderte er die Höchststrafe. Und das war knapp. Denn drei Sätze im Fünfsatzspiel gegen Ebeling/Schmidtmeyer gewannen sie mit zwei Punkten Unterschied (9,-8,-7,12,11).

Wolfgang Gilster/Rika Inhülsen konnten gegen Köhne/Rottmann wenigstens einen Satz gewinnen (6,-8,-8,-16).

Oben unterlag Wolfgang Gilster Spitzenspieler Jürgen Ebeling (-7,8,-1,-7) und Karl-Heinz Brandes kämpfte unglücklich gegen Manfred Köhne (-10,5,-10,-8).

Unten gab Rika Inhülsen ihr Spiel gegen Thorsten Rottmann in drei Sätzen ab (-11,-4,-1) und Raimund Schwenke gratulierte Gerd Schmidtmeyer zum Sieg (-5,-7,-2).

Im Spitzeneinzel hatte Karl-Heinz Brandes nach dem ersten Satz sein Pulver verschossen (6,-6,-2,-7). Wolfgang Gilster egalisierte gegen Manfred Köhne einen 0:2-Satzrückstand, musste im fünften Satz aber seinen Gegner ziehen lassen (-7,-9,4,10,-8).

   

 

 

Schwarze Woche für die Adler

3. Kreisklasse: 4. Herren gegen den Lehrter SV ohne Chance

Adler Hämelerwald IV – Lehrter SV 0:7 (0:21). Die Vierte brachte nur drei Spieler an die Tische, der Rest war verletzt oder verhindert. „Gegen die Lehrter hätten wir auch mit voller Truppe nichts ausrichten können. So ging alles noch ein bisschen schneller“, nahm Raimund Schwenke die Niederlage relativ gelassen hin. Er hätte zusammen mit Karl-Heinz Brandes im ersten Satz des Eröffnungsdoppel wenigstens für einen Satzgewinn sorgen können, aber der ging in der Verlängerung verloren (11:13).

Bezirksklasse Damen: Damen bringen nur drei Spielerinnen an die Tische – Meike Scheithauer ungeschlagen

Adler Hämelerwald – TTC Vinnhorst 2:8 (9:26). Die Hiobsbotschaft kam eine Stunde vor Spielbeginn. Spitzenspielerin Petra Pössel sagte ab. Ihr Arm hielt nicht. Während andere Mannschaften jetzt in Hektik verfallen und wild in der Gegend herumtelefonieren, blieben die Adlerinnen cool. Was hätten sie auch tun sollen ? Es gibt ja nur vier Spielerinnen.

So machten sie gute Miene zum bösen Spiel und wehrten sich tapfer, wie es Adler eben machen.

Janin Barckmann/Rika Inhülsen verloren ihr Doppel gegen Järsch/Isenbeck in drei Sätzen (-3,-6,-10), kamen dabei aber immer besser ins Spiel. „Wir hätten den dritten gewinnen müsssen, vielleicht wären die Vinnhorsterinnen nervös geworden“, meinte Janin Barckmann hinterher. So stand es jetzt 0:2 und nicht 1:1. Schade!

Im Eröffnungseinzel ließ Meike Scheithauer Kerstin Zehren keine Chance (7,6,5), aber die aufgerückte Janin Barckmann konnte Vinnhorsts Spitzenspielerin Heidi Järsch nur ärgern, bezwingen konnte sie sie nicht (-11,-6,-8).

Unten versuchte Rika Inhülsen gegen Renate Preiß alles, verlor aber unglücklich in vier Sätzen (-11,4,-8,-10).

Im Spitzeneinzel siegte Meike Scheithauer nach spannendem Kampf über Heidi Järsch knapp in fünf Sätzen (-7,6,8,-8,9). Wenn jetzt Janin Barckmann nachzieht ? Janin Barckmann kam gegen Kerstin Zehren auch in den fünften Satz, hatte sich auch die richtige Taktik zurechtgelegt („Ich spiele ihr so lange in die Vorhand, bis sie den Fehler macht.“), konnte den Satz aber nicht für sich entscheiden (-9,7,-7,8,-7). Rika Inhülsen bestritt anschließend das letzte Spiel. Gegen Gudrun Isenbeck musste sie eine Dreisatzniederlage hinnehmen (-5,-7,-7).

1. Kreisklasse: 2. Herren unterliegen im Spitzenspiel – Dirk Hertle mit weißer Weste

Adler Hämelerwald II – MTV Dedenhausen 7:9 (27:32). Ohne Spitzenspieler Dirk Gudwitz mussten die Adler antreten – Rücken. Für ihn sprang Frank Graetsch ein. „Wir hätten das Spiel trotzdem gewinnen können, aber irgendwie hat uns in den entscheidenden Situationen das Pech an den Schlägern geklebt“, analysierte Mannschaftsführer Andreas Baumgart.

Andreas Baumgart/Eduard Weinberger drehten das Eröffnungsdoppel gegen A. Luther/Bader nach 0:2-Satzrückstand noch (-8,-8,6,12,8). Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger standen kurz vor der Sensation. Mit ein wenig Glück hätten sie das Spitzendoppel S. Luther/Mattern knacken können, mit ein wenig Glück eben (-10,-13,-10). Aber es sollte nicht sein. Das Doppel 3 Dirk Hertle/Frank Graetsch holten den eingeplanten Punkt gegen Hutschenreuter/Kohl (6,8,15). „Wenn wir mit 3:0 aus den Doppeln herauskommen, bringen wir das gesamte Spiel nach Hause“, jammerte Olaf Wundenberg noch lange seinem verlorenen Doppel nach.

Oben setzte es dann die erwarteten Niederlagen. Olaf Wundenberg unterlag Sven Luther in vier Sätzen (-6,-14,8,-7), Andreas Baumgart Andre Luther in drei (-2,-6,-6).

In der Mitte hielt Eduard Weinberger Franz Bader nieder (6,6,8), während Bernd Waldenberger kein Mittel gegen Alexander Mattern fand (-7,-1,-1).

Unten ließ Dirk Hertle Guido Kohl keine Chance (7,3,3). Frank Graetsch schien nachlegen zu können, führte bereits 2:0 nach Sätzen gegen Joachim Hutschenreuter. Aber dann nahm er sich im dritten Satz eine Auszeit und verlor die beiden anderen Sätze jeweils in der Verlängerung (2,10,-6,-12,-13). Der nächste Punkt, der auf der Habenseite fehlte.

Ein Unglück kommt bekanntlich selten allein. Denn auch oben hätte ein Punkt drin gelegen. Olaf Wundenberg stand zwar gegen Andre Luther auf verlorenem Posten (-5,-8,-2), aber Andreas Baumgart spielte mit Sven Luther auf Augenhöhe. Was für eine Dramatik! Andreas verlor den ersten Satz mit zwei Punkten Unterschied und schlug zurück, er verlor den dritten Satz mit zwei Punkten Unterschied und schlug zurück und er verlor den fünften Satz mit zwei Punkten Unterschied (-9,8,-11,7,-11).

„Wenn Andreas gewonnen hätte, das wäre ein big point gewesen“, waren sich hinterher alle einig.

In der Mitte unterlag Eduard Weinberger erwartungsgemäß Alexander Mattern in vier Sätzen (-8,-7,11,-14), aber Bernd Waldenberger gab Franz Bader in vier Sätzen das Nachsehen (4,-7,3,8).

Unten gaben die Adler noch einmal alles, stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Dirk Hertle bezwang Joachim Hutschenreuter (6,-8,6,8) und Frank Graetsch gab Guido Kohl das Nachsehen (11,7,-11,8).

So lag es an Andreas Baumgart/Eduard Weinberger, im Schlussdoppel einen Punkt zu retten. Die beiden fanden jedoch kein Mittel gegen Sven Luther/Alexander Mattern und verloren deutlich in drei Sätzen (-4,-6,-2).

2. Bezirksklasse: 1. Herren gehen in Großburgwedel unter – Peter Inhülsen verhindert die Höchststrafe

TTK Großburgwedel II – Adler Hämelerwald 9:1 (29:11). Heute wird es wohl nur darum gehen, nicht zu hoch zu verlieren. Haben die nicht die Lehrter geschlagen?“, meinte Peter Inhülsen. Hinzu kam noch, dass man mit den ungeliebten Plastikbällen spielen musste.

Das war nur das eine. Spitzenspieler Andy Oschem kam völlig aufgelöst zum Treffpunkt. Seine Schalker lagen 0:4 in Dortmund hinten. „Das Tor von Aubameyang war mit der Hand. Wo bleibt da der Videobeweis?“, jammerte er. Als die Adler die Halle erreichten, stand es nur noch 1:4. Und als es dann 4:4 stand, war Andy nicht mehr zu halten. Er telefonierte mit der ganzen Welt und man hörte nur immer. „Wahnsinn!----Wahnsinn!“

Auch bei der Begrüßung war er noch nicht heruntergekommen. „Ich bin immer noch geflasht“, sagte er den Anwesenden. Ja, Andy war so geflasht, dass er, der sonst so zuverlässig Punkte sammelt,  nichts auf Reihe bekam und nicht nur das Doppel mit Rene Miglitsch unglücklich abgab (-3,9,-5,12,-13 gegen Kiesow/Wolf), sondern auch seine beiden Einzel. Gegen Jan Lübbers kam er zwar in den fünften Satz (-6,8,8,-6,-4), gegen Florian Kiesow war er aber schon nach drei Sätzen fertig (-6,-6,-10).

Aber auch die anderen Adler waren weit von ihrer Bestform entfernt. Rene Miglitsch produzierte Fehlaufschläge en masse oder stellte Türme hin. Den Plastikbällen sei Dank. Darüber freute sich natürlich besonders Florian Kiesow (4,6,-9,12).

In der Mitte fightete Daniel Schott zwar gegen Ben Reimann, musste aber eine Viersatzniederlage hinnehmen (-11,-9,8,-6). „Es sind ja nicht nur die Bälle. Der Boden ist so glatt, du hast überhaupt keinen Stand“, zeigte sich Daniel leicht verärgert. Auch Marco Schubert war nur ein Schatten früherer Zeiten. Gegen Frank-Peter Wolf zeigte er wohl eines der schlechtesten Spiele seiner jüngeren Geschichte (-5,-6,6,-7). „Die Plastikbälle sind mein Untergang“, jammerte der Oldie.

Unten kämpfte Peter Inhülsen gegen Jürgen Trautvetter wie ein Riesenadler. Nach 0:2-Satzrückstand drehte er das Spiel noch (-7,-8,5,5,6) und sorgte damit für den Ehrenpunkt der Adler, denn Florian Walny musste gegen Felix Frost eine Dreisatzniederlage hinnehmen (-6,-6,-10).