1. Herren und 2. Herren im Gleichschritt

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren nehmen Hürde Großburgwedel – Doppel legen den Grundstein zum Sieg

Adler Hämelerwald – TTK Großburgwedel III 9:3 (31:14). Mit drei Jugendlichen reisten die Gäste aus Großburgwedel an. „Einer hat aufgehört, einer ist verletzt, einer ist krank. Da kann man nichts machen“, so Großburgwedels Kapitän Marcus Thiem.

Die Doppel sorgten dann schon früh für eine Vorentscheidung. Rene Miglitsch/Andy Oschem quälten sich zu einem glücklichen Fünfsatzsieg über Junker/Germs (7,-9,8,-7,9), wobei sie alle Register zogen und im fünften Satz beim Stand von 10:9 eine Auszeit nahmen.

Andre Lukatis/Uwe Lukatis machten es gegen Thiem/Siegner nur einmal spannend. Im zweiten Satz hatten sie den Papst in der Tasche, machten in der Verlängerung drei Punkte hintereinander mit Netzrollern oder Kantenbällen (8,12,5).

Marco Schubert/Frank Graetsch ließen dagegen Gartzke/Deschka keine Chance (4,7,5).

Oben gingen beide Spiele an die Gäste, beide in fünf Sätzen. Andre Lukatis konnte eine 6:3-Führung im fünften Satz nicht nach Hause bringen (9,-6,8,-10,-8) und Rene Miglitsch bekam nach 2:0-Satzführung und 7:0-Führung im vierten Satz den berüchtigten Eisenarm (5,9,-8,-11,-6).

Die Mitte stellte jedoch sofort den alten Abstand wieder her. Andy Oschem besiegte Hartmut Gartzke in drei Sätzen (8,9,4) und Marco Schubert hatte Lennart Junker sicher im Griff (6,6,3).

Unten wurden die Punkte geteilt. Uwe Lukatis hatte keine Probleme mit Maximilian Deschka (6,5,3), während Frank Graetsch Sebastian Germs zum Sieg gratulieren musste (-2,-7,-7).

Damit stand es 6:3 zur Halbzeit.

Im zweiten Durchgang ließen die Adler dann nichts mehr anbrennen. Andre Lukatis feierte einen knappen Viersatzsieg über Marcus Thiem (12,5,-10,11), Rene Miglitsch ließ seinen Frust an Jens Siegner aus (3,5,6) und Andy Oschem hatte nach fünf Sätzen gegen Lennart Junker das bessere Ende für sich (12,-6,-12,1,9).

1. Kreisklasse Herren: 2. Herren wahren Aufstiegschance – Dirk Gudwitz setzt Schlusspunkt

Adler Hämelerwald II – TSV Höver 9:3 (30:18). Im Hinspiel in Höver hatte es noch eine hohe Niederlage gegeben. „Da haben wir auch noch mit Zelluloid gespielt. Mit Plastik sieht alles ganz anders aus“, freute sich Mannschaftsführer Peter Inhülsen, „jetzt können wir aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen.“

Peter Inhülsen/Florian Walny ließen im Auftaktdoppel Holan/Fischer keine Chance (87,7,10) und Dirk Gudwitz/Andreas Baumgart gelang das Kunststück, Hövers Spitzendoppel Möller/Tillmann zu knacken (11,-7,-7,7,9).

Dagegen mussten Eduard Weinberger/Bernd Waldenberger gegen Wacht/Schwerin eine Fünfsatzniederlage hinnehmen (-8,9,11,-11,-6).

Oben gab Peter Inhülsen das Signal zum Angriff. Nach verlorenem ersten Satz gegen Hugo Holan hatte er danach den Schlüssel zum Sieg gefunden (-8,10,8,8). Aber es blieb spannend. Denn Florian Walny musste gegen Nico Möller eine unglückliche Viersatzniederlage hinnehmen (-9,-9,3,-9).

Auch in der Mitte wurden die Punkte geteilt. Dirk Gudwitz ließ Siegfried Wacht keine Chance (9,3,3), während Andreas Baumgart gegen Kevin Tillmann zu spät ins Rollen kam (-6,-3,-12).

Unten setzten sich die Adler erstmalig ab. Eduard Weinberger bezwang Ralf Fischer in vier Sätzen (8,2,-5,5) und Bernd Waldenberger ging nach fünf Sätzen gegen Friedemann Schwerin als Sieger vom Tisch (-5,1,-13,8,3). Damit stand es 6:3 zur Halbzeit. Und die Adler ließen jetzt nicht locker. Peter Inhülsen kämpfte im Spitzeneinzel Nico Möller in vier Sätzen nieder (-8,9,8,10) und Florian Walny präsentierte sich gegen Hugo Holan mal wieder als Mann ohne Nerven (9,9,10). Den Schlusspunkt setzte schließlich Routinier Dirk Gudwitz mit einem Fünfsatzsieg über Kevin Tillmann (-11,-8,8,9,6).

​​