Damen feiern Auswärtssieg in Vahrenwald

1. Kreisklasse Staffel 1: 2. Herren siegt im Derby – Nach den Doppeln ging bei den Adlern die Post ab

Adler Hämelerwald II – TTC Arpke V 9:3 (29:16). Zu einem hohen Sieg kamen die Adler gegen die Arpker Fünfte. Aber danach sah es zunächst nicht aus. „Wir waren zu Beginn äußerst unsicher, waren wir doch dieses Mal sechs Spieler, das war ungewohnt für uns“, schmunzelte Dirk Hertle. Doch zum Spiel.

Dirk Gudwitz/Dirk Hertle hatten ihre liebe Mühe mit Born/Slomma, hatten aber am Ende die Nase vorn (6,12,-9,3). Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger hatten jedoch nicht so viel Glück und unterlagen Oelmann/Klostermann knapp in drei Sätzen (-11,-7,-10). Auch Andreas Baumgart/Frank Graetsch konnten gegen Feeken/Haak nicht gewinnen (-10,7,-4,-6). So stand es nach den Doppeln 1:2.

Augenscheinlich hatten die Adler jetzt Wut. Denn in den folgenden Einzeln konnten die Gäste nur noch einmal punkten.

Oben ließ Dirk Gudwitz Andre Oelmann nicht den Hauch einer Chance (5,3,1), Olaf Wundenberg dagegen musste gegen Manni Born über die volle Distanz gehen, hatte im fünften Satz aber deutlich die Nase vorn (5,-9,3,-6,5).

In der Mitte bezwang Dirk Hertle Bernd Slomma in drei Sätzen (7,1,9). Andreas Baumgart tat es ihm am Nebentisch gleich und gönnte Lutz Klostermann ebenfalls keinen Satz (7,6,6).

Unten hatte Bernd Waldenberger nach knapp gewonnenem ersten Satz Rene Haak sicher im Griff (10,8,2), während Frank Graetsch nach großartigem Kampf Marius Feeken zum Sieg gratulieren musste (-15,8,-6,-9).

Oben versuchten die Gäste dann das Unmögliche noch möglich zu machen. Sie warfen alles, was sie noch hatten, in die Waagschale. Aber sowohl Dirk Gudwitz als auch Olaf Wundenberg hatten nach fünf Sätzen das bessere Ende für sich. Dirk kam gegen Manni Born gehörig ins Schwitzen (-7,11,-7,9,5), Olaf hätte gegen Andre Oelmann den Sack schon im vierten Satz zumachen können (-4,10,6,-13,5).

Im letzten Spiel des Abends hatte Dirk Hertle nur im ersten Satz starken Widerstand von Lutz Klostermann zu brechen, danach lief es (10,5,5).

 

Bezirksklasse Damen: Der Adler ist zurück – Damen holen Auswärtssieg in Vahrenwald

TuS Vahrenwald – Adler Hämelerwald 0:8 (5:24). „Wenn nicht heute, wann dann“, singen die Höhner. Besser kann man den Druck nicht beschreiben, unter denen die Adlerinnen vor dem Spiel standen. Beide Teams hatten bisher noch keinen Punkt errungen.

Die Spielerinnen um Kapitän Janin Barckmann hatten aber in den bisherigen Spielen schon öfter dicht vor einem Punktgewinn gestanden, im Gegensatz zu den Gastgeberinnen. „Heute holen wir mindestens einen Punkt“, war sich Meike Scheithauer denn auch sicher.

Und die Vahrenwalderinnen taten ein Übriges, um die Adlerinnen zu pushen. Sie vergaßen bei der Begrüßung einfach den Adler. „Wir begrüßen unsere Gäste vom SV Hämelerwald...“, so Aushilfskäpt´n Daniela Rüdiger. Kein Adler, nur SV. Das geht gar nicht. Skandal! Die Adlerinnen kochten innerlich vor Wut, wandelten diese Wut aber sofort in positive Energie um. Rika Inhülsen war so perplex, dass sie sofort ihre neuen Turnschuhe aus- und ihre alten Treter anzog. Kein schmerzhaftes Drücken sollte einem Sieg im Wege stehen. Jetzt erst recht! Kein Adler, unglaublich!!

Nach diesem Fauxpas machte es auch nichts mehr, dass die Gastgeberinnen Plastikbälle einsetzten. „Die Bälle machten schon beim Einspielen so ein merkwürdiges Geräusch, so ein ´Klack, Klack´“, wunderte sich Janin Barckmann ganz zu Anfang. Nachdem die Vahrenwalderinnen das Geheimnis gelüftet hatten, waren alle Unklarheiten beseitigt.

„Das Spiel mit Plastikbällen scheint langsamer zu sein. Ich dachte, manche Bälle kommen in Zeitlupe“, so Petra Pössel. Doch zum Spiel:

Die Doppel waren eine klare Angelegenheit für die Adlerinnen. Petra Pössel/Meike Scheithauer gönnten Rüdiger/Schmiedl zwar den zweiten Satz, dafür ließen sie in den anderen drei Sätzen zusammen nur acht Punkte zu (2,-14,3,3). Auch Janin Barckmann/Rika Inhülsen hatten Hemmerling/Stevens sicher im Griff und feierten einen Dreisatzsieg (10,4,6).

In den Einzeln setzten die Adlerinnen sofort nach. Meike Scheithauer gönnte Vahrenwalds Spitzenspielerin Andrea Hemmerling keinen Satzgewinn (4,6,7) und Petra Pössel schlug Daniela Rüdiger ebenfalls deutlich in drei Sätzen (6,3,9).

Unten lieferten sich Rika Inhülsen und Martina Stevens das einzige Fünfsatzspiel des Abends. Am Ende hatte Rika die Nase vorn (4,-13,3,-4,7). „Ich habe mich in meinen alten Turnschuhen einfach wohler gefühlt als in den neuen. Und wenn ich nicht den zweiten Satz so blöd verliere, dann wäre ich schon nach drei Sätzen fertig gewesen“, so Adlers Nr. 4. Janin Barckmann ließ am Nebentisch ebenfalls nichts anbrennen und gab gegen Annekatrin Schmiedl nur einen Satz ab (6,8,-12,4). „Annekatrin hat im dritten Satz ihr Spiel umgestellt, da musste ich mich erst dran gewöhnen, aber dann lief es ja wieder“, meinte Janin hinterher.

Oben bereiteten Petra Pössel und Meike Scheithauer dem einseitigen Spiel ein frühes Ende. Petra schlug Andrea Hemmerling klar in drei Sätzen (5,5,1) und Meike hatte ab dem dritten Satz mit Daniela Rüdiger keine Probleme mehr (11,-2,5,4).

Natürlich bekamen die Gastgeberin am Schluss noch etwas zu hören: „Der Adler ist zurück!!!!!“

3. Kreisklasse: 4. Herren spielen Unentschieden – Spitzenspieler Jan Kaune ungeschlagen

Adler Hämelerwald IV – TSV Dollbergen 6:6 (26:21). „Das Unentschieden geht in Ordnung, wenn wir auch nach Sätzen gewonnen haben“, so Mannschaftsführer Thomas Jahnel.

In der Tat gingen alle Paarkreuze unentschieden aus. Das fing schon in den Doppeln an.

Jan Kaune/Wolfgang Gilster schlugen Gresch/Lackert in vier Sätzen (10,4,-8,7), Karl-Heinz Brandes/Raimund Schwenke unterlagen Koch/Framke in vier Sätzen (-8,-7,9,-8).

Oben ging Jan Kaune nach einem spannenden Fünfsatzspiel als Sieger über Florian Framke vom Tisch (8,-10,8,-8,6). Karl-Heinz Brandes unterlag aber Thomas Koch knapp in vier Sätzen (-6,9,-9,-7).

In der Mitte ließ Wolfgang Gilster Florian Lackert keine Chance (7,3,2), während Thomas Jahnel gegen Janko Gresch nur den zweiten Satz für sich entscheiden konnte (-7,9,-3,-6).

Im Spitzeneinzel zeigte Jan Kaune einmal mehr keine Nerven (5,10,10 gegen Thomas Koch). Karl-Heinz Brandes dagegen gratulierte Florian Framke nach vier Sätzen zum Sieg (4,-13,-6,-7). „Den zweiten Satz musste ich gewinnen, klare Sache“, haderte der Adler mit sich und allen Tischtennisgöttern.

Wolfgang Gilster hätte im Spiel gegen Janko Gresch für einen Sieg der Adler sorgen können. Nach einem 0:2-Satzrückstand kämpfte er sich zurück und verlor unglücklich mit zwei Punkten Unterschied im fünften Satz (-8,-9,6,8,-9). „Das wär´s gewesen, wenn ich den fünften noch gewinne“, schmunzelte der Adler-Routinier. Thomas Jahnel sorgte dann dafür, dass es vor den Doppeln 5:5 stand (6,2,3 gegen Florian Lackert).

Karl-Heinz Brandes/Raimund Schwenke hatten im ersten Doppel Gresch/Lackert sicher im Griff (8,5,4) und sicherten mit ihrem Sieg schon einmal das Unentschieden. An Jan Kaune/Wolfgang Gilster lag es nun, aus dem einen zwei Punkte zu machen. Aber es lief gegen Koch/Framke zunächst nicht viel zusammen. Nach zwei verlorenen Sätzen standen sie mit dem Rücken zur Wand und kamen zurück. Als sie auch den vierten Satz in der Verlängerung für sich entschieden hatten, entstand so etwas wie Hoffnung auf mehr. Aber die beiden hatten sich bei ihrer Aufholjagd zu sehr verausgabt und verloren den fünften Satz deutlich (-9,-4,3,12,-2).

  

1.Herren weiter ohne Punkt

1.Bezirksklasse: 1. Herren verlieren deutlich gegen Arminia Hannover – Andreas Baumgart holt Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald – Arminia Hannover II 1:9 (10:29). Nichts drin war für die ersatzgeschwächten Adler im Spiel gegen die Arminen. Peter Inhülsen ist immer noch verletzt und Andy Oschem schonte sich für die schwere Aufgabe am nächsten Tag in Misburg. Für die verhinderten Spieler traten Dirk Hertle und Andreas Baumgart an die Tische. „Auch mit voller Truppe hätten wir das Spiel nicht gewonnen“, war sich Marco Schubert sicher. Obwohl von vornherein eine Niederlage wahrscheinlich war, verkauften die Adler ihr Fell so teuer wie möglich. Marco Schubert/Daniel Schott konnten zwar gegen Egermann/Gdynia keinen Satz gewinnen (-7,-4,-8), aber Rene Miglitsch/Jan Ptak hatten das Arminen-Spitzendoppel Gao/Meuer am Rande einer Niederlage (12,10,-8,-9,-8). Auch Dirk Hertle/Andreas Baumgart kämpften bravourös, mussten aber Sosnowski/Dökel zum Sieg gratulieren (-12,-4,-9).

Oben lieferte sich Marco Schubert mit Nikolaus Meuer einen Kampf auf Biegen und Brechen, den er leider nach fünf Sätzen verlor (-9,-10,10,5,-8). Auch Rene Miglitsch wehrte sich nach Kräften gegen die Schläge des noch jugendlichen Yuma Gao, konnte aber nur einen Satz für sich entscheiden (-7,-9,10,-3).

In der Mitte sahen die Adler dann nicht gut aus. Daniel Schott (-1,-5,-6 gegen Viktor Sosnowski) und Jan Ptak (-3,-8,-6 gegen Fabian Egermann) gelangen kein Satzgewinn.

Als auch Dirk Hertle gegen Jan Gdynia in drei Sätzen den kürzeren zog (-5,-8,-5), drohte die Höchststrafe. Aber die verhinderte Andreas Baumgart. Nach einem packenden Kampf bezwang er Christopher Dökel mit zwei Punkten Unterschied im fünften Satz (-7,-7,5,7,9), wobei er einen 0:2-Satzrückstand noch drehte. Während alle Andreas zu seiner Leistung beglückwünschten, war der zum Spitzenspieler aufgestiegene Marco Schubert „not amused“. Er musste nämlich noch einmal an den Tisch. „Mein QTTR-Wert geht baden“, jammerte der Adler. Und so war es dann auch. Gegen

Yuma Gao verlor der Adler in fünf Sätzen (-6,8,12,-3,-10).

     

 1. Bezirksklasse: 1. Herren beziehen bittere Niederlage in Misburg – Marco Schubert bleibt unbesiegt

SG Misburg II – Adler Hämelerwald 9:6 (34:29). In dem Spiel zwischen der SG und den Adlern ging es darum, wer die rote Laterne würde behalten dürfen. Beide Teams hatten vor dem Spiel null Punkte. „Das war wohl schon der Todesstoß, Klassenerhalt ade“, meinte ein zerknirschter Marco Schubert nach dem Spiel.

Nicht zu beneiden war Mannschaftsführer Andy Oschem, der zu diesem wichtigen Spiel sechs Spieler an den Tisch bringen musste, was sich zu einer Herkulesaufgabe zu entwickeln drohte. Zwischendurch hatte er schon Ehrenpräsi Ernst Miglitsch engagiert, um keine Strafe für unvollständiges Antreten bezahlen zu müssen. Auch Torsten Werner fand sich bereit, mit nach Misburg zu fahren, falls die Erste nicht voll werden würde. Aber dann löste sich doch fast alles in Wohlgefallen auf. Jan Ptak beendete pünktlich in Peine seine Arbeit und Bernd Waldenberger erklärte sich kurzfristig bereit, Ersatz zu spielen. Beide, Jan und Bernd, trafen dann auch pünktlich zum Beginn ihres Doppels in der Halle ein.

Der Beginn der Partie verlief für die Adler optimal, ein Auswärtssieg schien sich anzubahnen. Denn Marco Schubert/Daniel Schott knackten das gegnerische Spitzendoppel Klein/Bouslovitch in vier Sätzen (7,-10,7,6) und Andy Oschem/Rene Miglitsch rangen Weidner/Mark nach hartem Kampf nieder (-12,12,8,7) und sorgten für die 2:0-Führung. Die hätten Jan Ptak/Bernd Waldenberger sogar noch ausbauen können, sie verloren aber gegen Weibert/Emmeluth unglücklich im fünften Satz in der Verlängerung, wobei sie zwei Matchbälle nicht verwandeln konnten (-8,5,-7,3,-13).

Oben lief es ebenfalls gut. Marco Schubert bezwang Kai Weidner in drei Sätzen (5,7,9) und Andy Oschem setzte sich in fünf Sätzen gegen Florian Klein durch (7,-5,-12,8,0).

Die Mitte konnte jedoch nicht nachlegen. Daniel Schott (-6,7,-5,-6 gegen Johannes Weibert) und Rene Miglitsch (-7,4,-12,-7 gegen Manfred Emmeluth) gaben ihre Spiele in vier Sätzen ab.

Unten schien Bernd Waldenberger nach zwei deutlich verlorenen Sätzen im dritten Satz endlich ein Mittel gegen Mario Bouslovitchs Schläge gefunden zu haben, aber der Misburger schüttelte sich nur kurz und gab im vierten Satz wieder gehörig Gas (-7,-1,2,-2). Damit stand es jetzt 4:4. Und Jan Ptak sollte im letzten Einzel des ersten Durchgangs für die Halbzeitführung sorgen. Gegen Marcel Mark lief es auch prächtig. Jan gönnte zwei Sätze lang, ja drei Sätze seinem Gegner keine Chance, führte im dritten Satz sogar schon mit 10:8 und brachte das Spiel nicht nach Hause (5,4,-10,-9,-5).

Als dann auch noch Andy Oschem im Spitzeneinzel Kai Weidner unterlag (-8,-5,5,-8), wurde es langsam eng. Hoffnung keimte jedoch auf, als sowohl Marco Schubert (-8,7,-12,8,8 gegen Florian Klein) und Rene Miglitsch (8,-4,8,9 gegen Johannes Weibert) ihre Spiele gewinnen konnten und damit für den Ausgleich sorgten.   

Das waren dann aber auch die letzten Punkte für die Adler. Die nächsten drei Einzel gingen alle in vier Sätzen an die Gastgeber. Daniel Schott unterlag Manfred Emmeluth (-6,7,-5,-5), Jan Ptak fand in Mario Bouslovitch seinen Meister (-6,-7,7,-8) und Bernd Waldenberger gratulierte Marcel Mark zum Sieg (5,-5,-5,-10).

Bleibt zu erwähnen, dass Andy Oschem/Rene Miglitsch im Abschlussdoppel schon zwei Sätze gewonnen hatten und im dritten Satz hoch führten. „Wenn Doppel 3 kommmt und Janni sein erstes Einzel nach Hause bringt, dann nehmen wir hier die Punkte mit, glasklar“, analysierte Käpt´n Andy Oschem das Spiel.  

 

1. Bezirksklasse: 1. Herren weiter ohne Punkt – Ernst Miglitsch bekommt nach langen Jahren wieder Einsatz in der 1. Herren

Adler Hämelerwald – TuS Altwarmbüchen 3:9 (20:31). Gegen die Altwarmbüchener, vor der Saison als ein Team auf Augenhöhe eingeschätzt, setzte es für die Erste die sechste Niederlage im sechsten Spiel.  „Die Nerven liegen blank. Bei jedem Spiel müssen wir zittern, ob wir voll werden. Dass Ernst Miglitsch aufgestellt werden muss, damit wir keine Strafe zahlen müssen, ist der bisherige Höhepunkt“, meinte ein frustrierter Marco Schubert. Doch zum Spiel:

Andy Oschem/Rene Miglitsch lieferten sich im Eröffnungsdoppel mit Forstner/Bautista einen packenden Kampf, den sie unglücklich im fünften Satz verloren (-8,9,-12,5,-9). Als am Nebentisch Marco Schubert/Daniel Schott gegen Grützner/Will nur einen Satz für sich entscheiden konnten (-8,9,-4,-5) und Doppel 3 kampflos an die Gäste ging, war schon nach den Doppeln eine Vorentscheidung zugunsten der Gäste gefallen.

Oben wurden anschließend die Punkte geteilt. Andy Oschem hatte gegen Fabian Will in vier Sätzen das Nachsehen (8,-7,-6,-11), Marco Schubert konnte in fünf Sätzen gegen Daniel Grützner gewinnen (-10,9,-4,5,3). „Daniel hat das Spiel falsch verstanden. Er dachte wohl, es wird mit Vorgabe gespielt. Anders kann man das jedenfalls nicht verstehen, dass er mich immer hat hoch führen lassen, um dann aufzudrehen. Gut, dass er nur den ersten Satz hat drehen können“, so Adlers Nr. 2.

In der Mitte blieben die Adler ohne Niederlage. Rene Miglitsch ließ sich von Markus Rinnes Noppen in keinster Weise beeindrucken und fertigte den Youngster in drei Sätzen ab (4,5,1). Ganz anders lief das Spiel am Nebentisch. Daniel Schott und Volker Forstner lieferten sich in einem hoch emotionalen Spiel einen Kampf auf Biegen und Brechen. Schließlich führte Daniel im fünften Satz bei eigenem Aufschlag 10:9 und nahm eine Auszeit. „Das kann man nicht machen. Er hat drei Punkte in Folge gemacht. Er hat doch jetzt einen Lauf“, Mannschaftsführer Andy Oschem wurde auf der Bank fast wahnsinnig. Und er sollte recht behalten. Den anschließenden Punkt machte nämlich Forstner. Aber Ende gut, alles gut.  Die nächsten beiden Punkte verbuchte Daniel auf seinem Konto: Spiel, Satz und Sieg (11,-11,9,-3,10).

Im Lager der Adler begann man zu rechnen. Wenn Peter Inhülsen sein Einzel gegen Eike Lengemann gewinnt, würde es nur 4:5 zur Halbzeit stehen, dann wäre vielleicht ein Unentschieden möglich.

Peter, nach langer Verletzungspause wieder dabei, fand auch gut ins Spiel, führte im ersten Satz sogar mit 10:7, konnte diesen aber nicht nach Hause bringen. Die beiden nächsten Sätze gingen genauso knapp über den Tisch, dieses Mal jedoch zugunsten von Peter. 2:1 nach Sätzen für Peter. Würde  die Sonne doch wieder scheinen? Natürlich nicht! Peter hatte sich verausgabt und war mit seinen Kräften am Ende. So musste er am Ende seinem Gegenüber Eike Lengemann nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (-10,9,17,-7,-3).

Oben gingen die Spiele ebenfalls an die Gäste. Andy Oschem unterlag Daniel Grützner in vier Sätzen (-6,-8,8,-6) und Marco Schubert konnte eine 2:0-Satzführung gegen Fabian Will nicht nach Hause bringen (4,6,-3,-8,-6).

Das gleiche Schicksal erlitt Rene Miglitsch gegen Volker Forstner. Auch er musste nach einer 2:0-Satzführung dem Altwarmbüchener nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren (6,6,-8,-7,-5). Damit war aus dem erträumten Unentschieden eine derbe 3:9-Klatsche geworden.

Pokal-Aus für 3.Herren

Kreisklasse Staffel 2: 3. Herren geht in Eltze nach fünf Spielen die Puste aus – Norbert Brendel und Eduard Weinberger holen die Punkte

TTC Eltze – Adler Hämelerwald III 9:3 (28:15). „Nach den Einzeln im oberen Paarkreuz lief bei uns nichts mehr“, so Mannschaftsführer Wolfgang Ecke. Da führten die Adler mit 3:2. Unglaublich, dass sie anschließend nicht einen einzigen Punkt holten. Doch zum Spiel:

Torsten Werner/Raimund Schwenke bezogen die erwartete Niederlage gegen das Eltzer Spitzendoppel Gilhaus/Wrede (-4,-4,-4), während Eduard Weinberger/Norbert Brendel nach hartem Kampf gegen Schinke/Grass den Tisch als Sieger verließen (10,10,-11,6). Wolfgang Ecke/Karl-Heinz Brandes konnten leider gegen Nagel/Schubert nicht erhöhen (-2,-4,-9), so dass die Gastgeber nach den Doppeln in Führung lagen. Aber dann knackte Norbert Brendel Eltzes Spitzenspieler Dennis Gilhaus in drei Sätzen (7,9,8) und Eduard Weinberger bezwang Karl-Heinz Wrede ebenfalls in drei Sätzen (7,5,6). Wer hätte je geahnt, dass das die beiden letzten Punkte sein für die Adler würden !

In der Mitte war Wolfgang Ecke gegen Wilfried Schinke ohne Chance (-2,-6,-2), Torsten Werner brachte eine 2:0-Satzführung gegen Eckhard Grass nicht nach Hause (7,7,-6,-7,-6).

Unten gewannen Raimund Schwenke und Karl-Heinz Brandes keinen Satz. Raimund unterlag Jürgen Nagel (-7,-6,-8), Karl-Heinz Brandes hatte gegen Rudolf Schubert das Nachsehen (-5,-1,-7).

Als dann Eduard Weinberger und Norbert Brendel ihr Kunststück aus dem ersten Durchgang nicht wiederholen konnten, war es um die Adler praktisch geschehen. Eduard verlor das Spitzeneinzel gegen Dennis Gilhaus in vier Sätzen (-6,-6,6,-6), Norbert musste sich nach hartem Kampf Karl-Heinz Wrede in fünf Sätzen beugen (4,-4,-6,13,-6).

Das letzte Spiel des Abends verlor dann Torsten Werner knapp in vier Sätzen gegen Wilfried Schinke (-7,-9,6,-9).

Bezirksklasse Damen: Damen kehren mit leeren Händen aus Vinnhorst zurück – Petra Pössel und Meike Scheithauer im Einzel ungeschlagen

TTC Vinnhorst – Adler Hämelerwald 8:5 (27:19). „Wir hätten unser Doppel gewinnen müssen, dann wären die Vinnhorsterinnen unter Druck gewesen. Vielleicht hätten wir dann einen Punkt mit nach Hause gebracht“, meinte Petra Pössel hinterher. „Wenn“ und „Aber“ und „hätte“. Am Ende nützt das alles nichts. Fakt ist: Zum ersten Mal in dieser Saison gingen beide Doppel verloren. Janin Barckmann/Rika Inhülsen konnten Zehren/Isenbeck nur ein bisschen ärgern, aber nicht bezwingen (-9,-4,-13), Petra Pössel/Meike Scheithauer mussten sich nach hartem Kampf Järsch/Langanski-Bittkau in der Verlängerung des fünften Satzes geschlagen geben (9,-5,10,-8,-10).

Oben sorgten zwar Meike Scheithauer durch einen auch in dieser Höhe verdienten Viersatzsieg über Heidi Järsch (-2,3,4,9) und Petra Pössel durch ein glattes 3:0 über Kerstin Zehren (5,3,7) für den schnellen Ausgleich, aber unten konnten Janin Barckmann und Rika Inhülsen nicht nachlegen.

Rika hatte das Nachsehen gegen  Ute Langanski-Bittkau (-4,-3,-6), Janin unterlag Gudrun Isenbeck (-9,-5,-5). Und dann setzte sich das Spiel munter fort. Die nächsten zwei Spiele gingen an die Gäste, die übernächsten an die Gastgeberinnen.

Petra Pössel gewann sicher gegen Heidi Järsch (6,8,6), Meike Scheithauer gönnte Kerstin Zehren keinen Satz (6,8,11). Wieder Ausgleich!

Aber Janin Barckmann verlor anschließend knapp gegen Ute Langanski-Bittkau (6,-6,10,9) und Rika Inhülsen musste Gudrun Isenbeck zum Sieg gratulieren (-4,-5,-2).

Petra Pössel brachte die Adlerinnen durch einen Fünfsatzsieg über Ute Langanski-Bittkau zwar noch einmal auf 5:6 heran (-5,4,-6,4,2), aber es sollte der letzte Punkt für ihre Mannschaft gewesen sein. Denn Janin Barckmann konnte Vinnhorsts Spitzenspielerin Heidi Järsch nicht bezwingen (-2,9,-14,-8) und Rika Inhülsen ging gegen Kerstin Zehren als zweite Siegerin vom Tisch (-4,-5,-7).

Regionspokal 1. Kreisklasse: 3. Herren scheiden gegen Misburg aus – Eduard Weinberger/Norbert Brendel verhindern die Höchststrafe

SG Misburg IV – Adler Hämelerwald III 6:1 (19:6). „Das war´s mit dem Pokal“, war Torstens Werner Reaktion auf die Pleite in Misburg. Nachdem die Doppel unentschieden ausgegangen waren (Torsten Werner/Wolfgang Ecke verloren in drei Sätzen gegen Scholvin/Schmidt -13,-2,-4; Eduard Weinberger/Norbert Brendel siegten in vier Sätzen über Nebcke/Lechtenberg -7,8,7,10), hatte nur noch Norbert Brendel einen Sieg auf dem Schläger. Er hatte Misburgs Marcus Scholvin am Rande einer Niederlage und verlor unglücklich in der Verlängerung des fünften Satzes (4,-1,-7,9,-11). Anschließend hagelte es nur noch Niederlagen.

Nur noch Eduard Weinberger konnte gewinnen, aber nur einen Satz, das war zu wenig.Gegen Henner Nebcke setzte es eineViersatzniederlage (9,-8,-9,-7). Wolfgang Ecke (-5,-4,-11 gegen Jan Schmidt), Torsten Werner (-2,-6,-5 gegen Christian Lechtenberg) und Eduard Weinberger (-10,-6,-6 gegen Marcus Scholvin) konnten in ihren Spielen keinen Satz für sich entscheiden.

So waren die Adler wenigstens wieder schnell zu Hause.

Gemischte Bilanz

1. Kreisklasse Staffel 2: 3. Herren verlieren in Otze – Frank Graetsch/Hanh Pham verhindern Debakel in den Doppeln

TTC Otze – Adler Hämelerwald III 9:3 (32:17). „Wir hatten in Otze keine Chance. Schon nach wenigen Spielen lagen wir deutlich hinten. Leider sind die knappen Sätze meistens an die Otzer gegangen“, stellte Mannschaftsführer Wolfgang Ecke nüchtern fest.

Eduard Weinberger/Norbert Brendel konnten gegen Jung/Hatesuer nur den ersten Satz gewinnen (8,-8,-7,-5), Torsten Werner/Wolfgang Ecke, aus taktischen Gründen als Doppel 1 aufgestellt, schienen nach zwei unglücklich verlorenen Sätzen das Spiel drehen zu können, aber auch sie mussten nach vier Sätzen ihren Gegnern Wieland/Steinbach zum Sieg gratulieren (-9,-10,7,-4).

Im letzten Doppel lieferten sich Frank Graetsch/Hanh Pham mit Neben/Meyer einen packenden Kampf. Drei der fünf Sätze gingen mit zwei Punkten Unterschied über den Tisch. Gut, dass die Adler den letzten Satz mit zwei Punkten Unterschied für sich entscheiden konnten (-8,18,-11,7,9).

„Ich bin um Jahre gealtert, warum muss das alles so spannend sein“, stöhnte Frank Graetsch hinterher. Und dann „durfte“ Frank auch gleich gegen Otzes Spitzenspieler Hartmut Jung ran. „Ich war noch vom Doppel kaputt. Wenn ich frisch gewesen wäre, hätte ich gewonnen“, war sich der Adler nach der knappen Dreisatzniederlage sicher (-10,-6,-10). Auch Eduard Weinberger musste Martin Wieland zum Sieg gratulieren. Für ihn kam nach vier Sätzen das Aus (-7,7,-9,-8).

Als dann auch die Mitte nicht punkten konnte, Hanh Pham unterlag Dirk Hatesuer (-9,9,-8,-7), Norbert Brendel musste sich Jasper neben nach fünf Sätzen beugen (6,-5,3,-4,-7), führten die Gastgeber mit 6:1 und bei den Adlern schienen die Lichter auszugehen. Wolfgang Ecke sorgte jedoch wieder für ein Fünkchen Hoffnung durch seinen knappen Viersatzsieg über Dieter Steinbach (6,-4,9,9). Aber es sollte bei einem Fünkchen bleiben, das gleich wieder ausging.

Torsten Werner unterlag im letzten Spiel des ersten Abschnitts Klaus Meyer (-8,-7,-9) und Eduard Weinberger konnte im Spitzeneinzel gegen Hartmut Jung nur den ersten Satz für sich entscheiden (6,-7,-11,-5). „Es war heute nicht mein Tag. Tut mir leid für die Mannschaft“, grummelte Eduard nach seinem zweiten verlorenen Einzel vor sich hin.

Frank Graetsch zögerte zwar anschließend das Ende durch seinen knappen Fünfsatzsieg über Martin Wieland noch ein wenig hinaus (1,-6,-4,11,8), aber nach der unglücklichen Niederlage von Norbert Brendel gegen Dirk Hatesuer (4,-8,-11,-11) konnten alle Akteure unter die Dusche.

 

1. Kreisklasse Staffel 1: 2. Herren treten beim Meisterschaftsfavoriten nur mit fünf Spielern an und entführen trotzdem sensationell aus Bolzum einen Punkt – Florian Walny/Andreas Baumgart behalten im Abschlussdoppel die Nerven

SV Bolzum IV – Adler Hämelerwald II 8:8 (33:27). „Den Punkt haben wir heute unserer Mitte zu verdanken“, freute sich Käpt´n Florian Walny über das 4:0 von Andreas Baumgart und Bernd Waldenberger.

Dirk Gudwitz/Eduard Weinberger unterlagen erwartungsgemäß dem Bolzumer Spitzendoppel Bolzum/Lee (-4,-6,-7), aber Florian Walny/Andreas Baumgart spielten voll konzentriert und verhinderten den Super-GAU nach den Doppeln durch ihren Viersatzsieg über Remmert/Kronisch (4,6,-7,7).  

Oben gab es ebenfalls eine Punkteteilung. Florian Walny drehte mit einer großartigen kämpferisch Leistung das Spiel gegen Spitzenspieler Jürgen Remmert (-5,-4,5,10,4), während sich Dirk Gudwitz Martin Kronisch geschlagen geben musste (-5,-10,-4). Die Mitte sorgte dann für die erstmalige Führung der Adler. Beide, sowohl Bernd Waldenberger als auch Andreas Baumgart, schlugen ihre Gegner in vier Sätzen. Bernd hielt Michael Reinke nieder (-7,7,8,5), Andreas musste sich dagegen gegen Friedrich Bolzum ganz schön strecken, bis er ihn schließlich weich gekocht hatte (9,-9,8,4).

Wichtig war auch der Sieg von Eduard Weinberger über Hans-Dieter Geffert (8,8,4), denn das andere Einzel im unteren Paarkreuz ging ja kampflos an die Gastgeber. Aber so führten die Adler zur Halbzeit mit 5:4.

Oben gingen jedoch beide Einzel an die Bolzumer. Jürgen Remmert bezwang Dirk Gudwitz in drei Sätzen (7,5,1) und Florian Walny erlebte gegen Martin Kronisch dieses Mal nicht Himmel, sondern Hölle. Obwohl er 2:0 nach Sätzen führte, konnte er das Spiel nicht nach Hause bringen (7,7,-1,-2,-4). „Ich habe gedacht, das war´s jetzt, ich hab´s verbockt“, meinte ein sichtlich deprimierter Käpt´n nach seinem Einzel.

Aber es gab ja noch die Mitte. Wieder ließen Andreas und Bernd nichts anbrennen, wieder gewannen sie ihre Spiele in vier Sätzen. Wen interessiert es dabei, dass mehr als ein Satz dabei knapp ausgingen? Andreas bezwang Michael Reinke (-7,9,6,10), Bernd hatte nach einem packenden Kampf gegen Friedrich Bolzum die Nase vorn (-9,10,10,8). Wieder lagen die Adler vorn: 7:6. Leider konnte Eduard Weinberger sein Kunststück gegen Oliver Lee nicht wiederholen (-5,8,-4,-6). Jetzt führten die Bolzumer mit 8:7.

Und dann kam das Schlussdoppel, das noch einmal allen in der Halle den Blutdruck nach oben trieb. Nach fünf hart umkämpften hatten Florian Walny/Andreas Baumgart die Nase vorn und sicherten damit das Unentschieden (-6,14,10,-9,7 gegen Bolzum/Lee).

 

1. Kreisklasse Staffel 1: 2. Herren wieder nur mit fünf Mann am Start – Adler gewinnen alle Spiele

Adler Hämelerwald II – TSG Ahlten V 9:2 (27:9). Die Gäste aus Ahlten waren deutlich unterlegen. Sie konnten in dem gesamten Spiel nur drei Sätze gewinnen. Immer wenn es knapp wurde, hatten die Adler noch etwas zuzulegen.

Florian Walny/Andreas Baumgart, wieder als Doppel 1 aufgestellt, ließen Hoppe/Fercho keine Chance (7,8,11), Dirk Hertle/Eduard Weinberger knackten das gegnerische Spitzendoppel Messner/Hebbelmann in drei Sätzen (10,4,9). „In den ungeraden Sätzen haben wir uns schwer getan, aber es hat ja gereicht“, meinte Dirk Hertle hinterher.

Die Einzel waren ebenfalls eine sichere Angelegenheit für die Gastgeber. Oben gab Florian Walny gegen Martin Fercho keinen Satz ab (6,5,7) und Olaf Wundenberg leistete sich nur im zweiten Satz einen Ausreißer gegen Simon Hoppe (5,-6,7,7).

Die Mitte machte dann da weiter, wo das obere Paarkreuz aufgehört hatte. Dirk Hertle gönnte Bernhard Hebbelmann keinen Satz (7,5,9), Andreas Baumgart machte es ihm im Spiel gegen Michael Messner nach (6,8,8).

Unten musste Eduard Weinberger mal wieder zittern. trotz einer 2:0-Satzführung wurde er immer nervöser, fing sich aber im fünften Satz (3,5,-10,-8,5 gegen Stefan Riggers).

Florian Walny (9,3,9 über Simon Hoppe) und Olaf Wundenberg (3,7,5 gegen Martin Fercho) sorgten für das schnelle Ende.  

 

3. Kreisklasse: 4. Herren siegen deutlich gegen Bolzum – Spitzenspieler Christian Welc muss zweimal in den fünften Satz

Adler Hämelerwald IV – SV Bolzum VI 7:1 (21:7). „Der Sieg ist eindeutig zu hoch ausgefallen. Alle knappen Spiele haben wir gewonnen, nur Karl-Heinz Brandes hat geschwächelt “, analysierte Mannschaftsführer Thomas Jahnel.

Nach den Doppeln hatten die Adler schon die Zeichen auf Sieg gestellt. Karl-Heinz Brandes/Thomas Jahnel bezwangen Karich/Pennuttis in drei Sätzen (9,5,6) und Christian Welc/Wolfgang Gilster gaben gegen Rudolph/Fröhling keinen Satz ab (9,3,8).

Oben hatte Spitzenspieler Christian Welc seine liebe Mühe mit Oliver Rudolph und siegte hauchdünn in fünf Sätzen (-8,3,4,-9,9). Karl-Heinz Brandes hatte nicht soviel Glück. Er gab gegen Viktor Karich zwei Sätze mit zwei Punkten Unterschied ab (-5,-9,-9).

Die Mitte machte es dann aber wieder besser. Wolfgang Gilster gewann bei seinem Dreisatzsieg über Sören Fröhling zwei Sätze in der Verlängerung (10,3,11) und Thomas Jahnel hatte ebenfalls in zwei Sätzen zwei Punkte mehr als sein Gegenüber Simon Pennuttis (9,9,6).

Im Spitzenspiel schenkten sich Christian Welc und Viktor Karich nichts. Nach einem Ritt auf der Rasierklinge hatte der Adler schließlich das glückliche Ende für sich (-10,11,-8,9,11). Karl-Heinz Brandes setzte dann den Schlusspunkt mit einem ungefährdeten Sieg über Oliver Rudolph (8,7,3).

Saisonauftakt

1. Kreisklasse Staffel 1: 2. Herren startet mit Sieg in die Saison – Dirk Hertle mit weißer Weste

Adler Hämelerwald II – Post SV Lehrte III 9:6 (31:24). „Alles andere als ein Sieg wäre heute eine Überraschung“, nahm Mannschaftsführer Florian Walny den Mund bei der Begrüßung richtig voll. „Florian hat uns ganz schön unter Druck gesetzt. Damit mussten wir erst einmal fertig werden“, so Dirk Hertle hinterher.

Die Partie fing jedoch so an, wie es sich Florian vorgestellt hatte. Dirk Gudwitz/Dirk Hertle gaben im Eröffnungsdoppel gegen Wilschnack/Schmidt keinen Satz ab (3,5,6) und Florian Walny/Olaf Wundenberg knackten das Post-Spitzendoppel Schaper/Palnau (4,-6,8,9). Eduard Weinberger/Frank Graetsch mussten dann jedoch eine Viersatzniederlage gegen Meyer/Bortfeld einstecken (-3,-11,11,-5). Und dann lief nichts mehr. Dirk Gudwitz konnte gegen Wilfried Palnau keinen Satz für sich entscheiden (-10,-5,-7), Florian Walny konnte gegen Holger Schaper erst im dritten Satz seine Nervosität ablegen, aber da war es schon zu spät (-6,-7,11,-10) und Olaf Wundenberg verlor gegen Gerhard Meyer jeden Satz mit zwei Punkten Unterschied (-9,-9,-10). „Das war schon ganz schön bitter, als ich an den Tisch musste. Der Druck war brutal“, schilderte Dirk Hertle die Situation. Aber er behielt die Nerven und siegte sicher über Sara Wilschnack (7,10,8). Als anschließend Eduard Weinberger ebenfalls sein Spiel gegen Detlef Schmidt in vier Sätzen für sich entscheiden konnte, sah es schon wieder freundlicher aus (8,-8,7,6). Doch wie gewonnen, so zerronnen. Frank Graetsch hatte gegen Tina Bortfeld das Nachsehen (-10,13,-7,-3) und Dirk Gudwitz musste im Spitzeneinzel Holger Schaper nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (9,-6,-2,-8). Kaum zu glauben, dass die Postler damit ihr Pulver verschossen hatten. Denn sie gaben die nächsten fünf Spiele ab. Florian Walny bezwang Wilfried Palnau in vier Sätzen (-9,6,9,6), Olaf Wundenberg ließ Sara Wilschnack keine Chance (5,4,3) und Dirk Hertle konnte in einem Spiel auf Biegen und Brechen Gerhard Meyer in fünf Sätzen bezwingen (-9,9,9,-10,8). „Das war das Schlüsselspiel und nichts für schwache Nerven. Zum ersten Mal nach den Doppeln lagen wir wieder vorn“, analysierte Olaf Wundenberg. Als dann auch noch Eduard Weinbergers Nerven im Spiel gegen Tina Bortfeld hielten (7,9,-8,14), war wenigstens ein Punkt sicher. Dass es dann zwei wurden, war Frank Graetsch zu verdanken, der im letzten Einzel des Abends Detlef Schmidt in drei Sätzen bezwang (7,12,7).

 

Bezirksklasse Damen: Damen wehren sich tapfer gegen Arminia II – Janin Barckmann fügt Arminias Nr. 1 Sabrina Kukla Niederlage zu

Adler Hämelerwald – SV Arminia Hannover II 6:8 (25:31). „Mit ein bisschen Glück, hätten wir heute mindestens einen Punkt geholt“, beschrieb Adlers Petra Pössel die gute Leistung ihrer Truppe. Es fing auch alles normal an. Petra Pössel/Meike Scheithauer gaben ihr Doppel gegen Kukla/Hermann in vier Sätzen ab (6,-8,-9,-6), aber Janin Barckmann/Rika Inhülsen sorgten gegen Litzenburger/Helmers-Guinard sofort für den Ausgleich (9,-5,8,5). Oben leistete Petra Pössel gegen Maike Hermann Schwerstarbeit, ging nach fünf Sätzen als Siegerin vom Tisch (-7,5,-8,4,7). Doch dann schien sich das Blatt zugunsten der Gäste zu wenden. Fünf Spiele in Folge konnten die Adlerinnen nicht für sich entscheiden.

Meike Scheithauer fand gegen Sabrina Kuklas Vorhandbälle kein Mittel (-4,-7,-8), Janin Barckmann musste nach einem heiß umkämpften Spiel Nina Helmers-Guinard zum Sieg gratulieren (8,-12,13,-13,-6) und Rika Inhülsen hatte gegen Eva Litzenburger in vier Sätzen das Nachsehen (-7,9,-8,-6). Oben sollte jetzt die Wende kommen. Aber sowohl Petra Pössel (-6,-6,-7 gegen Sabrina Kukla) als auch Meike Scheithauer (-10,-9,10,-3 gegen Maike Hermann) mussten ihren Gegnerinnen zum Sieg gratulieren. Anschließend sorgte Janin Barckmann durch einen Viersatzsieg über Eva Litzenburger für den dritten Punkt (-11,4,8,9). Jetzt waren aller Augen auf Rika Inhülsen gerichtet. Sie kämpfte nicht wie ein Löwe, nein wie ein Schottscher Adler und egalisierte gegen Nina Helmers-Guinard einen 0:2-Satzrückstand. Die Aufholjagd hatte aber zuviel Kraft gekostet. Sie musste den fünften satz und damit das Spiel abgeben (-7,-2,10,10,-5). Damit war das Schicksal der Adlerinnen eigentlich besiegelt, denn anschließend musste Adlers Nr. 3 gegen Arminias Nr. 1 antreten. Normalerweise ist das ein sicherer Punkt für die Nr. 1. Nicht so aber an diesem Abend. Janin Barckmann ließ sich auch von einem 0:2-Satzrückstand nicht beeindrucken und siegte sensationell in fünf Sätzen (-5,-7,5,11,9). „Ich hatte überhaupt keinen Druck. Ich konnte befreit aufspielen. Und ich habe gemerkt, dass Sabrina immer nervöser wurde“, freute sich Adlers Käpt´n. Als dann auch noch Petra Pössel Eva Litzenburger sicher bezwang (3,8,4) und Meike Scheithauer Nina Helmers-Guinard in vier Sätzen das Nachsehen gab (-10,6,4,3), stand es nur noch 6:7. Im letzten Spiel des Abends musste dann leider Rika Inhülsen Arminias Nr. 2 Maike Hermann zum Sieg gratulieren (-5,-4,-3).

 

1. Kreisklasse Staffel 2: 3. Herren unterliegt Hänigsen – Mitte macht zwei der drei Punkte

Adler Hämelerwald III – TSV Friesen Hänigsen III 3:9 (16:32). „Die Friesen haben verdient gewonnen. Da war heute nichts drin“, so Torsten Werner hinterher. Schon nach den Doppeln war man ins Hintertreffen geraten. Eduard Weinberger/Frank Graetsch mussten als Spitzendoppel eine bittere Fünfsatzniederlage gegen Andresen/Bloch hinnehmen (9,-8,-4,9,-8) und Norbert Brendel/Torsten Werner gratulierten Fricke/Deseke zum Sieg (-2,10,-7,-8). Zwar brachten Hanh Pham/Wolfgang Ecke die Adler heran (11,-8,-5,4,8 gegen Thomas/Brussig), aber anschließend gingen die beiden Einzel im oberen Paarkreuz an die Friesen. Eduard Weinberger blieb gegen Til Thomas ohne Satzgewinn (-4,-12,-4) und Frank Graetsch hatte gegen Jürgen Andresen in vier Sätzen das Nachsehen (-9,-5,10,-6). Norbert Brendel (8,15,-8,10 gegen Otto Deseke) und Hanh Pham (6,-8,-7,7,5 gegen Henning Fricke) sorgten zwar umgehend dafür, dass die Adler dran blieben, aber es sollten die letzten Punkte für die Adler gewesen sein. Torsten Werner, nach langer Verletzungspause zum ersten Mal wieder dabei, unterlag Alexander Bloch in vier Sätzen (-8,-10,10,-7), Wolfgang Ecke hatte nur im ersten Satz gegen Philip Brussig eine Chance (-9,-4,-3), Eduard Weinberger war gegen Jürgen Andresen dran, zum Sieg reichte es aber nicht (-8,-10,9,-8), Frank Graetsch konnte gegen Til Thomas nur einen Satz gewinnen (-3,-5,9,-4) und Norbert Brendel musste Henning Fricke nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren (-13,-4,-5). Damit war die Heimniederlage perfekt.

Schleifchenturnier

Schleifchenturnier: Dirk Hertle knapp vor Karl-Heinz Brandes

Bei tropischer Hitze fanden sich nur sechs Adler bereit, das Schleifchenturnier zu spielen, die anderen blieben lieber zu Hause. Die aber gekommen waren, hatten jede Menge Spaß. „Gut, dass wir immer eine Runde Pause hatten. Bei der Hitze tat das richtig gut“, meinte Janin Barckmann. Am Ende hatten Dirk Hertle und Karl-Heinz Brandes neun Schleifchen, Dirk hatte aber mehr Punkte errungen.

So konnte Spielleiterin Meike Scheithauer Dirk den TT-Schläger ans Revers heften.