2. Herren stürmen an die Spitze

3. Kreisklasse: 4. Herren verlieren hoch in Arpke – Raimund Schwenke und Wolfgang Gilster verhindern die Höchststrafe

TTC Arpke VII – Adler Hämelerwald IV 7:2 (23:9). „Beim Nachbarn aus Arpke war für uns nichts zu holen. Sie stehen nicht umsonst oben“, meinte Raimund Schwenke.

Erst beim Stand von 5:0 gelang Raimund Schwenke der erste Punkt durch einen Dreisatzsieg über Uwe Gospodarek (8,8,13). Den zweiten Punkt steuerte Wolfgang Gilster in einem packenden Fünfsatzkrimi gegen Jörg Rakebrandt bei (10,-9,9,-7,9).

1. Kreisklasse: 2. Herren feiern deutlichen Sieg über Dollbergen – Doppel legen den Grundstein zum Sieg

Adler Hämelerwald II – TSV Dollbergen II 9:3 (31:13). Nach den Doppeln war das Spiel gelaufen. Andreas Baumgart/Eduard Weinberger ließen Hennigs/Müller keine Chance (2,7,5), Dirk Gudwitz/Bernd Waldenberger knackten das Dollberger Spitzendoppel Wiekenberg/Wiekenberg (9,-4,7,13) und Petra Pössel/Meike Scheithauer gaben Balzer/Harald Wiekenberg in vier Sätzen das Nachsehen (6,6,-3,11).

„Unsere beiden Ersatzspielerinnen haben eine super Leistung gezeigt“, lobte Mannschaftsführer Andreas Baumgart seine Damen.

Er selbst war mit siener Leistung nicht zufrieden. Beide Einzel gab er in fünf Sätzen ab. Gegen Manfred Wiekenberg fehlten zwei Punkte zum Sieg (-7,10,-6,6,-9). Anders machte es sein Paarkreuzkollege Dirk Gudwitz. Dirk besiegte Stefan Hennigs in drei (7,3,8), Manfred Wiekenberg in vier Sätzen (6,-7,5,8).

In der Mitte ließen Eduard Weinberger mit zwei Siegen und Bernd Waldenberger nichts anbrennen.

Unten ließ Petra Pössel Harald Wiekenberg alt aussehen (7,10,6), während Meike Scheithauer den Gästen den dritten Punkte gönnte (-10,-5,-6).

1. Kreisklasse: 2. Herren auch von Rethmar nicht zu bremsen – Einzel gehen alle an die Adler

MTV Rethmar – Adler Hämelerwald II 2:9 (13:31). Die Adler traten bis auf Olaf Wundenberg in Bestbesetzung an. Für ihn spielte Frank Graetsch.

Die Doppel deuteten auf einen langen Abend hin, denn zwei der drei Doppel gingen über die volle Distanz.

Dirk Gudwitz/Dirk Hertle setzten gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen, als sie das Spitzendoppel Friehe/Hachmeister in vier Sätzen knackten (7,8,-9,13). Aber sowohl Andreas Baumgart/Eduard Weinberger (4,-7,7,-10,-8 gegen Mädge/Merkel) als auch Bernd Waldenberger/Frank Graetsch (-3,9,8,-6,-1 gegen Sölter/Behrens) konnten nicht nachlegen.

In den Einzeln ging dann jedoch die Post ab. Andreas Baumgart beendete sein Spiel gegen Gerald Mädge in drei Sätzen (9,6,7), Dirk Gudwitz siegte in der Verlängerung des fünften Satzes über Henning Friehe (3,-8,8,-6,12), Bernd Waldenberger gönnte Morgan Sölter keinen Satz (9,7,9), Eduard Weinberger machte es ihm nach (4,10,11 gegen Arne Behrens), Frank Graetsch benötigte gegen Manfred Hachmeister vier Sätze (-3,9,10,8) und Dirk Hertle erhöhte durch einen Fünfsatzsieg über Christian Merkel (-8,9,-8,11,3) auf 7:2.

Das obere Paarkreuz machte anschließend den Sack zu. Dirk Gudwitz gab im Spitzeneinzel gegen Gerald Mädge keinen Satz ab (8,8,7) und Andreas Baumgart behielt in vier Sätzen über Henning Friehe die Oberhand (9,13,-8,5).

„Heute lief alles für uns. Alle knappen Sätze haben wir gewinnen können. Wer weiß, wenn es anders gelaufen wäre“, meinte Spitzenspieler Dirk Gudwitz.

2. Bezirksklasse: 1. Herren feiern Auswärtssieg – unteres Paarkreuz ohne Niederlage

TTK Großburgwedel III – Adler Hämelerwald 6:9 (26:31). Es war das Spiel der Paarkreuze. Oben 3:1, Mitte 0:4, unten 4:0. Da man auch mit 2:1 aus den Doppeln ging, stand der Sieg der Adler schließlich fest. Ungewohnt für die Adler war das Spielen mit Plastikbällen. Marco Schubert und Daniel Schott kamen damit gar nicht zurecht. „So chancenlos war ich schon lange nicht mehr. Und das bei Gegnern, die vom QTTR-Wert weit unter mir stehen“, jammerte Adlers Oldie.

Wären nicht Andy Oschem und Rene Miglitsch, die mit nimmermüdem Kampfgeist ihre Spiele noch herumrissen (Andy: -7,7,-8,9,9 gegen Thiem; -4,10,5,10 gegen Frost; Rene: -10,7,-7,6,8 gegen Frost) und das siegreiche untere Paarkreuz mit Florian Walny und Peter Inhülsen gewesen, hätte es wohl keinen Auswärtssieg gegeben. „Gegen die Zweite müssen wir uns etwas einfallen lassen, wenn wir hier bestehen wollen“, blickt Käpt‘n Andy Oschem sorgenvoll in die Zukunft.

3. Kreisklasse: 4. Herren liefern sich heißen Tanz mit den Postlern aus Lehrte – Rika Inhülsen  wird zum Matchwinner

 Adler Hämelerwald IV – Post SV Lehrte V 7:5 (26:15). Nach über zwei Stunden war der erste Heimsieg der Saison endlich perfekt. Ausschlaggebend war das untere Paarkreuz. Hier holten Raimund schwenke und Rika Inhülsen ein 3:1. Während Raimund Schwenke Wolfgang Dippe deutlich in drei Sätzen bezwingen konnte (4,8,5), gegen Jens Böttcher aber knapp den kürzeren zog (-9,8,-4,6,-7), überzeugte Rika Inhülsen in beiden Einzeln. Gegen Jens Böttcher gelang ihr ein sicheres 3:0 (5,11,6), gegen Wolfgang Dippe zeigte sie keine Nerven (10,10,5) und sorgte dafür, dass die Adler vor den Abschlussdoppeln schon einmal einen Punkt sicher hatten.

Oben konnten Karl-Heinz Brandes und Wo9lfgang Gilster Michael Schweiger jeweils in drei Sätzen bezwingen, mussten andererseits aber Frank Piaszek zum Sieg gratulieren.

Die Doppel endeten ebenfalls unentschieden. Im Eröffnungsdoppel unterlagen Janin Barckmann/Rika Inhülsen unglücklich Piaszek/Böttcher (-9,-9,9,-9), während Karl-Heinz Brandes/Raimund Schwenke nach knapp gewonnenem ersten Satz immer besser ins Rollen kamen (13,5,3).

Auch bei den Abschlussdoppeln wurden die Punkte geteilt. Karl-Heinz Brandes/Raimund Schwenke unterlagen Piaszek/Böttcher in vier Sätzen (6,-7,-9,-4). Janin Barckmann/Rika Inhülsen konnten im letzten Spiel des Abends dann Koch/Dippe in drei Sätzen bezwingen (7,9,6), womit sie aus einem Punkt zwei Punkte machten.

Sieg und Niederlage

2. Kreisklasse: 3. Herren bezwingen die Lehrter Postler – Jan Kaune unbesiegt

Post SV Lehrte IV – Adler Hämelerwald III 4:9 (18:31). Es war das Spiel mit den zwei Gesichtern. Den Anfang bestimmten die Gastgeber, das Ende die Adler. Angetrieben von einem nie aufgebenden Mannschaftsführer Wolfgang Ecke spielten sich die Adler förmlich in einen Rausch. Doch zum Spiel:

Petra Pössel/Meike Scheithauer lieferten sich mit Lehrtes Spitzendoppel Meyer/Wilschnack einen Kampf auf Biegen und Brechen und verloren unglücklich in der Verlängerung des fünften Satzes (9,-5,-6,13,-11). Adlers Spitzendoppel Frank Graetsch/Norbert Brendel dagegen hatte Auer/Schwieger sicher im Griff (6,6,9). Jan Kaune/Wolfgang Ecke brachten ihre Mannschaft durch einen Viersatzsieg über Lein/Johnson erstmals in Führung (7,-13,9,5).

Doch die Postler schlugen sofort zurück. Gerhard Meyer, mit einem Sperrvermerk versehen, ließ Frank Graetsch keine Chance (7,7,8) und Petra Pössel musste sich nach hartem Kampf Markus Auer beugen (-9,-14,5,-5).

In der Mitte gab es keine Änderung. Die Postler blieben weiter vorn, spürten aber den Atem der Adler. Denn Jan Kaune gönnte Sara Wilschnack keinen Satz (12,8,6), aber Norbert Brendel unterlag Manfred Lein in vier Sätzen (-7,-6,7,-8).

Und dann drückte der Adler-Express aufs Gaspedal. Angeführt von Käpt´n Wolfgang Ecke, machten sie aus einem 3:4 ein 9:4. „Sagenhaft, was wir in Lehrte abgeliefert haben. Sechs Spiele in Folge gewonnen, das hat man nicht alle Tage“, freute sich Wolfgang Ecke.

Er ließ Jason Johnson keine Chance (5,5,9), Meike Scheithauer brachte durch einen Viersatzsieg über Michael Schwieger die Adler zur Halbzeit wieder in Führung (-6,7,7,6).

Oben knackte Petra Pössel Gerhard Meyer im Spitzeneinzel in fünf Sätzen (5,-7,-5,6,7) und Frank Graetsch entzauberte Markus Auer (10,4,7).

In der Mitte gab Norbert Brendel Sara Wilschnack das Nachsehen (10,4,7) und Jan kaune setzte mit einem hart erkämpften Fünfsatzsieg über Manfred Lein den Schlusspunkt (-9,13,-8,10,6).

3. Kreisklasse: 4. Herren unterliegen nach hartem Kampf Uetze – Erste Halbzeit verschlafen

Adler Hämelerwald IV – TTC Rot-Weiß Uetze IV 5:7 (24:27). Es war das Spiel der Unwägbarkeiten. Die Adler legten furios los, ließen den Gästen in den Doppeln keine Chance Janin Barckmann/Rika Inhülsen schlugen Luther/Kropp in vier Sätzen (-7,2,7,7) und Karl-Heinz Brandes/Raimund Schwenke gaben Grundstedt/Karich in drei Sätzen das Nachsehen (4,7,5). Doch dann kippte das Spiel. Wer von einem schnellen Ende geträumt hatte, sah sich getäuscht. Denn die Uetzer konnten anschließend alle Einzel des ersten Durchgangs für sich entscheiden. Karl-Heinz Brandes spielte unglücklich gegen Alexander Karich (-9,5,-9,-9), Janin Barckmann fand gegen die gedrückten Bälle Wolfgang Grundstedts kein Mittel (-0,-8,-7), Raimund Schwenke ärgerte sich schwarz über sein in der Verlängerung des fünften Satzes verlorene Spiel gegen Uwe Kropp (4,-10,2,-6,-11) und Rika Inhülsen zwang Alfred Luther zwar in den fünften Satz, hatte dort aber nicht das bessere Ende für sich (-8,12,-4,9,-5).

Im Spitzeneinzel behielt Karl-Heinz Brandes Gott sei Dank die Oberhand (5,-5,4,-8,7 gegen Wolfgang Grundstedt), so dass die Adler wieder dran waren. Aber Janin Barckmann musste Alexander Karich zum Sieg gratulieren (-8,-9,9,-7). „Ich habe die Aufschläge nicht bekommen, wenn ich die bekommen hätte, hätte ich eine Chance gehabt“, meinte die zum Ersatzkäpt´n aufgestiegene Adlerin.

Unten lieferte sich Raimund Schwenke ein packendes Duell mit Alfred Luther, musste am Ende aber klein beigeben (-16,9,11,-7,-4), während Rika Inhülsen Uwe Kropp niederhalten konnte (8,5,-6,8).

So mussten die Doppel entscheiden. Karl-Heinz Brandes/Raimund Schwenke quälten sich hier zu einem Fünfsatzsieg über Luther/Kropp (-9,-7,11,9,11), wobei sie im fünften Satz bereits 3:7 zurücklagen. Damit stand es nur noch 5:6.

 So waren aller Augen auf das Schlussdoppel gerichtet. Janin Barckmann/Rika Inhülsen kämpften auch mit allen Tricks. Sie wollten den Punkt, das sah man ihnen an, sie gaben sogar den Aufschlag ab. Aber es nützte nichts. Am Ende verloren sie knapp in vier Sätzen gegen Grundstedt/Karich (-7,3,-7,-11). „Wir standen in den geraden Sätzen besser. Wenn wir den vierten gewinnen, hätte es vielleicht gereicht“, meinte Janin Barckmann hinterher.

Damen und 2. Herren siegreich

2. Kreisklasse: 3. Herren verlieren knapp in Ahlten – Thomas Jahnel wird zum Pechvogel

TSG Ahlten V – Adler Hämelerwald III 9:6b (32:24). „Ein Unentschieden wäre vielleicht drin gewesen, wenn sich Thomas Jahnel nicht verletzt hätte“, trauerte Kapitän Wolfgang Ecke einem möglichen Punkt hinterher. Aber schon zu Beginn lief nicht alles nach Plan.

Frank Graetsch/Thomas Jahnel  verloren erwartungsgemäß gegen das Ahltener Spitzendoppel Lange/Fercho in drei Sätzen (-12,-5,-8), aber dass Norbert Brendel/Jan Kaune dem Doppel 2 Messner/Hebbelmann zum Sieg gratulieren mussten (9,-10,8,-6,-7), wqar nicht eingeplant. „Wir standen in den geraden Sätzen schlechter. Das hat schließlich zur Niederlage geführt“, so Oldie Norbert Brendel. Torsten Werner/Wolfgang Ecke verhinderten anschließend die Höchststrafe und schlugen Flebbe/Teske deutlich in drei Sätzen (6,8,7).

Oben knackte Norbert Brendel Ahltens Spitzenspieler Georg Lange in drei Sätzen (6,4,5), aber dann lief bei den Adlern erst einmal nicht viel zusammen. Frank Graetsch unterlag Martin Fercho unglücklich in drei Sätzen (-10,-9,-5), Torsten Werner fand kein Mittel gegen Michael Messner (-10,-8,-4), Jan Kaune musste nach vier Sätzen Bernhard Hebbelmann zum Sieg gratulieren (-5,-7,6,-12) und Thomas Jahnel hatte das nachsehen gegen Michel Flebbe (-4,-6,-10). Erst Wolfgang Ecke beendete die Durststrecke mit einem deutlichen Dreisatzsieg über Marcel Teske (3,3,3). Trotzdem lagen die Adler damit zur Halbzeit mit 3:6 hinten.

 So einfach sang- und klanglos wollte sich die Dritte jedoch nicht aus Ahlten verabschieden. Das obere Paarkreuz zog die Adler-Karte und fightete um jeden Ball – mit Erfolg. Frank Graetsch behielt im Spitzeneinzel nach großartigem Kampf die Oberhand über Georg Lange (10,-5,-7,10,9) und Norbert  Brendel bezwang Martin Fercho ebenfalls in fünf Sätzen (4,-7,-7,8,2). damit waren die Adler wieder dran.

In der Mitte kämpfte dann Jan Kaune unglücklich (-9,-9,-7 gegen Michael Messner), während Torsten Werner im Spiel gegen Bernhard Hebbelmann Nerven wie Drahtseile hatte (8,10,-9,11). Unten konnte Wolfgang Ecke nicht verhindern, dass die gast5geber den achten Punkt erzielten (-7,10,-7,-7 gegen Michel Flebbe), aber am Nebentisch sah es gut aus. Thomas jahnel führte nach Sätzen 2:0 gegen Marcel Teske. Das Schlussdoppel lag in der Luft. Aber Thomas verdrehte sich unglücklich sein Bein, hielt den dritten Satz zwar cnoch durch, brach dann aber das Spiel notgedrungen ab (3,8,-1,-0,-0). „Es war nichts mehr drin. Ich konnte einfach nicht mehr auftreten“, meinte Thomas niedergeschlagen.

1. Kreisklasse: 2. Herren landen Auswärtssieg in Höver – Oberes Paarkreuz ungeschlagen

TSV Höver – Adler Hämelerwald II 3:9 (15:32). „Dass es so klar wird, damit habe ich nicht gerechnet. Schließlich mussten wir Olaf Wundenberg und Dirk hertle ersetzen“, freute sich Mannschaftsführer Andreas vbaumgart, „aber Frank und Norbert haben uns super unterstützt.“

Schon nach den Doppeln lagen die Adler vorn. Mit ein wenig Glück hättencsie sogar alle drei Doppel für sich entscheiden können. Aber Möller/Tillmann sprangen gegen Dirk Gudwitz/Frank Graetsch noch einmal aus dem Sack (-9,-7,10,4,7). Andreas Baumgart/Eduard Weinberger mit einem Viersatzsieg über Holan/Bergmann (-8,8,9,5) und Bernd Waldenberger/Norbert Brendel mit einer kämpferischen Glanzleistung (-8,-7,10,6,5 gegen Fischer/Grefe) sorgten für die Führung nach den Doppeln.

Oben hatte Andreas Baumgart in einem packenden Duell gegen Hugo Holan die Nase vorn (-10,9,10,10) und Dirk Gudwitz ließ gegen Nico Möller nichts anbrennen (7,8,-7,1).

In der Mitte zeigte sich Bernd Waldenberger gegen Kevin Tillmann gnadenlos (9,4,4), während Eduard Weinberger nach zwei Sätzen gegen Heiner Bergmann aus dem tritt kam (-12,12,-1,-8).

Unten konnte Norbert Brendel eine 2:0-Satzführung gegen Ralf Fischer nicht nach Hause bringen (9,6,-6,-8,-7), während Frank Graetsch Wilhelm Grefe entzauberte (1,7,10).

Das obere Paarkreuz wiederholte anschließend ihr Kunststück aus der ersten Hälfte. Dirk Gudwitz bezwang Hugo Holan in vier Sätzen (3,5,-7,9),  Andreas Baumgart gönnte Nico Möller keinen Satz (7,7,12). den schlusspunkt setzte Eduard Weinberger mit einem ungefährdeten Dreisatzsieg über Kevin Tillmann (5,8,6).

Bezirksklasse Damen: Damen starten mit Sieg in die Saison – Petra Pössel ungeschlagen  

Adler Hämelerwald – TSV Wettmar 8:5 (30:22). „Gegen den Aufsteiger hatten wir mehr Mühe als erwartet. Aber am Ende hat es ja gereicht“, atmete Mannschaftsführerin Janin Barckmann nach dem letzten Ballwechsel erst einmal tief durch.

Schon in den Doppeln deutete sich an, dass es ein längerer Abend werden könnte. Denn während Petra Pössel/Meike Scheithauer gegen Geng-Matthiesen/Schumacher in vier Sätzen gewinnen konnten (-9,2,15,7), unterlagen Janin Barckmann/Rika Inhülsen in vier Sätzen Büchtmann/Schmidt (-8,8,-5,-7).

Doch dann gab es drei Siege in Folge, eine Vorentscheidung, denn diesen Vorsprung gaben die Adlerinnen im weiteren Spielverlauf nicht mehr ab.

Oben mussten Petra Pössel und Meike Scheithauer dabei über die volle Distanz gehen. Petra hatte Christine Schmidt nach vier Sätzen endlich weichgeklopft und siegte im fünften Satz deutlich (-3,9,6,-4,3), Meike musste sogar einen 0:2-Satzrückstand aufholen (-9,-8,10,8,7 gegen Mareike Büchtmann). Da machte es Janin Barckmann gegen Heike Schumacher nicht ganz so spannend (5,6,10). Rika Inhülsen hätte sogar gegen Heike Geng-Matthiesen auf 5:1 erhöhen können, aber sie unterlag unglücklich in der Verlängerung des fünften Satzes (7,-4,-7,6,-11).

Oben rang anschließend Petra Pössel Mareike Büchtmann nieder (12,-8,8,3), während Meike Scheithauer Christine Schmidt in vier Sätzen unterlag (-7,2,-7,-7).

Im Spiel der beiden Nummer 3 musste Janin Barckmann Heike Geng-Matthiesen zum Sieg gratulieren (-7,11,11,-7,-7), während Rika Inhülsen Heike Schumacher in drei Sätzen bezwingen konnte (7,10,11), so dass die Gäste auf Distanz blieben.

Anschließend musste Janin Barckmann die Überlegenheit von Wettmars Spitzenspielerin Mareike Büchtmann anerkennen (-4,-6,-7), aber Petra Pössel mit einem Viersatzsieg über heike Geng-Matthiesen (8,-5,4,17) und Meike Scheithauer mit einem Dreisatzsieg über Heike Schumacher (7,7,9) machten den Sack zu.  

Adler feiern gelungenen Saisonauftakt

2. Bezirksklasse: 1. Herren starten mit Sieg in die Saison – Oberes Paarkreuz holt vier Punkte

Adler Hämelerwald – TSV Wettmar 9:7 (33:29). „Wir können´s noch“, freute sich Käpt´n Andy Oschem. Nach einem Jahr gelang der Ersten wieder ein Sieg. Ein Sieg, der allerdings teuer erkauft wurde. Denn Daniel Schott zog sich im ersten Einzel im fünften Satz eine schwere Rückenverletzung zu.

In den Doppeln hatten die Gäste aus Wettmar die Nase vorn. Andy Oschem/Rene Miglitsch gaben ihr Spiel gegen Soffner/Dierks in vier Sätzen ab (6,-9,-7,-6), während Marco Schubert/Daniel Schott im Spiel gegen Richter/Koschitzki noch einmal aus dem Sack hüpfen konnten. Im fünften Satz machten sie aus einem 3:7 ein 11:7 (7,-9,-4,6,7). Peter Inhülsen/Frank Graetsch mussten dann Gimmler/Spanjol zum Sieg gratulieren (10,-8,-7,-7).

Oben ließen die Adler nichts anbrennnen und brachten ihre Mannschaft das erste Mal in Front. Andy Oschem (5,6,6 gegen Michael Soffner) und Rene Miglitsch (7,6,4 gegen Dennis Richter) gaben dabei keinen Satz ab.

In der Mitte verlor Marco Schubert überraschend gegen Christian Koschitzki (-12,-11,-8). So richteten sich alle Augen auf Daniel Schott. Der lieferte sich mit Thomas Dierks einen packenden Kampf. Im fünften Satz riss Daniel beim Stand von 6:5 die Vorhand extrem nach oben und sank zu Boden. Mit schmerzverzehrtem Gesicht hielt er sich seinen Rücken, ging an den Tisch und nahm eine Auszeit. In der knappen Minute versuchte er, alles wieder ins Lot zu bringen. „Streck mich“, bat er Andy. Aber Andy entgegnete:“ Ich habe selber Rücken. Das mach ich nicht.“ So ging Daniel wieder an den Tisch, spielte noch zwei Bälle und sah, dass nichts mehr ging (-6,11,-7,7,-6).

Unten sorgte Peter Inhülsen für den Ausgleich durch ein sicheres 3:1 über Rolf Spanjol (6,-11,8,2).

Im letzten Einzel des ersten Abschnittes musste Ersatzspieler Frank Graetsch seinen Gegner Dirk Gimmler zum Sieg gratulieren (-5,-8,-3), so dass die Adler zur Halbzeit 4:5 hinten lagen.

Vier Siege in Folge, Daniel Schott gab sein Spiel gegen Christian Koschitzki kampflos ab, brachten die Mannen um Andy Oschem auf die Siegesstraße. Andy gönnte Dennis Richter keinen Satz (5,10,7), Rene Miglitsch rang Michael Soffner in fünf Sätzen nieder (10,-6,3,-8,8), Marco Schubert quälte sich gegen Thomas Dierks zum Sieg (9,-6,5,12) und Peter Inhülsen ging gegen Dirk Gimmler nach drei Sätzen als Sieger vom Tisch (9,8,8).

Im letzten Einzel stand Frank Graetsch kurz vor seinem ersten Sieg, musste aber Rolf Spanjol nach fünf spannenden Sätzen zum Sieg gratulieren (-5,8,7,-8,-7).

Mit einer wahren Energieleistung sorgten im Schlussdoppel Andy Oschem/Rene Miglitsch dafür, dass aus einem Punkt zwei Punkte wurden (8,-7,-10,6,9 gegen Richter/Koschitzki).

1. Kreisklasse: 2. Herren spielen in Ilten unentschieden – Eduard Weinberger im Einzel ungeschlagen

MTV Ilten – Adler Hämelerwald II 8:8 (30:35). „Wir haben vergessen, den Sack zuzumachen. Im zweiten Abschnitt lief nicht mehr viel zusammen. Schon in der Relegation haben wir fast alle Fünfsatzspiele verloren. So auch hier“, schob Mannschaftsführer Andreas Baumgart Frust.

Denn zunächst standen die Zeichen auf Sieg. Zwar verloren Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger gegen das Iltener Spitzendoppel Dr. Bienert/Hempel (-8,-15,-8), aber Dirk Gudwitz/Dirk Hertle (6,-4,8,9 über Grzeganek/Schmidt) und Andreas Baumgart/Eduard Weinberger (8,7,-6,9 über Bültemann/Holzkampf) sorgten für die 2:1-Führung.

Oben verlor Olaf Wundenberg unglücklich in der Verlängerung des fünften Satzes gegen Iltens Spitzenspieler Dr. Bienert (9,-7,-8,8,-10). Aber Dirk Gudwitz stellte durch einen sicheren Dreisatzsieg über Dietmar Hempel (6,10,6) die Führung wieder her.

In der Mitte ließ Eduard Weinberger nichts anbrennen (9,5,9 gegen Mark Grzeganek), während Andreas Baumgart gegen Sacha Bültemann den kürzeren zog (-3,-9,-7).

Unten hatte Dirk Hertle nach einem spannenden Spiel gegen Mathias Schmidt knapp die Nase vorn (9,-4,8,-10,9) und Bernd Waldenberger hatte Detlef Holzkamp sicher im Griff (8,4,5), so dass die Adler zur Halbzeit mit 6:3 führten.

Und dann nahm das Unglück seinen Lauf. Drei Spiele hintereinander gingen in fünf Sätzen an die Gastgeber. Dirk Gudwitz verlor das Spitzeneinzel gegen Dr. Bienert (10,5,-8,-2,-8), Olaf Wundenberg hatte das Nachsehen gegen Dietmar Hempel (6,-10,-6,6,-8) und Andreas Baumgart gratulierte Mark Grzeganek zum Sieg (6,-9,-7,3,-9).

Gut, dass das nächste Spiel, das ebenfalls über die volle Distanz ging, auf der Adlerseite angeschrieben wurde. Eduard Weinberger hatte gegen sascha Bültemann nach fünf Sätzen die Nase vorn (-12,11,7,-3,8).

Unten konnten Bernd Waldenberger und Dirk Hertle nicht nachlegen. Beide verloren ihre Spiele. Bernd gab sein Spiel gegen Mathias Schmidt in vier Sätzen ab (-6,-5,5,-10) und Dirk gratulierte Detlef Holzkamp nach fünf Sätzen zum Sieg (5,-9,3,-3,-6).

Im Schlussdoppel retteten Dirk Gudwitz/Dirk Hertle durch ein sicheres 3:0 über Dr. Bienert/hempel das Unentschieden (5,4,7).

3. Kreisklasse: 4. Herren treten als gemischte Mannschaft auf und landen hohen Auswärtssieg in Ilten

MTV Ilten III – Adler Hämelerwald IV 2:7 (8:23). „Das war spitze“, freute sich Oldie raimund Schwenke, „und dass Wolfgang und ich das Doppel verloren haben, war völlig unnötig.“

Aber ob 7:1 oder 7:2, das spielt schließlich keine Rolle.

Zwar verloren Wolfgang Gilster/Raimund Schwenke gegen Arlitt/Kampmann das Auftaktdoppel in vier Sätzen (-7,-8,9,-8), aber Janin Barckmann/Rika Inhülsen sorgten am Nebentisch gegen Feuersatke/Grzeganek für den sofortigen Ausgleich (3,9,9).

Und dann nahm der Adler-Express Fahrt auf. Wolfgang Gilster knackte Iltens Spitzenspieler Uwe Arlitt in vier Sätzen (9,-4,7,3), Janin Barckmann zog Ralf Kampmann in vier Sätzen den Zahn (8,-10,8,6), Rika Inhülsen ließ Finn Feuerstake keine Chance (5,8,6) und Raimund Schwenke sorgte durch ein sicheres 3:0 über Enrico Grzeganek (8,8,7) für die 5:1-Führung.

Im Spitzeneinzel unterlag zwar Janin Barckmann Uwe Arlitt in vier Sätzen (5,-7-8,-9), aber das war dann auch der letzte Punkte für die Gastgeber.

Denn Wolfgang Gilster (3,8,9 über Ralf Kampmann) und Raimund Schwenke (5,4,4 über Finn Feuerstake) machten den Sack endgültig zu.

Rene Miglitsch gewinnt Schleifchenturnier

Schleifchenturnier:  Rene Miglitsch holt sich den Mini-Schläger von Dirk Hertle zurück

Spartenleiter Marco Schubert sah es mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Ich starte mit einem Titel in die Saison“, war er sich vorher sicher. Aber als immer mehr Adler in die Halle strömten, sah er seine Felle davonschwimmen. Fünfzehn weitere Spieler, darunter die komplette Damenmannschaft, hatten ebenfalls vor, sich den Mini-Schläger von Turnierleiterin Meike Scheithauer ans Revers heften zu lassen.

Nach zehn Runden hatte schließlich Rene Miglitsch mit neun Schleifchen die meisten Schleifchen gesammelt. Auf Platz zwei landete sein Mannschaftskamerad Peter Inhülsen.

„Das Turnier war anstrengender als normales Training. Du hattest zwar zwischendurch immer mal eine kurze Pause, aber dann musstest du immer Vollgas geben“, meinte ein geschlauchter Karl-Heinz Brandes am Ende des Turniers.

Saisonauftakt in der Mehrumer Hütte

Adler starten mit Grillfete in die Saison

Es war Mitte August und es war ungemütlich. „Beim Aufbau am Morgen hat es noch geregnet. Aber am Abend hatte Petrus seine Schleusen Gott sei Dank geschlossen“, fiel Spartenleiter Marco Schubert ein Stein vom Herzen. So stand den Adlern, die wieder einmal in der Mehrumer Hütte feiern wollten, nichts mehr im Weg. „Es hätte wärmer sein können, aber dafür fehlen wenigstens die Mücken“, war Norbert Brendel, wie immer mit dem Fahrrad angereist, zufrieden.

Festausschussvorsitzender Torsten Werner setzte den ersten Akzent. Er verabschiedete Altgriller Karl-Heinz Brandes, der im Vorfeld angekündigt hatte, die Grillzange nicht mehr schwingen zu wollen, mit einem Präsent und dankte ihm für die jahrelange Arbeit am Grill. Karl-Heinzens Nachfolge traten Jan Kaune und Thomas Jahnel an. Die beiden krempelten sofort die Ärmel hoch, versorgten ständig die Anwesenden mit Würsten und Fleisch. Kein Wunder, dass sie mit Lob überschüttet wurden und damit dieses Amt für die nächsten Jahre, wenn nicht sogar auf Lebenszeit, innehaben dürften.

„Kalle hat tiefe Spuren hinterlassen. Hoffentlich können wir einigermaßen in seine Fußstapfen treten“, zeigte sich Thomas Jahnel zunächst unsicher. Aber das war grundlos.

So verlebten die Adler trotz des ungemütlichen Wetters einen vergnüglichen Abend mit viel Essen, Bier und Fachsimpelei.  

 

Raimund Schwenke/Karl-Heinz Brandes neue Vereinsmeister im Doppel

Vereinsmeisterschaften Doppel: Raimund Schwenke/Karl-Heinz Brandes neue Titelträger

13 Spieler hatten sich in der Halle am Riedweg versammelt, um den diesjährigen Doppelmeister auszuspielen. Frank Graetsch und Marco Schubert stritten deshalb darum, wer aussetzen wollte.  Schließlich setzte sich der Jungspund durch.

Die letztjährigen Titelträger Andy Oschem/Rene Miglitsch traten dieses Mal nicht an, da Rene verhindert war. So durfte Daniel Schott an der Seite von Andy spielen.

„Nehmen wir an, ihr hättet letztes Jahr gewonnen“, meinte Ehrenpräsi und Spielleiter Ernst Miglitsch und brummte ihnen sofort eine saftige Vorgabe auf: -1:4 gegenüber der 1. Herren, -4:7 gegenüber der 4. Herren.

So wurde es für die beiden sehr schwer, den Pokal zu holen. Schon im ersten Spiel mussten sie eine Viersatzniederlage gegen Marco Schubert/Dirk Hertle hinnehmen. Zu dieser Niederlage kamen noch zwei weitere gegen Peter Inhülsen/Norbert Brendel und Raimund Schwenke/Karl-Heinz Brandes hinzu. So war es nichts mit der „Titelverteidigung“.

Für Raimund und Karl-Heinz lief es zu Beginn auch nicht rund, gaben sie doch ihr erstes Spiel gegen Wolfgang Ecke/Thorsten Werner in der Verlängerung des fünften Satzes ab. Kurios an der Geschichte: Das blieb für die beiden die einzige Niederlage und es sollte Wolfgang und Thorstens einziger Sieg an diesem Abend bleiben.

Am Ende musste der Rechenschieber über den Sieg entscheiden, da auch Marco Schubert/Dirk Hertle 4:1 Siege aufwiesen. Mit 13:7 gegenüber 14:5 hatten die beiden jedoch das weitaus schlechtere Satzverhältnis.

Auch auf den folgenden Plätzen ging es knapp zu. Drei Teams wiesen 2:3 Siege auf. Platz 3 belegten schließlich Peter Inhülsen/Norbert Brendel (8:9 Sätze), Rika Inhülsen/Thomas Jahnel landeten auf Platz 4 (9:12 Sätze) und Andy Oschem/Daniel Schott belegten Platz 5 (8:12 Sätze).   

2. Herren scheitern in der Relegation

Kreisliga Relegation: 2. Herren landen nach großem Kampf nur auf dem dritten Platz – Andreas Baumgart wird zur tragischen Figur

Am Ende standen die Adler mit leeren Händen da. Sie hatten gekämpft, sie hatten alles gegeben und doch alles verloren. Von 13 Fünfsatzspielen in den beiden Partien hatten sie nur zwei für sich entscheiden können. Bitter ! „Wir waren dran. Die Friesen und Post waren nicht besser. Uns hat nur das Quäntchen Glück gefehlt“, meinte ein ausgelaugter Dirk Hertle hinterher, „wir müssen uns bei unseren Fans bedanken, die uns super unterstützt haben. Wir hätten ihnen gern ein anderes Ergebnis geliefert.“

Friesen Hänigsen II – Adler Hämelerwald II 9:6 (30:30).  Nach Sätzen hatten die Adler ein Unentschieden erzielt, aber Sätze zählen nun einmal nicht.

Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger gratulierten nach drei Sätzen dem Hänigser Spitzendoppel Til/Klose zum Sieg (-5,-9,-7), während Florian Walny/Andreas Baumgart knapp gegen Eschholz/Tammen gewinnen konnten (8,12,9). Dirk Hertle/Eduard Weinberger egalisierten gegen Selzam/Nissel einen 0:2-Satzrückstand, mussten den anschließenden fünften Satz aber abgeben (-11,-5,7,5,-7).

Oben lieferte Andreas Baumgart gegen Hänigsens Spitzenspieler Sebastian Eschholz einen großartigen Kampf, musste aber wie schon das Doppel 3 nach fünf Sätzen seinem Gegner zum Sieg gratulieren (-10,-3,8,9,-7). Auch Florina Walny musste klein beigeben. Gegen Thomas Til setzte es eine Viersatzniederlage (-2,6,-6,-9).

Die Mitte sorgte anschließend jedoch dafür, dass die Adler im Spiel blieben. Sowohl Dirk Hertle (12,7,5 gegen Michael Tammen) als auch Olaf Wundenberg (9,6,10 gegen Sven Klose) gaben keinen Satz ab.

Unten gab es mal wieder eine Fünfsatzniederlage. Dieses Mal erwischte es Eduard Weinberger (7,-9,-10,8,-4 gegen Andreas Selzam). Bernd Waldenberger konnte dagegen sein Spiel gegen Jörg Nissel in vier Sätzen für sich entscheiden (4,6,-10,9), so dass es zur Halbzeit 5:4 für die Friesen stand. Und es blieb weiter spannend.

Florian Walny entschied das Spitzeneinzel gegen Sebastian Eschholz klar für sich (5,6,7), während Andreas Baumgart wie schon im ersten Einzel eine Fünfsatzniederlage bezog (10,-6,-3,10,-6 gegen Thomas Til).

Würde die Mitte jetzt den Umschwung einläuten können? Würde sie wieder beide Einzel für sich entscheiden?

Olaf Wundenberg war als erster an der Reihe. Am Ende fehlten ihm gegen Michael Tammen zwei Punkte. Er verlor unglücklich in der Verlängerung des fünften Satzes (6,-3,-8,10,-11). Als auch Dirk Hertle, der gegen Sven Klose kein Spielglück entwickelte (-9,-9,-8), sein Spiel abgab, wurde es eng für die Adler. Zwar feierte Bernd Waldenberger den einzigen Fünfsatzsieg der Partie über Andreas Selzam (-9,9,-7,13,8), aber Eduard Weinberger musste Jörg Nissel in einem packenden Spiel nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (9,-10,-9,-13). Damit hatten die Friesen aus Hänigsen das bessere Ende für sich.

SV Adler Hämelerwald II – Post SV Lehrte II 5:9 (28:33). Die Adler setzten im zweiten Spiel das fort, was sie schon im ersten Spiel gemacht hatten. Sie gaben ihre Fünfsatzspiele ab. Und das hatte natürlich fatale Auswirkungen.

Florian Walny/Andreas Baumgart eröffneten die Partie mit einem Viersatzsieg über Vogel/Windel (10,-11,9,8). Aber Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger unterlagen Link/Otto in fünf Sätzen (-7,7,-5,5,-7) und Dirk Hertle/Eduard Weinberger mussten Wille/Schaper zum Sieg gratulieren (-9,-8,-7).

Oben wurden anschließend die Punkte geteilt. Florian Walny bezwang Joachim Link in vier Sätzen (9,8,-9,3), während Andreas Baumgart gegen Ralf Vogel sein Standardergebnis ablieferte (-7,-8,10,7,-4).

Die Mitte sah die Adler vorn. Beide Spiele wurden in vier Sätzen gewonnen. Olaf Wundenberg bezwang Eckhard Otto (7,-9,7,12), Dirk Hertle gab Jürgen Wille das Nachsehen (-7,9,7,6).

Unten fand Bernd Waldenberger kein mittel gegen Holger Schaper (-8,-5,-10), so dass es jetzt 4:4 stand. Und dann begann das Drama. Die nächsten fünf Spiele gingen über die volle Distanz, nur ein Spiel ging dabei an die Adler.

Eduard Weinberger verspielte eine 2:1-Satzführung gegen Armin Windel (8,-13,11,-4,-7), Andreas Baumgart machte es ihm gegen Joachim Link nach (-3,8,5,-9,-8), Olaf Wundenberg brachte dagegen gegen Jürgen Wille eine 2:1-Satzführung ins Ziel (8,-4,6,-3,8) und Dirk Hertle setzte dem ganzen Schlamassel die Krone auf, als er gegen Eckhard Otto in der Verlängerung des fünften Satzes verlor (8,-4,6,-3,-10).

Das Ende war da, als Bernd Waldenberger nach knapp gewonnenem ersten Satz gegen Armin Windel nicht nachlegen konnte (12,-1,-3,-9).

 

 

 

 

Damen überstehen souverän die Relegation

Bezirksklasse, Relegation Damen: Damen sichern souverän Klassenerhalt – Rika Inhülsen gestattet den Gästen den Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald – Spvg. Niedersachsen Döhren 8:1 (25:7). Vor dem Spiel waren die  Adlerinnen ziemlich nervös. Denn nach den QTTR-Werten lagen beide Teams gleichauf. „Wir beginnen schon um 19.30 Uhr. Es wird sicherlich knapp“, meinte Mannschaftsführerin Janin Barckmann. Und dann der Schock. Spitzenspielerin Petra Pössel klagte über Schmerzen im Schlagarm. Spartenleiter Marco Schubert musste nach Hause fahren und Tape holen. Und dann wurde Adlers wichtigster Arm fachfraulich versorgt. Jetzt konnte es losgehen.

Die Begrüßung ging noch freundlich über die Bühne. Aber dann legten die Gastgeberinnen furios los.

Sie waren nicht nur körperlich auf den Punkt topfit, sondern auch mental. Schon nach den Doppeln hatten sie ihre Gäste in die Defensive gedrängt. Petra Pössel/Meike Scheithauer besiegten Marianne Schippke-Noga/Astrid Fricke-Leunig souverän (3,8,5) und Janin Barckmann/Rika Inhülsen hatten die Noppen von Bozena Sznicer/Bettina Isernhagen sicher im Griff (3,5,4).

Oben legten Petra Pössel und Meike Scheithauer sofort nach. Beide gaben nicht einen Satz ab. Petra bezwang Schippke-Noga (7,4,9), Meike ging gegen Spitzenspielerin Sznicer als Siegerin vom Tisch  (6,10,7).

Janin Barckmann erhöhte durch ein sicheres 3:0 über Fricke-Leunig (8,5,5) sogar auf 5:0, ehe Rika Inhülsen gegen Bettina Isernhagen in vier Sätzen den kürzeren zog (8,-9,-7,-8).

Dieser Sieg weckte bei den Gästen neue Kräfte. Sie versuchten das Unmögliche, versuchten, das Spiel zu drehen. Und im Lager der Adler schlich sich Nervosität ein. Was, wenn dieser hohe Vorsprung verspielt werden würde?

Aber bei den Adlerinnen hielten die Nerven. Petra Pössel lieferte sich mit Bozena Sznicer einen Kampf auf Biegen und Brechen und hatte ihre Gegnerin im fünften Satz endlich da, wo sie sie hinhaben wollte (7,-9,11,-5,4). Am Nebentisch kämpfte Meike Scheithauer gegen Marianne Schippke-Noga. Und wie !!! Nach einer 5:0-Führung im ersten Satz gab sie diesen noch mit 11:13 ab, verlor den zweiten mit sage und schreibe 2:11 und sah wie die sichere Verliererin aus. Aber sie wäre nicht Meike, wenn sie in einer solchen Situation die Flinte ins Korn werfen würde. Sie ließ die beiden Sätze vor ihrem geistigen Auge Revue passieren und stellte ihr Spiel um. Mit Erfolg !

So sprang sie aus dem Sack heraus und feierte einen schwer erkämpften Fünfsatzsieg (-11,-2,8,8,7). Den Schlusspunkt setzte schließlich Käptń Janin Barckmann mit einem nie gefährdeten 11:7, 11:4, 11:3 über Bettina Isernhagen.  

 

Handikap

Andy Oschem verteidigt den Handikap-Pokal – Peter Inhülsen belegt wieder nur den zweiten Platz

Ehrenpräsi Ernst Miglitsch war ein wenig enttäuscht. Nach der guten Beteiligung an den Vereinsmeisterschaften hatten nur 12 Spieler den Weg in die Halle am Riedweg gefunden. Die komplette 2. Herren glänzte durch Abwesenheit, dafür freuten sich die Adler über die ehemaligen Spieler Robert Brandes und Denny Großmann.

Angesichts der Teilnehmerzahl wurden zwei 6er-Gruppen gebildet. Zunächst spielten die Gruppenteilnehmer im Modus „Jeder gegen Jeden“ die Rangliste aus. Die beiden Erstplatzierten spielten anschließend über Kreuz die Finalteilnehmer aus.

In Gruppe 1 setzte überraschend Peter Inhülsen vor Andy Oschem durch, der seinen Mannschaftskameraden drei Punkte vorgeben musste. Beide wiesen am Ende 4:1 Spiele auf, da Andy gegen Peter verloren hatte und Peter Petra Pössel zum Sieg hatte gratulieren müssen. So entschied der Rechenschieber für Peter mit 14:8 Sätzen gegenüber Andy mit 13:7 Sätzen.

Auch zwischen Platz 3 und Platz 4 ging es äußerst eng zu.

Schließlich landete Frank Graetsch auf dem Bronzeplatz (3:2, 11:6) vor Petra Pössel (3:2, 10:10).

Auf den P?lätzen 5 und 6 landeten Wolfgang Ecke und völlig überraschend Marco Schubert.

„Ich habe mich im ersten Spiel gegen Andy, das ich mit 10:12 im fünften Satz verloren habe, völlig verausgabt. Danach lief nichts mehr“, versuchte der Routinier eine Entschuldigung für sein schwaches Abschneiden.

In Gruppe 2 ging es dagegen „normal“ zu. Rene Miglitsch ließ nichts anbrennen und zog ohne Niederlage ins Halbfinale. Den zweiten Platz belegte überraschend Meike Scheithauer mit 4:1 Spielen. „Mit dem Halbfinale habe ich überhaupt nicht gerechnet. Das ist super“, freute sich Adlers Nr. 2 bei den Damen. Auf Platz 3 und 4 liefen die Ehemaligen ein. Denny Großmann wies am Ende 3:2 Siege auf, Robert Brandes 2:3 Siege.

Platz 5 erreichte Karl-Heinz Brandes mit 1:4 Siegen vor Rika Inhülsen.

Wer würde jetzt ins Finale kommen? Die beiden Halbfinalspiele versprachen jedenfalls Spannung.

Andy Oschem hatte sich mit Rene Miglitsch auseinanderzusetzen, wahrhaftig keine leichte Aufgabe, denn, wie oben bereits erwähnt, ermusste seiner Nr. 2 drei Punkte vorgeben. Aber Andy wäre nicht Andy, wenn er nicht den Kampf aufnehmen würde. Und er bestand ihn mal wieder bravourös. Es war zwar knapp, aber es reichte. Nach fünf Sätzen verließ er den Tisch als Sieger.

Auch im anderen Halbfinale wurde viel Schweiß vergossen. Mit einer Vorgabe von 4: (-1) ausgestattet, konnte Meike Scheithauer aber trotzdem Peter Inhülsen nicht knacken.

 

So kam es zu dem Evergreen der Saison 2016/17: Andy Oschem gegen Peter Inhülsen.

Um es vorwegzusagen, Andy behielt wieder die Oberhand, wieder siegte er in vier Sätzen und wieder war der dritte Satz der entscheidende. Nach einem unglaublichen ersten Satz, der 11:3 für Andy endete, d.h. Peter hatte keinen Punkt gemacht, entschied Peter den zweiten hauchdünn für sich mit 11:9. Im dritten Satz sah Peter wie der sichere Sieger aus, führte bereits mit 10:8, aber Andy glich aus. Immer wieder lag er zurück und glich wieder aus – bis zum 16:16. Dann drehte er den Spieß um und siegte mit 18:16. Acht Satzbälle hatte er damit abgewehrt. Unglaublich!

Obwohl der vierte satz auch knapp 11:9 für Andy endete, hatte Adlers Spitzenspieler hier alles sicher im Griff und holte damit innerhalb einer Woche seinen zweiten Titel.  

Es warein sehenswertes Finale, darüber waren sich alle Anwesenden einig, mit einem auf dem Zahnfleisch gehenden Peter Inhülsen. Er erinnerte ein wenig an die Tennislegende Michael Westphal und seinem Spiel gegen Tomas Smid 1985 in der Frankfurter Festhalle im Halbfinale des Davis Cups zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei.

Wie dieser wankte Peter immer wieder an den Tisch, wischte sich den Schweiß aus den Augen, riss die Vorhand und rang immer wieder nach Luft. „Ich muss im dritten Satz einen von den vielen Satzbällen – wie viele ware es? Sechs? Acht? -  machen, da war ich zu hastig. Aber egal. Jetzt freue ich mich nur noch auf eine heiße Badewanne“, japste Adlers Nr. 5 und nahm die niederlage nicht weiter tragisch.