2. Herren Meister in der 1. Kreisklasse

1. Kreisklasse Herren: 2. Herren siegen im Spitzenspiel und erringen damit die Meisterschaft

Adler Hämelerwald II – TTG Ilten /Rethmar (SG) 9:5 (33:22). Die Ausgangslage war klar. Die Gäste mussten gewinnen, lagen sie doch zwei Sätze gegenüber den Adlern hinten. So war es kein Wunder, dass sie schon eine Dreiviertelstunde vor Spielbeginn in der Halle anwesend waren und sich einspielten.

Ganz anders die Adler. Spitzenspieler Peter Inhülsen betrat wenige Sekunden vor den Iltenern die Halle, musste die Tische, Banden und Zählgeräte allein aufbauen. Seine Mannschaftskameraden trudelten nach und nach ein. Der erste war Routinier Dirk Gudwitz ca. 15 Minunten vor Spielbeginn. War das ein Zeichen von Professionalität, ein Zeichen von mentaler Stärke oder ein Zeichen von Selbstüberschätzung?

Bei Spartenleiter Marco Schubert konnte man ob dieser Einstellung ein leichtes Kopfschütteln nicht übersehen. Er hätte es wie die Gäste gemacht.

Der Beginn schien Schuberts Befürchtungen zu bestätigen. Dirk Gudwitz/Hanh Pham waren schnell gegen Dr. Bienert/Hempel fertig (-8,-2,-4) und auch das Spitzendoppel Peter Inhülsen/Florian Walny musste gegen Bültemann/Friehe die Segel streichen (10,-8,-8,-7).

Gut, dass in dieser Situation Eduard Weinberger/Bernd Waldenberger gegen Sölter/Grzeganek die Nerven behielten und dreimal knapp die Oberhand behielten (10,9,10).

Peter Inhülsen sorgte anschließend durch einen Dreisatzsieg über Dr. Michael Bienert (6,6,9) für den Ausgleich. Florian Walny wollte nachlegen, kam zunächst gegen Sascha Bültemann überhaupt nicht zurecht, hatte im zweiten Satz aber das Mittel gefunden, wie er Iltens Spitzenspieler knacken konnte. Der war aber auch nicht gewillt, sein Spiel so einfach abzugeben. Folgerichtig entwickelte sich eine spannende Partie zwischen den beiden, die natürlich in den fünften Satz ging. Hier musste Florian immer einem Rückstand hinterherlaufen, bis er endlich zum 9:9 ausgleichen konnte. Außerdem hatte er jetzt Aufschlag. Aber er wich urplötzlich von seiner Taktik ab, wollte den Sieg förmlich erzwingen und fabrizierte dabei zwei leichte Fehler (-5,9,9,-8,9). Wieder lagen die Adler mit einem Punkt hinten.

In der Mitte sah Dirk Gudwitz gegen Henning Friehe immer wie der sichere Sieger aus, führte zwischenzeitlich mal mit drei, mal mit vier Punkten, musste am Ende aber immer bangen. Aber der Routinier wäre nicht ein Routinier, wenn er solche Spiele nicht nach Hause schaukeln würde (9,8,10). Eduard Weinberger sah gegen Dietmar Hempel zwei Sätze überhaupt kein Land, kam danach aber immer besser ins Spiel. Trotzdem reichte es nicht zum Sieg (-3,-2,7,-9).

Unten dann Spannung pur. Bernd Waldenberger lag gegen Mark Grzeganek bei 1:2-Satzrückstand im vierten Satz 8:10 hinten, schaffte den Ausgleich und bog den Satz sogar noch um. Den fünften Satz entschied er dann deutlicher für sich (-9,7,-3,10,8). Damit stand es 4:4. Hanh Pham hatte es anschließend mit Morgan Sölter zu tun, parallel spielten Peter Inhülsen und Sascha Bültemann. Beide Spiele standen auf des Messers Schneide. Peter Inhülsen war zuerst fertig. Nach vier Sätzen riss er die Arme jubelnd in die Höhe (4,9,-13,8). Zu diesem Zeitpunkt war zwischen Hanh und Morgan gearde der vierte Satz beendet. Wenn Hanh den fünften gewänne, würden die Adler mit 6:4 führen. Dann wären es nur noch zwei Punkte bis zur Meisterschaft. Dementsprechend kämpften der Adler und der Iltener um jeden Punkt. Am Ende hatte tatsächlich Hanh die Nase vorn (-8,7,5,-8,8) und die Gäste ins Mark getroffen.

Als dann Florian Walny Dr. Michael Bienert in vier Sätzen bezwang (6,6,-4,9) und Dirk Gudwitz gegen Dietmar Hempel nur einen Satz abgab (7,-9,7,7), war die Meisterschaft perfekt, herrschte großer Jubel in der Halle. Aber das Spiel war ja noch nicht zu Ende. Eduard Weinberger spielte gegen Henning Friehe, Bernd Waldenberger gegen Morgan Sölter. Bernd hatte nach drei Sätzen das bessere Ende für sich (10,10,8). Da Eduards Spiel aber eher zählte, musste natürlich gespielt werden. Aber nun denke ja nicht einer, dass irgendeiner der beiden das Spiel abgeschenkt hätte. Da sind TT-Spieler eigen, schließlich geht es um die Bilanz und den TTR-Wert. Beide gaben also Gas und nutzten alles bis zur Neige aus. Erst nach fünf Sätzen stand der Sieger fest. Er hieß Henning Friehe (9,-7,-10,9,5).

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren muss nach Sieg in Hänigsen auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen – Andre Lukatis und Rene Miglitsch bringen Adler auf die Siegerstraße

​​ TSV Friesen Hänigsen – Adler Hämelerwald 6:9 (27:37). Für die Friesen ging es um nichts mehr, um die Ehre vielleicht, sie waren gerettet, der Aufstieg in weiter Ferne, für die Adler ging es dagegen um alles. Sie mussten unbedingt gewinnen, und nicht nur gewinnen, sie mussten auch hoch gewinnen. Denn sollte Engensen II im letzten Spiel gegen Bolzum III gewinnen und sollte Ahlten III gegen Otze einen Punkt abgeben, würde die Spieldifferenz entscheiden, wer sich als Meister feieren lassen, wer Relegation spielen darf.

Und dann solche ein Auftakt. Alle Doppel gingen in fünf Sätzen an die Friesen. Andre Lukatis/Uwe Lukatis konnten das Hänigser Spitzendoppel Hitzigrath/Esser nicht knacken (-9,8,-7,7,-8), Andy Oschem/Rene Miglitsch verloren überraschend gegen Thomas/Klose (-8,-6,9,4,-8) und Daniel Schott/Peter Inhülsen gratulierten Cif/Eschholz zum Sieg (-6,8,-4,4,-9).

Aber die Spieler um Käpt´n Andy oschem schlugen sofort zurück. Rene Miglitsch knackte Spitzenspieler Til Thomas (10,-7,9,7), Andre Lukatis machte es ihm gegen Jens Hitzigrath nach (8,-8,7,6) und Uwe Lukatis musste gegen Marcu Rülke trotz einer 2:0-Satzführung noch zittern, hatte im fünften Satz jedoch die Nase deutlich vorn (5,6,-10,-10,5).

Die anschließende Niederlage von Andy Oschem gegen Ali Cif traf die Adler dann völlig unvorbereitet (-7,7,-10,8,-9). Als dann auch noch Peter Inhülsen unglücklich gegen Stephan Esser verlor (5,-10,-7,-10), stand es schon 3:5 aus Sicht der Adler. Schweissperlen waren bei ihnen zu sehen, und die rührten nicht nur von der Anstrengung im Spiel her.

Daniel Schott brachte seiner Mannschaft dann den Glauben an die eigene Stärke zurück. In einem Ritt auf der Rasierklinge hatte er gegen Sebastian Eschholz nach vier Sätzen das bessere Ende für sich (12,-10,9,10). „Daniel hat uns schon im Pokal gerettet, jetzt wieder“, lobte Mannschaftsführer Andy Oschem seine Nr. 6.

Daniels Sieg war das Zeichen zu einer grandiosen Aufholjagd. Andre Lukatis bezwang Til Thomas in vier Sätzen (-7,3,4,7), Rene Miglitsch hatte Jens Hitzigrath sicher im Griff (8,8,6), Andy Oschem ließ seine Wut an Marcus Rilke aus (3,7,4) und Uwe Lukatis ging nach fünf Sätzen gegen Ali Cif als Sieger vom Tisch (-4,4,-8,6,6). „Oben vier Punkte, das war wichtig, aber wir in der Mitte mit drei Punkten waren auch nicht schlecht“, meinte Uwe Lukatis hinterher.

Unten musste Daniel Schott Stephan Esser vorbeiziehen lassen (-11,7,-5,-8), aber Peter Inhülsen behielt gegen Sebastian Eschholz die Nerven und beendete das Spiel mit einem Viersatzsieg (9,7,-3,6).

„Wir haben unsere Aufgaben erfüllt, jetzt heißt es warten“, fasste Andy Oschem die Gefühlslage seiner Adler zusammen.

2. Kreisklasse: 3. Herren verlieren Spitzenspiel in Bolzum – Hanh Pham unten ohne Niederlage

SV Bolzum V – Adler Hämelerwald III 9:6 (33:30). Es ging um nichts, beide Mannschaften hatten den Aufstieg bereits sicher, und es ging um sehr viel, um nichts weniger als die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse Gruppe 1.

Beide wollten den Titel, das war schnell klar. „Wir sind nicht nach Bolzum gefahren, um hier larifari zu spielen, wir wollen den Titel“, machte Mannschaftsführer Dirk Hertle deutlich, dass es zur Sache gehen würde.

Folgerichtig gingen alle Doppel über die volle Distanz. Bernd Waldenberger/Norbert Brendel lieferten Bolzums Spitzendoppel Bolzum/Droste einen erbitterten Kampf, mussten ihnen aber zum Sieg gratulieren (-9,12,10,-7,-7). Dirk Hertle/Frank Graetsch hatten nach einem wechselvollen Spiel gegen Geffert/Völkening die Nase vorn (-6,7,-9,8,9) und Hanh Pham/Jan Kaune verloren unglücklich gegen Hormann/Schützmann (-11,11,9,-10,-8). „Wir standen in den ungeraden Sätzen ein bisschen schlechter, das hat im fünften den Ausschlag gegeben“, meinte Jan Kaune.

Oben zeigten die Adler dann Biss. Bernd waldenberger knackte Friedrich Bolzum (5,-8,6,5) und Dirk Hertle bezwang Rainer Droste in vier Sätzen (7,9,-3,9).

Aber dem Hoch folgte in der Mitte sofort das Tief. Frank Graetsch fand gegen Hans-Dieter Geffert kein Mittel (-7,-3,-2) und Norbert Brendel erging es gegen Jan-Gerrit Hormann nicht viel besser (-6,-9,-3).

Das untere Paarkreuz bügelte jedoch die beiden Niederlagen der Mitte sofort aus. Jan Kaune besiegte Gerhard Schützmann in vier Sätzen (5,-2,8,7), Hanh Pham gönnte Siegfried Völkening keinen Satz (5,7,7). Damit stand es zur Halbzeit 5:4 für die Adler.

Doch dann verließ die Adler das Spielglück. Dirk Hertle verlor nach großartigem Kampf Friedel Bolzum in vier Sätzen (-15,11,-10,-6), Bernd waldenberger musste Rainer Droste nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (-3,6,9,-6,-7).

In der Mitte warf Norbert Brendel gegen Hans-Dieter Geffert nach zwei verlorenen Sätzen noch einmal seine ganze Erfahrung ins Rennen, aber es nützte nichts (-5,-5,10,-11). Frank Graetsch versuchte gegen Jan-Gerrit Hormann alles. Aber auch er musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren, und das nach fünf Sätzen (8,-0,10,-8,-5).

Unten konnte Hanh Pham auch sein zweites Einzel gewinnen. Dieses Mal musste Gerhard Schützmann dran glauben (9,7,-9,10). Aber Jan Kaune konnte nicht nachlegen. Er hatte im fünften satz gegen Siegfried Völkening zwei Punkte zu wenig (9,-2,-10,7,-11).

Nach knapp vier Stunden Spielzeit stand fest: Neuer Meister ist SV bolzum V, Adler III sind die Vizemeister.  ​​​​ 

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3. Herren steigen in die 1. Kreisklasse auf

3. Kreisklasse Jungen: Jugend treten nur mit drei Spielern an – Vince Menzel steigert mit zwei Siegen TTR-Wert auf über 1000

Adler Hämelerwald – MTV Ilten 5:7 (20:27). Ein Regiefehler kostet den Adlern in der Endabrechnung einen Platz. Mit der Niederlage im letzten Spiel gegen Ilten müssen sie Thönse vorbeiziehen lassen und schließen die Saison auf Platz 4 ab.

„Was? Wir starten mit 0:4? Wie sollen wir das denn schaffen?“, so die entsetzten Spieler um Spitzenspieler Vince Menzel. Betreuer Marco Schubert versuchte sie zu beruhigen: „Auch mit drei Mann habe ich schon gewonnen. Wir müssen erst einmal spielen. Wenn wir nur ein Spiel verlieren, gewinnen wir, auch wenn wir nur zu dritt spielen.“

Zum Spiel: Vince Menzel/Jonathan Heindorf konnten ihr Doppel gegen Bajorath/Borcherdt knapp gewinnen (-11,7,11,13), so dass es nach den Doppeln 1:1 stand.

Im ersten Einzel lieferte sich Vince Menzel ein wechselvolles Spiel mit Silas Melzer, das er im fünften Satz deutlich für sich entschied (-5,7,5,-7,3). Wenn Thore Marx jetzt gegen Ben-Philipp Siemens nachlegt, würde es gut aussehen. Thore lieferte sich auch mit Ben-Philipp ein packendes Duell, das in den fünften Satz ging. Hier hatte er beim Stand von 9:9 Aufschlag und versemmelte gleich den ersten. Im zweiten Ballwechsel machte er den nächsten Fehler (8,-8,8,-8,-9). Wie ein Häufchen Elend schlich er vom Tisch. Aus der Traum von der Führung, wieder Unentschieden.

Unten sollte nun Jonathan Heindorf für den nächsten Sieg sorgen. Er lieferte sich mit Fabio Borcherdt ein packendes Duell, vergab aber im vierten Satz vier Satzbälle. Viermal traf er den Ball nicht. Das bedeutete schließlich eine Viersatzniederlage (-5,7,-5,-13).

Doch die Adler schlugen zurück. Vince Menzel bezwang Ben-Philipp Siemens in vier Sätzen (5,9,-6,9), Thore Marx feierte ebenfalls einen knappen Viersatzsieg über Silas Melzer (6,-1,9,12). Unten behielt Jonathan Heindorf gegen Leo Bajorath die Nerven und siegte knapp in vier Sätzen (10,9,-6,7). Damit stand es 5:4. Da die nächsten beiden Spiele kampflos abgegeben werden mussten, lag es jetzt an Vince Menzel/Jonathan Heindorf, im Abschlussdoppel wenigstens einen Punkt zu retten. Aber die beiden hatten nicht das Glück auf ihrer Seite und verloren gegen Siemens/Melzer in der Verlängerung des fünften Satzes (-5,10,5,-6,-10).

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren sichern sich mit dem Sieg im Derby vorzeitig den Aufstieg

Adler Hämelerwald III – TTC Arpke 9:2 (31:6). Das war kein Derby, zu deutlich waren die Spielstärkeunterschiede. Neun der elf Spiele gingen über drei Sätze, zwei über fünf. In den beiden Fünfsatzspielen behielten die Arpker die Oberhand. Korte/Bethmann bezwangen Norbert Brendel/Meike Scheithauer, die eine 2:0-Satzführung verspielten (-6,-7,6,10,7), und im Spitzeneinzel behielt Gerhard Rex über Dirk Hertle die Oberhand (5,6,-11,-6,5).

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren haben nach dem Sieg in Uetze im letzten Spiel gegen Bolzum weiterhin die Chance auf die Meisterschaft – unteres Paarkreuz steuert vier Punkte zum Sieg bei

TTC Rot-Weiß Uetze III - Adler Hämelerwald III 6:9 (22:30). Man merkt, dass das Saisonende bevorsteht. Beide Mannschaften traten nicht in Bestbesetzung an. Bei beiden fehlte das obere Paarkreuz, so war wieder Waffengleichheit hergestellt.

Norbert Brendel/Meike Scheithauer unterlagen dem Uetzer Spitzendoppel Krause/Schlisenski in vier Sätzen (-3,9,-11,-7), während Hanh Pham/Jan Krause (1,8,9 über Plate/Luther) und Wolfgang Ecke/Karl-Heinz Brandes (9,10,8 über Mekelburg/Fograscher) sich jeweils in drei Sätzen durchsetzen konnten.

Oben hätte Hanh Pham beinahe Spitzenspieler Dylan Krause geknackt (-9,11,-7,-10), während Norbert Brendel Tino Schlisenski in vier Sätzen bezwingen konnte (5,-6,13,4).

In der Mitte wurden ebenfalls die Punkte geteilt. Meike Scheithauer feierte einen knappen Fünfsatzsieg über Benito Plate (9,-8,7,-6,9), Jan Kaune musste sich Kai Mekelburg in drei Sätzen beugen (-9,-5,-9).

Unten gab Karl-Heinz Brandes in dem ewig jungen Duell der Altmeister gegen Alfred Luther keinen Satz ab (6,10,4) und Wolfgang Ecke legte gegen Timo Fograscher nach (4,6,-8,3). So führten die Adler mit 6:3 zur Halbzeit.

Wie wichtig die Siege im unteren Paarkreuz waren, zeigte sich anschließend. Norbert Brendel gab sein Spiel kampflos ab („Es ging nicht mehr. Mein Arm schmerzte bei jedem Schlag“, so der Adler-Routinier), Hanh Pham verlor unglücklich gegen Tino Schlisenski (-8,-9,-12). So waren die Gastgeber wieder dran.

Jan Kaune sorgte anschließend mit einem deutlichen Dreisatzsieg über Benito Plate (8,8,5) dafür, dass sich bei den Adlern die Nervosität wieder legte. Zwar verlor Meike Scheithauer ihr Spiel gegen Kai Mekelburg in vier Sätzen (7,-12,-6,-6), aber es gab ja noch das untere Paarkreuz. Kalle Brandes und Wolfgang Ecke ließen auch im zweiten Durchgang nichts anbrennen. Wolfgang besiegte Alfred Luther in drei Sätzen (6,5,4) und Karl-Heinz nahm Timo Fograscher ebenfalls in drei Sätzen auseinander (7,3,2).  ​​ ​​​​ 

1. Herren erreichen Pokalhalbfinale

1. Kreisklasse Herren: 2. Herren siegen im Spitzenspiel – Peter Inhülsen und Dirk Gudwitz im Einzel ungeschlagen

Post SV Lehrte III – Adler Hämelerwald 4:9 (14:29). Am Ende herrschte frostige Stimmung in der Post-Sporthalle. Kein Wunder, hatten die Postler doch mit dieser Niederlage alles verspielt, selbst die Relegation. Ganz anders sieht es bei den Adlern aus. Die Relegation ist sicher. Bei einem Sieg im letzten Spiel über Rethmar/Ilten winkt sogar der Direktaufstieg.

Doch zum Spiel:

Florian Walny/Eduard Weinberger setzten gleich zu Anfang eine deutliche Duftmarke. Sie knackten das Lehrter Spitzendoppel Scholvin/Windel in drei Sätzen (11,2,7). Dirk Gudwitz/Dirk Hertle erhöhten gegen Palnau/Bortfeld (11,6,5) auf 2:0. Leider konnten Peter Inhülsen/Frank Graetsch nicht nachlegen. Sie unterlagen Bahl/Wille ebenfalls in drei Sätzen (-9,-7,-7).

Oben musste Florian walny gegen Marcu Scholvin eine unglückliche Fünfsatzniederlage hinnehmen (-9,2,7,-10,-9), während Peter Inhülsen gegen Armin Windel nur drei Sätze zum Sieg benötigte (7,9,8). „Der Sieg von Peter war enorm wichtig für uns. Vielleicht hätten die Lehrter ja sonst einen Lauf gekriegt“, meinte Dirk Hertle in der Nachbetrachtung. Denn in der Tat blieben die Gastgeber dran. Wilfried Palnau bezwang Eduard Weinberger in drei Sätzen (9,7,8) und sorgte damit für den 3:3-Ausgleich. Lange durften sie sich darüber aber nicht freuen, denn Dirk Gudwitz sorgte anschließend durch einen Viersatzsieg über Tina Bortfeld (6,-6,6,4) für die erneute Adler-Führung. Und dann kam es zu der Partie zweier ehemaliger Vereinskollegen, zu der Partie zwischen „Paule“ Bahl und Frank Graetsch. Natürlich war es ein Kampf auf Messers Schneide. Am Ende hatte Gott sei dank der Adler die Nase vorn (9,9,7). „Franks Sieg hat den Postlern das Genick gebrochen. Das war ein big point“, lobte Spitzenspieler Peter Inhülsen seinen Mannschaftskameraden. Zwar konnte im letzten Einzel des ersten Durchgangs Jürgen Wille Dirk Hertle knapp bezwingen (7,9,10), aber es sollte der letzte Punkt der Gastgeber gewesen sein. Danach lief bei ihnen nichts mehr.

Peter Inhülsen siegte im Spitzeneinzel gegen Marcus Scholvin deutlich in vier Sätzen (2,8,-12,7), Florian Walny legte sofort nach (9,7,4 gegen Armin Windel). In der Mitte gaben Dirk Gudwitz (5,7,6 gegen Wilfried Palnau) und Eduard Weinberger (8,6,8 gegen Tina Bortfeld) keinen Satz ab und beendeten damit das Spiel.  ​​​​ 

Regionspokal Herren: 1. Herren erreichen das Halbfinale – Daniel Schott der Matchwinner

RSV Hannover II – Adler Hämelerwald 4:6 (19:21). Das war ein ganz enges Ding. „Wenn Daniel den fünften Satz verliert, heißt es 5:5 und 20:20 nach Sätzen. Dann hätten die Bälle gezählt, und da hätten wir das Nachsehen gehabt. Schon jetzt hatten die RSVer 11 Bälle mehr (366:355)“, atmete Rene Miglitsch tief durch.

Beide Mannschaften hatten bei der Aufstellung gepokert, die RSVer stellten ihre Nr. 1 Uwe Boiko an Position 3 auf, bei den adlern tauschten Rene Miglitsch und uwe Lukatis die Plätze.

Schon in den Doppeln hatten die Adler das Glück des Tüchtigen. Andre Lukatis/Uwe Lukatis hatten gegen Boiko/Sommer nur im ersten Satz eine Siegchance (-10,-3,-1), während Rene Miglitsch/Daniel Schott einen Fünfsatzsieg in der Verlängerung gegen Draskovic/Kettler feierten (-3,4,-9,4,10). „Wir standen in den ungeraden Sätzen schlechter, da mussten wir im fünften erst einmal hinterherlaufen“, analysierte Daniel Schott.

Oben gingen beide Spiele über vier Sätze. Uwe Lukatis unterlag Lars Sommer (10,-5,-11,-1), Andre Lukatis bezwang Thorsten Kettler (12,8,-9,8).

Unten bekam Daniel Schott gegen Uwe Boiko kein bein auf die Erde (-1,-7,-7), aber Rene Miglitschging nach vier Sätzen gegen Marjan Draskovic als Sieger vom Tisch (-5,9,4,5).

Oben musste Andre Lukatis gegen Lars Sommer eine bittere Fünfsatzniederlage hinnehmen (6,6,-8,-4,-7). „Das darf nicht passieren. Ab dem dritten Satz kam gar nichts mehr“, war Adlers Youngster untröstlich. Vater Uwe sorgte Gott sei Dank für den sofortigen Ausgleich (7,9,2 über Thorsten Kettler).

Und dann kam es unten zum Showdown. In einem an Dramatik nicht zu überbietenden Spiel behielt Rene Miglitsch gegen Uwe Boiko die Nerven und brachte durch einen Viersatzsieg (-7,10,9,9) seine Mannschaft mit 5:4 nach vorn. „Rene hat super gespielt. Wir haben mit unserer Aufstellung alles richtig gemacht“, freute sich Uwe Lukatis. Den Schlusspunkt setzte Daniel Schott durch einen Fünfsatzsieg über Marjan Draskovic (-9,7,-11,6,7) und ließ sich als Matchwinner feiern. ​​ 

3. Kreisklasse Herren: 4. Herren unterliegt Dedenhausen – Thomas Jahnel verhindert die Höchststrafe

Adler Hämelerwald IV – MTV Dedenhausen II 1:7 (9:22). Sie versuchten alles, gratulierten den Gästen bei der Begrüßung zur Meisterschaft und wollten damit die Dedenhäuser „einlullen“. Aber es nutzte nichts.

Zwar lieferten sich Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel mit Bolten/Kröger zunächst ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, aber ab Satz 4 bekamen die Gäste Oberwasser (-9,9,10,-6,-3). Torsten Werner/Wolfgang Ecke dagegen hatten gegen Esser/Martens keine Chance (-7,-8,-8).

Oben lieferte sich Torsten Werner mit Marvin Esser ein packendes Duell, bis er im zweiten satz beim Stand von 9:9 einen Fehlaufschlag produzierte (-9,-9,-8). Wolfgang Ecke musste ebenfalss nach drei Sätzen Hans-Heinrich bolten zum Sieg gratulieren (-8,-7,-5).

Unten konnte Karl-heinz Brandes gegen Ernst Martens nur den ersten satz für sich entscheiden (6,-7,-6,-8), während Thomas Jahnel Matthias Kröger bezwingen konnte (-12,6,9,9). „Das war kein Ruhmesblatt. Im vierten habe ich 8:2 geführt, Junge, Junge“, war Thomas Jahnel trotz seines Sieges mit seiner Leistung nicht recht zufrieden.

Oben unterlag Torsten Werner knapp Hans-Heinrich Bolten (-10,-8,9,-9) und Wolfgang Ecke musste Marvin Esser nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (-10,8,-8,4,-5). Damit war die Saison beendet.

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Ernst Miglitsch feiert 80. Geburtstag

TT-Ehrenpräsi Ernst feierte seinen 80. Geburtstag im Adlerhorst

Ernst Miglitsch hatte die aktiven TT-Adler anläßlich seines 80. Geburtstages in den Adlerhorst eingeladen und alle kamen.

Mit Peter Klingebiel und Wolfgang „Paule“ Bahl waren auch zwei Spieler aus der Hochzeit der Adler in der 1990er-Jahren dabei, als acht Mannschaften am Punktspielbetrieb teilnahmen.

Gemeinsam verlebten die Anwesenden einige gemütliche Stunden. Keine Frage, dass es bis tief in die Nacht ging.

Wie es sich für einen Geburtstag gehört, zumal für einen runden, erhielt der Jubilar von seinen Adlern auch Geschenke, die Sportwart Dirk Hertle mit launigen Worten überreichte.

Janin Barckmann hatte Bilder aus den letzten Jahrzehnten herausgesucht und Rika Inhülsen hatte sie in einem Photobuch zusammengefügt. Natürlich durften ein Adler-Trikot nicht fehlen, auf dem sich alle mit Edding verewigt hatten, und ein Sparschwein.

Das wichtigste geschenk wollen die Adler ihrem Ehrenpräsidenten noch nachreichen: möglichst viele Aufstiege in dieser Saison.  ​​ ​​​​ 

3. Herren haben Aufstieg so gut wie sicher

1. Kreisklasse Herren: 2. Herren weiter auf Erfolgskurs – Eduard Weinberger gibt Ehrenpunkt ab

TSV Burgdorf III – Adler Hämelerwald II 1:9 (4:27). Die TSVer waren für die Adler kein richtiger Gegner. Acht der zehn Spiele beendeten die Gäste ohne Satzverlust. Dirk Gudwitz gönnte Lothar Kreft wenigstens den Gewinn eines Satzes (6,-8,10,8), Eduard Weinberger hatte sogar noch mehr Mitleid und verlor sein Einzel gegen Mateusz Christ in drei Sätzen (-11,-9,-5).

2. Kreisklasse Herren: 3. Herren nach Sieg über Ilten/Rethmar kurz vor dem Aufstieg – Jan Kaune ​​ gibt Ehrenpunkt ab

Adler Hämelerwald III – TTG Ilten/Rethmar (SG) II 9:1 (27:13). Zwei Punkte aus drei Spielen fehlen der Dritten jetzt noch zum Aufstieg. Das sollte machbar sein. Doch zum Spiel:

Die Doppel waren hart umkämpft. Dirk Hertle/Frank Graetsch eröffneten mit einem Viersatzsieg über Merkel/Greschok die Partie (-10,7,5,9). Und dann hatten die Adler das Glück des Tüchtigen. Bernd Waldenberger/Norbert Brendel knackten das Iltener Spitzendoppel Holzkamp/Grün äußerst knapp in fünf Sätzen (11,-2,-7,9,10) und Hanh Pham/Jan Kaune verließen ebenfalls nach fünf spannenden Sätzen den Tisch als Sieger (-4,8,7,-11,11 gegen Torbica/Sommer).

„Wenn die Doppel anders laufen, wird es eng für uns“, pustete Mannschaftsführer Dirk Hertle erleichtert durch. Aber wenn man oben steht, hat man eben auch das nötige Glück. Diek Hertle selbst gab auch im Einzel gleich gas und besiegte Christian Merkel in drei Sätzen (8,5,8). Bei Bernd Waldenberger schlich sich nach zwei gewonnenen Sätzen gegen Detlef Holzkamp der Schlendrian ein, so dass er noch in den fünften musste. Dort behielt er jedoch die Oberhand (5,9,-9,-8,8).

Hart zu kämpfen hatte auch Norbert Brendel gegen Branko Torbica. Nach deutlich verlorenem ersten Satz behielt der Routinier aber die Ruhe und siegte dreimal mit zwei Punkten Unterschied (-1,11,10,9). So spannend wollte es Frank Graetsch nicht machen. Er verlor zwar gegen Marco Grün auch den ersten Satz, zeigte danach aber, wer Herr im Haus ist (-7,4,8,8).

Unten gab Hanh Pham gegen Miriam Greschok keinen Satz ab (6,3,5), während Jan Kaune gegen Hans-Jürgen Sommer kein Mittel fand (-5,-2,-8) und damit den Gästen den Ehrenpunkt gönnte.

Dirk Hertle beendete das Spiel mit einem deutlichen Viersatzsieg über Detlef Holzkamp (7,-8,6,7).

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren geben Punkt in Burgdorf ab – Oberes Paarkreuz holt vier Punkte

TSV Burgdorf – Adler Hämelerwald 8:8 (29:33). Wahrscheinlich können die Adler nach dem Unentschieden in Burgorf ihre Aufstiegshoffnungen begraben. Besonders bitter, dass sie jetzt, wo die Saison in ihre entscheidende Phase geht, auf zwei bewährte Kräfte verzichten mussten. Andy Oschem fehlte verletzungsbedingt, Marco Schubert aus familiären Gründen, Daniel Schott bestritt nach langer Verletzungspause erstmals wieder ein Spiel.

Trotzdem versuchten die Adler das Unmögliche möglich zu machen. Ein 9:7 würde ja reichen.

Rene Miglitsch/Eduard lieferten dem Burgdorfer Spitzendoppel Behrens/Jansen einen harten Kampf, kamen nach einem 0:2-Satzrückstand in den fünften Satz, hatten hier aber das Nachsehen (-5,-8,7,4,-7). „Wenn wir das Ding gleich zu Anfang nach Hause gekriegt hätten, das wär´s gewesen“, haderte Rene Miglitsch ein wenig mit dem Schicksal. Die „Lukatis-Familie“ sorgte am Nebentisch gegen Wolters/Rosenberger für den Ausgleich (3,5,17). Daniel Schott/Peter Inhülsen sollten gegen Thormann/Schöler für die Führung nach den Doppel sorgen. Aber das Vorhaben misslang (-8,-7,8,-9).

Doch dann kam Freude im Adlerlager auf. Rene Miglitsch, der in letzter Zeit so sehr mit seiner Leistung unzufrieden war, knüpfte an alte Zeiten an und knackte Burgdorfs Spitzenspieler Jörg Behrens in fünf Sätzen (7,-6,-3,12,1), Andre Lukatis bezwang Uwe Jansen in vier Sätzen (7,5,-8,8).

Die Ernüchterung folgte jedoch auf dem Fuße. Die Mitte gab ihren beiden Spiele ab. Daniel Schott unterlag Michael Wolters in vier Sätzen (-4,9,-7,-4). Uwe Lukatis gab gegen Klaus Thormann trotz eines 0:2-Satzrückstands niemals auf, entschied die beiden nächsten Sätze auch mit zwei Punkten Unterschied für sich, hatte im fünften Satz aber nichts mehr zuzusetzen (-5,-8,9,11,-6). „Da machst du oben zwei Punkte, und wir in der Mitte reißen sofort wieder alles ein. Das darf nicht sein“, so ein untröstlicher Uwe Lukatis.

Unten gratulierte Eduard Weinberger Stefan Schöler nach vier Sätzen zum Sieg (9,-7,-7,-5), während Peter Inhülsen einen Dreisatzsieg über Günter Rosenberger feierte (3,12,4). Damit stand es 4:5 zur Halbzeit, noch war alles drin.

Oben gelang den Mannen um Spitzenspieler Andre Luktis wieder das Kunststück, mit dem vor dem Spiel niemand gerechnet hatte. Andre Lukatis bezwang Jörg Behrens, und das noch in drei Sätzen (4,7,9), und Rene Miglitsch gönnte Uwe Jansen nur einen Satzgewinn (-7,4,2,9). „Wenn du gegen Burgdorf oben vier Punkte machst, hast du das Spiel eigentlich gewonnen, da kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen“, wusste Rene Miglitsch aus langjähriger Erfahrung. Aber dieses Mal war alles anders.

Uwe Lukatis hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und unterlag auch Michael Wolters in drei Sätzen (-7,-9,-8). Gott sei Dank bezwang Daniel Schott Klaus Thormann in drei Sätzen (7,8,8). „Schotte hat uns im Spiel gehalten“, lobte denn auch Peter Inhülsen seinen Doppelpartner.

Peter war als nächster dran, nicht gegen irgendeinen, nein, gegen seinen Arbeitskollegen Stefan Schöler – ein Prestigeduell. Am Ende hatte Peter Inhülsen nach vier Sätzen die Nase vorn (-9,9,7,7) und Stefan Schöler einen zerbrochenen Schläger. Voller Wut hatte er ihn auf den Hallenboden geworfen. „Ich hätte nie gedacht, dass Scholle zu solchen Emotionen fähig ist. Er ist sonst immer die Ruhe selbst“, wunderte sich Uwe Lukatis, der mit Stefan zusammen in Mehrum gespielt hatte. Fakt war, der Schläger war hin und die Adler führten mit 8:6.

Zwei Spiele standen noch aus, zwei Möglichkeiten, den für den Aufstieg so wichtigen Sieg einzufahren. Eduard Weinberger konnte jedoch Günter Rosenberger nicht bezwingen (-3,-7,7,-7) und Andre Lukatis/Uwe Lukatis scheiterten im Abschlussdoppel in vier Sätzen an Behrens/Jansen (-7,9,-7,-7). ​​ 

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Damen beenden Saison auf Platz 4

3.Kreisklasse Jungen: Jugend feiert hohen Auswärtssieg in Dolgen

TSV Germania Haimar-Dolgen – Adler Hämelerwald 0:7 (4:21). Nach einer Stunde war alles vorbei. Da hatte die Krug-Truppe ganze vier Sätze abgegeben. Bleibt zu erwähnen, dass Thore Marx sein zweites Spiel gegen Nick Heuer schon gewonnen hatte, es aber nicht mehr in die Wertung kam.

1. Kreisklasse Herren: 2. Herren erteilen Ahlten die Höchststrafe – Dirk Hertle muss gegen Michael Messner über die volle Distanz gehen

TSG Ahlten IV – Adler Hämelerwald II 0:9 (5:27). Es hätte auch ein Schülerspiel sein können. Fünf der neun Spiele gingen nur über drei Sätze. Wirklich knapp wurde es nur zweimal. Dirk Hertle lag gegen Michael Messner 0:2 nach Sätzen hinten und rächte sich im fünften bitter (-9,-9,4,7,0). Unten zeigte Frank Graetsch gegen Martin Fercho keine Nerven (9,11,9).

3. Kreisklasse Herren: 4. Herren kommen in Dedenhausen unter die Räder – „Torte“ der einzige mit Nomalform

MTV Dedenhausen III – Adler Hämelerwald IV 7:2 (23:13). „Für uns muss man eine 4. Kreisklasse aufmachen. Wir sind einfach zu doof“, so ein frustrierter Thomas Jahnel, „Kalle führt 2:0 und verliert, Wolle führt 2:0 und 10:6 im dritten und verliert, ich war gar nicht da.“

Schon nach den Doppeln war man im Hintertreffen. Torsten Werner/Wolfgang Ecke verloren das Auftaktdoppel gegen Ebeling/Rottmann glatt in drei Sätzen (-8,-9,-3), Kalle Brandes/Thomas Jahnel unterlagen Martens/Schütze in fünf Sätzen (8,-7,8,-5,-2).

Oben brachte Wolfgang Ecke das bereits oben erwähnte Kunststück zustande (4,4,-12,-6,-11 gegen Jürgen Ebeling), während Torsten Werner durch einen hauchdünnen Viersatzsieg über Ernst Martens für den ersten Adlerpunkt sorgte (13,-7,10,9).

Unten ging Thomas Jahnel gegen Thorsten Rottmann ein (-7,-3,-8) und Kalle Brandes konnte gegen Jens Schütze nur die ersten beiden Sätze für sich entscheiden (5,4,-6,-3,-8).

Torsten Werner entschied auch das Spitzenspiel gegen Jürgen Ebeling für sich (7,5,-9,5), aber das war es dann auch.

Wolfgang Ecke konnte gegen Ernst Martens nur einen Satz gewinnen (-9,3,-3,-5), Kalle Brandes ging gegen Thorsten Rottmann ganz leer aus (-1,-8,-2).

Kreisliga Damen: Damen erzielen im letzten Saisonspiel Unentschieden – Janin Barckmann ohne Niederlage

Adler Hämelerwald – TTC Rot-Weiß Uetze 6:6 (20:22). Die Adlerinnen mussten ohne ihre Spitzenspielerin Meike Scheithauer antreten, gingen aber trotzdem mit dem Vorsatz ins Rennen, das Spiel zu gewinnen.

Dieses Vorhaben hätten sie beinahe nach den Doppeln ad acta legen können. Denn Petra Wundenberg/Tetyana Wedemeyer unterlagen Wurst/Hacke in drei Sätzen (-3,-5,-4) und Janin Barckmann/Rika Inhülsen fanden gegen Jördens/Krüger überhaupt nicht ins Spiel, lagen schnell 0:2 hinten, besannen sich dann aber auf ihre Stärken (-6,-9,6,5,7).

Oben ließ Janin Barckmann Franziska Hacke keine Chance (5,7,8), während Rika Inhülsen gegen Gudrun Wurst eine unglückliche Fünfsatzniederlage hinnehmen musste (-2,6,6,-6,-9).

Unten bezwang Maria Rodriguez Julia Krüger (6,6,-8,5), während Tetyana Wedemeyer Maya Jördens zum Sieg gratulieren musste (-5,-5,-4).

Oben schien das Spiel zugunsten der Adlerinnen zu kippen. Denn Janin Barckmann gab Gudrun Wurst im Spitzeneinzel das Nachsehen (-9,8,7,7) und Rika Inhülsen bezwang Franziska Hacke deutlich in drei Sätzen (6,4,5).

Aber das untere Paarkreuz konnte nicht nachlegen. Maria Rodriguez fand gegen das druckvolle Angriffspiel von Maya Jördens kein Mittel (-3,-6,-6) und Tetyana Wedemeyer hatte gegen Julia Krüger zu spät die richtige Taktik gefunden (-4,-5,-11).

So stand es vor den Doppeln 5:5. Unentschieden hieß es auch nach den Doppeln. Denn Janin Barckmann/Rika Inhülsen blieben über Wurst/Hacke siegreich (7,6,6), währeend Petra Wundenberg/Tetyana Wedemeyer Jördens/Krüger unterlagen (-4,-6,-7). ​​ 

1. Herren weiter auf Aufstiegskurs

3.Kreisklasse Jungen: Jugend feiern Auswärtssieg in Kirchhorst – Leonhard Heindorf zeigt Nerven

SSV Kirchhorst – Adler Hämelerwald 2:7 (9:23). Nach den Doppeln sah es noch nicht nach einem Auswärtssieg, geschweige denn nach einem Sieg in dieser Höhe aus. Thore Marx/Manuel Krug hatten zwar ihr Team durch einen ungefährdeten Dreisatzsieg über Daniels/Will in Führung gebracht (10,6,0), aber Vince Menzel/Leonhard Heindorf konnten gegen Bastron/Pätzold nicht nachlegen (-11,-5,-9).

Doch dann setzten sich die Adler ab. Oben bezwang Thore Marx Spitzenspieler Felix Bastron in drei Sätzen (8,13,7) und Vince Menzel blieb in einem dramatischen Spiel Sieger über Jonah Pätzold (10,10,-9,11). Unten fand Leonhard Heindorf gegen Lauren Daniels zunächst kein Mittel und lag 0:2 nach Sätzen hinten. Aber der Adler gab nicht auf und wurde für seinen Kampf belohnt. Er kam in den fünften Satz. Dort führte er beim Seitenwechsel mit 5:3, als Daniels´ Fans anfingen zu klatschen. Das brachte Leonhard völlig aus dem Konzept. Immer wieder wanderten seine missbilligenden Blicke zur Kirchhorster Fankurve und er verlor nicht nur den Faden, sondern auch das Spiel (-9,-5,8,6,-8). Manuel Krug machte es da gegen Jan Will besser. Nach drei hart umkämpften Sätzen hatte er seinen Gegner schließlich zermürbt und siegte im vierten Satz deutlich (-9,9,9,2).

Im Spitzeneinzel hatte Vince Menzel gegen Felix Bastron die Nase vorn (8,-10,7,7) und Thore Marx feierte einen sicheren Dreisatzsieg über Jonah Pätzold (3,5,5). Manuel Krug setzte schließlich den Schlusspunkt (3,5,8 über Lauren Daniels).

​​ 2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren nehmen Hürde in Otze – Andy Oschem gibt alles für den Adler

TTC Otze – Adler Hämelerwald 3:9 (16:30). Mit einem mulmigen Gefühl fuhren die Adler nach Otze. Zum einen hatte es im Hinspiel viele knappe Ergebnisse gegeben, zum anderen spielten die Gastgeber noch mit Zelluloidbällen. Aber die Oschem-Truppe hatte nicht mit dem TT-Gott gerechnet, der sich auf ihre Seite geschlagen hatte.

Andy Oschem/Rene Miglitsch konnten das mit nur einer Saisonniederlage behaftete Otzer Spitzendoppel Emmel/Steinbach in fünf Sätzen knacken (5,-4,6,-9,7) und Andre Lukatis/Uwe Lukatis hatten nach Abwehr eines Matchballes im dritten Satz dann doch noch das bessere Ende für sich (-8,-9,10,9,8 gegen Jung/Ebenhöch). Da passte es ins Bild, dass Marco Schubert/Peter Inhülsen Karpenstein/Wieland mit viel Glück bezwingen konnten (2,-9,9,10).

Oben musste sich Rene Miglitsch in vier Sätzen Dominik Emmel beugen (8,-6,-8,-9). Dagegen drehte Andre Lukatis sein Spiel gegen Maik Steinbach und gewann mit zwei Punkten Vorsprung im fünften Satz (-4,-10,6,5,9).

In den nächsten vier Einzeln gaben die Adler keinen Satz ab. Marco Schubert blieb Sieger über Hartmut Jung (5,4,9), Andy Oschem hatte mit Frank Karpenstein keine Probleme (5,5,5), Peter Inhülsen reichten gegen Martin Wieland zweimal zwei Punkte mehr (11,6,12) und Uwe Lukatis gab Marko Ebenhöch das Nachsehen (5,5,9).

Im schönsten Spiel des Abends duellierten sich Dominik Emmel und Andre Lukatis. Unglaublich, was der Otzer Spitzenspieler alles wieder auf den Tisch zurückbrachte. Am Ende hatte er auch knapp die Nase vorn (-8,2,-8,5,8).

Anschließend verlor auch Rene Miglitsch gegen Maik Steinbach in drei Sätzen (-8,-8,-6), aber Andy Oschem machte gegen Hartmut Jung den Sack zu (6,8,7).

Kreisliga Damen: Damen unterliegen unglücklich in Mellendorf – Doppel geben den Ausschlag

Mellendorfer TV – Adler Hämelerwald 7:5 (26:18). Mannschaftsführerin Janin Barckmann war sauer: „Wir haben unser Anfangsdoppel völlig verdaddelt. Das darf nicht passieren. Hätten wir das gewonnen, hätten wir einen Punkt mit nach Hause genommen.“

In der Tat sollte für Meike Scheithauer/Janin Barckmann das Spiel gegen Doppel 1 eine sichere Angelegenheit sein. Aber nicht an diesem Abend, nicht gegen Block/Göthel. Die Mellendorferinnen siegten in vier Sätzen (-10,7,3,11). Da auch Petra Wundenberg/Maria Rodriguez gegen Becker/Schmidt auf verlorenem Posten standen (-4,-7,-7), war der Auftakt gründlich danebengegangen.

Oben gab Janin Barckmann gegen Spitzenspielerin Kathrin Becker alles, musste aber eine Fünfsatzniederlage hinnehmen (-5,6,10,-7,-7). Meike Scheithauer sorgte im vierten Spiel endlich für den ersten Punkt der Adlerinnen. Sie bezwang Edith Schmidt in vier Sätzen (-9,3,7,7). Es sollte auch erst einmal der letzte Punkt gewesen sein.

Unten verloren Maria Rodriguez (-3,-9,-3 gegen Sabine Block) als auch Petra Wundenberg (-0,-2,-5 gegen Renate Grimmelt) ihre Spiele in drei Sätzen. So stand es zur Halbzeit 1:5.

Aber das Spiel war noch nicht vorbei. Meike Scheithauer bezwang im Spitzeneinzel Kathrin Becker (7,10,-8,5) und Janin Barckmann legte gegen Edith Schmidt nach (-9,4,6,10).

Zwar verlor Petra Wundenberg Sabine Block (-5,-6,-2), aber Maria Rodriguez gelang gegen Renate Grimmelt ein hauchdünner Fünfsatzsieg (-6,9,3,-7,9), so dass ein Unentschieden möglich war.

Als Meike Scheithauer/Janin Barckmann Becker/Schmidt in drei Sätzen bezwungen hatten (6,5,5), lag es an Petra Wundenberg/Maria Rodriguez. Die beiden scheiterten aber in drei Sätzen an Block/Göthel (-5,-4,-7), so dass der Traum vom Unentschieden ausgeträumt war.

3. Kreisklasse Jungen: Jugend weiter auf dem Weg nach oben – Oberes Paarkreuz bleibt ohne Niederlage

​​ TSV Krähenwinkel-Kaltenweide II – Adler Hämelerwald 1:7 (11:22). Wie wichtig die Doppel sind, kann man an diesem Spiel sehen. Beide gingen nach zum Teil hart umkämpften Sätzen an die Adler. „Dass wir beide Doppel gewinnen, das hat uns Selbstvertrauen gegeben. Danach lief es einfach super für uns“, so Spitzenspieler Vince Menzel.

Thore Marx/Manuel Krug drehten nach 0:2-Satzrückstand gegen Jüngling/Marei das Spiel (-8,-10,4,12,3) und Vince Menzel/Leonhard Heindorf setzten sich knapp gegen Patjens/Sostmann durch (6,-7,-18,1,9).

Oben hatte Thore Marx mit Finn Patjens keine Probleme (5,6,5), aber Vince Menzel musste gegen Jana Sostmann alles geben (9,-7,9,10).

Unten kam Leonhard Heindorf mit dem unorthodoxen Spiel von Leif Jüngling nicht zurecht (-9,-4,3,-9), während Manuel Krug gegen Tom Marei nur im dritten Satz patzte (6,6,-8,5).

Oben lieferte sich Vince Menzel mit Finn Patjens ein spannendes Duell (13,-9,5,3) und Thore Marx machte gegen Jana Sostmann den Sack zu (-7,9,5,8).

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Thies Marx Vize-Regionsmeister bei den Minis

3. Kreisklasse Jungen: Jugend landet überzeugenden Sieg gegen Misburg

Adler Hämelerwald – SG Misburg II 7:0 (21:3). Nach dem Unentschieden gegen die Misburger Erste ließen die Spieler um Mannschaftsführer Manuel Krug gegen die Zweitvertretung nichts anbrennen. Lediglich drei Sätze gaben sie ab. Besondere Freude herrschte am Ende bei Spitzenspieler Vince Menzel, dessen Durststrecke in diesem Spiel ein vorläufiges Ende fand. „Ich kann ja doch noch gewinnen“, freute sich der Adler, der als einziger zwei Einzel spielen durfte.

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren siegen im Spitzenspiel - „La famiglia“ Lukatis steuert fünf Punkte zum Sieg bei

Adler Hämelerwald – TSV Engensen II 9:5 (34:19). Beide Teams gingen ersatzgeschwächt in dieses wichtige Spiel. Der TSV musste auf Spitzenspieler Sven Sengkin verzichten, die Adler ersetzten die Nr. 2 Rene Miglitsch und die Nr. 6 Daniel Schott. Am Ende der Partie war klar: Der Ausfall von Sven Sengkin wog schwerer.

Andre Lukatis/Uwe Lukatis eröffneten das Spiel mit einem sicheren Dreisatzsieg über Kretzmeyer/Kalmbach (2,6,8), während sich am Nebentisch Andy Oschem/Florian Walny mit Heuer/Neu einen packenden Kampf lieferten. Am Ende hatten die Gäste nach fünf Sätzen das bessere Ende für sich (12,-10,-10,5,6).

Marco Schubert/Peter Inhülsen sollten für die Führung nach den Doppeln sorgen, so der Plan. Den durchkreuzten jedoch Blumenstein/Knoop, die den Adlern nicht den Hauch einer Chance ließen und mit ihnen kurzen Prozess machten (4,9,8).

Oben musste Spitzenspieler Andre Lukatis alle Register ziehen, um Uwe Heuer niederzuhalten (-10,10,6,6), während Käpt´n Andy Oschem gegen Eike Kretzmeyer eine knappe Viersatzniederlage hinnehmen musste (9,-2,-9,-11).

In der Mitte erarbeiteten sich die Adler anschließend einen psychologisch nicht zu unterschätzenden Vorteil. Marco Schubert gelang ein sicherer Dreisatzsieg über Alexander Neu (6,3,1) und Uwe Lukatis legte gegen Andre Kalmbach nach (4,11,5). Zum ersten Mal lagen die Adler damit mit einem Punkt in Führung.

Unten fand Peter Inhülsen gegen Jens Knoop zunächst keine Einstellung, kämpfte sich aber zurück ins Spiel und in den fünften Satz. Hier hatte er jedoch nicht mehr die Kraft, um auch noch diesen Satz für sich entscheiden zu können (-5,-8,6,5,-3). Besser machte es am Nebentisch Florian Walny. Er bezwang Heiko Blumenstein in vier Sätzen (6,6,-3,8) und sorgte damit für die 5:4-Halbzeitführung.

Das obere Paarkreuzung erhöhte anschließend durch zwei Siege auf 7:4 und ließ die Adler von einem Sieg träumen. Andre Lukatis gelang nach einer 2:0-Satzführung gegen Eike Kretzmeyer ein hauchdünner Fünfsatzsieg (5,5,-8,-3,9) und Andy Oschem gab Uwe Heuer in drei Sätzen das Nachsehen (8,9,5).

Aber die Fans mussten noch auf den Sieg warten. Denn Marco Schubert gelang es trotz zahlreicher Netz- und Kantenbälle nicht, Andre Kalmbach aus der Ruhe zu bringen. Gegen die links und rechts einschlagenden Bälle des Engensers hatte er im fünften Satz nichts mehr entgegenzusetzen (-12,7,-8,12,-3).

Uwe Lukatis behielt dagegen die Nerven gegen Alexander Neu. Nach drei Sätzen konnte er als Sieger vom Tisch gehen (9,6,15).

Den viel umjubelten Schlusspunkt setzte schließlich Peter Inhülsen, der Heiko Blumenstein sicher in drei Sätzen bezwingen konnte (4,8,8).

Adler bei den Mini-Meisterschaften erfolgreich – Thies Marx wird Vize-Regionsmeister ​​ 

Mit Luca Ecke, Thies Marx und Philipp Wedemeyer hatten sich drei Adler für die in Arpke stattfindenden Regionsmeisterschaften der Altersklasse II qualifiziert. ​​ 

Die Drei präsentierten sich topfit und lieferten sich mit ihren Gegnern spannende Kämpfe. Luca Ecke wurde dabei Opfer des Rechenschiebers und verpasste knapp den Einzug ins Viertelfinale. Philipp Wedemeyer als Gruppenzweiter und Thies Marx als ungeschlagener Gruppenerster zogen dagegen in die KO-Runde ein.

In der Runde der letzten acht unterlag Philipp dem Arpker Nasser in zwei Sätzen und beendete damit das Turnier auf dem 5. Platz. „Den zweiten musste ich gewinnen. Ich habe doch 9:5 geführt“, war Philipp untröstlich.

Thies Marx, in der KO-Runde an Platz zwei gesetzt, rechtfertigte seine Platzierung und spielte sich bis ins Finale. Hier unterlag er zwar nach hartem Kampf dem hohen Favoriten Andre Hamerschmidt in zwei Sätzen, durfte sich aber als Vizemeister feiern lassen. „Wir haben schon in der Pause um Punkte gegeneinander gespielt, da habe ich auch schon verloren. Ich wusste danach, dass es gegen Andre sehr, sehr schwer werden würde. Aber ich bin mit dem zweiten Platz zufrieden. Ich hätte vorher nie gedacht, dass ich so weit komme“, nahmThies die Niederlage nicht weiter tragisch.

Damen unterliegen Kirchhorst auch mit Plastikbällen

Kreisklasse Herren: 3. Herren fertigen Thönse/Kleinburgwedel ab – Jan Kaune gestattet Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald III – Thönse/Kleinburgwedel (SG) III 9:1 (27:6). ​​ Deutlich überlegen präsentierten sich die Adler, die kurzfristig für Ersatz sorgen mussten. Denn Bernd Waldenberger stand auf der A7 bei Thieshope im Stau. Dort hatte sich ein LKW quergestellt. Wolfgang Ecke („Eigentlich wollte ich nur mit Kalle Brandes trainieren“) vervollständigte Dirk Hertles Truppe. Er war dann auch gleich an der Seite von Norbert Brendel an dem einzigen Fünfsatzspiel des Abends beteiligt. „In den geraden Sätzen standen wir schlechter, aber es hat ja gereicht“, schmunzelte Altmeister Norberrt Brendel (5,-11,5,-10,4 gegen Pritschow,F./Koch).

Der einzige Adler, der an diesem Abend mit sich und der Welt unzufrieden war, war Jan Kaune. Er unterlag dem Jugendlichen Jason Piening knapp in drei Sätzen (-9,-9,-4) und gab damit den einzigen Punkt ab. Des einen Leid, des anderen Freud. „Es tut mir leid für Jan. Aber weil er verloren hat, durfte ich wenigstens noch einmal ran“, freute sich Spitzenspieler Dirk Hertle.

Kreisliga Damen: Damen unterliegen Kirchhorst knapp – Unteres Paarkreuz gibt den Ausschlag

Adler Hämelerwald – SSV Kirchhorst 5:7 (17:25). Die Adlerinnen sorgten bei der Begrüßung mit ihrem Schlachtruf „Die Adlerinnen wollen...gewinnen“ bei den Gästen für Irritation. Damit hatten sie nicht gerechnet. Es herrschte erst einmal Funkstille. Als sie sich wieder gefangen hatten, konterten sie mit einem lauten „Schmetterball“. Doch zum Spiel:

Rika Inhülsen/Tetyana Wedemeyer unterlagen Weidlich/Reeps in drei Sätzen (-3,-1,-6), während Meike Scheithauer/Janin Barckmann in drei Sätzen über Sieroux/Wildt siegten (6,5,5).

So ging es zunächst Paarkreuz für Paarkreuz weiter.

Meike Scheithauer spielte gegen Kati Weidlich den längsten Satz des Abends (18:16 im dritten Satz) und legte damit den Grundstein zu ihrem Viersatzsieg (-6,8,16,7). Dagegen konnte Janin Barckmann in ihrem Spiel gegen Kirchhorsts Spitzenspielerin Susanne Sieroux nur den dritten Satz für sich entscheiden, im vierten fehlte ihr ein Quäntchen Glück (-6,-6,7,-11).

Unten gab Rika Inhülsen gegen Rabea Wildt nur den zweiten Satz ab (8,-9,7,8), während Tetyana Wedemeyer gegen Claudia Reeps chancenlos war (-2,-2,-2).

Im Spitzeneinzel unterlag Meike Scheithauer Susanne Sieroux in drei Sätzen (-7,-7,-4), während Janin Barckmann Kati Weidlich in fünf Sätzen bezwingen konnte (-8,7,6,-7,4). „Es ist schon gut, wenn du im fünften 5:0 führst“, freute sich Adlers Mannschaftsführerin.

Unten gab es anschließend den entscheidenden Einbruch. Rika Inhülsen verlor gegen Claudia Reeps nach gewonnenem ersten Satz den zweiten mit zwei Punkten Unterschied und hatte danach den Faden verloren. Am Ende setzte es eine Viersatzniederlage (5,-9,-6,-6). Als dann auch Tetyana Wedemeyer Rabea Wildt nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren musste (-9,-0,-2), führten die Gäste mit 6:4. Zwar brachten Meike Scheithauer/Janin Barckmann ihre Mannschaft durch einen Dreisatzsieg über Weidlich/Reeps (6,4,6) noch einmal heran, aber Susanne Sieroux/Rabea Wildt machten im letzten Doppel des Spiels gegen Rika Inhülsen/Tetyana Wedemeyer den Sack zu (3,6,8).

3. Kreisklasse Jungen: Jugend spielt in Misburg unentschieden – Thore Marx sichert mit jeweils zwei Siegen im Einzel und im Doppel den Auswärtspunkt

SG Misburg – Adler Hämelerwald 6:6 (21:27). Das Spiel der Tabellennachbarn war nichts für schwache Nerven und ging über die volle Distanz. „Wir haben hier einen Punkt verloren“, analysierte Mannschaftsführer Manuel Krug, „vier von fünf Fünfsatzspielen haben wir verloren. Wir haben in den entscheidenden Phasen vergessen, den Sack zuzumachen. Das ist bitter.“

Schon die Doppel deuteten an, dass es wohl lange gehen würde. Thore marx/Manuel Krug lieferten sich mit Schlenke/Linhart ein packendes Kopf-an-Kopf-Duell, das sie schließlich in vier Sätzen für sich entscheiden konnten (9,-9,9,11). Am Nebentisch ging es zwischen Ambrosius/Diekmann und Vince Menzel/Leonhard Heindorf nicht weniger spannend zu. Hier mussten die Adler aber den Gastgebern nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-9,11,-3,-9).

Oben gönnte Thore Marx Quint Ambrosius keinen Satz (8,8,12), aber Vince Menzel schien gegen Finn Diekmann keine Chance zu besitzen. Schnell lag er 0:2 nach Sätzen hinten, kämpfte sich aber doch in den fünften Satz. „Ich habe umgestellt. Ich weiß jetzt, was ich machen muss“, ging Vince zuversichtlich in den fünften Satz. Hier musste er jedoch schnell einem Rückstand hinterherlaufen und konnte den Satz nicht mehr umbiegen (-9,-7,6,6,-8).

Unten lieferte sich Leonhard Heindorf mit Leonhard Schlenke einen packenden Kampf. Auch die beiden gingen in den fünften Satz, auch hier verlor der Adler (9,-8,4,-9,-7). Gut, dass Käpt´n Manuel Krug durch einen ungefährdeten Dreisatzsieg über Johann Linhart (2,5,8) für den Ausgleich sorgte.

Im Spitzeneinzel fand Vince Menzel gegen Quint Ambrosius kein Mittel (-5,-8,-6) und Thore Marx hatte große Probleme mit Finn Diekmann. Sollte es hier eine Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber geben? Thore stemmte sich mit allen Mitteln gegen eine drohende Niederlage, ging hochkonzentriert in den fünften Satz und behielt die Nerven, obwohl er gegen zwei Misburger kämpfen musste, gegen Finn Diekmann und den Zähler Johann Linhart (2,-8,9,-4,6). „Das war schon nervig. Immer wieder hat der sich verzählt“, meinte Thore hinterher.

Unten sah es zunächst gut aus. Manuel Krug hatte zwei Sätze keine Probleme mit Leonhard Schlenke und am Nebentisch nahm Leonhard Heindorf Johann Linhart auseinander (2,1,9). Doch dann bekam Manuel Angst vorm Siegen, ging im dritten Satz ein wie eine Primel und konnte auch die nächsten beiden Sätze nicht für sich entscheiden (3,8,-1,-8,-7). Also ging es mit 5:5 in die Schlussdoppel.

Wenn man die Seuche am Schläger hat, hat man die Seuche am Schläger. Thore Marx/Manuel Krug legten gegen Ambrosius/Diekmann los wie die Feuerwehr (11:2), um im nächsten Satz selbst niedergemetzelt zu werden (1:11). „Das gibt’s doch nicht. Erst gewinnen wir zu zwei, dann verlieren wir zu eins. Das geht doch nicht“, Thore zeigte ungewohnte Emotionen. Betreuer Marco Schubert musste ihn beruhigen: „Das kommt schon einmal vor. Manchmal steht man in dem einen Satz besser als in dem anderen.“ So richtig geglaubt hat Thore ihm das nicht. Aber die alten Hasen wissen, dass bei einer solchen Konstellation alles auf den fünften Satz hinausläuft. Und so war es dann auch. Aber nicht etwa die Adler führten hier zur Halbzeit, nein die Misburger. War jetzt alles aus? Wieder nein. Thore und Manuel fighteten, holten Punkt um Punkt auf, erreichten bei 9:9 den Ausgleich und hatten anschließend Aufschlag. Die Misburger wollten den Spielfluss der Adler unterbrechen: Auszeit!

Als diese beendet war, machte Thore einen Superaufschlag, den die Misburger nur mit Mühe erreichten. Der Ball flog und flog, wurde lang und länger und landete...auf der Kante: 9:10. Was haben wir verbrochen, mögen sich Thore und Manuel jetzt gedacht haben. Aber es kam noch schlimmer. Auch den nächsten Ballwechsel entschieden die Gastgeber für sich (2,-1,6,-9,-9). Das sind die Momente, in denen schon viele Male Schläger durch die Halle geflogen und zerbrochen sind. Aber Thore und Manuel blieben ruhig. Nur eine große Leere erfasste sie. Aus war es mit dem Traum des Auswärtssiegs.

Gott sei Dank gaben Vince Menzel/Leonhard Heindorf gegen Schlenke/Linhart keinen Satz ab (8,9,6), so dass man wenigstens mit einem Punkt im Gepäck die Heimreise antreten konnte.  ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​​​ 

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1. Herren nach Niederlage in Bolzum unter Druck

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren verlieren Verfolgerduell in Bolzum – Ein Andy Oschem zu wenig

SV Bolzum III – Adler Hämelerwald 9:6 (34:27).Es wird ein enges Spiel werden“, waren sich beide Mannschaftsführer bei der Begrüßung sicher. Denn nach dem 9:7 für die Adler im Hinspiel, das mit Plastikbällen bestritten wurde, kamen dieses Mal die alten Zelluloidbälle zum Einsatz. Außerdem standen die Gastgeber mit dem Rücken zur Wand. Bei einer Niederlage würde das Erreichen eines Aufstiegsplatzes wohl in weite Ferne rücken.

Dementsprechend kämpften beide Mannschaften von Anfang an verbissen um jeden Punkt. Andre Lukatis/Uwe Lukatis hatten gegen das Bolzumer Spitzendoppel Jens Bolzum/Andreas Möhle einen gelungenen Auftakt, konnten den Erfolg anschließend aber nicht mehr wiederholen (7,-7,-5,-9). Rene Miglitsch/Andy Oschem lieferten sich mit Stefan Mikus/Jürgen Remmert ein packendes Duell über fünf Sätze, das sie für sich entscheiden konnten (9,-10,-7,8,7). Marco Schubert/Florian Walny sollten nun gegen Martin Schmidtmann/Christian Bolzum nachlegen. Sie waren auch auf gutem Wege, wechselten im fünften Satz mit einer 5:4-Führung die Seiten. Kaum glaublich, dass sie keinen Punkt mehr holten (5,-8,-7,7,-5). Aus war es mit der Führung nach den Doppeln.

Und die Bolzumer legten nach. Stefan Mikus ließ Rene Miglitsch keine Chance (7,7,6), Martin Schmidtmann kämpfte Andre Lukatis in fünf Sätzen nieder, wobei er sich im fünften Satz mehrmals als Gummiwand erwies. Serienweise wehrte er Schüsse des Adlers ab, der kurz vor Schluss auf dem Hallenboden lag und wie ein Maikäfer pumpte (-13,7,-8,7,8).

In der Mitte ließ Jens Bolzum Marco Schubert nicht den Hauch einer Chance (6,-6,6,7) und erhöhte damit auf 5:1. Sollte es nicht ein enges Spiel werden? Zu diesem Zeitpunkt sah es eher nach einem schnellen Untergang der Adler aus.

Wäre da nicht Kapitän Andy Oschem. Er zeigte seinen Mannschaftskameraden, wie es geht, und ließ Andreas Möhle nicht zum Zuge kommen (7,5,8).

Aber die Hoffnung schien nur kurz vorzuhalten. Denn Florian Walny hatte gegen Christian Bolzum nach gewonnenem ersten Satz kein Spielglück mehr (6,-6,-9,-10). Uwe Lukatis betrieb im letzten Einzel der Hinrunde wenigstens noch Schadensbegrenzung und feierte einen souveränen Sieg über Routinier Jürgen Remmert (7,2,-7,8). So stand es zur Halbzeit nur 3:6 und es blieb immer noch ein wenig Hoffnung.

Die erhöhte sich, als Andre Lukatis im Spitzeneinzel Stefan Mikus in drei Sätzen bezwingen konnte (6,9,4). „Wenn Rene jetzt nachlegt, sind wir wieder dran“, hoffte Marco Schubert. Aber Rene hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und unterlag Martin Schmidtmann deutlich in drei Sätzen (-8,-3,-6).

In der Mitte schien sich danach das vorzeitige Ende anzubahnen. Andy Oschem lag gegen Jens Bolzum mit 0:2-Sätzen hinten, Marco Schubert kämpfte am Nebentisch gegen Andreas Möhle mit unzähligen Netz- und Kantenbällen ums Überleben.

Im dritten Satz reklamierte Andy beim Stand von 4:8 eine Auszeit für sich, nahm ein Peiner Getränk zu sich und kämpfte sich langsam heran. Schließlich gewann er unter dem Jubel seiner Mannschaftskameraden den Satz noch mit 20:18. Nachdem er den vierten sicher mit 11:6 entschieden hatte, gab es im fünften Satz wieder einen Kampf auf Biegen und Brechen. Beim Stand von 5:7 ging er nicht nur zum Handtuch, sondern auch zum Getränk. Die Zuschauer wurden unruhig: „Du hast schon deine Auszeit genommen. Das geht nicht.“ Ging auch nicht, gab dem Adler aber Kraft und Selbstvertrauen. Er bog den Satz noch um und siegte mit 11:9 (-10,-4,18,6,9). Da auch Marco Schubert im fünften Satz das bessere Ende für sich hatte (-9,8,6,-6,8), stand es nur noch 6:7.

Das untere Paarkreuz hatte es jetzt in der Hand, das Spiel vielleicht noch zu drehen.

Aber Uwe Lukatis fand gegen Christian Bolzum nur in einem Satz das richtige Mittel zum Sieg (-5,-7,9,-7). Damit war nur noch ein Unentschieden möglich.

Florian Walny versuchte dann auch alles, um seine Adler in das Abschlussdoppel zu bringen. Zwar lag er gegen Jürgen Remmert mit 0:2 nach Sätzen hinten, hatte aber ein Mittel gefunden, wie er wohl den Bolzumer Abwehrer würde bezwingen können. Jedenfalls entschied er den dritten Satz für sich und führte im vierten 10:6, um den noch mit 10:12 abzugeben (-5,-6,9,-10). Das Spiel war damit aus. Die Bolzumer feierten, die Adler schlichen mit gesenkten Köpfen aus der Halle. Zu gern hätten sie einen fünften Satz zwischen Florian und Jürgen gesehen, denn im Abschlussdoppel hatten ​​ Andy/Rene den ersten Satz bereits für sich entschieden und im zweiten Satz führten sie hoch.

2. Bezirksklasse Herren: 1. Herren erteilen Postlern Höchststrafe

Post SV Lehrte II – Adler Hämelerwald 0:9 (4:27). Ganze vier Sätze gönnten die Adler den Postlern, die in allen Belangen unterlegen waren. So war das Punktspiel nach nicht einmal 90 Minuten vorbei. „Endlich komme ich mal früh nach Hause“, freute sich Oldie Marco Schubert.

3. Kreisklasse Herren: 4. Herren kommen mit leeren Händen aus Ilten zurück

TTG Ilten/Rethmar (SG) III – Adler Hämelerwald IV 7:4 (27:17). „Mit ein bißchen Glück hätten wir einen Punkt holen können“, meinte Mannschaftsführer Wolfgang Ecke. In der Tat waren viele Spiele hart umkämpft.

Torsten Werner/Wolfgang Ecke konnten im Eröffnungsdoppel gegen Torbica/Sommer nur den ersten Satz für sich entscheiden, verloren aber zwei der drei Sätze mit zwei Punkten Unterschied (8,-9,-8,-9). Besser machten es da Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel, die gegen Lange/Hauer in der Verlängerung des fünften Satzes gewannen (6,-3,-5,4,10).

Oben gab es dann nichts zu holen. Wolfgang Ecke unterlag Spitzenspieler Branko Torbica in drei Sätzen (-6,-10,-5) und Torsten Werner blieb gegen Bernd Lange auch ohne Satzgewinn (-5,-8,-6). Unten jedoch das umgekehrte Spiel. Thomas Jahnel durch einen Fünfsatzsieg über Hans-Jürgen Sommer (10,8,-8,-3,9) und Karl-Heinz Brandes durch einen Viersatzsieg über Jörg Hauer (8,-9,5,9) sorgten postwendend für den Ausgleich.

Im Spitzeneinzel verlor zwar Torsten Werner in drei Sätzen gegen Branko Torbica (-9,-8,-7), aber Wolfgang Ecke konnte Iltens Nr. 2 Bernd Lange in vier Sätzen niederhalten (8,9,-6,7).

Wenn das untere Paarkreuz wieder zwei Punkte macht, dann sieht alles nach einem Auswärtssieg aus. Aber Kalle Brandes und Thomas Jahnel konnten ihr gutes Ergebnis aus den ersten Spielen nicht wiederholen. Ja, sie verloren sogar beide Spiele. „Das war schon bitter. Kalle führt 2:0 und vergeigt, ich verliere auch im fünften. Wenigstens ein Spiel hätte kommen müssen“, so ein frustrierter Thomas Jahnel. In der Tat gab Karl-Heinz Brandes sein Spiel gegen Hans-Jürgen Sommer nach einer 2:0-Satzführung noch ab (8,8,-2,-8,-3) und Thomas Jahnel musste Jörg Hauer nach hartem Kampf zum Sieg gratulieren (-10,9,-8,10,-6).

Auch im Doppel lief es nicht. Torsten Werner/Wolfgang Ecke verloren unglücklich gegen Lange/Hauer (-6,-10,-9).  ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​​​ ​​ 

Adler führen bei Kaiserwetter traditionelle Wanderung durch

Wie jedes Jahr trafen sich die TT-Adler auf dem Edeka-Parkplatz. Blauer Himmel und Sonne satt sorgten schon von Anfang an für gute Stimmung. ​​ Nachdem alle, die sich angemeldet hatten, auch tatsächlich anwesend waren, gab Cheforganisator Torsten Werner das Zeichen zum Aufbruch und führte die Gruppe Richtung Hämelerwald-Süd. Kurz hinter den letzten Häusern des Hechtwegs holte Rika Inhülsen plötzlich Boßelkugeln aus ihrem Rucksack und aus der Wanderung wurde ein Boßelturnier.

Mit großem Jubel oder lautem Wehklagen wurden die Würfe der einzelnen Spieler kommentiert. Besonders die Adlerinnen zeigten, dass sie nicht nur mit dem Schläger umzugehen wissen. Petra Pössel gelang sogar ein viel bestaunter 100m-Wurf um die Kurve. Dass der eine oder andere Wurf in den Graben ging, machte nichts. Denn mit Rene Miglitsch und Thomas Jahnel waren zwei Spieler dabei, die keine Angst vor nassen Schuhen hatten und die Kugeln immer wieder aus dem wasser, dem Matsch oder den Blättern fischten.

An der Soßmarer Hütte lag noch das Team B mit zwei Würfen vorn. Als nach 2 ½ Stunden der Waldrand erreicht war, verkündete Spielleiter Dirk Hertle: „Team A hat gewonnen.“ Andy Oschem traute seinen Ohren nicht: „Ich hätte nie gedacht, dass wir noch gewinnen. Das war eine grandiose Teamleistung. Besser geht’s nicht.“ Team B vermutete dagegen ein abgekartetes Spiel, gehörte doch Spielleiter Dirk zum Team A. Aber sie nahmen die Niederlage sportlich.

Nach der Wanderung war vor dem gemütlichen Beisammenssein. Bei „Apostel“ ließen die Adler ​​ den Nachmittag bis spät in die Nacht bei Gyros und Ouzo ausklingen.