Adler mit Licht und Schatten

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren feiern Auswärtssieg in Ilten  - Meike Scheithauer in beiden Einzeln in fünf Sätzen siegreich

TTG Ilten/Rethmar (SG) III - Adler Hämelerwald III 4:8 (24:27). „Wir waren voll auf der Höhe“, freute sich Mannschaftsführer Wolfgang Ecke, „von sechs Fünfsatzspielen haben wir fünf gewonnen.“ Hinzu kam eine Überlegenheit der Adler im oberen Paarkreuz. Hanh Pham und Oldie Norbert Brendel sorgten allein für die Hälfte der Adlerpunkte.

In der Mitte überzeugte Meike Scheithauer, die sowohl Hans-Jürgen Sommer (-6,5,-6,8,6) als auch Bernd Lange (16,-9,-2,5,8) in fünf Sätzen das Nachsehen gab. Ein Strahlen konnten die Adler auch auf Torsten Werners Gesicht bemerken. Zum ersten mal in dieser Saison brachte er ein Fünfsatzspiel nach Hause. Gegen Uwe Arlitt musste er dabei zwar im fünften Satz in die Verlängerung (8,-6,-8,9,13), aber allein der Sieg zählt. Gegen Jörg Hauer musste „Torte“ dagegen wieder eine Fünfsatzniederlage hinnehmen (-14,11,-4,8,-5). „Ich wollte nicht übermütig werden“, nahm es der Adler mit Humor.

Während Jan Kaune in der Mitte leer ausging, konnte Wolfgang Ecke wenigstens sein letztes Einzel in vier Sätzen gegen Uwe Arlitt gewinnen (9,6,-8,9).

Kreisliga Herren: 2. Herren verlieren knapp gegen die Postler aus Lehrte – Oberes Paarkreuz mit weißer Weste

Adler Hämelerwald II – Post SV Rot-Gold Lehrte II 5:7 (19:26). Obwohl sie mit zwei Mann Ersatz antreten mussten, wehrten sich die Adler nach Kräften. Verantwortlich dafür war vor allem das obere Paarkreuz.

Florian Walny und Daniel Schott gaben in ihren ersten Einzeln gegen Holger Schaper bzw. Ralf Vogel keinen Satz ab. Im zweiten Durchgang mussten sie jedoch harte Gegenwehr brechen. Vor allem Florian Walny musste sich erheblich strecken. Im Spitzeneinzel ging es gegen Ralf Vogel über fünf Sätze (-9,-8,7,11,6). „Puh, das war knapp“, analysierte Adlers Spitzenspieler das Ergebnis. Dagegen benötigte Daniel Schott gegen Holger Schaper nur vier Sätze (-9,7,9,8).

Den fünften Punkt errang Olaf Wundenberg durch einen Fünfsatzsieg über Marcus Scholvin (6,-3,10,-9,4). Bernd Waldenberger, Jan Kaune und „Allzweckwaffe“ Torsten Werner blieben ohne Punktgewinn.

Kreisliga Jungen 13: Jungen 13 holen Punkt in Heessel – Philipp Wedemeyer unten ohne Niederlage

Heesseler SV – Adler Hämelerwald 4:4 (15:16). Recht optimistisch fuhren die Adler nach Heessel. Hatten die Gastgeber doch ihr erstes Punktspiel überhaupt vor sich. Aber die Heesseler hatten im Vorfeld gut trainiert und durften sich zu Recht über den Punkt freuen.

Bei den Adlern gab oben Jonathan heindorf keinen Satz ab, während Thies Marx nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Gegen Spitzenspieler Florian Alizadeh setzte es eine Fünfsatzniederlage (6,-9,8,-6,-7), gegen Enno Stopper verlor er unglücklich in drei Sätzen (-10,-10,-3).

Unten lieferte sich Philipp Wedemeyer ein packendes Duell mit Noah Chwalek, das er nach 0:2-Satzrückstand noch in der Verlängerung des fünften Satzes für sich entschied (-6,-10,4,3,11). Auch in seinem zweiten Einzel ließ er sich nicht von der Siegesstraße abbringen. Henrik Gieseke gratulierte ihm nach vier Sätzen zum Sieg (-3,9,4,7).

Nun lag es an bennet Lüdecke, für den fünften Adlerpunkt zu sorgen. Im ersten Einzel wäre ihm beinahe ein Sieg gelungen. Aber gegen Henrik Gieseke hatte er dreimal zwei Punkte zu wenig (6,-9,-9,-10). Auch gegen Noah Chwalek reichte es nicht ganz (-4,8,-9,-9).

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren kommen in Großburgwedel unter die Räder – Daniel Schott verhindert im letzten Einzel des Spiels die Höchststrafe

TTK Großburgwedel – Adler Hämelerwald 11:1 (33:13). „In Großburgwedel haben wir noch nie gut ausgesehen“, nahm Mannschaftsführer Andy Oschem die Niederlage gelassen.

Die Partie stand auch wirklich unter keinem guten Stern. Spitzenspieler Andre Lukatis, die Woche über auf Lehrgang in der Nähe von Offenbach, konnte nicht rechtzeitig anreisen, weil in Hessen die Züge nicht fuhren, Rene Miglitsch schenkte sein zweites Einzel – Zerrung!

Für eine Überraschung hätte fast Oldie Marco Schubert gesorgt, der sich erst in der Verlängerung des fünften Satzes  Felix Frost geschlagen geben musste (7,-3,-8,7,-10). Ein gut aufgelegter Daniel Schott, der kurzfristig eingesprungen war, musste sich in seinem ersten Einzel zwar noch in fünf Sätzen jan Lübbers geschlagen geben (-11,-5,,8,9,-7), aber im letzten Einzel des Spiel gönnte er Lennart Junker keinen Satz (6,7,6).